DE193264C - - Google Patents
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23C—DAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
- A23C9/00—Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations
- A23C9/152—Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations containing additives
- A23C9/1522—Inorganic additives, e.g. minerals, trace elements; Chlorination or fluoridation of milk; Organic salts or complexes of metals other than natrium or kalium; Calcium enrichment of milk
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Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 53 e. GRUPPE
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zum Neutralisieren
von Milch, welche der Trocknung unterworfen werden soll. Bekanntlich zeigt schon
3 bis 4 Stunden alte Milch einen Milchsäuregehalt von o,io bis 0,14 Prozent, ein Gehalt,
der nicht nur durch die Konzentration schließlich auf das Neunfache steigt, sondern auch
beim Eindampfen bei niedriger Temperatur durch Neubildung erhöht wird. Aber selbst
abgesehen von dieser letzteren Milchsäurequelle enthält ohne weiteres eingedampfte Trockenmilch
etwa i Prozent Milchsäure, welche das Kasein, das in der Milch zum Teil an
Kalzium gebunden ist, in unlöslicher Form ausscheidet. Eine andere Ursache der Unlöslichkeit
liegt in der gerade zum Zwecke der Verhinderung der Milchsäureneubildung vielfach für nötig erachteten vorherigen Erhitzung
der Milch. Hierbei gehen die löslichen Kalksalze, wie dies Söldner gezeigt
hat, in einen unlöslichen Zustand über. Gemäß vorliegender Erfindung wird diesem
Ubelstand dadurch begegnet, daß der einzudampfenden Milch entweder vor oder während
des Eindampfens eine genügende Kalkmenge zugeführt wird, wie sie der durch das
Erhitzen unlöslich gewordenen Kalkmenge bzw. der durch Milchsäure ausgeschiedenen
Kaseinmenge entspricht.
Es wurde nun gefunden, daß es nicht möglich ist, die erforderliche Neutralisation
durch Zusatz von freiem Kalk, wie er bereits für die Herstellung von kondensierter
Milch vorgeschlagen ist, vorzunehmen, und zwar deshalb, weil der Zusatz von freiem
Kalk, insbesondere in Form von Kalkmilch, fast unvermeidlich Geschmacksveränderungen
der Milch herbeiführt.
Die Untersuchungen des Erfinders haben diesen darauf geführt, daß ein diese Übelstände
absolut vermeidendes Neutralisationsmittel dasKalziumsaccharat, besonders seine
Lösung, hergestellt durch Auflösen von Kalkhydrat in überschüssiger Zuckerlösung, ist.
Die Anwendung desselben hat den ferneren Vorteil, daß bei der Umsetzung dieses Körpers
nur Zucker frei wird und somit der Milch kein durchaus fremder Stoff zugeführt
wird. An Stelle des Kalziumsaccharats können eventuell mit gleichem Erfolge die anderen
Kalziumverbindungen der höheren Alkohole und Zuckerarten treten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :55Verfahren zur Herstellung löslicher Trockenmilch, dadurch gekennzeichnet, daß der Milch vor oder während des Eindampfens Kalk in Form der Kalkverbindungen der höheren Alkohole und Zuckerarten, im besonderen Kälziumsaccharat, zugesetzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT34268D AT34268B (de) | 1904-05-17 | 1905-05-11 | Verfahren zur Herstellung löslicher Trockenmilch. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE193264C true DE193264C (de) |
Family
ID=456515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1904193264D Expired - Lifetime DE193264C (de) | 1904-05-17 | 1904-05-17 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE193264C (de) |
-
1904
- 1904-05-17 DE DE1904193264D patent/DE193264C/de not_active Expired - Lifetime
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