DE1929540C3 - Vorrichtung zum Aufkneifen von elektrischen Verbindern - Google Patents
Vorrichtung zum Aufkneifen von elektrischen VerbindernInfo
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Description
60
Die Erfindung be7.ieht sich auf eine Vorrichtung der
im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
Bei einer bekannten derartigen Vorrichtung (GB-PS % 930) greift die zylindrische Zahntrommel in
Perforationen des Verbindertragbands ein, um dasselbe nach jedem Andrückvorgang um einen Verbinderabstand
vorzurücken. Nachdem die Aufkneifwerkzeuge einen Verbinder an einen Draht angedrückt haben, muß
der Bediener warten, bis sich die Aufkneifwerkzeuge wieder etwas voneinander entfernt haben; dann muß
der Bediener durch manuellen Zug an dem Draht den Verbinder von dem Tragband losreißen. Da während
des Auseinanderbewegens der Aufkneifwerkzeuge die Zahntrommel um einen Schritt weitergedreht wird, muß
der Bediener diesem Vorrückschritt beim Losreißen des Verbinders von dem Tragband mindestens teilweise
folgen. Eine solche Arbeitsweise stellt erhöhte Anforderungen an den Bediener und wirkt sich verlangsamend
auf die maximal erreichbare Arbeitsgeschwindigkeit aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde sicherzustellen, daß nach dem Aufkneifen des Verbinders eine
möglichst baldige Trennung des Verbinders vom Tragband erfolgt.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung ergibt sich der Vorteil, daß die Trennung des aufgekniffenen
Verbinders vom Tragband sehr früh, nämlich im noch geschlossenen Zustand der Aufkneifwerkzeuge, erfolgt
und daß kein Zug auf die Verbindung ausgeübt wird, da ja der aufgekniffene Verbinder von den Aufkneifwerkzeugen
festgehalten wird. Beim öffnen der Aufkneifwerkzeuge ist der Verbinder bereits vom Tragband
getrennt und kann dann z. B. vom Bediener herausgezogen werden, ohne daß dabei der Vorschubmechanismus
noch eine Vorschubbewegung auf den Verbinder ausüben kann.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben. In
diesen zeigt
Fig. 1 im Vertikallängsschnitt eine in einer Presse montierte Vorrichtung zum Aufkneifen von elektrischen
Verbindern,
F i g. 2 in größerem Maßstab in einer Seitenansicht die Vorrichtung nach Fig. 1,
F i g. 3 in größerem Maßstab in einer Vorderansicht die Vorrichtung nach F i g. 1 von der linken Seite der
Fig.2 gesehen in der Stellung zu Beginn eines Arbeitsspiels,
Fig.4 schaubildlich, teilweise mit auseinandergezogenen
Teilen, einen Teil der Vorrichtung nach F i g. 1,
Fig. 5 einen Schnitt nach den Linien V-V in Fig. 3
und
F i g. 6 in einer ähnlichen Darstellung wie F i g. 5 eine andere Anordnung der Teile.
F i g. 7 und 8 sind von der Linie VII-VII bzw. VIII-VIlI in F i g. 2 gesehene Darstellungen der Zahntrommeln
des Bandvorschubmechanismus bzw. der Antriebseinrichtung für diese Zahntrommein.
F i g. 9 ist eine von der Linie IX-IX in F i g. 3 gesehene Darstellung.
Fig. 10 zeigt in einer ähnlichen Darstellung wie F i g. 9 die Stellungen der Teile, wenn sich die
beweglichen Aufkneifwerkzeuge in ihrer oberen Stellung befinden.
Gemäß F i g. 4 besitzt ein Tragband 2 für Verbinder bzw. Anschlußteüe einen relativ breiten Streifen 4 aus
demselben Material. Der Streifen 6 erstreckt sich auf der Oberseite des breiten Streifens 4 längs eines Randes
desselben. Zwischen der oberen [lache des breiten Kunststoffstreifens 4 und der unteren Fläche des
schmalen Streifens 6 sind Ringzungenteile 8 einer Reihe
von Anschlußteilen 10 festgehalten. Der schmale Streifen 6 ist mit dem Slreifen 4 verbunden, z. B. an
diskreten Stellen, welche die Ringzungen 8 umgeben, mit dem Streifen 4 verschweißt. Halsteile 12 der
Anschlußteile erstrecken sich aus dem Raim zwischen den Kunststoffstreifen 4, 6 seitwärts und gehen in
Zwingen 14 der Anschlußteile über, die von dem Band 2 seitwärts vorstehen. Der breite Streifen 4 hat längs
seiner einen Seite im Abstand voneinander stehende Schlitze 11, in die Zähne eines Vorschubmechanismus
eingreifen können, wenn das Band 2 in einer nachstehend beschriebenen Vorrichtung angeordnet ist
Die Zwingen 14 der Anschlußteile 10 können durch einen Aufkneifvorgang auf die freiliegende, leitende
Ader 16 und die Isolierung 18 eines Drahtes aufgekniffen werden.
