DE847223C - Zehnerschaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Zehnerschaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen

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DE847223C
DE847223C DEP29485A DEP0029485A DE847223C DE 847223 C DE847223 C DE 847223C DE P29485 A DEP29485 A DE P29485A DE P0029485 A DEP0029485 A DE P0029485A DE 847223 C DE847223 C DE 847223C
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DE
Germany
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wheel
gear
switching device
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digit
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Expired
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DEP29485A
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English (en)
Inventor
Erik Konrad Grip
Sture Efraim Toorell
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Facit AB
Original Assignee
Facit AB
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Description

  • Zehnerschaltvorrichtung für Rechenmaschinen
    1#.s sind Itechemnaschinen mit @Mer hontiiwirr_
    lichen Zehnerübertragung bekannt, w(@l>ci jedes
    Ziffernrad wahrend der 1Zeclicn(il>eration kontinuier-
    lich uni einen Zehntel vier Drehung des Ziffernrads
    der niedrigeren Größenordnung vorwärts gedreht
    wird, z. 1i. entspricht eine vollständige Umdrehung
    des i?inerziffernrads einer Zehntelumdrehung des
    Zehnerziffernrads, eine flundertsteluindrehung des
    liunderterziffernrads tisw.
    Wenn das I:inerzifternrad beispielsweise neun
    Schritte vorw:irts bewegt wird, bedeutet dies eine
    Drehung des Zehnerziffernrads um y/io Umdrehun-
    gen. eine 1)relitiiig des Hunderterziffernrads um
    "/ioi() einer Umdrehung usw.
    I)as letztrrw:ilinte Beispiel trifft nur zu. wenn
    (las I?inerziffernrad (las einzige Bet:itigungsrad ist.
    Eiei der gleichzeitigen Ausführung von Rechnungen
    in anderen t@rößenordnungeii muh der in jedes Ziffernrad eingetragene Zahlenwert zu dem Wert hinzugezählt «erden, der von dem Rad der nächstniedrigeren Größenordnung übertragen wird. Dies erfolgt üblicherweise durch ein Diffterentialgetriebe. Derartige Rechenmaschinen sind ziemlich geräuschlos beim Betrieb, und sie arbeiten rasch. Sie besitzen damit gewisse Vorteile im Vergleich mit Recheninascbinen, die mit Stiftenrädern ausgerüstet sind, und mit Thomasrechenmaschinen, bei welchen die intermittierende Zehnerübertragung großen Lärin verursacht und eine Beschleunigung der Rechenoperation verhindert, die bei jeder Zehnerübertragung erforderlich ist.
  • Eiei Rechenmaschinen der letzterwähnten Art. die mit Anordnung zur voll- und halbautomatischen Division ausgerüstet sind, sind diese :Anordnungen in der Regel so ausgeführt, daß bei einer Division ein Auswerfen stattfindet, was heißt, daß das Betätigungsorgan angehalten wird, so daß ein Schalten auf die nächste Größenordnung stattfinden kann, wenn der Zahlenwert im Resultatwerk (Speicherwerk) von einem positiven auf einen negativen Wert ändert oder umgekehrt. In Anbetracht der verhältnismäßig großen und deutlichen Impulse bei einer intermittierenden Zehnerübertragung kann die Einrichtung zum Auswerfen, d. h. Anhalten des Betätigungsglieds bei Ausführung von Divisionen hei Maschinen dieser Art verhältnismäßig einfach ausgeführt werden.
  • Bei Maschinen der obenerwähnten Art, welche eine kontinuierliche Zehneriibertagung besitzen, ist es bisher unmöglich gewesen, Stillsetzeinrichtungen für (las Betätigungsglied von Auswerfeinrichtungeii (bei Divisionen) zu verwenden, die auf dem obenerwähnten Prinzip beruhen, da die kleinen Bewegungen bei der Zehnerübertragung beim praktischen Gebrauch keine zuverlässig wirkende Ausxverfimpulse ergeben.
  • Rechenmaschinen mit kontinuierlicher Zehnerübertragung, die für automatische Divisionen ausgeführt sind, sind aus diesem Grunde mit Einrichtungen für die Division nach der Vergleichsart ausgeführt worden, bei welchen der Wert des Divisors durch besondere Glieder mit dem Wert im Resultatwerk verglichen wird, um zu bestimmen, wann (las :Auswerfen stattfinden soll.
