AT256721B - Vorrichtung zum Verschließen von Beuteln - Google Patents

Vorrichtung zum Verschließen von Beuteln

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Description


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  Vorrichtung zum Verschliessen von Beuteln 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschliessen von Beuteln mit aufeinanderfolgend angeordneten Verschlussplättchen, welche eine durch einen mit Widerhaken versehenen Schlitz zugängliche Öffnung aufweisen, unter Verwendung eines Fördersystem, bei dem der Hals des Beutels von zwei zusammenwirkenden Vorschubrädern erfasst und in die Öffnung des in seine Bewegungsbahn gebrachten Verschlussplättchens eingeführt wird, das nach erfolgtem Verschliessen und Abführen des vorhergehenden Beutels von einer Vorratseinrichtung im Arbeitstakt vor die Vorschubräder gebracht wird. 



   Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art werden aus einem Vorratsbehälter einzelne Verschlussplättchen vor den jeweiligen Beutelhals gebracht. Diese Vorrichtungen arbeiten in einem voreingestellten gleichmässigen Rhythmus, so dass in gleichmässigen Zeitabständen je ein verschlossener Beutel abgeführt und der nachfolgende zur Verschlussstelle gebracht wird. Sie können nur zum Verschliessen gleich grosser Beutel verwendet werden, die in regelmässigen Abständen voneinander liegen und gleich grossen Inhalt haben. Ausserdem verwenden die bekannten Vorrichtungen getrennte Verschlussplättchen, welche herstellungsmässig wesentlich teurer sind als in einer zusammenhängenden Verschlusskette vorliegende. 



   Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin eine Verschliessmaschine zu schaffen, welche vollautomatisch arbeitet und ohne Nachstellarbeiten unabhängig von der Grösse der aufeinanderfolgenden, zu verschliessenden Beutel, von ihrem Inhalt sowie den zwischen ihnen vorhandenen Abständen unmittelbar nach dem Verschliessen des jeweiligen Beutels das Arbeitsspiel für den nächsten Verschlussvorgang einleitet. 



   Zu diesem Zwecke wird eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, bei welcher erfindungsgemäss im Bereiche der Verschlussräder ein in die Bahn des Beutelhalses ragender, vom Beutelhals betätigter verschwenkbarer Anschlag zur Einleitung des Arbeitsspieles für die Bereitstellung des nächsten Verschlussplättchens vorgesehen ist. 



   Um dabei auch inForm einer zusammenhängenden Kette vorliegende Verschlussplättchen verwenden zu können, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung eine das jeweils erste Glied der Verschlusskette von dieser trennende Einrichtung vorgesehen, welche mit dem verschwenkbaren Anschlag durch ein Gestänge od. dgl. verbunden ist. 



   Weitere Vorteile und Kennzeichen der Erfindung gehen aus der folgenden beispielsweisen Beschreibung an Hand der Zeichnungen hervor. 



   Fig. l ist ein schematischer Grundriss im Massstab von ungefähr 1 : 2 einer bevorzugten Ausführungform einer erfindungsgemässen Vorrichtung und zeigt in voll ausgezogenen Linien die kontinuierliche Bewegung von zwei Brotlaiben in Kunststoffbeuteln entlang einer geraden Strecke durch die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Aufbringen der Verschlüsse und stellt die einzelnen Elemente dieser Vorrichtung dar, wobei eine Bedruckvorrichtung auf einem der Verschlüsse beim Einführen desselben in die Vorrichtung eine Beschriftung,   z.

   B.   eine Preisangabe, aufbringt ; Fig. 2 ist ein Seitenriss der Vorrichtung entlang der Linie 2-2 in Fig. l in teilweise abgebrochener Darstellung, um den Aufbau der Bedruckvorrichtung zu zeigen, wobei die beiden Brotlaibe in Kunststoffbeuteln gestrichelt dargestellt sind, um ihre Lage in der Vorrichtung zu kennzeichnen ; Fig. 3 ist eine Endansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung entlang der Linie   3-3   in Fig. 2 und zeigt voll ausgezogen den Vorgang des Aufbringens des 

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 jeweils ersten   Verschlui3plättchens   der Verschlusskette, wobei der Kunststoffbeutel mit dem Brotlaib fächerartig ausgeweitet und entlang der Vorderkante gespannt ist und zwischen die Backen des Verschlussplättchens in dessen Öffnung eingeführt wird ;

   Fig. 4 ist ein Vertikalquerschnitt der erfindungsgemässen Vorrichtung entlang der Linie 4-4 in Fig. 3 und zeigt den durch eine Kupplung angetriebenen Eindrehungsmechanismus der Vorrichtung und dessen   Auslösemittel ; Fig. 5   ist ein Vertikalquerschnitt durch die erfindungsgemässe Vorrichtung entlang der Linie 5-5 in Fig. 3 und zeigt die Nockenwelle und die beiden Nocken, die zur Betätigung der Bedruckvorrichtung und des Verschlussketten-Vorschubmechanismus   dienen ; Fig. 6   ist eine Darstellung der Bedruckvorrichtung in der Ausserbetriebstellung ; Fig. 7 ist eine Darstellung ähnlich der nach Fig. 6 und zeigt die Bedruckvorrichtung in der Betriebsstellung Aufbringen einer Beschriftung auf einem Verschlussplättchen der Verschlusskette ;

   Fig. 8 ist eine Darstellung des Vorschubmechanismus für die Verschlusskette, wobei dessen Teile in der Lage dargestellt sind, die sie beim Verschliessen eines Beutels im Zyklus nach Fig. 1, 2,3, 4, 5 und 7 einnehmen ; Fig. 9 ist eine der Fig. 8 ähnliche Darstellung und zeigt den Vorschubmechanismus für die Kette in einer etwas weiter fortgeschrittenen Stufe des Arbeitszyklus, wobei der Verschluss von der Kette nach dem Aufbringen auf den Kunststoffbeutel getrennt   wird ; Fig. 10   ist ein Horizontalquerschnitt entlang der Linie 10-10 in Fig. 8 und zeigt den Zusammenbau der verschiedenen Elemente des VerschlusskettenVorschubmechanismus ;

   Fig.   l1   ist ein Querschnitt entlang der Linie 11-11 in Fig. 8 und zeigt, wie die nockenbetätigte Haltevorrichtung des Verschlussketten-Vorschubmechanismus den Teil der Verschlusskette über dem jeweils ersten Verschlussplättchen festhält, während dieses von der Kette getrennt wird ; Fig. 12 ist eine Ansicht ähnlich der nach Fig. 9 und zeigt das Einziehen des Aufnahmeschiebers des Verschlussketten-Vorschubmechanismus in seine obere Endstellung, in welcher er die Verschlusskette nach unten um einen der Länge eines Einzelverschlusses entsprechenden Betrag vorschiebt.

