DE194068C - - Google Patents
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- DE194068C DE194068C DENDAT194068D DE194068DA DE194068C DE 194068 C DE194068 C DE 194068C DE NDAT194068 D DENDAT194068 D DE NDAT194068D DE 194068D A DE194068D A DE 194068DA DE 194068 C DE194068 C DE 194068C
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-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
- G06C15/00—Computing mechanisms; Actuating devices therefor
- G06C15/26—Devices for transfer between orders, e.g. tens transfer device
- G06C15/38—Devices for transfer between orders, e.g. tens transfer device for pin-wheel computing mechanisms
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 194068 KLASSE 42 m. GRUPPE
FRANZ TRINKS in BRAUNSCHWEIG.
Zählwerk an Rechenmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1907 ab.
Es sind Rechenmaschinen mit Zahnrädern von einstellbarer Zähnezahl bekannt, die ihre
Drehbewegung auf ein Zählwerk übertragen. Die Zehnerschaltung, d. h. die Weiterdrehung
eines Zählrades um eine Zahl, sobald das nächst niedrigere Zählrad von der g auf die ο
übergeht, erfolgt in diesem Zählwerk durch seitlich federnde Stifte, die an den Einstellrädern
angeordnet sind und die bei deren
ίο Drehung im erforderlichen Augenblicke durch
geeignete Schrägflächen in eine Zähnung der Zählräder gedrängt werden, worauf sie diese
um eine Teilung weiterdrehen. Da diese Weiterschaltung bei sämtlichen Zählrädern
naturgemäß nicht gleichzeitig, sondern nacheinander erfolgen muß, so werden die vorgenannten
Schaltstifte in einer Schraubenlinie auf den Einstellrädern angeordnet. Diese Einrichtung hat aber den Nachteil, daß bei
gegebenem Durchmesser der Einstellscheiben die Anzahl der Schaltstifte, die untergebracht
werden können, beschränkt ist. Die Zehnerschaltung darf nämlich erst nach Vollendung
der Bewegungsübertragung von den veränderliehen Einstellrädern auf die Zählräder beginnen,
muß aber spätestens mit Beendigung der Kurbeldrehung vollendet sein, so daß für die vorher genannte, von den federnden
Zehnerschaltstiften gebildete Schraubenlinie nur ein verhältnismäßig kleiner Teil der
Mantelabwicklung der Einstellräder zur Verfugung steht. Man hat sich deshalb meistens
damit begnügt, nur die Einstellscheiben mit Zehnerschaltstiften auszurüsten, so daß bei
den von diesen Scheiben angetriebenen Zählrädern eine Zehnerübertragung stattfindet,
dagegen . diejenigen Zählräder der höchsten Stellen, die über die höchststellige Einstelle
scheibe hinausreichen, ohne Zehnerübertragung zu lassen. Oder man müßte sich, wenn man
außer den Zehnerschaltstiften der Einstellscheiben noch weitere, selbständige Zehnerschaltstifte
auf der Einstellwelle anbringen wollte, die für die überschießenden Zählräder dienen, zu unbequemer Vergrößerung des
Durchmessers der Einstellscheiben entschließen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Rechenmaschine, bei der die Zehnerübertragung"
bis zur höchsten Wertstelle des Zählwerkes durchgeführt werden kann, gleichviel wie groß die Anzahl dieser Zählräder ist.