  • Solche Anordnungen sind jedoch sehr kompliziert und in der Herstellung kostspielig. Sie benötigen auch viel Platz, -,wodurch der Umfang der l\'echenmaschine sehr vergrößert wird.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Ausführung der Zehnerschaltvorrichtung, bei welcher die Vorteile der beiden obenerwähnten Maschinenarten kombiniert sind, ohne daß ihr Nachteil übernommen wird. Die neue Einrichtung arbeitet lautlos, rasch und gibt genügend deutliche und zuverlässige Impulse, um Stillsetzglieder derjenigen Art für das Betätigungsglied zu verwenden, die bisher lediglich in Verbindung mit Stiftenrädern oder Thomasmaschinen verwendet werden konnten. Die Erfindung betrifft demgemäß eine Zehnerschaltvorrichtung für Rechenmaschinen, die mit Gliedern zur Steuerung der automatischen Division und mit einem Resultatwerk versehen ist, in dem mit Hilfe eines Planetengetriebes die Gesamtdrehung jedes "Ziffernrads aus Teildrehungen zusammengesetzt ist, die durch den Antrieb in der zugehörigen Ziffernstelle entsprechend dem eingestellten Wert und durch die Zehnerübertragung von der nächstniedoreii Stelle entstehen. Die neue Zehnerschaltvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß mit jedem Zitternrad 23 ein Nlaltesertriebglied 26 gekuppelt ist, (las während einer vollen Umdrehung des Ziffernrads ein #lalteserrad 27 zweimal derart antreibt, daß ein mit dem Malteserrad in ständigem Zahneingriff stehendes, das Planetengetriebe enthaltendes Zahngetriebe 29, 17, 199 18, 13, 20, 21, 22 das Ziffernrad der nächsthöheren Stelle um eine Zahleneinheit dreht, und (laß das Maltesergetriehe 26, 27 derart ausgebildet ist, daß der eine Schaltschritt hei Beginn einer Umdrehung aus der Nulllage und der andere bei lieendigutig einer vollen Umdrehung des Ziffernrad; der niedrigeren Stelle erfolgt und zwischen diesen Schritten eine Patise liegt, während der das zur ii;ichsthöheren Stelle gehörige Malteserrad 27 gesperrt ist, und daß die Ziffernräder oder die Zaliiii-zi(lgetriel)e zwischen zwei Ziffernrädern Bewegrtitgeii attf eilt Al>schal:-glied übertragen können. das finit den Steuergliedern der Maschine für die autostatische Division zusaniinenwirkt.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstands soll ntin an Tand der Zeiclintiiir, erläutert werden. Darin zeigt: Fig. i eine perspektivische Ansicht einer Zelilierschaltvorrichtung gemäß der Erfindung, wohei die einzelnen Teile deutlichkeitshalber auseinandergezogen sind.
  • Fig.2 zeigt die Stellungen der Zalileti i bis 9 iu dem Einerrad eines Resultatwerks finit einer Zehlieriibertragung gemäß vorliegender Erfindung.
  • Fig.3 zeigt einen Schnitt nach der Linie 11I-111 der Fig. i in der Richtring der Pfeile geselieii.
  • Bei der dargestellten Ausführutigsforin ist das Übersetzungsverhältnis so gewählt, (laß die Pause in der Zehlierübertragung zwischen denjenigen Stellungen des Ziffernrads der niedrigeren (ärößenor(lnung stattfindet, welche den Zahlenwerten von 2.j und 7.5 entsprechen. Die Pause erstreckt sich somit über eine hallte Umdrehulig. [in Mittel heißt (lies infolgedessen, daß während des Teils der Unidrehung, während welcher eine Zehnerübertragung stattfindet, dieselbe mit einer Witikelgeschivindigkeit erfolgen muß, die '/lo derjenigen des Ziffernrads der niedrigeren Größenordnung entspricht, mit anderen Worten: Wenn ein Ziffernrad um einen Schritt, d. h. um eine Einheit verdreht wird, wird das Ziffernrad der nächsthöheren Größenordnung um '/1o eines Schritts verdreht. Die Zehnerübertragung findet damit statt, wiiliretid (las Zifferni-<t(1 zwischen den Werten o his 2.5 und 7,5 bis o g°-dreht wird.
  • Die Pause in der Zehnerübertragung bietet den Vorteil, daß während der eigentlichen Zehnerübertragung die Geschwindigkeit der zusammenwirkenden Teile genügend groß wird, um bei einer vollautomatischen oder halteautomatischen I)ivisioil einen genügend starken, das Auswerfen bedingenden Impuls zu erhalten. Die Teile, auf welche dieser erwähnte Impuls eimvirkt. müssen dann von an sich bekannter Art sein.