   Das untere Ende des Aufnehmers steht hier über dem oberen Ende eines neuen Verschlussplättchens und der Streifenhaltemechanismus greift an einer abgeschrägten oberen Ecke des neuen, untersten Verschlusses in der Kette an, um Bewegungen der Kette nach oben zu verhindern, was infolge der Reibung zwischen der Kette und dem Aufnehmer vorkommen könnte, wenn letzterer mit dem Schlitten nach oben in die gezeichnete Stellung bewegt wird.

   Die Darstellung zeigt auch die nockenbetätigte Haltevorrichtung des Verschlussketten-Vorschubmechanismus, welcher aus seiner Verzögerungsstellung unter der Kette herausgezogen ist, um den Vorschub der Verschlusskette nach unten zu erleichtern, wenn der Aufnehmerschlitten nach Beendigung des Betriebszyklus der Maschine nach unten   läuft ; Fig. 13   ist eine Ansicht ähnlich Fig. 12 und zeigt den Aufnehmerschlitten während seiner Abwärtsbewegungbeim Vorschieben der Verschlusskette in eine Stellung, in welcher das neue Verschlussplättchen in derselben Stellung ist, wie das Verschlussplättchen in Fig. 8. Die Zeichnungen zeigen den federbetätigten Haltemechanismus des Kettenvorschubes in seiner durch die Wirkung der sich nach unten bewegenden Kette nach aussen gedrückten Stellung, wobei er entlang der Aussenkante der Kette gleitet.

   Die Darstellung zeigt auch, wie der nockenbetätigte Haltemechanismus gelöst wird und beim Abtrennen des ersten Verschlussplättchens während des nächsten Verschliessens eines Beutels nach unten in eine Seitenkerbe der Kette einschwenkt, um eine weitere nach unten gehende Bewegung zu   verhindern ; Fig. 14   ist ein Seitenriss 
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 markierungen, die während der vorhergehenden Zyklen auf zwei Verschlüsse der Kette aufgebracht wurden, sowie in gestrichelten Linienzügen die Lage einer ähnlichen Preismarkierung, die auf einem auf der Druckrolle liegenden Verschluss zu Beginn des nächsten Betriebszyklus aufgebracht wird.

   Fig. 15 ist ein Vertikalquerschnitt entlang der Linie 15-15 in Fig. 14 und zeigt, wie eine Blattfeder in der Federrolle den Verschluss elastisch abstützt, auf welchem die Bedruckvorrichtung zu Beginn des nächsten Betriebszyklus eine Preismarkierung aufbringt ; Fig. 16 ist ein schematischer Querschnitt entlang der Linie 16-16 in Fig. 4 und zeigt das Zusammenraffen des Beutelhalses in einem Verschluss ; Fig. 17 ist ein Vertikalquerschnitt entlang der Linie 17-17 in Fig. 1 in verkleinertem Massstab und zeigt, wie zwei gegenlaufende Bürsten den offenen Hals eines Kunststoffbeutels in der horizontalen Ebene auseinanderziehen, um ihn für den Beutelverschluss vorzubereiten   ;

   Fig. 18   ist eine Ansicht in der Richtung des Pfeiles 18 in Fig. 8 und zeigt den Verschlussketten-Vorschubmechanismus im Abbruch, um die 
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 teilweiser Horizontalquerschnitt entlang der Linie 19-19 in Fig. 4 und zeigt zwei Paare von gegenläufigen Gummiwalzen, durch welche der fächerartig ausgeweitete Hals eines Kunststoffbeutels zwischen die Backen und in die Öffnung des jeweils ersten Verschlussplättchens der Verschlusskette eingesetzt wird, sowie auch die festen Führungen zum Führen der vertikalen Vorder- und Rückkantendes 

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 Verschlusses bei diesem Vorgang. 



   Die Zeichnungen zeigen eine bevorzugte Ausführungsform 25 der erfindungsgemässen Vorrichtung, mit einem Förderer 26, einer Spreizvorrichtung 27 für den Hals des Kunststoffbeutels und einer automatischen Maschine 28 zum Aufbringen des Verschlusses. 



   Der Förderer 26 hat einen konventionellen horizontalen Rahmen 29 mit einem Paar von rinnenförmigen Seitengliedern 30, von welchen in den Zeichnungen nur eines gezeigt ist. Ausserdem umfasst dieser Förderer ein Paar auf dem Rahmen montierter, durch einen Motor angetriebener, endloser Ketten 31, welche eine Reihe von Schiebern 32 entlang der Oberflächen der Seitenteile 30 bewegen. Diese Schieber haben die Aufgabe, Kunststoffbeutel 33, in welchen verschiedene Waren verpackt sein können, entlang des Förderers zu bewegen und so das Aufbringen des Verschlusses auf jeden Beutel zu erleichtern. Die Erfindung wurde ursprünglich für Packungen von Brotlaiben verwendet, und die Zeichnungen zeigen zwei Kunststoffbeutel mit rechteckigen   1-kg   Broten, die durch die Schieber 32 des Förderers 26 weiterbewegt werden.

   Die Beutel 33 umgeben das darinliegende Brot ziemlich knapp, lassen jedoch einen grösseren Halsteil 34 des Beutels frei, und alle diese Beutel werden so auf den Förderer aufgelegt, dass diese Halsteile quer darüber und in derselben Richtung liegen. 