Zu diesem Zwecke sind die letzten Schaltstifte/',
das heißt die selbständigen, nicht mit den Einstellscheiben c verbundenen, nicht
bisher mit der Welle b dieser Einstell-
wie 55
scheiben vereinigt, sondern auf einer selbständig drehbaren Welle m angeordnet. Diese
Welle ist mit der Kurbel α mittels einer größeren Übersetzung verbunden als die
Welle b, und der Antrieb ist derart angeordnet, daß die Wirkung der Schaltzähne f1
dieser Welle m dann einsetzt, wenn der letzte der Schaltstifte f an den Scheiben c gewirkt
hat. Da infolge der größeren Übersetzung für den gleichen Betrag der Kurbeldrehung
ein größerer Drehwinkel der W7eile m als der
Welle b zur Verfügung steht, so ist für die Anbringung der Zähne/1 ein größerer Winkelraum
gewonnen. Diesen kann man bis zu einer ganzen Umdrehung wachsen lassen,
wenn man den Antrieb der Welle m so anordnet, daß ihre Drehung erst dann beginnt,
wenn der letzte der Zähne f gewirkt hat. In diesem Falle kann man den ganzen Umfang
der Welle oder Trommel m mit Schaltstiften/1 besetzen. Während sich die Welle m dreht,
kann die Welle b entweder stillstehen, in welchem Falle sie, damit sie in die Anfangslage
gelangt, gegen die Kurbel α voreilen
ίο muß, oder man muß die Stifte/" auf den
Scheiben c so verteilen, daß im letzten Teil der Drehung der Welle b, sobald die Drehung
der Welle m beginnt, keiner der Stifte/ mehr in Wirkung tritt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens.
Das von der Maschinenkurbel α bewegte, mit dem auf der Welle b des Einstellwerkes c
befestigten Rade d in Eingriff stehende Zahnrad e besitzt, wie Fig. 2 zeigt, nur auf einem
Teile seines Umfanges Zähne, deren Zahl gleich der des Rades d ist, so daß das Einstellwerk
c bei der Drehung der Kurbel um den Winkel α (Fig. 2) eine volle Umdrehung
ausführt, dann aber trotz der Weiterdrehung der Kurbel stillsteht. Bei der Umdrehung
des Einstellwerkes wirken die in Schraubenlinie auf den einzelnen Einstellscheiben verteilten
Schaltstifte f in bekannter W7eise auf
das Zählwerk g ein. Auf der Kurbelwelle h ist ein dem Rade e ähnliches zweites Zahnrad
i so befestigt, daß seine Zähne, in der Achsenrichtung gesehen, die Zähnung des
Rades e ergänzen. Mit diesem Rade i steht unter Vermittlung der Zwischenräder k ein
Vollzahnrad / in Eingriff, das die gleiche Zahl von Zähnen besitzt wie das Rad i und
das auf einer zur Zählwerkachse g1 parallelen Welle m befestigt ist, die die Schaltzähne f1
trägt, die als Ergänzung der auf den Scheiben c angebrachten ■ Schaltzähne f dienen.
Die besondere Einrichtung und Wirkung der Schaltstifte /', z. B. ihr Zusatnmenspiel
mit den gebräuchlichen pendelnden Zehnerschalthebeln, ist hinlänglich bekannt, so daß
es einer näheren Erläuterung hier nicht bedarf.
Claims (3)
1. Zählwerk an Rechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zehnerübertragungsmittel
ff 1J für die höheren Wertstellen des Zählwerkes (g) auf einer
besonderen, von der die Zehnerübertragungsmittel ff) für die niederen Wertstellen
desselben Zählwerkes tragenden Welle (b) getrennten Welle fm) angeordnet
sind, die von der Kurbel (a) aus unter größerer Übersetzung angetrieben wird
und ihre Drehung später beginnt, als die mit den Zehnerübertragungsmitteln ff) für
die niederen Wertstellen besetzte Welle (b).
2. Zählwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle fm) der
Schaltstifte ff1) ihre Drehung erst nach Durchgang· des letzten der mit der Einstellwelle
(b) verbundenen Schaltstifte ff) durch seine Arbeitslage beginnt, zum
Zwecke, den ganzen Umfang der Welle fm) mit Schaltstiften ff1) besetzen zu
können.
3. Zählwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (b) der Einstellräder
(c) schneller umläuft als die Kurbel und nach Vollendung ihrer Umdrehung von dieser abgekuppelt wird, so
daß sie an dem übrigen Teile der Kurbeldrehung nicht mehr teilnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE194068C true DE194068C (de) |
Family
ID=457235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT194068D Active DE194068C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE194068C (de) |
-
0
- DE DENDAT194068D patent/DE194068C/de active Active
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