Die Presse 20 besitzt ein Gehäuse 22 mit einem U-profilförmigen Gußstück 24, das auf der einen Seite
des Gehäuses 22 montiert ist und einen Raum 26 begrenzt, in dem die Vorrichtung zum Aui"kneifen der
Anschlußteile 10 montiert ist. Die Vorrichtung wird von einem zusätzlichen Gestellteil 28 getragen, der eine
Vorderwand 30 bildet Der Stößel 32 der Presse ist in einer Führung oberhalb des Raums 26 verschiebbar
gelagert und durch einen Lenker 34 mit einem Arm 36 eines Winkelhebels gekuppelt. Dieser Winkelhebel ist
an seinem Scheitel 38 in dem Pressengehäuse 22 schwenkbar gelagert und hat einen rückwärtsgerichteten
Arm 40, der durch ein Kugelgelenk 42 mit einem Pleuel 44 verbunden ist. Das untere Ende des Pleuels 44
ist durch ein Kugelgelenk 46 mit einer Scheibe 48 gekuppelt, die exzentrisch auf einer Welle 50 montiert
ist. Auf der Welle 50 ist eine übliche Einzelschritt-Kupplung 52 vorgesehen, die der Welle eine einzige
Umdrehung erteilt, wenn ein geeigneter Schalter, z. B. ein Fußschalter, betätigt worden ist. Die Welle 50 ist an
ihrem Ende mit einer Schwungmasse 54 versehen, die durch einen Riemen 56 mit einem Elektromotor 58
gekuppelt ist. Der Motor 58 und die Schwungmasse 54 laufen kontinuierlich. Während jedes Arbeitsspiels
bewirkt eine Bedienungsperson ein Einrücken der Kupplung 52, so daß die Scheibe 48 gedreht und das
Pleuel 44 in F i g. 1 erst abwärts und dann aufwärts
bewegt wird. Zu Beginn des Arbeitsspiels befindet sich der Stößel 32 aus nachstehend zu erläuternden Gründen
nicht in seiner oberen Stellung, sondern etwas darunter.
Das Tragband 2 für die Anschlußteile wird durch den Raum 26 der Vorrichtung mit Hilfe von zwei im Abstand
voneinander angeordneten Zahntrommeln 60, 62 (F i g. 3 und 7) bewegt, die Zähne 80 besitzen und auf im
Abstand voneinander parallel angeordneten Wellen 68, 70 in Vertiefungen 64, 66 eines Befestigungsblockes 72
montiert sind. Der Befestigungsblock 72 ist in der nachstehend beschriebenen Weise nach hinter, bewegbar.
Die in F i g. 7 rechte Zahntrommel 62 wird in der nachstehend beschriebenen Weise angetrieben. Die
beiden Zahntrommeln sind durch einen Zahnriemen 74 miteinander verbunden, der sich durch eine Vertiefung
76 auf der Oberseite des Blockes 72 erstreckt. Der Zahnriemen 74 hat Innenzähne 78, an denen die Zähne
80 der beiden Zahntrommeln 60, 62 angreifen. Der Riemen 74 hat ferner auf seiner Außenfläche in relativ
großen Abständen voneinander angeordnete Zähne 82, die in die in Abständen voneinander angeordneten als
Perforationen ausgebildete Schlitze 11 des Anschlußteil-Tragbandes
2 eingreifen und dieses im Betrieb durch eine Aufkneifzone hindurch verschieben können. Wie
aus der Fig. 7 hervorgeht, greift in das Anschlußteil-Tragband
ständig eine relativ große Anzahl der Zahne 82 ein, so daß die Gefahr eines Einreißens oder
sonstigen Beschädigen 5 des Anschlußteil-Tragbandes 2 auf ein Minimum herabgesetzt wird.