   Die Beutelspreizvorrichtung 27 umfasst ein Gehäuse 35 mit einer vertikalen Wand   40,   welche an der danebenliegenden Rinne 30 des Förderers 26 befestigt ist ; diese sich nach oben erstreckende Wand stützt eine horizontale Plattform 41 ab, die ungefähr auf der Mittelhöhe der gefüllten Beutel 33 liegt. Die Plattform 41 hat ein Loch 42 und im Gehäuse 35 ist eine zylindrische Bürste 43 so gelagert, dass sie sich nach oben etwas ausserhalb des Loches 42 erstreckt. 



  Diese Bürste ist auf der Welle 44 eines Elektromotors 45 befestigt, welcher ebenfalls im Gehäuse 35 gelagert ist. Ein oberer Aufbau 46 des Gehäuses 35 erstreckt sich nach vorn und liegt über dem Loch 42 und der darin befestigten Bürste 43. Dieser Aufbau 46 hat eine Öffnung 47, die vertikal auf das Loch 42 in der Plattform 43 ausgerichtet ist ; eine zylindrische Bürste 48 ist in diesem Aufbau 46 innerhalb der Öffnung 47 gelagert, so dass sie die Bürste 43 tangiert. Die Bürste 48 sitzt auf der Welle 49 eines Elektromotors 50, welcher im Aufbau 46 gelagert ist. 



   Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, liegen die Drehachsen der Bürsten 43 und 48 parallel und in einer vertikalen Ebene. Der Grund für diese Anordnung geht aus der Beschreibung der Funktion der Anordnung hervor. 



   Die Verschlussvorrichtung 28 umfasst ein Blechgehäuse 55, das auf dem Träger 30 des Förderers montiert ist. Das Gehäuse 55 umfasst eine äussere Wand 56 und Stirnwände 57 und 58, die unter einem 90grädigen Winkel 59 zueinander stehen. Der Raum innerhalb dieser Wände ist durch eine Deckplatte 60 abgedeckt, die mit den Oberkanten dieser Wände verschweisst ist. Die inneren und unteren Enden des Gehäuses 55 sind offen. Die Deckplatte 60 trägt entlang ihrer Innenkante kurze und lange Stifte 61 und 62, an welchen eine Beutelführungsplatte 63 abnehmbar befestigt ist. 



  Innerhalb der Innenkante der Deckplatte 60 zwischen den Stiften 61 und 62 befindet sich eine Ausnehmung für ein Antriebsrad und für die Kupplungsauslösung, die im folgenden genauer erläutert werden. 



   In die Ecken zwischen der Deckplatte 60 und den Stirnwänden 57 und 58 sind dreieckige Stifte eingeschweisst. An die Innenflächen der unteren Kantenteile der Stirnwände sind Vierkantstifte angeschweisst, wobei alle vier Stifte in derselben Ebene und senkrecht zu den Oberflächen liegen, auf welchen sie befestigt sind. Eine das Gehäuse teilende Zwischenwandplatte 71 ist an ihren vier Ecken an diesen Stiften festgeschraubt. 



   Ein Turm 73 (Fig. 5) in der Form eines umgekehrten'L'ist in einem Stück mit der Deckplatte 60 gebaut und steht mit dem Raum unter der Deckplatte durch ein Loch 72 in Verbindung. 



  Dieser Turm besteht aus Stirnwänden 74 und 75, einer Aussenwand 76 und einer Innenwand 77. 



  Infolge der Formung der Endwände 74,75 erstreckt sich der untere Teil des Turmes 73 nur über die Hälfte von der Aussenkante der Deckplatte 60 gegen deren innere Kante und lässt so einen Raum 78 frei, welcher über der inneren Hälfte der Deckplatte 60 liegt und in welchem der Verschluss der Hälse der Kunststoffbeutel durchgeführt wird. Die innere Turmwand 77 ist nach innen abgebogen und bildet einen Boden 79, welcher an den unteren Kanten der Turmwände 74,75 anliegt. Das obere Ende des Turmes ist offen und durch eine Deckplatte 80 abgedeckt, in welcher sich ein Schlitz 81 für eine Schaukelwelle befindet. Ansätze 82 dienen dazu, Schrauben 83 aufzunehmen, durch welche die Platte in ihrer Lage festgehalten wird. 



   Wie aus Fig. l und 3 ersichtlich ist, ruht die Maschine 28 auf dem Träger 30 des Förderers 

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 Unterende Ansätze 87 hat, diese Ansätze 87 bilden Drehzapfen für vertikal aufeinander ausgerichtete Stifte 88 eines Blockes 89, der durch Schrauben 90 an der Gehäusewand 57 befestigt ist. 



  Diese Anordnung der Maschine 28 ermöglicht es, sie um die Achse der Stifte 88 zu verschwenken und die relative Winkelstellung zwischen Maschine und Förderer zu ändern. Diese Verstellung wird dadurch erleichtert, dass an Träger 30 des Förderers innerhalb der Gehäuseendwand 58 eine Konsole 91 vorgesehen ist, die einen oberen und einen unteren Ansatz 92 trägt, die jeweils axial ausgerichtete Stifte 93 aufnehmen, welche an dem oberen und unteren Ende eines Sechskantblockes 94 (Fig. l) vorgesehen sind. Durch Schweissen sind an diesem Block zwei Ansätze 95 angebracht, an welche ein kurzer Arm 100 schwenkbar angebaut ist.

   In eine Gewindebohrung im Ende des Armes 100 ist eine Schraube 101 eingeschraubt, die sich durch eine Unterlagscheibe 102 und einen horizontalen Schlitz 103 in der Gehäusewand 58 erstreckt, so dass Versteller dieser Schraube im Schlitz und Festziehen derselben das Verstellen der Vorrichtung 29 in der gewünschten Winkelstellung zum Förderer 28 innerhalb des notwendigen Verstellbereiches gestattet. 



   In der Aussenwand 56 und in der Zwischenwandplatte 71 sind aufeinander ausgerichtete Kugellager 104,105 angeordnet, welche eine Welle 106 aufnehmen, sowie Kugellager 107 und 108 für eine Welle 109. Das durch das Kugellager 104 durchgehende Ende der Welle 106 ist mit einem auf der Gehäusewand 56 angebauten Getriebemotor verbunden. Das andere Ende der Welle 106 erstreckt sich durch das Lager 105 unterhalb der Ausnehmung 64, wo auf dieser Welle die Naben 115 eines Paares von gummibezogenen Antriebsrädern 116 befestigt sind. Diese Räder haben denselben Durchmesser, der so gross ist, dass sie sich nach oben durch die Ausnehmung 64 erstrecken und eine ungefähr 12 mm oberhalb der Deckplatte 60 liegende Ebene P tangieren. Die Bereifung 117 dieser Räder besteht vorzugsweise aus einem guten Kunstgummi mittlerer Härte, wie beispielsweise Gummi für O-Ringe. 



