DE1930397B2 - Vorrichtung zum vereinzeln und ablegen von gestapelten gewebestuecken - Google Patents
Vorrichtung zum vereinzeln und ablegen von gestapelten gewebestueckenInfo
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Description
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nachstehend ein in der Zeichnung dargestelltes Aus- Streifen aus sogenanntem «Klettenstoff« in Frage,
führungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt Der Grundkörper 94 ist in fluchtenden Schlitzen 93
F i g. 1 eine senkrechte Schnittansicht der Vorrich- am unteren Ende des Saugrohrs 72 aufgenommen
tung. und befestigt und reicht gleichzeitig in innere Ausneh-
F ig. 2 eine um 90r mit Bezug auf Fig. 1 ge- 5 mungen 100 des Mundstücks 86. Durch dies: Anord-
drehte senkrechte Schnittansicht, wobei die bewegli- nung wird erreicht, daß das Mundstück 86 gegenüber
chen T>:.le eine andere Stellung als in Fig. 1 anneh- dem" Saugrohr 72 in Drehrichtung festgehalten ist.
men. wenn der Schraubring 80 gedreht wird.
Fig. 3 eine ausschnittsweise Ansicht der Vorrich- Wie am besten aus F i g. 3 ersichtlich ist. weist das
tung von unter.. io Mundstück 86 einen mittleren Schütz 102 auf, durch
Fig. 4 in wesentlich größerem Maßstab als Fig. 1 welchen die Abziehhäkchen 91 je nach Einstellung
eine zum Halten der zu transportierenden Stücke des Schraubrings 80 mehr oder weniger weit nach
Stoff benutzte Spitze an der Unterkante der Vorrich- unten herausragen. Beiderseits des Schlitzes 102 sind
tung nach Fig. 1 in verschiedenen Einstellungen. öffnungen 104 und 106 im Mundstück 86 vorgese-
In der Zeichnung ist nur der Saugrüssel 64 einer 15 hen, durch welche bei anliegendem Vakuum die Saugvorrichtung
der eingangs genannten Art dargestellt. luft hindurchtritt.
Dieser hat die Funktion, über einen Stapefaufge- Zum Abdrücken der transportierten Gewebestücke
schichteter Gewebestücke zu fahren, dort eines oder vom Saugrüssel 64 an d - vorgesehenen Ablagestelle
mehrere der Stücke zu ergreifen, dinn durch eine im dient ein in der Zylinderhü'se 66 axial verschieblich
wesentlichen waagerechte Fahrbewegung — Antrieb 20 geführter Stößel 108, der im wesentlichen aus einem
und Führungsmittel brauchen hier nicht gezeigt zu Kolben 110 und zwei sich davon nach unten erstrek-
werden — die erfaßten Stücke an eine bestimmte kenden parallelen Abstreifern 112 und 114 besteht.
Stelle zu transportieren und sie schließlich dort abzu- Zwischen dem Kolben 110 und dem Bolzen 70 ist
setzen. eine Druckfeder 116 eingespannt, die bestrebt ist,
Zur Ausführung der vorstehend genannten Funk- 25 den Stößel 108 in seiner oberen Endlage, in der Zytionen
hat der Saugrüssel 64 im Beispielsfall den linderhülse 66 zu halten. Durch richtige Auslegung
nachfolgend mit Bezug auf Fig. 1 und2 beschriebe- der Länge des Spaltes zwischen den beiden Abstreinen
Aufbau. Hauptteil ist eine zunächst als Zylinder- fern 112 und 114 läßt sich der zwischen ihnen hinhülse
66 mit einem davon rechtwinklig abstehenden durchgeführte Bolzen 70 gleichzeitig auch als AnAnsatz
68 zum Anschluß einer Unterdruckleitung. 30 schlag zur Begrenzung der Abwärtsbewegung des
Das angelegte Vakuum teilt sich über diese Leitung Stößels 108 benutzen, wie am besten aus Fig.2 her-
und den Ansatz 68 dem Innenraum der Zylinder- vorgeht.
hülse 66 mit. Durch gegenüberliegende Bohrungen in Es ergibt sich weiterhin aus F i g. 2, daß in der under
Wandung der Zylinderhülse 66 ist ein Bolzen 70 teren Endstellung des Stößels 108 die beiden Abgesteckt.
Dieser ist auch durch zwei gegenüberlie- 35 streifer 112 und 114 durch die Du'chtrittsöffnungcn
gende Langlöcher 74 und 76 eines axial verschiebüch 104 und 106 nach unten hindurchstoßen. In dieser
in dem Gehäuse 66 aufgenommenen Saugrohres 72 Stellung liegt der Kolben 110 vor der Anschlußöffhindurchgeführt.
