DE193003C - - Google Patents

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DE193003C
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condenser
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condensation
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/007Condensing devices for steam engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Mi 193003-KLASSE Ug. GRUPPE
EUGEN BLASBERG,
in DÜSSELDORF.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung an solchen Kondensationsanlagen, die für den Abdampf von Dampfmaschinen mit stark veränderlichem Dampfverbrauch dienen, wie z. B. Fördermaschinen, Walzenzugmaschinen, Dampfhämmer, Scheren u. dgl. Um bei solchen Kondensationsanlagen einen gleichmäßigen Betrieb ■ des Kondensators zu ermöglichen, hat man Einrichtungen angewendet, welche bei zu starkem Zufluß des • Abdampfes einen Teil desselben ins Freie entweichen lassen, so daß' dem Kondensator nur ein Teil des Abdampfes zuströmt, oder man hat vor dem Kondensator einen Wärmespeicher aufgestellt, von welchem der Abdampf gleichmäßig dem Kondensator zugeführt wird und die starken Schwankungen dadurch beseitigt werden.
Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich die vorliegende Kondensationsanlage dadurch, daß ein Teil des Abdampfes einem Vorkondensator zugeführt und hier kondensiert wird. Strömt der Abdampf plötzlich in großer Menge zu, so fließt er zum größten Teil in den Vorkondensator, weil der direkte Weg zum Hauptkondensator durch ein Organ (Klappe oder Schieber) gesperrt wird, welches durch einen von dem steigenden Kondenswasser gehobenen Schwimmer eingestellt wird; auf diese Weise bleibt das Vakuum im Kondensator annähernd gleich. Die Kondensationsanlage ist auf der Zeichnung dargestellt.
Neben dem eigentlichen Kondensator α ist der Kondensbehälter b eingeschaltet. In diesem befindet sich der entsprechend geführte Schwimmer c, der mit der Drosselklappe d, einem Schieber o. dgl. verbunden ist. Je nach dem Steigen des Kondenswasser in diesem Behälter b verschließt oder öffnet dieser den vom Dampfentöler abgeführten, nach dem Kondensator α führenden Kanal e mehr oder weniger. Der Behälter b, der eine für die Kondensation geeignete Einrichtung erhalten hat, steht durch die Stutzen f mit dem Leitungsrohr e in Verbindung, so daß der Dampf bei starkem Drucke in diesen gelangt. Der Schwimmer selbst ist mit der Stange g versehen, die durch die Rohrstutzen h, die den Kanäle und den Behälter b verbinden, hindurchgeführt ist, wo sie ihre Führung erhält, zu welchem Zwecke noch der besondere Bock ζ befestigt ist, der der Stange hier Führung gibt. Die Stange g- ist durch Gewinde mit dem Bügel k verlängerbar, um so den Schwimmer c vor Inbetriebnahme einstellen zu können.
Die Arbeitsweise des Apparates ist folgende: Der von den angeschlossenen Maschinen kommende Abdampf geht teilweise durch die Rohrleitung / direkt nach dem Kondensator α und teilweise durch den Anschluß/ zum Kondensator b, wo er durch die in dem Behälter eingebauten Rohre r schlangenförmig geführt und durch wiederholtes Berühren mit dem im Kondensator befindlichen
Wasserquantum zum größten Teil kondensiert. Treten plötzlich Dampfsteigerungen auf, so wird durch die Kondensation im Behälter b der Wasserstand plötzlich steigen und der Schwimmer c schließt durch seinen Auftrieb die Drosselklappe d. Hierdurch wird der meiste Abdampf gezwungen, bevor er in.den Kondensator gelangen kann, den Kondensator b zu durchstreichen. Um nun das sich
ίο sammelnde Kondenswasser aus dem Behälter b zu entfernen, wird ein mit Abflußschlitzen für das Wasser versehener Kondensatoranschlußstutzen / angebracht. Die Schlitzöffnungen sind so bemessen, daß sie den Abfluß vom höchstzulässigsten bis zum niedrigsten Wasserstand regulieren.
Würde ein einfaches, mit genügend weiter öffnung versehenes Abflußrohr Verwendung finden, so würde das Kondenswasser im Kondensator sehr schnell abfließen und ein Wasserstand in der Höhe, wie er erforderlich ist, um den entsprechenden Druck auf das Schwimmerventil auszuüben, nicht erreicht werden können, wodurch der Kanal e nicht in genügender Weise gedrosselt bzw. die nötige Stauhöhe nicht erreicht werden könnte. Die erwähnten Schlitze bewirken demnach, daß das Wasser nur langsam abfließen und im Vorkondensator genügend hoch .steigenkann, so daß eine sichere Funktion des Schwimmerventils und damit auch die erforderliche Regulierung des Dampfzutritts zum Kondensator erzielt und die Klappe infolgedessen genügend bewegt wird.
Damit der Abdampf im Kondensator b möglichst vollkommen kondensiert und außerdem ein vorgewärmtes heißes Kesselspeisewasser erhalten wird, ist in dem Behälter b ein Einspritzrohr 0 mit Kegelventil usw. und Schwimmer s vorgesehen, welch letzterer das Ventil bei steigendem Kondenswasserstande öffnet, so daß infolge des vorhandenen Vakuums kaltes Wasser von einem Wasserbassin durch eine Rohrleitung angesaugt und dem eintretenden Dampfe, der durch den Eintrittsstutzen f geht, entgegengespritzt wird.
Um außerhalb am Bebälter beobachten zu können, ob der Schwimmer arbeitet, wird an der Stange g hinter einem im Rohrstutzen h befindlichen Schauglas ein Zeiger m befestigt, der den Stand des Schwimmers an einer entsprechend angebrachten Skala anzeigt.
Der Kondensator b läßt sich auch in stehender Anordnung ausführen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Kondensationsanlage für Maschinen mit stark wechselndem Dampfverbrauch,
z. B. Fördermaschinen, Walzenzugmaschinen und Hämmer mit Einrichtung zur gleichmäßigen Zuführung des Abdampfes in den Kondensator, dadurch gekennzeichnet, daß der plötzlich in zu großer Menge in die Rohrleitung gelangende Dampf gegebenenfalls zum größten Teil in einen besonderen Kondensator (b) gelangt und hier kondensiert wird, wobei der direkte Weg durch einen von dem steigenden Kondenswasser gehobenen Schwimmer (c) und einer Klappe oder Schieber (d) gesperrt wird, wodurch das Vakuum im Kondensator fast stets und die Kondensation annähernd gleich bleibt.
2. Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch Schwimmer (s) zu öffnendes und zu schließendes Einspritzrohr (0) für kaltes Wasser vorgesehen ist, durch das, sobald der Wasserstand steigt bzw. viel Dampf eintritt, dem eintretenden Dämpfe ein größeres Quantum kaltes Wasser entgegengespritzt und der Dampf schneller kondensiert wird.
3. Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfluß des im Behälter (b) sich sammelnden Kondenswasser durch einen mit Schlitzöffnungen versehenen Rohrstutzen (I) erfolgt, um die nötige Stauhöhe des Kondenswassers und das Bewegen der Drosselklappe (d) zu erreichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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