Die auf der Welle 70 montierte Zahntrommel 62 wird von einem Schrittschaltwerk 86 (siehe Fig.8) gedreht
Dieses besitzt eine Antriebs-Zahntrommel 84, die auf der Welle 70 unmittelbar hinter der angetriebenen
Zahntrommel 62 montiert ist Zum schrittweisen
ίο Fortschalten der Antriebs-Zahntrommel 84 dient eine
Klinke 88, die in einer Vertiefung 90 montiert ist, die in dem Querglied eines Joches 92 vorgesehen ist Die
Klinke 88 ist von einer Blattfeder % belastet, die an der Außenfläche des Joches 92 vorgesehen ist und die
Klinke 88 elastisch zu der Antriebs-Zahntrommel 84 hin zu bewegen trachtet Das Joch 92 besitzt einen Arm 100,
der sich hinter die nach hinten weisende Fläche des Blockes 72 erstreckt Ein in diesem Block montierte
Zapfen 102 durchsetzt eine öffnung in dem Arm 100.
Die Anordnung ist derart, daß sie eine nach hinten gerichtete Bewegung des Blockes 72 in der nachstehend
beschriebenen Weise gestattet
Auf dem Zapfen 102, der in dem Arm 100 montiert ist und von ihm vorsteht, ist ein jochartiger Block 98
schwenkbar gelagert. Schwenkbar mit dem Block 98 ist ein Pleuel 104 verbunden, das sich abwärts zu dem
Unterteil der Presse hin erstreckt Das untere Ende des Pleuels 104 ist bei 106 schwenkbar mit einem Hebel 108
verbunden, der zwischen seinen Enden bei 110 mit einem Tragstück 112 schwenkbar verbunden ist, das an
der Seite des Pressengehäuses befestigt ist. Der nach hinten gerichtete Arm des Hebeis 108 ist bei 114
schwenkbar mit einem aufwärtsgerichteten Pleuel 116 verbunden, dessen oberes Ende bei 117 mit einem
Vorschubarm 118(Fig. 1, 2 und 3) verbunden ist. Dieser
ist bei 120 mit einem Tragstück 122 schwenkbar verbunden, das an der Seite des Pressengehäuses
befestigt ist. Der Arm 118 erstreckt sich in Fig. 3 nach links durch das Pressengehäuse. An dem inneren Ende
des Arms ist ein Lagerblock 124 befestigt (siehe F i g. 1).
Eine Stange 126 erstreckt sich durch eine öffnung in dem Block 124 abwärts und ist in dieser Öffnung
verschiebbar. Am oberen Ende der Stange 126 ist ein Joch 128 vorgesehen, das die Stange 126 bei 130
■■··: schwenkbar mit dem Arm 40 des Winkelhebels
verbindet. Eine Feder 132 umgibt die Stange 126 und greift an dem Joch 128 und der Oberfläche des Blockes
124 an, so daß eine Übersteuerung der Stange 126 vermieden wird, wenn der Arm 118 an einem Anschlag
so 134 angreift, der an dem Gußstück 24 des Gestells verstellbar montiert ist.
Zu Beginn des Arbeitsspiels ist der Arm 40 des Winkelhebels aus seiner obersten Stellung im Uhrzeigersinn
verschwenkt worden, so daß sich die oberen Aufkneifwerkzeuge etwas unterhalb ihrer obersten
Stellung befinden und der Arm 118 an dem Anschlag 134 angreift. Während des Aufkneifvorganges bewegt sich
der Arm 40 weiter abwärts und dadurch wird die Stange 126 abwärts durch den Block 124 bewegt. Während
bo dieses Teils des Arbeitsspiels wird die Feder 132
zusammengedrückt. Wenn sich der Arm 40 des Winkelhebels nach dem Aufkneifen des Anschlußteils in
Fig. 1 aufwärtsbewept, kehrt die Fcdrr t32 in ihre
normale Stellung zurück. Danach wird d°r \rm 118 ein
b> wenig um seine Schwenkachse 120 verschwenkt. Infolge
der Aufwärtsbewegung des Arms 118 wird das Pleuel 116 aufwärts- und das Pleuel 104 abwärtsbewegt (siehe
Fig. 2), so daß die Antriebs-Zahntrommei 84 und die
Vorschub-Zahntrommel 62 fortgeschaltet werden. Wie
nachstehend ausführlicher erläutert wird, bewegt sich der Arm 40 nach dem Erreichen seiner oberen
Endslellung abvs,äits>, bic der Vorschubarm 118 wieder
an dsm Anschlag 134 angreift. Der Vorschub des
Anschu-Mdi-Trajiriart.-k1; 2 erfolgt daher während dci
Kndphase des Arbeitsspiels.