  • Fig. 2 zeigt das Ablesefenster einer Zehnerschaltvorriclitung dieser .\rt mit deti nacheinander eingestellten Zahlen o bis g. Die Pfeile in dieser Figt:r zeigen die Bewegung des Zifferlirads wahrend des Zählens in der Plus- tilld \lilitisrichtulig.
  • Die oberste Reibe a zeigt die Zehnerschaltvorrichtung in der Nullstellring, die Reibe b zeigt die im Einerrad eingestellte Zahl i (ein Schritt). Das Zehnerrad wird hierauf um '/1o eines Schritt: vorwärts bewegt. das litinderterrad tim ;: toc, eines Schrittes, (las Tattsen<le rrad um "'ums usw. Dir Iveihe c
    zeigt (liu in (1;t> I:itterra(1 eingetragene Zahl 2.
    l Herbei haben :ich die anderen I@:i(er urn ' =n. ',In,(
    bzw. '; ' /#oo(( eines Schritts bewegt. Wenn <las @iner-
    rad weiter vorwärts bewegt wird, wird die Zehner
    übertragutigscitlrichtting abgetrennt, 11e1111 das
    I@:ilterra (l den Z<tlllctlttcrt 2.5 üllerschreitct. 111 die-
    seln Augenblick sind die Zehnerräder, die llttnder-
    terräder, die Tatisenderr;i(ler usw. tim 5/l0. '/to. =/loo.
    ' Inne uste eitles Schritts tnrwtrts gedreht worden.
    Dies(- Stellung @lcs Zitfun1rads der hiiheren GrAiem
    Ordnuilg verbleibt umur:itt(Ic#rt. ttetiii (las @iinerr,t@l
    vorwärts gedreht t\ ir(l. tilld (sie Zahlest 3 bis ;
    zeigen, wie sich (sie-: firn übrigen aus den Iteilleil (?
    1)is lt (IC 1- 1# ig. 2 crgil)t. \\'e1111 (las l"illerrad tt-eitcr-
    gedreht lt ird und es (letz Zahlenwert 7.5 erreicht
    (siehe I@e#ilic i). k(tninit (sie Zchtierübertragutlgsein-
    riclltttng lt iuder im l-:iiigriff. Wenn die Zahl () in
    (las 1?inerra(1 eingetragen tt-ol-(lcll ist (IZeille h).
    >find die Z:allc#llra(ler der n@icllstlii@(heren l@riil:le:ior(1-
    ,jungen (lenletttsl>reclletl(1 11111 ' 10, '".t00 11z11-. :;-..1000
    eines Schritts bettet tt(lr(len, da (sie Zellncrül>er-
    tragttllg insgesamt 2.; - ((t--7.;1 = 4 Schritte
    ausgeführt Ina. Minn schließlich die Zahl o wieder
    auf dem l:incrr<td erscheint, ist (las Zehnerrad tun
    eitlen Schritt vorttarts bewegt worden, und es zeigt
    die Zahl 1. Das I lunderterra l tturde uni -rl(" (las
    Tattsetlderrad ttrn a in(( ttsw. vorwärts geschaltet.
    Das Vorstellende gilt natürlich nur, \\-e1111 (las
    Z:i1llen au»cllliel.ilicl: im l:in erra(1 sattfindet. Wer-
    den auch in (sie anderen t@r@@i.ietulr(lttutl@ren Zahlun-
    werte eingetragen. s(1 \\ erden dieselben zu (sei üllrt-_
    fragenett Zahlenwurten mittels eines Ditfereritial-
    getriebus übertragen. (las auf (lern gleichen Prinzip
    beruht, wie (sie bekannte k(nititittierliche Zehner-
    Übertragung in I@ecllenmascllinen.
    Es ist firn übrigen aus der torstellenden llcschrei
    bring ohne weiteres ersichtlich. (saß (las Ziffernra-I
    der verschiedenen GriiL)enordnungeti in seine rich-
    tige Stellttllg ztit-iiclkge(lrc-lit. (l. 11. ausger:clitet
    tt-er(Icn inu1:1- 11(#i111 (las Zitterisrael (ler nächstniedt-i-
    gereit Gri;llcri(irdnung nicht die Zahl O zeigt. Dies
    ist ton den Ilechetunaschinen finit kontinuierlicher
    Zehncrühertragung bekannt.