Wie aus dem Vergleich F i g. 2 mit nung des Ansatzes 68 der Vakuumleitung, so daß
Fig. 1 hervorgeht, stellt die verschiebliche Anord- diese Leitung abgesperrt wird.
nung des Saugrohres 72 in der Zylinderhülse 76 eine 40 Am oberen Ende weist die Zylinderhülse eine
axial verlängerbare Unterdruckleitung dar. Durchgangsöffnung 116 auf, durch welche eine Lei-
Das Saugrohr 72 weist nahe seinem unteren Ende tung 118 hindurchgeführt ist, die sich bis in eine
(s.Fig.2) einen sich nach außen erstrockenden Bohrung 120 im Kolben 110 erstreckt. Die Leitung
Flansch 78 auf. An diesem Flansch stützt sich ein mit 118 paßt dichtend in die Bohrung 120 und ist an eine
Innengewinde 84 versehener Schraubring 80 über 45 Druckwelle angeschlossen, mit deren Hilfe der KoI-einen
nach einwärts gerichteten Flansch 82 ab. Auf ben 110 gegen die Wirkung der Feder 115 niedergeder
Unterseite des Greifers 64 ist ein als Abdeck- drückt werden kann. Beim öffnen der Leitung 118
ka;..pe ausgebildet Mundstück 86 vorgesehen, daß bewegt sich der Stößel 108 bis in die in Fig.2 geeine
ebene Unterseite 88 aufweist und ein Außenge- zeigte Lage. Nach dem Abschalten des Druckes bewinde
trägt, welches sich in Eingriff mit dem Innen- 5° wegt dann die Feder 115 den Stößel wieder in seine
gewinde 84 des Schraubringes 80 befindet. Zwischen Stellung gemäß Fig. 1 zurück. Es ist ersichtlich, daß
dem Mundstück 86 und dem Flansch 78 ist ein ela- bei dieser Konstruktion nur eine geringe Menge
stischer Ring 90 eingespannt, der bei Relativbewe- Druckluft oder eines anderen Druckmediums nötig
gung zwischen Mundstück 86 und Schraubring 80 ist, um den Stößel 108 zu betätigen,
zusammengedrückt bzw. entspannt wird und die Auf- 55 Die vorgeschriebene Vorrichtung arbeitet wie gäbe hat, das Mundstück 86 in seiner Lage gegen- folgt; Der Greifer 64 wird über den Stapel aufgeüber dem Saugrohr 72 zu sichern. Material und Ab- schichteter Gewebestücke eines einzeln oder zu mehmessungen des elastischen Ringes 90 sind im Bei- reren Stücken an seine Beacbeitungsstelle zu transspielsfall derart gewählt, daß sich ein Einstellweg des portierenden Stoffes gefahren. Die selbsttätige Ni-Mundstücks 86 relativ zum Saugrohr 72 von unge- 6o veaueinstellung des Greifers mit Bezug auf das oberfähr 0,4 bis 0,65 mm ergibt. ste Gewebestück des Stapels erfolgt dergestalt, daß
zusammengedrückt bzw. entspannt wird und die Auf- 55 Die vorgeschriebene Vorrichtung arbeitet wie gäbe hat, das Mundstück 86 in seiner Lage gegen- folgt; Der Greifer 64 wird über den Stapel aufgeüber dem Saugrohr 72 zu sichern. Material und Ab- schichteter Gewebestücke eines einzeln oder zu mehmessungen des elastischen Ringes 90 sind im Bei- reren Stücken an seine Beacbeitungsstelle zu transspielsfall derart gewählt, daß sich ein Einstellweg des portierenden Stoffes gefahren. Die selbsttätige Ni-Mundstücks 86 relativ zum Saugrohr 72 von unge- 6o veaueinstellung des Greifers mit Bezug auf das oberfähr 0,4 bis 0,65 mm ergibt. ste Gewebestück des Stapels erfolgt dergestalt, daß
Am unteren Ende des Saugrohrs 72 ist weiterhin die Oberfläche 88 des Mundstücks 86 das oberste
ein mit schräg nach unten weisenden Abziehhäkchen Gewebestück des Stapels berührt. Wird jetzt Unter-91 versehenes Teil 92 angebracht, daß sich in einen druck an die Durchtrittsöffnungen 104 und 106 geoberen Grundk^rper 94 und einen die Häkchen tra- 65 legt, so ziehen diese die obersten Stücke auf die nach
genden Streifen 96 gliedert. Je nach der bcstim- unten aus dem Mundstück 86 heraustretenden Abmungsgemäßen Anwendung kommt hierfür ein mit ziehhäkchcn 91, wobei sich die Anzahl der aufgeparallelgerichteten Nadeln versehenes Teil oder ein schobcncn Gewebestücke nach der vorher eingestell-
