DE193585C - - Google Patents

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DE193585C
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lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/02Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
    • B24B9/06Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B9/08Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass
    • B24B9/10Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass of plate glass
    • B24B9/107Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass of plate glass for glass plates while they are turning

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 193585 -KLASSE 67a. GRUPPE
N.WIEDERER & CO. in FÜRTH i.B.
von Fassettenschleifmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Andrücken der zu fassettierenden Glasplatten an den Schleifstein von Fassettenschleifmaschinen.
Die Vorrichtung ist in Fig. ι bis 6 in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. I zeigt die Vorrichtung in Vorderansicht.
Fig. 2 und 3 zeigen den Grundriß und die
ίο Seitenansicht nach Fig. i.
Fig. 4, 5 und 6 zeigen schematisch mehrere Stellungen des mit Gewichtshebel versehenen Exzenters, welcher den Support der Maschine anhebt.
Die zu fassettierende Glasplatte m liegt bekanntlich an der Kopfscheibe η der Maschinenspindel ο auf, welche sich beständig ' dreht. Mit ihrem Rande stößt die Glasscheibe dabei an die beständig rotierende Schleifscheibe ρ an. Die Glasscheibe muß während des Abschleifens beständig an die Schleifscheibe angepreßt bleiben. Dieser Anpressungsdruck muß ein möglichst gleichmäßiger und leicht regulierfähiger sein, um die Glasplatte vor dem Zerspringen zu bewahren. Bisher wurde nun in einer großen Anzahl von entsprechenden Einrichtungen der Anpressungsdruck dadurch erzielt, daß der die Glasscheibe 'tragende Support durch einen
Gewichtshebei so gehoben oder sonstwie bewegt wurde, daß die Glasplatte auf der Schleifscheibe fest anlag. Hierbei zeigte sich der Übelstand, daß bei Erschütterungen oder Stoßen, die bei Fassettenschleifmaschinen leicht vorkommen, das zu bearbeitende Glas zerbrach, weil das Gewicht des ganzen Supports, mit welchem die zu schleifende Glasplatte verbunden war, plötzlich auf die Glasplatte wirkte.
Diesem Ubelstande begegnet der Erfindungsgegenstand dadurch, daß der im Gelenk b drehbar gelagerte Support α durch den Gewichtshebei c nur ausbalanciert wird, während ein zweiter Gewichtshebel d durch Bewegen eines Exzenters e den Anpressungsdruck der Glasplatte an die Schleifscheibe vermittelt. Dieser zweite Hebel d trägt ein lose gleitendes, leicht auswechselbares Gewicht, so daß, wie Fig. 3,. 4, 5 und 6 in den verschiedenen Stellungen zeigen, das beim Beginn des Schleifens auf einen beliebigen Punkt eingestellte Gewicht f (Fig. 4) beim Sinken des Hebels von selbst an das Ende der Hebelstange d rutscht. Der wirksame Hebelarm wird, wie aus diesen Figuren ersichtlich ist, zwar nur unwesentlich verlängert, allein immerhin so viel, um der beim Schleifen an Breite zunehmenden Fassette einen entsprechend größeren Gesamtdruck zu geben. Um aber ein ruckweises Arbeiten des Gewichtshebels d zu verhindern und die beim Garige der Maschine etwa auftretenden Stöße so wenig wie möglich auf die Glasplatte wirken zu lassen, ist es, wie die Praxis gezeigt hat, notwendig, den Support α durch eine Feder g gegen den Gewichtshebel d bzw. gegen beide Gewichtshebel anzudrücken. Bei dieser Anordnung ist das Zerspringen von
Glasplatten beim Fassettieren vollständig ausgeschlossen, weil die Glasplatte gleichsam elastisch an der Schleifscheibe anliegt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Andrücken der zu fassettierenden Glasplatte an den Schleifstein von Fassettenschleifmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der in einem
ίο Gelenk (b) drehbar gelagerte Support (a) durch einen Gewichtshebel (c) ausbalanciert ist und durch einen zweiten, zweckmäßig auf ein Exzenter (e) wirkenden Gewichtshebel (d) so gehoben wird, daß die mit dem Support in bekannter Weise verbundene Glasplatte (ni) einen entsprechenden Anpressungsdruck an die Schleifscheibe (p) erhält.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Anpressungsdruck vermittelnde Gewichtshebel (d) mit einem lose auf dem Hebelarm gleitenden Gewicht (f) versehen ist, welches beim Beginn des Schleifens in entsprechende Entfernung auf dem Hebel eingestellt wird und alsdann beim Sinken des Hebelarmes selbsttätig auf dem sich neigenden Hebelarm bis an dessen Ende nach und nach abrutscht, so daß der zunehmenden Breite der Fassette entsprechend gegen das Endeder Schleifarbeit ein größerer Gesamtdruck auf die Fassette wirkt.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Support (a) durch eine Feder (g) ständig gegen den den Anpressungsdruck erzeugenden Gewichtshebel (d) bzw. gegen beide Gewichtshebel (d und c) angezogen wird, damit die beim Gange der Maschine auftretenden Erschütterungen und Stöße keinen schädlichen Einfluß auf die zu fassettierende Glasplatte ausüben können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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