Während jedes Arbeitspiels wird das Anschlußteil-Tragband
2 über der oberen Fläche des Blockes 72 um eine Strecke vorgeschoben, die dem Abstand zwischen !<>
den einzelnen Anschlußteilen auf dem Band entspricht. Vorteilhafterweise ist an dem vorderen Rand des
Blockes 72 ein Abdeckprofil 136 vorgesehen, das sich in F i g. 4 bei 139 nach rechts über den Rand des Blockes
hinaus erstreckt, so daß das Band 2 nach dem Entfernen der Anschlußteile 10 von der Aufkneifzone der
Vorrichtung weggeführt wird. Zum Zuführen des Bandes 2 zu der Aufkneifzone dient eine gebogene
Führungsstange 135, die an einem Tragstück 137 befestigt ist, das seinerseits an der Vorderfläche des
Blockes 72 befestigt ist.
Das Ansehlußteil-Tragband 2 wird an die obere Fläche des Zahnriemens 74 von einer Halteplatte 138
angehalten, die auf ihrer Unterseite eine Nut 140 besitzt, welche die oberen Ränder der Zähne 82 des
Zahnriemens 74 aufnehmen kann. Die Halteplatte 138 befindet sich normalerweise in der in F i g. 5 gezeigten
Stellung, ist jedoch an ihrem in F i g. 5 rechten Ende schwenkbar gelagert, und zwar mit Hilfe von Armen, die
sich auf entgegengesetzten Seiten von aufwärtsgerichteten Lappen 144 eines Tragstückes 146 erstrecken.
Wenn die Vorrichtung für die Wartung oder zum Einfädeln einer neuen Länge des Anschlußteil-Bandes
durch den Vorschubmechanismus abgestellt worden ist, wird diese Platte in der nachstehend beschriebenen ·.>
Weise gehoben.
Der Block 72 hat auf seiner Unterseite eine abwärtsgerichtete Vertiefung 158, die gemäß F i g. 4 mit
einem geeigneten, verschleißfesten Material 163 ausgekleidet und rittlings über einem ortsfesten Stütz- oder
Führungsblock 160 angeordnet ist. Das hintere Ende dieses Stützblockes 160 wird von einem Block 162
getragen und ist mit einem Befestigungselement 166 befestigt und festgelegt, das sich durch die Blöcke 160,
162 in einen Tragblock 164 erstreckt. Der Tragblock 164 π
ist auf der oberen Fläche des Gestellteils 28 montiert. Das linke Ende des Tragblockes 160 ist an der oberen
Fläche 168 eines Halteblockes 170 abgestützt, der an dem Gestellteil 28 montiert ist und vorwärtsgerichtete
Füße 172 hat, die mit Hilfe von geeigneten Befestigungs- ίο
elementen 174 an der Vorderwand 30 befestigt sind. An der oberen Fläche des Halteblockes 170 sind ein
ortsfestes unteres Aufkneifwerkzeug 176 zum Aufkneifen der Zwinge 14 eines Anschlußteils 10 auf die
Isolierung 18 eines Drahtes und ein Aufkneifwerkzeug 178 zum Aufkneifen der Zwinge des Anschlußteils auf
die leitende Ader des Drahtes befestigt Diese Werkzeuge 176 und 178 sind mit Hilfe eines
Befestigungselements 182 an einem nach rechts gerichteten Arm 180 eines zusätzlichen Werkzeugtragblockes 184 befestigt, der seinerseits an dem Halteblock
170 befestigt ist
Der Befestigungsblock 72 des Vorschubmechanismus ist auf dem ortsfesten Stütz- oder Führungsblock 160
verschiebbar gelagert und wird während jedes Arbeits- b5
spiels in F i g. 5 und 6 nach rechts bewegt, wodurch ein aufgekniffener Anschlußteil 10 von dem Ansehlußteil-Tragband 2 getrennt wird. Die Bewegung des Blockes
72 nach rechts wird mit Hilfe eines Pleuels 148 bewirkt, das zwischen Lappen 144 des Tragstütkcs i4ö
schwenkbar gelagert ist und sich gemäß F i g. 1 durch
eine öffnung des Gesteilteils 28 erstreckt. Das rechte Ende des Pleuels 148 ist über eine Welle 150 schwenkbar
mit einem Hebel 152 verbunden, der sich in Fig.! aufwärts erstreckt, und seinerseits schwenkbar mit
einem Tragstück 153 verbunden ist, das an dem Gestell befestigt ist. Am oberen Ende des Hebels 152 isl eine
Noclcjrtanschlagrolle 154 vorgesehen, an der eine
Nockenscheibe 156 angreifen kann, die am Umfang der Scheibe 48 montiert ist, die ihrerseits an der Welle 150
befestigt ist. Aus der Fig. 1 geht hervor, daß während jeder vollständigen Umdrehung der Welle 50 die
Nockenscheibe 156 den Hebel 152 im Gegensinn des Uhrzeigers um seine Schwenkachse verschwenkt, so
daß das Pleuel 148 nach rechts und der Befestigungsblock 72 des Vorschubmechanismus aus der Stellung
nach F i g. 5 in die Stellung nach F i g. 6 bewegt wird. Da die Halteplatte 138 durch das Tragstück 146 mit dem
Befestigungsblock 72 verbunden ist, bewegt sie sich mit diesem nach rechts.