   Wie aus Fig. 2 und 4 ersichtlich, neigt sich die Oberkante der Beutelführungsplatte 63 nach unten in entgegengesetzten Richtungen vom Gipfelpunkt dieser Kante am inneren Rad 116, wobei dieser Gipfel etwas unter der horizontalen Ebene P liegt. 



   Zwischen der Zwischenwandplatte 71 und der Nabe 115 ist auf der Welle 106 ein Kettenrad 118 befestigt, das durch eine endlose Kette 119 mit Kettenzähnen verbunden ist, die auf einer Kupplung 120 sitzen, welche auf der Welle 109 in radialer Ausrichtung auf das Kettenrad 118 angeordnet ist. Die Kupplung 120   ist eine bekannte Konstruktion und hat eine Betätigungs-   klaue 121, die normalerweise durch eine Feder in eine Stellung gedrückt wird, in welcher sie die Kupplung betätigt, sich jedoch von der Peripherie der Kupplung erstreckt, während dieselbe rotiert, so dass beim Ergreifen eines Hakens 122 auf einem Kupplungsregelarm 123 die Kupplung gerade genügend rotiert, um die Klaue 121 auszuheben, worauf die Drehung der Kupplung zum Stillstand kommt.

   Der Arm 123 ist schwenkbar auf einem Stift 124 montiert, wobei seine Drehung durch zwei Anschlagstifte 125 und 130 begrenzt ist. Alle drei Stifte sind in der Zwischenwandplatte 71 befestigt. Es ist zu bemerken, dass der Arm 123 eine Sicherungsschulter 131 hat, welche mit der Betätigungsklaue 121 in Eingriff gelangt und die Kupplung öffnet, wenn diese etwas mehr als eine halbe Drehung ausgeführt hat und der Arm 123 nicht in seine gestrichelt gezeichnete Stellung nach Fig. 4 zurückgekehrt ist. Die Funktion dieser Schulter 131 wird genauer im Zusammenhang mit dem Betrieb der Maschine erklärt werden. 



   Auf einem Stift 132 in der Zwischenwandplatte 71 ist schwenkbar ein auf die Beutel ansprechender schwenkbarer Anschlag 133 angeordnet. An den entgegengesetzten Enden des Kupplungsregelarmes 123 und des schwenkbaren Anschlages 133 ist ein Verbindungsstück 134 angebracht, welches die Bewegung des Anschlages 133 zwischen zwei Endstellungen bewirkt (gestrichelte und voll ausgezogene Linien in Fig. 4), so dass sich auch der Kupplungsarm 123 zwischen zwei (gestrichelt und voll ausgezogen gezeichneten) Endstellungen bewegt. In der gestrichelt gezeichneten Endstellung liegt der Anschlag 133 gegen eine Schulter 135 an, die durch die Ausnehmung 64 in der Deckplatte 60 gebildet wird, und in der voll ausgezogenen Stellung beaufschlagt der Auslöser eine andere Schulter 136 derselben Ausnehmung.

   Der Anschlag 133 steht dauernd unter der Vorspannung einer Spiralfeder 137, die den verschwenkbaren Anschlag in der in Fig. 4 gestrichelt gezeichneten Stellung zu halten sucht. 



   Auf der Aussenwand 56 ist koaxial zur Welle 109 der Bremsschuh 138 einer konventionellen Friktionsbremse 139 befestigt, die auf dem Ende der Welle 109 montiert ist und die Rotation dieser Welle dauernd verzögert, so dass bei entkuppelter Kupplung die Drehung der Welle 109 prak- 

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 tisch sofort aufhört. Auf der Welle 109 befindet sich auch eine Betätigungsnocke 145 für eine Verschlusskette und eine weitere Betätigungsnocke 146 für die Bedruckvorrichtung. Mit ihren Enden einerseits in der Aussenwand 56 und anderseits in der Zwischenwandplatte 71 gelagert, befinden sich eine Federverankerungsstange 147 und eine Drehachse 148 für einen Rollenarm. Zwei Arme 149 und 150 sind schwenkbar auf der Welle 148 befestigt und   habenNockenläuferwalzen   151 bzw. 152, die den nach oben liegenden Laufflächen der Nocken 145,146 folgen.

   Spiralfedern 153 sind mit ihren oberen Enden in den Armen 149 und 150 und mit ihren unteren Enden in der Federverankerungsstange 147 eingehängt. Diese halten die Nockenläufer 151 und 152 in dauerndem Kontakt mit den Nocken 145 und 146. 



   In Öffnungen der Turmendwände 74 und 75 sind konzentrisch Kugellager 154 und 155   (Fig. 5),   in welchen eine Welle 156 gelagert ist, die sich nach aussen über das Lager 155 erstreckt und einen Vorschubarm 157 für die Verschlusskette trägt. Unmittelbar innerhalb des Lagers 155 trägt die Welle 156 einen Vorschubarm 158. Eine Pleuelstange 161 ist über Pendellager 159 und 160 an ihren entgegengesetzten Enden mit dem Rollenarm 149 und dem Vorschubarm 158 verbunden. Auf der Welle 156 sitzt eine frei rotierbare Wippe 162 mit einem sich nach oben erstreckenden Arm 163 und einem Seitenarm 164. An den Armen 164 und 150 ist über Pendellager 165 und 166 eine Pleuelstange 167 befestigt. 



   Ein Winkel 169 ist durch Schrauben 168 so an der Innenfläche 75 des Turmes angebaut, dass seine innere, vertikal verlaufende Kante mit der Innewand fluchtet. Durch Schrauben 170 ist am Winkel 169 eine Lagerplatte 175 so befestigt, dass sie flach gegen den Winkel und gegen die
Innenkanten der Turmwände 75 und 79, sowie auch gegen einen inneren Kantenteil der Turmwand 74 anliegt. Der gegen die Wand 74 anliegende Kantenteil dieser Platte ist an dieser durch Schrauben 176 befestigt. 