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ten wirksamen Länge der Häkchen richtet. Die an 110 abgesperrt wird und die Abstreifer 112 und 114
der Oberfläche 88 des Mundstücks 86 anliegenden durch die Durchtrittsöffnungen 104 und 106 nach
Gewebestücke führen daneben zum Verschließen der außen gestoßen werden und dabei die unter di.r UnÖffnungen
104 und 106, was zur Folge hat, daß das terseite 88 des Mundstücks 86 an den Abziehhäkzunächst
ausgefahrene Saugrohr 72 nunmehr durch S chcti 91 hängenden Gewebestücke abstoßen,
den sich in seinem Inneren ausbildenden Unterdruck Aus F i g. 4 in Zusammenhang mit F i g. 1 und 2 angehoben wird und mit ihm ein oder mehrere Ge- geht hervor, wie die Einstellung der wirksamen webestücke, gemäß der Darstellung in Fig. 1 mit- Länge der AbziehhUkchen 91 vorgenommen wird, nimmt. Dies geschieht dadurch, daß das Mundstück 86
den sich in seinem Inneren ausbildenden Unterdruck Aus F i g. 4 in Zusammenhang mit F i g. 1 und 2 angehoben wird und mit ihm ein oder mehrere Ge- geht hervor, wie die Einstellung der wirksamen webestücke, gemäß der Darstellung in Fig. 1 mit- Länge der AbziehhUkchen 91 vorgenommen wird, nimmt. Dies geschieht dadurch, daß das Mundstück 86
An die in Fig. 1 und2 gezeigten Abzichhäkchen to durch Drehen des Schraubringes 80 über das Ge-
91 sind im Hinblick auf das seitliche Abziehen der winde 84 in ihrer Höhenlage im Verhältnis zum Saug-
Gewebcstücke in stets die gleiche Richtung schräg rohr 72 einjustiert wird, während die Abziehhäk-
gestcllt. Im Beispielsfalle würde die Transportbewe- chen mit ihrem Träger 86 am Grundkörper 94 im
gung des Saugrüssels 64 nach dem Abheben der Ge- Verhältnis zum Saugrohr 72 axial festgehalten sind,
webestücke von links nach rechts mit Bezug auf 15 Je nach dem, wie stark das Mundstück 86 gegen den
F i g. 1 verlaufen, um den Vorteil des größeren Hai- elastischen Ring 90 verspannt wird, treten die Ab-
teeffekts schrägstehender Abziehhäkchen ausnutzen ziehhäkchen 91 mehr oder weniger weit durch den
zu können. Schlitz 102 über die Unterseite 88 des Mundstücks
Es kann vorgesehen sein, daß der Gewebestopel hervor. Sie spießen dadurch nach Wahl in nur eine
unmittelbar nach dem Abheben der obersten Stücke ao Lage Stoff La, in zwei Lagen Ll, L2 oder in drei
jedes Mal um eine bestimmte Höhendifferenz ange- Lagen Ll, Ll und L3 usw. hinein,
hoben wird, so daß wiederum die Oberfläche des Die Steigung des Gewindes 84 ist derart gewählt,
obersten Stückes auf demselben Niveau wie vor dem daß bereits eine geringe Winkeldrehung des Schraub-
letzten Abnahmevorgang liegt. ringes 80 genügt, um die Verstellung der wirksamen
Wenn der Saugrüssel 64 bis über diejenige Stelle »5 Länge der Abziehhäkchen 91 von einer Einstellung
verfahren worden ist, über welcher die vom Stapel für eine bestimmte Anzahl Gewebestücke auf eine
abgehobenen und transportierten Gewebestücke andere Anzahl zu bewerkstelligen,
niedergelegt werden sollen, wird ein (nicht dargestell- Es verdient Beachtung, daß auch während des Beter) Endschalter betätigt, der ein die Leitung 116 mii Iricbes sehr leicht eine Korrekturversteliung vorgeihrer Druckmittelquelle verbindendes Ventil auf- 30 nommen werden kann, wenn z. B. nacheinander Gesteuert. Dadurch wird der Kolben 110 bis in seine webestücke verschiedener Stärke oder unterschiedliunterc Endstellung herabgedrückt (F i g. 2), wodurch chen Materials abgehoben und transportiert werden gleichzeitig die Unterdruckleitung durch den Kolben sollen.