Das eine Ende einer Feder 155 ist an einem Zapfen 157 befestigt, der in dem Tragblock 164 montiert ist. Das
andere Ende der Feder ist an einem Zapfen 159 befestigt, der sich von einem Tragstück 161 abwärts
erstreckt. Das Tragstück 161 ist mit dem Befestigungsblock 72 des Vorschubmechanismus einstückig und
erstreckt sich neben dem ortsfesten Stützblock 160 abwärts. Die Feder 155 trachtet somit, den Befestigungsblock
72 in F i g. 5 nach links zur Vorderseite der Vorrichtung hin zu bewegen. Wie nachstehend ausführlicher
erläutert wird, bewegt sich der Befestigungsblock 72 des Vorschubmechanismus nach rechts, wenn sich die
Werkzeuge in ihrer geschlossenen Stellung befinden und der aufgekniffene Anschlußteil 10 zwischen dem
ortsfesten und dem beweglichen Werkzeug angeordnet ist. Auf diese Weise wird der aufgekniffene Anschlußteil
10 von dem sich bewegenden Ansehlußteil-Tragband 2 abgezogen.
Die beweglichen oberen Aufkneifwerkzeuge 186,188
sind mit Hilfe eines Befestigungselements 190 auf der Unterseite eines Werkzeughalteblocks 192 montiert
der eine Spielverbindung mit dem Pressenstößel 32 besitzt, wie dies in einer schwebenden, prioritätsgleichen
Anmeldung der Anmelderin beschrieben und unter Schutz gestellt ist. Diese Spielverbindung besitzt zwei
aufwärtsgerichtete Arme 194, die auf je einer Seite des Werkzeughalteblockes 192 angeordnet und verschiebbar
in vertikale Schlitze 196 in den Seitenflächen des Stößels 32 eingreifen. In den Seitenflächen des Stößels
sind zwischen den Enden der Schlitze 196 Querschlitze 200 vorgesehen. Zapfen 198 erstrecken sich durch die
Arme 194 in die Schlitze 200, so daß zwischen denn Werkzeughalteblock 192 und dem Pressenstößel 32 eir
begrenztes Spiel vorhanden ist Eine Schraubenfedei 202 greift in miteinander fluchtende Vertiefungen in dei
unteren Fläche des Pressenstößels 32 und der oberer Fläche des Werkzeughalteblockes 192 ein und trachtet
diesen abwärts in die in Fig.4 gezeigte Stellung zi
bewegen. Bei der Abwärtsbewegung des Stößels wird
die Feder 202 gemäß F i g. 5 zusammengedrückt, und es bewegen sich die Zapfen 198 in den Schlitzen 2OC
aufwärts, bis das Spiel aufgenommen worden ist
Wie vorstehend angegeben worden ist, zeigt die Fig.3 die Stellungen der Teile zu Beginn des
Arbeitszyklus. In diesem Zeitpunkt befindet sich eir nicht aufgekniffener Anschlußteil 10 zwischen dem
ortsfesten und dem beweglichen V/cikzcut'satz und
befinüet sich der Stößel 32 etwas unterhalb reuter
obersten Stellung. Während des Arbeitsspiel· bewegt
sich der Stößel 32 aus der in F i g. 2 gezeigten Stellung abwäiis. bis die Feder 202 zirimmenpedrückt ist. wie
vorstehend erläutert wurde, und sich Hie Zapfen 198 am oberen Endpunkt ihrer Relativbewegung gegenüber
den Schlitzen 200 befinden. Zweckmäßig soll jedoch der
Werkzeugha'.teblock 192 unabhängig von dem Siußel
abwärtsbewegbar sein, damit die beweglichen Aufkneifwerkzeuge angehoben werden können, wenn ein neues
Anschlußteil-Tragband 2 in die Vorrichtung eingefädelt werden muß, oder andere Wartungsarbeiten vorgenommen
werden müssen. Zu diesem Zweck ist ein Zapfen 204 vorgesehen, der sich oberhalb eines schmaleren
