DE193293C - - Google Patents

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DE193293C
DE193293C DENDAT193293D DE193293DA DE193293C DE 193293 C DE193293 C DE 193293C DE NDAT193293 D DENDAT193293 D DE NDAT193293D DE 193293D A DE193293D A DE 193293DA DE 193293 C DE193293 C DE 193293C
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aminonaphthol
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disazo dyes
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B43/00Preparation of azo dyes from other azo compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 193293 KLASSE 22«. GRUPPE
KALLE & CO. AKT.-GES. in BIEBRICH a. Rh.
Disazofarbstoffe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1903 ab.
In der französchen Patentschrift 247392 werden primäre Disazofarbstoffe von folgender allgemeiner Zusammensetzung:
(i) NH2
C6 A4 (4) N = N —»- X
N = N-Y,
wobei unter anderem X den Rest der peri-Aminonaphtoldisulfosäure H oder die Aminonaphtolmonosulfosäure S und Y den Rest eines der üblichen Amine bedeutet, als Ausgangsmaterial für die Darstellung von substantiven Polyazofarbstoffe empfohlen. Die Disazofarbstoffe werden nach jenen Angaben in der Weise dargestellt, daß man die Aminonaphtolsulfosäuren vorerst in Gegenwart von Säuren mit Paranitrodiazobenzol und hierauf in alkalischer Lösung mit der Diazoverbindung eines der üblichen Amine kombiniert und alsdann in dem so erhaltenen primären Disazofarbstoffe die Nitrogruppe reduziert.
Stellt man aber die primären Disazofarbstoffe voii der vorher gekennzeichneten Zusammensetzung in der Weise her, daß man an Stelle von Paranitrodiazobenzol diazotiertes Acetyl-p-phenylendiamin verwendet und die Aminogruppe in dem p-Phenylendiaminrest durch Verseifen frei macht, so erhält man Produkte, welche für die Verwendung im Wolldruck ganz besonders geeignet sind.
Gegenüber den unter Verwendung von Paranitrodiazobenzol erhaltenen Produkten zeichnen sich die nach dem vorliegenden Verfahren erhältlichen durch größere Reinheit aus. Ganz besonders macht sich diese bemerkbar beim Dämpfen der Drucke. Die mit Hilfe von Paranitranilin gewonnenen primären Disazofarbstoffe gilben die weiße Wolle beim Dämpfen stark an,während die nach vorliegendem Verfahren mit Hilfe von Acetylp-phenylendiamin erhaltenen neuen Kombinationsprodukte, ohne daß es irgendeiner besonderen Reinigung bedürfte, sie weiß lassen.
Das neue Verfahren ist mit Vorteil nur bei der Aminonaphtoldisulfosäure K oder der Aminonaphtolsulfosäure S zu verwenden.
Beispiel.
66 kg des Farbstoffes Acetyl-p-phenylendiamin-K-Säure-Anilin werden in 2000 1 Wasser mit verdünnter Natronlauge so lange gekocht, bis zwei aufeinander folgende Proben keine wesentliche Veränderung der Nuance oder der Umschläge mit Säuren zeigen. Ist dieser Punkt erreicht, so wird die Reaktionsmasse neutralisiert, der Farbstoff ausgesalzen und in bekannter Weise isoliert.
Ebenso verfährt man bei der Anwendung der Farbstoffe aus der Aminonaphtolsulfo-

Claims (1)

  1. säure S. Auch hier ist eine Isolierung der zu verseifenden primären Disazofarbstoffe nicht erforderlich. Die Verseifung kann auch durch Kochen mit verdünnten Säuren ausgeführt werden.
    ν Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Darstellung für den
    ίο ' Wolldruck besonders geeigneter primärer ;■■; Disazofarbstoffe, darin bestehend, daß man die Azofarbstoffe folgender Konstitution:
    (i)NHCOCHa
    C6 H1 (4) N = N>■ X-<-— N=N-Y, 1S
    wobei X den Rest der Aminonaphtoldisulfosäure K oder der Aminonaphtolmonosuifosäure S, Y den Rest eines Monoamins bedeutet, zwecks Wiederherstellung ao der Aminogruppe mit verseifenden Mitteln behandelt.
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