   In parallelen Bohrungen in der Oberkante der Platte 175 ist ein Paar von zylindrischen Stützen 177 eingebaut. Auf diesen Stützen ist ein Druckblock 178 gleitbar angeordnet und kann verstellbar auf diesen Stützen durch eine Stellschraube 179 festgelegt werden. Von einem Ende des Blockes erstreckt sich ein gelochter Ansatz 180 nach der Seite. 



   Am Block 178 ist durch Schrauben 181 eine Druckplatte 182 befestigt, die die Form eines   umgekehrten tUt hat.   Diese Platte hat parallele Seitenteile 183 und 184, die oben durch einen Quersteg 185 verbunden sind, so dass zwischen den nach unten offenen Seitenteilen der Platte ein freier Raum 190 gebildet wird. Zum Befestigen der Platte 182 am Block 178 gehen die Schrauben 181 durch Löcher in den Seitenteilen 183 und 184 der Platte hindurch.

   Gleichzeitig erstrecken sich diese Schrauben auch durch Öffnungen in der rechten und linken Führungsplatte 191 und 192 für die Seitenkanten der   Verschlussplättchenkette   und die rechte und linke Kettendeckplatte 193 und 194, so dass diese Führungsplatten auf der rechten, bzw. linken Seite des freien Raumes 190 angebaut sind und eine vertikale Führung 195 für die Verschlusskette S bilden, welche aus den Verschlussplättchen gebildet ist, welche die Maschine 28 zum Verschliessen der Kunststoffbeutel verwendet. 



   Die Führungsplatte 191 und 192 für die Kettenkanten erstrecken sich nach oben über die oberen Enden der Kettenkantendeckplatten 193 und 194. Eine horizontale Deckstange 197 liegt über den Endteilen der Führungsplatten 191 und 192 und zwei Schrauben 198 gehen durch Löcher an den entgegengesetzten Enden der Deckstange, der Platten 191,192 und der Druckplatte 182 hindurch und greifen in Gewindebohrungen in einer horizontalen Klemmstange 198 ein. Beim Festziehen der Schrauben 196 wird die Klemmstange 198 gegen den oberen Teil 199 einer Blattfeder 200 gezogen, die eine doppelte Biegung aufweist, um so den Grossteil dieser Feder im freien Raum 190 in elastischen und stützenden Eingriff mit der vertikalen Rückseite der Verschlusskette S zu bringen, wenn dieser nach unten durch die Führung 195 durchgeleitet wird. 



   Unmittelbar unter dem Druckblock 178 ist auf der Lagerplatte 175 ein Vorschubmechanismus 205 für die Verschlusskette vorgesehen   (Fig. 8,   9,10, 11, 12,13 und 14). Diese Einrichtunghat die Aufgabe, eine Verschlusskette S nach unten durch die Führung 195 durchzuleiten, das unterste Verschlussplättchen der Kette so festzulegen, dass ein Kunststoffbeutel hiedurch verschlossen werden kann, diesen Verschluss von der Kette nach dem Verschliessen des Beutels zu trennen und die Kette dann wieder um einen der Länge eines Verschlusses entsprechenden Betrag weiter vorzuschieben, so dass der nächste Beutel in gleicher Weise verschlossen werden kann. 



   Die Vorrichtung 205 umfasst rechte und linke Aufnehmerlineale 206 und 207, die durch Schrauben 208 und 209 vertikal und parallel zur Lagerplatte 175 angeordnet sind. Zwischen der Platte 175 und den konvergierenden Kanten der Lineale 206 und 207 ist ein Aufnehmerschlitten 210, 

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 dessen gegenüberliegende Seiten abgeschrägt sind, um den Linealen zu entsprechen. Die freiliegende Seite des Schlittens 210 ist am unteren Ende ausgeschnitten und nimmt das obere Ende eines Blattfederverschlusses 211 auf, der mit dieser Oberfläche fluchtet, wobei der Verschluss durch eine Schraube 212 befestigt ist. Das untere Ende dieses Verschlusses 211 ist nach aussen abgewinkelt ; der Grund hiefür geht aus der folgenden Beschreibung hervor. 



   Das linke Lineal 207 ist auf der Lagerplatte 175 durch drei Schrauben angebaut, die sich auch durch die Platte erstrecken und einen linken Verschlusskettenführungsdeckel 213, eine linke Kettenführung 214 und eine linke Kettenführungsgrundplatte 215 sichern. Wie aus Fig. 10 ersichtlich, wirken diese drei Bauteile zusammen und bilden eine vertikale Nut 220 zum Führen der linken Kante der Verschlusskette S durch die Vorrichtung 205. 



   Durch Schrauben 221,222, 223 ist am Schlitten 210 ein rechter Kettenführungsdeckel 224, eine rechte Kettenführung 225 und eine rechte Kettenführungsgrundplatte 226 angebaut, wobei diese drei Bauteile den linken Bauteilen entsprechend spiegelbildlich gegenüberliegen und eine rechte Führungsnut 227 bilden, die zusammen mit der Nut 220 die beiden Seitenkanten der Verschlusskette S führt. Wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, wird das abgewinkelte Ende des Blattfederverschlusses 211 beim Durchleiten der Verschlusskette S elastisch gegen die Rückfläche der Kette S angedrückt. 



   Fig. 10 zeigt auch, dass die Schraube 222 die Teile 224,225 und 226 mit dem Schlitten 210, sowie auch mit einer rollengelagerten Hülse 228, einer Unterlagscheibe 229 und einer Kugelhülse 230 eines Pendellagers verbindet. Die Hülse 228 dient als Lagerung einer rotierbaren Walze 236 am Schlitten 210. Das Pendellager 235 sitzt am unteren Ende einer kurzen Pleuelstange 237, deren oberes Ende durch ein Pendellager 238 mit dem Kettenvorschubarm 157 verbunden ist. 