Endleils 206 eines Arms 208 von der Seite des Werkzeughalteblockes 192 abwärts erstreckt In Fi g. 9
ist gezeigt, daß der Arm 208 nach hinten gerichtet und bei 210 schwenkbar mit einem Tragstück 212 verbunden
ist, das an der in F i g. 3 rechten Seite des Pressengestells befestigt ist. Der Arm 208 wird mit Hilfe einer Rolle
oder eines Lagers 214 gehoben, die bzw. das einen horizontalen Schlitz 216 in dem Arm 208 durchsetzt, der
auf einer kurzen Welle 218 exzentrisch montiert ist Die in dem Tragstück 212 drehbar gelagerte Welle 218 ist
mit einem Handgriff 220 versehen. Wenn nun der Handgriff aus der Stellung nach F i g. 9 aufwärts in die
Stellung nach F i g. 10 bewegt wird, greift der schmalere Endteil 206 des Armes 208 an dem Zapfen 204 an, so daß
der Werkzeughalteblock 192 gegenüber dem Pressenstößel 32 bewegt wird.
Ein von dem Arm 208 abwärtsgerichteter Haken 224 greift in einen ähnlichen Haken 226 auf der oberen
Fläche der Bandhalteplatte 138 an. Beim Heben des Werkzeughalteblockes 192 wird auch die Halteplatte
138 gehoben, so daß die Bedienungsperson ein neues Band 2 in die Vorrichtung einführen kann, indem dessen
Fläche auf die obere Fläche des Befestigungsblockes 72 gelegt wird.
Es ist eine Sicherheitseinrichtung in Form eines Schalters 221 vorgesehen, der auf dem Tragstück 212
montiert ist und einen Schaltarm 222 besitzt, der am Umfang der Welle 218 angreift In nächster Nähe des
Schaltarms ist der Umfang der Welle plangeschliffen, so daß der Schaltarm 222 seine normale Stellung einnimmt,
wenn sich der Handgriff 220 in der in F i g. 2 gezeigten Stellung befindet, d. h, wenn die Vorrichtung in Betrieb
steht Beim Heben des Handgriffes 220 wird der Schaltarm 222 nach innen geschwenkt so daß der
Schalter 221 geöffnet wird. Dieser ist zweckmäßig mit der Steuereinrichtung für die Vorrichtung derart
verbunden, daß bei an gehobenem Handgriff 220 der Motor ausgeschaltet wird.
Nach dem Aufkneifen des vorlaufenden Anschlußteils 10 des Tragbandes 2 auf den Draht werden die
beweglichen oberen Werkzeuge aus der in F i g. 5 und 6 gezeigten Stellung aufwärtsbewegt Danach wird das
mit dem aufgekniffenen Anschlußteil versehene Drahtende seitwärts ausgeworfen, und zwar mit Hilfe eines
Auswerfanns 228, der mit Hilfe eines Zapfens 230 schwenkbar zwischen den Lappen eines an einem
Schwenkzapfen 234 befestigten Arms 232 gelagert ist Infolge der Schwenklagerung des Auswerferannes 228
an dem Arm 232 kann sich der Auswerferann 228 seitwärts oder vorwärts von der Aufkneifzone wegbewegen, wenn dies für die Wartung oder zur Durchführung von Reparaturen notwendig ist An dem hinteren
Ende des den Werkzeughalteblock 170 durchsetzenden Schwenkzaplens 234 ist eine Platte 236 befestigt. Diese
Haue 236 erstreckt sich an einem Schenkel 242 des Joches vorbei und besitzt einen langgestreckten Schlitz,
der den Zapfen aufnimmt, der von dem Schenkel 242 absteht. Die Anordnung ist derart getroffen, daß bei
einer Abwärtsbewegung des Pleuels 104 der Auswertarm 228 in Fig.3 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird
und das mit dem aufgekniffenen Anschlußteil versehene Drahtende seitwärts ν.κ der Aufkneifzone herausbe-
wegt.