niedergelegt werden sollen, wird ein (nicht dargestell- Es verdient Beachtung, daß auch während des Beter) Endschalter betätigt, der ein die Leitung 116 mii Iricbes sehr leicht eine Korrekturversteliung vorgeihrer Druckmittelquelle verbindendes Ventil auf- 30 nommen werden kann, wenn z. B. nacheinander Gesteuert. Dadurch wird der Kolben 110 bis in seine webestücke verschiedener Stärke oder unterschiedliunterc Endstellung herabgedrückt (F i g. 2), wodurch chen Materials abgehoben und transportiert werden gleichzeitig die Unterdruckleitung durch den Kolben sollen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Vereinzeln und Ablegen hülse und diese in einer an der Verschiebeeinrichvon
gestapelten Gewebestücken mittels eines ge- 5 tung gehalterten Zylinderhülse zu führen, wobei die
steuert vakuumbeaufschlagbaren, gesteuert be- Abstreifhülse mittels eines an ihr angebrachten KoI-wegbaren,
im Bereich der Ansaugöffnung mit bens gesteuert gegenüber der Zylinderhülse und das
einem Abstreifer versehenen Saugrüssels, da- mit einem Kolben versehene Saugrohr gesteuert gedurch
gekennzeichnet, daß in einer Zy- genüber der Abstreifhülse heb- und senkbar ist und
linderhülse (66) ein mit eineru Mundstück (86) io wobei die Vakuumbeaufschlagung des Saugrohres
versehenes Saugrohr (72) innerhalb eines vorbe- mittels einer Steueröffnung der Abstreifhülse schaltstimmten
Verschiebeweges frei beweglich geführt bar ist.
ist und daß innerhalb der Zylinderhülse (66) ein Mit diesem älteren Vorschlag wird nun zwar das
federnd im abhebenden Sinn vorgespannter, ge- obenerwähnte Problem gelöst. Die ineinander versteuert
beaufschlagter, mit durch das Mundstück 15 schiebbaren Hülsen und Mehrfachkolhen bedingen
(86) durchschiebbaren Abstreifern (112, 114) jedoch einen verhältnismäßig großen baulichen Aufverbunde
«er Kolben (110) geführt ist, wobei im wand, und es sind ferner getrennte Steuerdrucklei-Verlauf
des Verschiebeweges des Kolbens (110) tungen für das Ausfahren des Saugrohres einerseits
der Vakuumanschluß (68) des Saugrohres (72) und der Abstreifhülse andererseits neben der in jeangeordnet
ist. 20 dem Falle vorzusehenden Saugleitung erforderlich.
2. Vorrichtung n«ch Anspruch 1, dadurch ge- Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Vorkeanzeichnet,
daß die Durchtrittsöffnungen (104, richtung der eingangs genannten Art mit einem Saug-
106) der Abstreifer (112, ?.14) durch das Mund- rüssel zu schaffen, der sowohl in seiner Ausbildung
stück (86) als Drosselspalte ausgebildet sind. wie iii seiner Steuerung ohne Preisgabe der Zuverläs-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei 25 sigkeit und Schnelligkeit beim Auf- und Abbau des
welcher im Bereich der wirksamen Saugseite Ab- Vakuums wesentlich vereinfacht ist.
