DE193235C - - Google Patents

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DE193235C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/20Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using rotary pressing members, other than worms or screws, e.g. rollers, rings, discs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 193235 KLASSE 89 £. GRUPPE
HUGO EICHEL in SANGERHAUSEN.
Keilpresse für Rübenschnitzel u. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. September 1906 ab.
Zur Erzielung eines hohen Grades der Abpressung werden an wagerecht gelagerten Keilpressen bekannter Ausführung einzelne Teile großen Materialspannungen ausgesetzt, weil sich die Pressung · nur über einen Teil des Umfanges der Presse erstreckt. Hierbei ist- naturgemäß auch die für die Ableitung der Preßflüssigkeit zur Verfügung stehende Siebfläche nur von verhältnismäßig geringer
ίο Ausdehnung. Bei senkrecht gelagerten Keilpressen mit einseitiger oder absatzweiser Zufuhr des Preßgutes treten die gleichen Übelstände auf, bei solchen' mit zweiseitiger und ununterbrochener Beschickung wird unter sonst gleichen Bedingungen der Weg, den das Preßgut zurücklegt und die zugehörige Siebfläche noch kleiner. Eine Vergrößerung des Durchmessers der Presse, um diesen Nachteilen zu begegnen, ist nur bis zu einem bedingten Maße praktisch zulässig, ohne jedoch die erforderliche Preßdauer und Siebfläche zu erzielen.
Bei der Presse vorliegender Erfindung werden erwähnte Übelstände dadurch beseitigt, daß zwei oder mehr Pressen etagenförmig übereinander angeordnet sind, derart, daß die untenliegende jeweils die Fortsetzung der darüberliegenden bildet. Hierdurch wird bei gleichmäßiger Verteilung der innerhalb der Presse auftretenden Spannungen die Pressung fast auf den ganzen Umfang der Presse ausgedehnt, der Anzahl der gewählten Etagen entsprechend verlängert und dementsprechend eine größere Siebfläche nutzbar gemacht.
An der auf der Zeichnung in Fig. 1 bis 3 dargestellten Presse sind beispielsweise zwei derartige Keilpressen zu einer vereinigt, welche das Preßgut ununterbrochen an je zwei Stellen aufnimmt und abführt.
Fig. ι stellt' einen senkrechten Schnitt durch die Presse, Fig. 2 den Grundriß der Presse dar.
In Fig. 3 ist die Abwickelung des Körpers B und eine schematische Darstellung des Arbeitsganges veranschaulicht. Fig. 4 stellt einen senkrechten, Fig. 5 einen wagerechten Schnitt durch denjenigen Teil der Presse dar, in welchem der Austritt des Preßgutes erfolgt.
In dem zylindrischen oder schwach kegelförmigen, feststehenden „Gehäuse A ist der sich in der Pfeilrichtung P drehende Körper B gelagert, welcher aus den drei kreisförmigen Platten C, C1, C2, der Hohlwelle D und den schneckenförmig um den Mittelpunkt verlaufenden senkrechten Wandungen Έ und E1 besteht. Letztere sowohl als auch der innere Umfang des Gehäuses A sind mit Siebblechen s belegt. Die Platte C enthält zwei Einfallöffnungen Fund F1, durch welche das Preßgut in die Räume G und G1 (Fig. 2) gelangt, während es bei f und J1 in die unteren Kammern H und H1 übergeführt wird. J und J1 sind die Austrittsöffnüngen für das fertig gepreßte Gut. Der Körper A ist "mit Schlitzen versehen, in welchen zweckentsprechend ungefähr · in radialer Richtung Aufhalter K (Fig. 2 und 5) bewegt werden, welche das Preßgut hindern, an der Drehung des Körpers B teilzunehmen. Die Hohlwelle Z) ist zwecks Abführung der nach innen tretenden Preßflüssigkeit mit Löchern d ver-
sehen, während die nach außen in den Körper A ablaufende Flüssigkeit in einer Rinne M aufgefangen wird.
Die Ableitung des fertig. gepreßten Gutes geschieht im Gegensatz zu bekannten Bauarten , die an ihrem äußersten Umfange das Preßgut entlassen, in der Richtung nach dem Mittelpunkte der Presse zu und bietet in Verbindung mit dem auch an Spindelpressen angewandten Sammelteller N (Fig. i) den Vorteil der bequemeren Abführung des Preßgutes.
Der Grad der Abpressung wird in bekannter Weise durch zweckmäßig belastete oder verschiebbare kegelförmige Verschlußstücke oder auch, wie in Fig. 4 und 5 dargestellt, durch einen in geeigneter Weise belasteten, drehbaren Daumen W beeinflußt, welcher um seine Längsachse w drehbar in den Platten C1 und C2 gelagert ist. Das untere Ende der Achse n> ist mit einem Hebelarm h versehen, welcher durch eine Schraubenfeder t mit dem Stift ρ verbunden ist. Die Feder t bezweckt, der Bewegung des Daumens W, je nach der Masse des austretenden Preßgutes, einen gewissen Spielraum zu geben. Um letzteren möglichst groß zu gestalten, ist ein zweiter Befestigungspunkt für die Feder i' durch den Stift J^1 gegeben, an welchem die Feder befestigt wird, wenn man eine geringe Abpressung des Gutes zu erzielen beabsichtigt.
Feder und Hebel des Daumens W sind in dieser Lage in Fig. 5 strichpunktiert gezeichnet.

Claims (3)

: Patent-Ansprüche:
1. Keilpresse für Rübenschnitzel u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr solcher Pressen an sich bekannter
- Bauart etagenförmig übereinander gelagert und zu einer Presse (Verbundpresse) vereinigt werden, dergestalt; daß die Preßräume der oberen Etage (G, G1) ihre Fortsetzung in denen der unteren Etage (H, H1) finden, um bei gleichmäßiger Verteilung der zu leistenden Arbeit eine längere Preßdauer und größere Siebfläche zu erzielen.
2. Ausführungsform der Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Austritt des. Preßgutes in der Richtung nach dem Mittelpunkte der Presse zu erfolgt, so daß die Austrittsöffnungen (J, Jx) noch innerhalb des vom inneren Siebe begrenzten Raumes liegen.
3. Ausführungsform der Presse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines festen oder durch Federn (t) bzw. Gewichte belasteten Daumens (W) vor der Austrittsöffnung des Preßraumes, um durch dessen Drehung um seine senkrechte Achse (w) den Grad der Abpressung zu beeinflussen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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