Zu Beginn des Arbeitszyklus br findet sich die
Vorrichtung in der in den F i g. 2 und 3 gezeigten Stellung und ist zwischen den teilweise geschlossenen
Werkzeugen ein nicht aufgekniffener Anschlußteil 10
is angeordnet. Der Werkzeughalteblock 192 befindet sich
jetzt relativ zu dem Pressenstößel 32 in seiner unteren Stellung, wie aus der in F i g. 3 gezeigten Stellung der
Zapfen 198 und der Tatsache hervorgeht, daß die Feder 202 sich in ihrem ausgedehnten Zustand befindet. Die
Bedienungsperson führt jetzt zunächst den abisolierten Endteil der Ader 16 in den Anschlußteil 10 ein und rückt
dann eine Kupplung 52 ein, so daß die Scheibe 48 eine einzige Umdrehung macht. Zu Beginn seines Hubes
bewegt sich der Stößel gegenüber dem Werkzeughalteblock 192 abwärts, bis der Totgang zwischen diesen
beiden Teilen aufgenommen worden ist. Danach führt der Stößel 32 einen weiteren Teil seines Abwärtshubes
aus, wobei die Zwinge des Anschlußteils 10 auf den Draht aufgekniffen wird. Wenn danach der aufgekniffene
Anschlußteil zwischen den ortsfesten und beweglichen Werkzeugen festgehalten wird (Fig.5 und 6),
macht das Pleuel 148 unter dem Einfluß der Nockenscheibe 156 eine Bewegung nach rechts, so daß der
Befestigungsblock 72 des Vorschubmechanismus aus der Stellung nach F i g. 5 in die Stellung nach F i g. 6
bewegt wird. Da der Anschlußteil zwischen den Werkzeugen 176, 178 und 186, 188 festgehalten wird,
erfolgt ein Wegziehen des Bandes 2 von dem Anschlußteil 10, so daß der Zungenteil des Anschlußteils
von dem Band 2 abgezogen wird. Der Befestigungsblock 72 kehrt dann in seine Ausgangsstellung zurück.
Man kann den Anschlußteil auch wieder zwischen die Streifen 4, 6 des Bandes einführen, doch wird er dabei
nicht fest eingespannt, weil die die Ringzunge 8 umgebenden Schweißstellen zerstört worden sind.
Wenn sich danach der Stößel 32 aufwärts bewegt, schwenkt der Auswerferarm 228 im Uhrzeigersinn, so
daß das mit dem aufgekniffenen Anschlußteil versehene Drahtende aus der Aufkneifzone ausgeworfen und der
Bandvorschubmechanismus von dem Pleuel 104 derart betätigt wird, daß das Band 2 vorgeschoben und ein
nicht aufgekniffener Anschlußteil 10 zwischen die Aufkneifwerkzeuge bewegt wird. Im letzten Teil des
Arbeitsspiels bewegt sich der Stößel etwas abwärts, bis die Werkzeuge den nicht aufgekniffenen Anschlußteil
umgeben, wobei die Teile in die in Fig.3 gezeigte
Stellung zurückkehren.
Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel hat den Vorteil, daß der Anschlußteil nach seinem
Aufkneifen formschlüssig von dem Band 2 getrennt wird, ohne daß dazu eine Manipulation seitens der
Bedienungsperson erforderlich ist Dieses ist wichtig, weil bei einer üblichen Aufkneifvorrichtung das ganze
Arbeitsspiel nach dem Einführen des Drahtes nur einen Bruchteil einer Sekunde dauert und während dieses
Zeitraums der Anschlußtefl auf den Draht aufgekniffen wird, das Band um eine Strecke vorgeschoben wird, die
dem Abstand zwischen einander benachbarten An-
schlußteilen entspricht, und der auigeknilfene Anschlußteil
aus dem Bereich des Bandes entfernt werden muß. Daher muß die den Draht haltende Bedienungsperson
der Bewegung des Bandes nach rechts während des letzten Teils des Arbeitsspiels folgen, wenn sie den
Anschlußteil aus dem Raum zwischen den Aufkneifwerkzeugen entfernen will, ehe der nächste Anschlußteil
des Bandes ankommt und die Werkzeuge sich etwas abwärts bewegen. Wenn der Anschlußteil nicht in der
genannten Weise zwischen den Werkzeugen entfernt wird, können die Werkzeuge den vorher aufgekniffenen
Anschlußteil beschädigen bzw. zusammen mit dem neu zugeführten Anschlußteil erfassen, wobei sie den neu
eingeführten Anschlußteil zusammendrücken und dadurch zerstören können. Das Arbeitsspiel wird jedoch
so schnell durchgeführt, daß die Bedienungsperson den Draht nicht manuell entsprechend der Bandbewegung
führen kann. Die von dem Auswerferarm 228 auf den Draht ausgeübte, nach rechts gerichtete Kraft überwindet
jedoch jeden von der Bedienungsperson etwa ausgeübten Widerstand, so daß der Anschlußteii
zuverlässig aus der Aufkneifzone entfernt wird.