   Der linke Kettenführungsdeckel 213, die linke Kettenführung 214 und die linke Kettenführungsplatte 215 haben aufeinander ausgerichtete Löcher, die in ein Loch 239 münden (Fig. 8), und dieselben Teile haben Langlöcher, die in einen Schlitz 240 führen (ebenfalls Fig. 8). Das Loch 239 und der Schlitz 240 schneiden die linke Führungsnut 220   (Fig. 10).   Am linken Führungsdeckel 213 und durch den Kopf der mittleren Schraube 209 fest dagegen gehalten, ist eine Schlinge im oberen Ende eines Drahtfederanschlages 241, der sich nach unten von dieser Schraube zum Loch 239 erstreckt, wo ein die Verschlusskette beaufschlagender Finger 242 vom unteren Ende des Anschlages nach innen gebogen ist und in das Loch vorstösst. 



   Die untere Schraube 208   (Fig. 10),   welche das rechte   Führungslineal   206 an der Platte 175 sichert, ist länger als die obere Schraube und reicht durch das rechte Lineal 206, einen Federring 243, eine Unterlagscheibe 244, eine Lagerbüchse 245 und ein Stehlager 250. Zwischen der Unterlagscheibe 244 und dem Stehlager 250 ist auf der Büchse 245 in radialer Ausrichtung mit der Walze 236 eine nockenbetätigte Halteschwinge 251 angeordnet. Diese Schwinge umfasst einen Arm 252, der unmittelbar über dem Schlitz 240 endet : ein nockenbetätigter Anschlag 253 erstreckt sich von diesem Ende in den Schlitz. Ausserdem hat die Schwinge 251 einen sich nach oben erstreckenden Arm 254, der normalerweise den vertikalen Weg der Walze 236 kreuzt, wenn der Schlitten 210 beim Vorschub der Kette seinen Hin- und Herweg durchläuft.

   Die Schwinge 251 ist dauernd durch eine Spiralfeder 255 belastet, welche sie so verschwenkt, dass der nockenbetätigte Anschlag 253 im unteren Ende des Schlitzes 240 sitzt, wo er sich in die Nut 220 erstreckt. Wenn der Schlitten 210 nach oben läuft, um die Rolle 236 mit dem Arm 254 der Schwinge in Eingriff zu bringen   (Fig. 12),   bewegt dies den Anschlag 253 im Schlitz 240 nach oben, so dass er aus der Führungsnut 220 ausgehoben wird. 



   Durch Schrauben 256 ist an der Innenseite der Gehäusewand 58 zwischen den Rädern 116 und im gleichen Abstand von diesen eine untere Führung 257 für die Vorderkante des untersten Verschlusses der Verschlussplättchenkette S befestigt. Diese Führung ist in Fig. 4 dargestellt und erstreckt sich mit ihrem inneren Ende nach oben, und bildet symmetrisch divergierende Führungsflächen 258 (Fig. 19) für die Verschlusskette, wobei diese Flächen in einem vertikalen Schlitz 259 in der linken Führung der Verschlusskette enden, so dass diese durch die untere Führung 257 während des Aufbringens des untersten Verschlusses auf einen Beutel in ihrer Lage festgehalten wird. 



   Eine Führung 260 ist auch für die rechte Kante des untersten Verschlusses der Kette S vorgesehen und umfasst eine schmale flache Stange, die durch Schrauben 265 an der unteren Fläche des Turms 79 befestigt ist : diese Stange ist erst nach unten und dann horizontal abgebogen und endet in einer horizontalen Spitze 266 mit einer vertikal verlaufenden Leitkerbe 267, welche auf die rechte Führungsnut 227 des Kettenvorschubmechanismus 205 ausgerichtet ist. 

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   Die rechte Kante des untersten Verschlussplättchens der Kette S ist daher in der Kerbe gelagert, wenn dieser Verschluss auf einen Beutel nach Fig. 8 aufgebracht wird. 



   Auf der Lagerplatte 175 ist durch zwei Schrauben 268 der Montageblock 269 eines verstellbare, mit Rädern ausgestatteten Gestells 270 abgestützt. 



   Dieses Gestell umfasst einen Abstandsblock 271, an dessen entgegengesetzten Seiten Platten 272 vorgesehen sind, deren obere Enden einander gegenüberliegen und die schwenkbar auf dem Montageblock 269 befestigt sind. In eine horizontale Gewindebohrung im Block 271 ist eine Stellschraube 273 eingeschraubt, deren Kopf gegen das untere Ende der Lagerplatte 175 anliegt. Ein weiteres Loch auf derselben Höhe im Block 271 nimmt einen Handgriff auf, durch welchen das Gestell bewegt werden kann. 



   Am unteren Ende des Abstandsblockes 271 ist schwenkbar ein Paar von Trägerarmen 280 für die Räder angeordnet, deren äussere Enden durch eine Querstrebe 281 verbunden sind, welche einen inneren Vorsprung 282 aufweist, der über eine Zugfeder 283 mit einem Vorsprung 284 des Montageblocks 269 verbunden ist. Auf Kugellagern, die an Innenflächen von vorderen Vorsprüngen der Arme 280 angebaut sind, ist drehbar ein Paar von gummibereiften Rädern 286 befestigt, die in derselben vertikalen Ebene liegen wie die entsprechenden Antriebsräder 116 und durch die Feder 283 in tangentialen Eingriff mit diesen gedrückt werden. 



   Wie in Fig. 2 dargestellt ist, sind die unteren Kanten der Haltearme 280 für die angetriebenen Räder unmittelbar über der horizontalen Tangentialebene P angeordnet, und so gekrümmt, dass sie als Führung für den Hals eines Kunststoffbeutels dienen, der entlang dieser Ebene vorgeschoben wird. 



  Eine weitere Führung oberhalb dieser Ebene, die den Raum zwischen dem Beutelspreizer und den Armen 280 überbrückt, umfasst eine zylindrische Führungsstange 287, die horizontal liegt und auf dem Bürstengehäuse 46 angeordnet ist. Diese Stange verhindert, dass ein durch die Bürsten 43 und 48 glattgestrichener Beutelhals durch einen Luftzug, in dem die Maschine arbeiten könnte, nach oben abgelenkt wird. 



   Drehen der Stellschraube 273 verstellt den tangentialen Eingriff zwischen den angetriebenen Rädern 286 und den Antriebsrädern 116 in der horizontalen Richtung und ändert so das Verhältnis zwischen diesen Punkten und der Verschlusskette S, deren Stellung in der Maschine durch die verschiedenen Führungselemente bestimmt ist. Diese Verstellung ermöglicht es daher, die optimalen Arbeitsbedingungen für jeden   Kunststoffbeuteltyp   herzustellen, der in der Maschine 28 verarbeitet wird, sowie die Maschine auch den verschiedenen Verschlüssen anzupassen. 



   Die angetriebenen Räder 286 werden durch die Feder 283 elastisch in ihrer Betriebsstellung nach Fig. 2 festgehalten. Diese Feder wirkt nur über eine kurze Strecke vom Mittelpunkt über der Achse der Schwenkverbindung zwischen den oberen Enden der Platte 272 und dem Montageblock 269. 



  Wenn es notwendig ist, den Raum in der Maschine um den Vorschubmechanismus für die Kette freizulegen, muss der Bedienungsmann nur den Handgriff 275 anheben, um das ganze Gestell 270 unterhalb der Lagerplatte 175 auszuschwenken, so dass die normalerweise von den Rädern 286 abgedeckten Teile freiliegen. 



   An der Turmstirnwand 74 ist durch Schrauben 288 ein Drehlager-Druckblock 289 befestigt. 



  Dieser Block hat eine Bohrung 290 mit darin angeordneten Kugellagern 295, in welchen eine Drehwelle 196 der Druckvorrichtung gelagert ist. Auf dieser Welle sitzt ein Druckrahmen 297 mit oberen und unteren Rahmenplatten 298, deren Formung klar aus den Fig. 6 und 7 zu ersehen ist, und die, wie in Fig. 2 und 5 gezeigt, im Abstand voneinander angeordnet sind. In aufeinander ausgerichteten Öffnungen in den Platten 298 ist ein Pendellager 299, das durch ein Verbindungsstück 300 mit einem Pendellager 301 am Ende des Armes 163 verbunden ist. 



   Die Platten haben auch ausgerichtete Löcher für eine Welle 302 ; auf dieser Welle ist zwischen den Platten eine Bedruckvorrichtung angeordnet, welche zwei Arme 304 umfasst, deren Enden schwenkbar mit einem Öhr 305 am Ende einer Stange 310 verbunden sind. Diese Stange erstreckt sich durch eine Spiralzugfeder 311 und durch die Öffnung in der Nase 180 und trägt an ihrem Gewindeende Sperrmuttern 312, welche die Feder 311 etwas unter Druck belasten. Die Bedruckvorrichtung 303 ist eine konventionelle Vorrichtung mit Gummibändern, auf welchen Gummitypen 313 vorgesehen sind, die wahlweise zum Bedrucken mit einer Preismarkierung   od. dgl.   eingesetzt werden können. In der oberen Platte 298 ist konzentrisch zur Welle 302 ein gekrümmter Schlitz 314 vorgesehen, durch welchen sich ein Stift 315 nach oben von der Bedruckvorrichtung 303 erstreckt.

   Ein oberer Teil dieses Stiftes ist schwenkbar an einem Öhr 316 einer ein Gewinde tragenden Stange 317 angebaut, deren Gewinde eine Anschlagmutter 318 trägt und die sich 

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 durch, einen Kopf 319 in einem zylindrischen Rohr 320 erstreckt, dessen anderes Ende schwenkbar an der Schwenkwelle 296 der Bedruckvorrichtung montiert ist. Um die Stange 317 im Rohr 320 ist zwischen einem Stift 325 am Ende der Stange und dem Kopf 319 eine Feder 329 eingedrückt. 



   An den von der Welle 296 abliegenden Enden haben die Druckplatten 298 Schlitze 327 mit offenen Enden und an den dazu entgegengesetzten Seiten tragen die Platten Stifte 328. Eine Druckfarbenwalze 329 mit Drehzapfen 330 ist drehbar in den Schlitzen 327 gelagert und elastisch durch Federn 331 gesichert, die um die Drehzapfen herum gewickelt sind und an ihren entgegengesetzten Enden gegen die Stifte 328 anliegen. Die Federn 331 halten die Druckfarbenwalze 329   daher elastisch in ihrer inneren Lage fest, in welcher die Drehzapfen   330 mit den inneren Enden der Schlitze 327 im Eingriff stehen. 



   Die Druckfarbenwalze 329 ist in einer solchen Entfernung von der Bedruckvorrichtung 303 gelagert,   dass die Typen 313 gerade mit der Walze in tangentielle Berührung gelangen, wenn die Be-   druckvorrichtung nach Fig. 6 eingeschwenkt wird und die Typenflächen auf diese Walze ausgerichtet sind. 



   An der Stirnwand 75 des Turmes ist durch Schrauben 340 ein flach gegen diese Wand anlie-   gender Ständer   341 für eine Vorratsrolle für   die Verschlusskette angebracht. DieserStänder   erstreckt sich ein Stück über das obere Ende des Turmes 73 und hat an seinem oberen Ende einen horizontalen Bolzen 342, auf welchem drehbar die Nabe 343 einer Verschlusskettenrolle 344 befestigt ist. 



  Diese Rolle umfasst zwei konzentrische, im Abstand angeordnete Scheiben 345 und 346, die auf der Nabe montiert sind und zwischen welchen eine Spirale 347 der   Verschlusskette   S aufgerollt ist. 



   Die Rolle 344 kann eine ganz einfache Konstruktion haben und auch als Versandpackung für die Kette dienen. In diesem Falle wird jeweils nach dem Verbrauch einer Spirale 347 beim Betrieb der Maschine 28 die leere Rolle abgenommen und durch eine volle Rolle ersetzt. Anderseits kann die Rolle 344 auch fest auf der Maschine montiert sein, wobei die vordere Scheibe 346 abnehmbar ist, so dass nach dem Verbrauchen einer Verschlusskette S eine neue Kette auf die Nabe aufgeschoben werden kann, worauf die vordere Scheibe 346 wieder eingesetzt wird und die Maschine 28 weiterarbeitet. 



   Die Verschlusskette S wird nun im folgenden kurz beschrieben, um darzulegen, wie sie in der Maschine 28 zum Aufbringen individueller Verschlüsse auf die einzelnen Kunststoffbeutel verwendet wird. 