    Fig. t zeit (sie verschiedenen in Betracht kom-
    men(len "feile der 1>eispielsttrisen Ausführungsform
    des I?rfin<lttilgsgegc#ilsta 11<1s. Eitle Zwiscllein-a(1-
    ttellc t t ist mittels Arm t t(' niit der 1lauptttelle t 1
    der Zehncrschaltvorrichtung schwenkbar verbunden
    und tr;igt eine IZeiiic 1(11i Zttischunrädern 12. Diese.
    stellen in st:iudigem l:ingritt mit (lern äullere-n Zahn-
    kranz der zuge(lr(Itict(#ii Zahin-inge t3. (sie kmtzeii-
    triscll zur I laul>twel!e 14 angu()r(Iiiet >i11(1. I)ie Zwi-
    schenra(1tt-elle t t ist zusammen ritt (In Zwisc@en-
    r;idern 12 uni (sie Haultmclle r4 schttenkl>ar. und
    zwar aus einer Stellung, in welcher die Zttisclien-
    r:ider 12 lediglich ritt (1e11 zugeordneten Zahnringe;i
    13 itn I@.ingrritt stehen. in welcher sie auch tnit den
    in I#ig. 1 nicht dargestellten Alltriellsr;iiiern ini
    griff stehen. Während der I@ewegung der l@:i(1(:-
    nillen die>el!wu an du;- Aui.lenseitu der @ntsil;-cclten-
    den Zaliiiriiig(# t3 a1(.
    l sie Zahrtringu i,, bu<itzen auch eine @nn:@llt-ci-_
    ;altnttng. Mit #1(#1t spitz(211 dieser inncrclt Zähtl:
    liegen (he Zahnringe auf Lagerringen i6 auf, welche
    lit:feisetifüi-rnig ausgebildet und konzentrisch zur
    1 Iauptwellc allgeordnet sind. Jeder Lagerring ist
    starr mit eitlem Zahnrad 17 verbunden. Die Zahn-
    räder 17 sind auf der Hauptwelle 14 drehbar. An
    jedem Zahin-ad 17 ist ein Stift t9 in der Lücke
    des hufcisenfürtnigen Lagerrings 16 angeordnet.
    1 )er Stift r< dient als Drehzapfen für ein I'laneten-
    ra(1 W das sich in ständigem Eingriff sowohl finit
    (lei- Iinienterzahnung des Zahnrings 13 als attc)i
    finit (lern /alin des Sonnenrads 20 befindet. «-elches
    auf (lur Hauptwelle drehbar ist. jede: dieser Son-
    nettr;ider ist ferner starr mit einem Zahnrad 21
    verbunden. (las über ein Zwischenrad 22 mit eit)enl
    Zitiernra(I 23 kännnt. Alle diese Zwischenräder 22
    sind auf eitler gemeinsamen Welle 21 drehbar, wäh-
    rend alle ;/itlel-trr-ii(ler 23 auf einer gesonderten ge-
    ineitlsaineii Welle 25 drehbar sind.
    Jede Gruppe, bestehend aus einem SOtlnetlrad 20
    und einem Zahin-ad 21. ist ferner finit einem Mal-
    20 verbunden. 1laltesertrirhräder
    20 StUllcil mit 1e eitlem Malteserrad 27 1n1 Ein-
    griff. Alle IZ<i(lel- 27 sind auf einer gemeinsamen
    Welle 28 drehbar.
    Die Nabe eines jeden Illalteserrads 27 ist SO ge-
    formt. (lall sie ein Zahnrad 29 bildet, (las finit dem
    (>1>etlert,;ihnten Zalitii-ad 17 der nächsthiiheren
    (@rü.l.ien(lrdnung ini Eingriff steht. I)as Zahnrad 17
    trägt (las Planetenrad 18 und den Lagerring 16.
    I )as Zahnrad 17 der niedrigsten Grötienordnung ist
    mittel: eitles an der einen Stirnwand 30 des \la-
    schinut:rahniens angeordneten Stifts 31 gegetl I)re-
    bring gesichert.
    I)ie IZecherioperationen \\-erden hei einer Zehtier-
    scllalttorrichtung gemäß torliegender Erfindung in
    (fier üblichen Weise ausgeführt. Bei der dargestell-
    ter Ausführungsform treiben in Fig. 1 nicht dar-
    gesellte Antriebsräder die Zwischenräder 12. Diese
    Antriehsr:ider kiinnen ihre Prelibewegung in be-
    k.anntrr Weise empfangen, beispielsweise ton einer
    I:et:itigungsknrbel. Die Antriebsräder kiirllien auch
    finit te#rscllie<lenen Geschwindigkeiten angetrieben
    werden. je nach dein Wert der in jedem Fall für
    jede Griilleriordriung eingestellten Zahl.