ziehhäkchen angeordnet sind, dadurch gekenn- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gezeichnet, iluß die Abziehhäkchen (91) in einem löst, daß in einer Zylinderhülse ein mit einem Mundweiteren Schlitz (102) dec Mundstücks (86), ins- stück versehenes Saugrohr innerhalb eines vorbebesondere gegenüber letzterem hinsichtlich der 30 stimmten Verschiebeweges frei beweglich geführt in wirksamen Hakenlänge ve stellbar, angeordnet und daß innerhalb der Zylinderhülse ein federnd im sind. abhebenden Sinn vorgespannter, gesteuert beaufschlagter, mit durch das Mundstück durchschiebba-
ziehhäkchen angeordnet sind, dadurch gekenn- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gezeichnet, iluß die Abziehhäkchen (91) in einem löst, daß in einer Zylinderhülse ein mit einem Mundweiteren Schlitz (102) dec Mundstücks (86), ins- stück versehenes Saugrohr innerhalb eines vorbebesondere gegenüber letzterem hinsichtlich der 30 stimmten Verschiebeweges frei beweglich geführt in wirksamen Hakenlänge ve stellbar, angeordnet und daß innerhalb der Zylinderhülse ein federnd im sind. abhebenden Sinn vorgespannter, gesteuert beaufschlagter, mit durch das Mundstück durchschiebba-
ren Abstreifern verbundener Kolben geführt ist, wo-
35 bei im Verlauf des Verschiebeweges des Kolbens der Vakuumanschluß des Saugrohres angeordnet ist.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ver- Die erfindungsgemäße Vorrichtung vermag gegeneinzeln
und Ablegen von gestapelten Gewebestücken über dem älteren Vorschlag noch rascher zu arbeiten
mittels eines gesteuert vakuumbeaufschlagbaren, ge- und kommt mit einer wesentlich einfacheren Steuersteuert
bewegbaren, im Bereich der Ansaugöffnung 40 vorrichtung aus, durch welche gleichzeitig die Bemit
einem Abstreifer versehenen Saugrüssels. triebssicherheit noch weiter gesteigert wird.
Durch die zunehmende Automatisierung der Tex- In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind
tilindustrie sind unter anderem Vorrichtungen zum die Durchtrittsöffnungen der Abstreifer durch das
Handhaben von Gewebestücken bekanntgeworden, Mundstück als Drosselspalte ausgebildet, wodurch
mit denen die Gewebestücke einzeln oder auch zu 45 mit dem Aufsetzen und Ansaugen des Mundstücks
mehreren in bestimmter Anzahl von einem oder auf dem Stapel das Innere des Saugrüssels von der
mehreren Stapeln abgehoben und in genau ausgerich- umgebenden Atmosphäre derart abgetrennt wird,
teter Lage beispielsweise zu einer Nähmaschine zur daß ein Unterdruck entsteht, der das zunächst ausgeweiteren
Verarbeitung weitergereicht werden. Ein fahrene Saugrohr von selbst anhebt und dabei die anbesonderes
Problem bildet dabei die Ausbildung und 50 gesaugten Gewebestücke mitnimmt.
Steuerung des Saugrüssels derart, daß die gegebenen- Wie eingangs bereits erwähnt, besteht bei den von
Steuerung des Saugrüssels derart, daß die gegebenen- Wie eingangs bereits erwähnt, besteht bei den von
falls unter Zuhilfenahme von Abziehhäkchen vom der Erfindung betroffenen Vorrichtungen auch oft
Stapel abzunehmenden Gewebestücke in genau der ein Bedarf, mehrere Gewebestücke auf einmal in begewünschten
Anzahl einerseits schnell und sicher er- stimmter Anzahl vom Stapel abzunehmen, was sich
faßt und andererseits an der Ablagestelle ebenso 55 praktisch nur unter Zuhilfenahme von Abziehhäkschnell
und genau wieder abgelegt werden. chen an der wirksamen Saugseite der Vorrichtung
In dem Bestreben, erne solche Vorrichtung zu verwirklichen läßt. In diesem Falle besteht eine anschaffen,
die sich durch spezielle Ausbildung des dere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung darin,
Saugrüssels auch vor schnellaufenden und schnellar- daß die Abziehhäkchen in einem weiteren Schlitz des
beitenden Maschkien ohne die Gefahr von Störungen 60 Mundstücks, insbesondere gegenüber letzterem hineinsetzen
läßt, ist bereits vorgeschlagen worden sichtlich der wirksamen Hakenlänge verstellbar, an-(deutsche
Anmeldung P 17 85 373.5-26), bei einer geordnet sind. Auch dieser Schlitz wirkt als Saugöff-Vorrichtung
zum Vereinzeln und Ablegen von gesta- nung, und die Einstellbarkeit der Abziehhäkchen erpelten
Gewebestücken auf einem Arbeitstisch möglicht eine genaue Anpassung sowohl an die geod.
dgl., wobei mittels eines gesteuert verschiebbaren, 65 wünschte Anzahl der auf einmal abzuhebenden Gegesteuert
mit vakuumbeaufschlagbaren und gesteuert webestücke sowie auch die Dicke des Gewebes
mittels einer Kolbenzylinderanordnung heb- und selbst,
senkbaren Saugrüssels jeweils nur das oberste Gewe- Zum besseren Verständnis der Erfindung wird
senkbaren Saugrüssels jeweils nur das oberste Gewe- Zum besseren Verständnis der Erfindung wird
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |