DE193233C - - Google Patents

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DE193233C
DE193233C DE1906193233D DE193233DD DE193233C DE 193233 C DE193233 C DE 193233C DE 1906193233 D DE1906193233 D DE 1906193233D DE 193233D D DE193233D D DE 193233DD DE 193233 C DE193233 C DE 193233C
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DE
Germany
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steering
bevel gear
axis
rotatably mounted
torsion spring
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Expired
Application number
DE1906193233D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/30Arrangement or mounting of transmissions in vehicles the ultimate propulsive elements, e.g. ground wheels, being steerable
    • B60K17/303Arrangement or mounting of transmissions in vehicles the ultimate propulsive elements, e.g. ground wheels, being steerable with a gearwheel on the steering knuckle or kingpin axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 193233 -■ KLASSE 63 c. GRUPPE^Or
DAIMLER-MOTOREN-GESELLSCHAFT in UNTERTÜRKHEIM b. STUTTGART.
in die Mittelstellung bewirkender Feder.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. September 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine, Lenkvorrichtung für Motorwagen, bei welcher zur Zurückführung der schwenkbaren Achsschenkel in die Mittelstellung Federn vorgesehen sind. Die Erfindung besteht in der Anordnung von Torsionsfedern, derart, daß diese in jeder Lenkstellung der Achsschenkel an dem gleichen Hebelarm wirksam sind.
ίο Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der vorliegenden, Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt den Querschnitt durch ein Vorderrad eines Motorwagens, bei welchem das Rad mittels einer in der Schwingungsachse des Achsschenkels vorgesehenen Lamellenfeder in seiner Mittelstellung erhalten wird.
Fig. 2 und 3 zeigen Einzelheiten.
Fig. 4 und 5 zeigen eine Vorderansicht mit teilweisem Schnitt bzw. einen Grundriß einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 ist die Schwingungsachse A-B des Lenkrades a nahezu in der Mittelebene desselben angeordnet. Innerhalb der Nabe b des Lenkrades ist ein Zahnkranz c vorgesehen, der seinen Antrieb von zwei Kegelrädern d, dl erhält, die ihrerseits unter Vermittlung der Kegelräder e, e1 von der Differentialwelle f angetrieben werden. Wurden beide Kegelräder d, d1 fest auf den Achsen g, g1 angeordnet sein, auf denen die Antriebräder e, e1 aufgekeilt sind, so würde eine Lenkung des Wagens unmöglich sein.
Um jedoch eine Lenkung zu ermöglichen, sind die beiden Kegelräder d und e derart auf einer gemeinsamen. Hohlachse g angeordnet, daß eine gegenseitige Verdrehung stattfinden kann. Zu diesem Zweck ist das Kegelrad e, wie Fig. 2 zeigt, fest auf die Hohlachse g aufgekeilt, welche im Innern eine an ihrem unteren Ende festgelagerte Lamellenfeder h enthält und an ihrem oberen Ende das lose sitzende Kegelrad d trägt. Dieses ist mit einer Scheibe fest verbunden, in deren Mitte das obere Ende der Lamellenfeder h undrehbar angeordnet ist. Das auf das Kegelrad e von der Differentialwelle f ausgeübte Drehmoment wird also nicht durch die Hohlachse g, sondern durch die Lamellenfeder h dem Kegelrad d übermittelt. Die Scheibe i besitzt zwei Lappen i1, welche in entsprechende Aussparungen der Nabe des Kegelrades d greifen und die Mitnahme des Kegelrades durch die Kupplungsscheibe i bewirken.
Die Anordnung der Lamellenfeder h hat folgende Wirkung:
Findet beim Fahren eine Lenkung des Vorderrades statt, so erfolgt eine Verdrehung des Kegelrades d gegenüber dem Kegelrad e und damit auch eine Verdrehung der Lamellenfeder h. Die so erzielte Spannung der Lamellenfeder erleichtert das Zurückkehren
des Vorderrades in die Stellung für gerade Fahrtrichtung.
Bei der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Anordnung ist der das Lenkrad α tragende Achsschenkel k an seinem oberen Ende mit . einem gezahnten Segment kl versehen, in -welches ein Stirnrad, k2 . eingreift, das sich lose auf einem mit der feststehenden Vorderachse m verbundenen' Hohlzapfen m1 drehen kann. Die in der Achse des Hohlzapfens ml angeordnete Lamellenfeder h ist unten fest mit dem Hohlzapfen und an ihrem oberen Ende mit einer Kupplungsbüchse z'2 verbunden , welche der in Fig. 2 dargestellten Scheibe ζ entspricht und mit ihren Aussparungen z3 über entsprechende, an der Nabe des kleinen Zahnrades k2_ vorgesehene Klauen greift. Wenn das Lenkrad α in eine der in Fig. 5 punktiert angedeuteten Lenkstellen bewegt wird, so findet eine Drehung des Segmentes k1 statt, wodurch das kleine Stirnrad /r gedreht und die Lamellenfeder h durch Verdrehung mehr und mehr gespannt wird. . Die Lamellenfeder h hat, wie bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2, das Bestreben, den das Lenkrad tragenden Achsschenkel k in seine Mittellage zurückzudrehen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Lenkvorrichtung für Motorwagen mit die Zurückführung der schwenkbaren Achsschenkel in die Mittelstellung bewirkender Feder, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Achsschenkel eine Torsionsfeder (h) vorgesehen ist, die in jeder'35 Lenkstellung des Achsschenkels an dem gleichen Hebelarm wirksam ist.
  2. 2. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsfeder Qi, Fig. 1) in der Richtung der Schwingungsachse des schwenkbaren Achsschenkels angeordnet ist und aus einem Bündel von Blatt- oder Lamellenfedern besteht, dessen unteres Ende mit einem Kegelzahnrade (e) in starrer Verbindung steht, welches in das .Kegelzahnrad der zum Antrieb der Lenkräder dienenden Welle eingreift, und dessen oberes Ende in einem mit dem Kegelzahnkranz (c) des Lenkrades in Eingriff stehenden Kegelzahnrade (d) undrehbar gelagert ist.
  3. 3. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsfeder (h) mit ihrem unteren Ende auf der feststehenden Wagenachse befestigt und mit ihrem oberen Ende in der Mitte eines auf der Wagenachse drehbar gelagerten Stirnrades (K1) undrehbar gelagert ist, das in einen auf dem schwenkbaren Achsschenkel gleichachsig zu dessen Schwingüngsachse angeordneten Zahnkranz (kl/ eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906193233D 1906-09-07 1906-09-07 Expired DE193233C (de)

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