    Die Bewegung der antreibenden Räder 15 (siehe
    Fig. 3) wird mittels der Zwischenräder 12 auf den
    Zahnring 13 und von diesem über das Planetenrad
    r 8 auf (las Sonnenrad 20 und damit auf die Zahn-
    räder 21. 2 2 und so auf (las Ziffernrad 23 Über-
    tragen. Wahrend somit ein Ziffernrad 23 aus seiner
    \ttllstel!ting auf den ZahlentVert 2.5 verdreht wird,
    bem lrkt (las mit dem Rad 23 zusainntenwirkeri(le
    XlalWsertriebrad 26, daß sich (las Matteserrad 27
    uni einen hall>ett Schritt dreht. Wenn das Ziffern-
    rad 23 auf den Zahlerittert 7,5 und ton dort bis o
    eingestellt worden ist, ist das llalteserrad 27
    in gleicher Weise um einen zusätzlichen halben
    Schritt ztt isclwn der Stellung 7,5 und o llewegt
    ;lm r(len.
    l)ie I)rellll.tt-egung des 1lalteserrads 27 Wird
    über (las Kitzel 2() auf (las Zahnrad 17 der ii::clist-
    Ili(i@cren (iri(Llenordnung übertragen. Per Stift ic).
    der mit (lirseni 1-"ad t7# verbunden ist, und inf(i@gc-
    dessen auch das Planetenrad 18, werden hei der damit dem Rad 17 erteilten Drehbewegung bewegt. Diese Bewegung wird auf das Sonnenrad 2o und damit über die Zahnräder 21 und 22 auf das Ziffernrad 23 der höheren Größenordnung übertragen.
  • Die Zahnräder 21, 22 und 23 werden also sowohl durch die antreibenden Räder, die zur gleichen (3rößenordiiung gehören, wie auch durch die Ze'hrterilhertragungsbewegungen angetrieben, die durch die Drehung der antreibenden Räder der niedrigeren Größenordnungen bewirkt werden.
  • Die Übersetzungsverhältnisse werden zweckmäßigerweise so gewählt, daß für jeden Zahn (1?iiiheitsschritt), um welchen die antreibenden Räder l5 verdreht werden, die Zahnräder 21 und 22 zusammen mit dem Ziffernrad 23 ebenfalls um einen Zahn (= eine Zahleneinheit) bewegt "werden. Die drei letzterwähnten Räder 21, 22 ull,-l 23 werden um einen Zahn bewegt, wenn sich (las Malteserrad 27 der nächstunteren Größenordnung um einen Schritt dreht.
  • Um einen Auswerfimpuls bei Divisionen zu er halten, ist das Zahnrad 21 mit Impuls erzeugenden Teilen versehen.
  • Diese bestellen beim dargestellten Beispiel aus verlängerten Zähnen 2l°. Das Cbersetzungsverhültiiis ist so gewählt, daß jedesmal, wenn (las Zahnrad -3 durch seine Nullstellung geht, einer der verl:ingerten Zähne des entsprechenden Zahnrads 21 all einem Ahfühlglied, das in der Zeichnung nicht dargestellt ist, vorbeigeht. Als Abfühlglied kann beispielsweise ein Schalter vorgesehen sein, der einen elektrischen Stromkreis od. dgl. schließt Es können auch an sich bekannte mechanische :1nor(lnungen getrotten sein.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zehnerschaltvorrichtung für Rechenmaschinen, die mit Gliedern zur Steuerung der autömatischen Division und mit einem Resultatwerk versehen ist, in dem mit Hilfe eines Planetengetriebes die Gesamtdrehung jedes Ziffernrads aus Teildrehungen zusammengesetzt sind, die durch den Antrieb in der zugehörigen Ziffernstelle entsprechend dem eingestellten Wert und durch die Zehneriibertragutig von der nächstniederen Stelle entstehen, dadurch gekennzeichnet, daß mit jedem Ziffernrad (23) ein Maltesertriebglied (26) gekuppelt ist, das während einer vollen Umdrehung des Ziffernrads ein .\talteserrad (27) zweimal derart antreibt, daß ein mit dem Nlalteserrad in ständigem Zahneingriff stellendes, das Planetengetriebe enthaltende Zahngetriebe (29, 17. 19, 18, 13, 20, 211, 22) das Ziffernrad der nächsthöheren Stelle um eine Zahleneinheit dreht, und daß (las MaltesergetrIebe (26, 27) derart ausgebildet ist, daß der eine Schaltschritt bei Beginn einer Umdrehung aus der Nullage und der andere bei Beendigung einer vollen Umdrehung des Ziffernrads der niedrigeren Stelle erfolgt und zwischen diesen Schritten eine Pause liegt, während der das zur nächsthöheren Stelle gehörige Malteserrad (27) gesperrt ist. Lind daß die Ziffernräder oder die Zahnradgetriebe zwischen je zwei Ziffernrädern Bewegungen auf ein Abschaltglied übertragen können, (las finit den Steuergliedern der Maschine für die automatische Division ztisaminenwirkt.