Ein weiterer Vorteil der vorstehend beschriebenen Ausführungsform besteht darin, daß der nicht aufgekniffene
Anschlußteil zu Beginn des Arbeitsspiels von den Werkzeugen genau festgelegt wird, welche den
Anschlußteil vollständig umgeben und ihn gegen eine unerwünschte Bewegung festhalten. Der Anschlußteil
wird auch während der Abzugbewegung des Bandes von den Werkzeugen festgehalten, so daß die durch das
Aufkneifen hergestellte Verbindung nicht beansprucht wird.
Wie vorstehend angegeben wurde, greift der Anschlußteil-Zahnriemen 74 an dem Anschlußteil-Tragband
2 in einer beträchtlichen Länge an. Das Anschlußteilband selbst kann aus einem relativ schwachen
Material bestehen, so daß es brechen würde, wenn nur wenige Zähne in seine Perforationen eingriffen, in
der dargestellten AusführungsfonTi greifen Zähne des
Zahnriemens in eine beträchtliche Anzahl von Perforationen des Tragbandes zwischen den Zahntrommeln ein,
so daß auch ein schwaches Material verwendet werden kann.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Aufkneifen von elektrischen Verbindern auf die Enden von Drähten, wobei jeder
Verbinder vor dem Aufkneifen an einem Tragband befestigt ist, die Verbinder nebeneinander angeordnet
sind und in der Längsrichtung des Tragbandes aufeinanderfolgen und die Vorrichtung zwei Aufkneifwerkzeuge
besitzt, die relativ zueinander aus einer ersten, offenen Stellung in eine zweite,
geschlossene bzw. Aufkneifsteliung bewegbar sind, einen eine Zahntrommel aufweisenden Mechanismus
zum schrittweisen Vorschieben des Tragbandes längs einer vorbestimmten Bahn derart, daß der
jeweils vorlaufende der an dem Tragband befestigten Verbinder zwischen die Aufkneifwerkzeuge
gelangt, während diese sich in ihrer ersten, offenen Stellung befinden, und dieser Verbinder auf einen
Drühtendteil aufgekniffen werden kann, der sich in einer entsprechenden Stellung zwischen den Werkzeugen
befindet, und beim Schließen der Werkzeuge der vorlaufende Verbinder auf das zwischen den
Werkzeugen befindliche Drahtende aufgekniffen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Zuführen des Tragbandes (2) dienende Zahntrommein (60, 62) auf einem Befestigungsblock (72)
montiert sind, der mittels eines Pleuels (148) so bewegbar ist, daß das Tragband (2) seitwärts von der
Vorschubbahn wegbewegt wird, während sich die Werkzeuge (176,178,186,188) nach dem Aufkneifen
eines Anschlußteils (10) auf ein Drahtende (16,18) in der zweiten geschlossenen Stellung befinden,
zwecks Trennung des aufgekniffenen Verbinders (10) von dem Tragband (2).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Befestigungsblock (72)
eine Vertiefung (158) hat, die sich seitwärts zu der
Vorschubbahn des Tragbandes (2) erstreckt und mit einem verschleißfesten Material (163) ausgekleidet
ist, und daß der Befestigungsblock (72) über einem ortsfesten Stütz- oder Führungsblock (160) verschiebbar
ist, das in die Vertiefung (158) eingreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Werkzeuge
(176,178,186,188) ein Auswerfarm (228) vorgesehen
ist, der dazu dient, aufgekniffene Verbinder nach ihrer Trennung von dem Tragband (2) aus dem
Raum zwischen den Werkzeugen auszuwerfen, daß zum Auswerfen der aufgekniffenen Verbinder der
Arm (228) in einer ersten Richtung bewegbar ist, die zu der Vorschubbahn des Tragbandes (2) im
wesentlichen parallel ist, und der Arm (228) quer zu der ersten Richtung in einer zweiten Richtung
zwischen einer Wirkstellung, in der sich der Arm im Bereich der Werkzeuge (176,178,186,188) befindet, M
und einer Stellung bewegbar ist, in welcher der Arm (228) von den Werkzeugen entfernt ist und einen
Zugang zu den Werkzeugen gestattet.
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