  2. 2. Zehnerschaltvorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, (laß das mit dein \Ialteserrad (27) verbundene Zahnrad (29) 1111 Eingriff stellt mit einem auf der Ilauptwelle des Rechenwerks (t4) gelagerten Zahiii-ad (17). welches exzentrisch ilil Verll:iltilis zu seiner Welle (i4) ehren Lagerzapfen (i9) für ein Planetenrad (i8) tragt, (las in ständigem Eingriff rnit einem auf der Hauptwelle gelagerten Sonnenrad (20) steht, welches seinerseits starr mit einem Zahnrad (2i) verbunden ist, das ebenfalls auf der Hauptwelle (id) gelagert ist und das Ziffernrad (23) der nächsthöheren Ziffernstelle (Dekade, Größenoi-(Inun(#) direkt oder über ein Getriebe betätigt.
  3. 3. Zehnerschaltvorrichtulig nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Malteserrad (27) verbundene Zahnrad (29) auf der Nabe des @lalteserra(ls ausgebildet ist. .I.
  4. Zehnerschaltvorrichtutig nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekeinizeichnet, daß das Planetenrad (l8) auch mit der lnnenverzahliung eines Zahnrings (13) k@i1ilint, der sowohl an seinem inneren wie ati seinem äußeren Umfang mit Zähnen versehen ist und dessen äußerer Zahnkranz mit einem Zwischenrad (i2) kämmt.
  5. 5. Zehnerschaltvorrichtung nach Anspruch d. dadurch gekermzeichtiet, daß (las Zwischenrad (i2) um eilte Zwischenradwelle (ii) gelagert ist, die um die Ilauptwelle (14) mittels auf der llauptwelle gelagerter. die Zwischenradwelle tragender Arnie (t i a) schwenl;llar ist.
  6. 6. Zehnerschaltvorrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß beim Verschwenden der Zwischeili-adwelle (i i) (las Zwischenrad (i2) in bzw. außer Eingriff finit einem aiitreibenden Rad gebracht wird.
  7. 7. Zelinerschaltvorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, (laß die Pause 1r) der Zelinerschalttitig zwischen den Werten (Stelltlllgell) 2,5 ulld 7.5 des niedrigeren Rads (23) liegt und daß die mittlere Dreligeschwindigkeit des höheren kads w"ilii-end der Augenblicke, in welchen Zehnerschaltung stattfindet (d.li. zwischen (leii Wertet) o 1>1s 2.; und 7,5 bis o) gleich zwei Zeliiitel der Drehgeschwindigkeit des niedrigeren Rads ist.
  8. Zehnerschaltvorrichttiiig nach Anspruch i his 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehgeschwindigkeit des antreibenden Malteserrads (z6) halb so groß ist wie diejenige des entsprecliendeil Ziffernrads.
  9. 9. Zehnerschaltvorrichtung nach _\iisprucli B. dadurch gekennzeichnet, dalli das atitreihende Malteserrad (20) rillt zwei Scjl2tlttiftct1 (L'l@eitraguilgsstiften) vurseliell ist. to. Zehnerschaltvorrichtullg liaCh Anspruch 9. dadurch gekennzeiclitiet, daß <las mit dem antreibenden Malteserrad (26) zusammenwirkende, getriebene Malteserrad (27) mit Zehnerschaltausnehmungen versehen ist, welche den Schaltstiften entsprechen. i i. Zehnerschaltvorrichtung nach Anspruch his to, dadurch gekennzeichnet, daß das der niedrigsten Ziffernstelle (Dekade) gehörige, das Ylatietenrad (18) tragende Zahnrad (17) starr mit dein Gestell der -Maschine verbunden ist.
DEP29485A 1947-04-25 1949-01-01 Zehnerschaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen Expired DE847223C (de)

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