     Fig. 8,   9 und 10 zeigen diese Verschlusskette S im einzelnen. 



   Die Kette S besteht aus einem verhältnismässig steifen, jedoch elastischen Kunststoffstreifen mit einer Dicke von zirka 0, 81 mm und einer Breite von ungefähr 22 mm, wobei gewisse Teiledieses Streifens ausgestanzt sind, um so eine zusammenhängende Kette einer Vielzahl von Einzelverschlüssen C zu bilden. Diese Verschlüsse liegen daher nacheinander im Streifen, wobei die Seitenkanten der einzelnen Verschlüsse im rechten Winkel zur Längsrichtung des Streifens angeordnet sind und durch schmale Schlitze 355 und Keilkerben 356 und 357 gebildet werden, welche schmale Stege freilassen, durch die die aufeinanderfolgenden Verschlüsse miteinander verbunden sind. 



   Die einzelnen Verschlüsse C sind so in der Kette S angeordnet, dass ihre Längsachsen quer zum Streifen liegen, wobei die Endkanten 359 und 360 jedes Verschlusses von den Seitenkanten der Kette S gebildet werden. Das Ausstanzen der Endkante 360 erzeugt eine Keilkerbe 361 symme-   trisch in dieser Kante, welche innen in einer kleinen Öffnung   362 mündet und zu einer herzförmigen Öffnung 363 führt, die den flexiblen Hals des Kunststoffbeutels umgibt, wenn der Verschluss C auf diesen aufgebracht wird. 



   Die Stege 358 haben eine Breite von nur etwa 0, 75 mm und obwohl der Werkstoff des Streifens S genügend fest ist, so dass diese Stege beim normalen Aufrollen des Streifens und bei jedem normalen Biegevorgang zusammenhalten, kann ein solcher Endverschluss C vom Streifen durch Ziehen von Hand abgerissen werden. 



   Es ist zu bemerken, dass die Kerben 361 etwas tiefer sind als die Kerben 356, und die Kerben 357 etwas tiefer sind als die Kerben 361. Bei jedem Endverschluss C bilden daher die Schlitze 355, die Kerben 357, die Kerbe 361, die herzförmige Öffnung 363 und die schmale Öffnung 362 ein Paar hakenförmiger Backen an den gegenüberliegenden Seiten der schmalen Öffnung 362. Die Keilkerbe 361 bildet Führungskanten an diesen Backen, die in einem Winkel von ungefähr 900 divergieren und den flexiblen Hals des Kunststoffbeutels in die schmale Öffnung 362 des Verschlusses einführen. 

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   Ein wichtiges Kennzeichen der Ausbildung der Einzelverschlüsse C in der Verschlusskette S ist, dass die Verschlüsse quer über dem Streifen liegen, so dass derselbe längsweise an eine Bearbeitungsstelle angeliefert werden kann, in welcher der Endverschluss auf einen Beutel aufgebracht wird, während der Beutel im rechten Winkel zur Zuführungsrichtung des Streifens zugeleitet wird. Auf diese Art und Weise werden Beutel und Streifen in die Maschine 28 eingeführt und zur Stelle geleitet, wo die Ein-   zelverschlüsse   C auf die Beutel aufgebracht werden. 



   Die Vorrichtung wird folgendermassen betrieben :
Vor dem Anlassen der Vorrichtung 25 wird eine Spirale 347 der Verschlusskette auf die Spule 344 aufgesetzt und das freie Ende der Kette nach unten geleitet, so dass es durch die Führung 195 der Teile auf der Druckplatte 182 durchgeht und dann durch den Streifen-Vorschubmechanismus 205 (Fig. 8 und 10), wobei die linke und rechte Seitenkante der Kette durch die Führungsnuten 220 und 227 geleitet werden. Dieses Einführen von Hand ist vollendet, wenn der unterste Verschluss C in der Stellung nach Fig. 8 steht. 



   Dann wird der Elektromotor für den Förderer, die Elektromotoren 45 und 50 für die Bürsten und der Getriebemotor 110 für die Maschine 28 angelassen. Beim Betrieb der Vorrichtung 25 laufen diese Motoren dauernd. Die beiden Motoren 45 und 50 sind identisch, wobei jedoch der eine gegenüber dem andern gegenläufig gewickelt ist, so dass ihre Wellen gegensinnig umlaufen. Die Motoren werden so montiert, wie in den Zeichnungen dargestellt, so dass die Bürsten 43 und 48 miteinander in tangierender Berührung stehen und vom Förderer 26 hinwegrotieren. 



   Um zu ermöglichen, dass die Vorrichtung 25 die Verschlüsse C richtig aufbringt, müssen die Kunststoffbeutel 33 in ihre richtige Lage nach Fig. 1 gebracht werden. Zu diesem Zweck wird jeder Beutel auf den Förderer vor einem Schieber 32 aufgelegt, so dass der Hals 34 die horizontale Plattform 41 überragt, die sich rechts entlang des Förderers erstreckt. Fig. 1 zeigt klar, was mit dem Halsteil jedes Beutels geschieht, wenn dieser mit den beiden umlaufenden Bürsten 43 und 48 in Berührung tritt. Diese ziehen den oberen und unteren Teil des Halses 34 zusammen von Förderer 26 ab, so dass dieser flach gegen die horizontale Plattform 41 anliegt. 



   Wenn infolge der Weiterbewegung des Förderers der Halsteil des Beutels nicht weiter von den Bürsten beaufschlagt wird, gleitet dieser Halsteil in seiner abgeflachten Stellung entlang der Plattform 41 auf die Deckplatte 60 des Gehäuses 55 der Maschine 28. Der Halsteil gelangt daher auf die Antriebsräder 116, bis die Vorderkante des abgeflachten Halses zwischen den Antriebsrädern und den angetriebenen Rädern 286 liegt, die durch Federdruck gegen die ersteren angedrückt werden. 



   Die horizontale Ebene P, in welcher der abgeflachte Halsteil liegt, wenn er von den beiden Räderpaaren ergriffen wird, schneidet die enge Öffnung 362 des jeweils untersten Verschlusses C, sowie dessen Kerbe 361 und die herzförmige Öffnung 363 ; die Berührungspunkte zwischen den beiden Räderpaaren in dieser Ebene werden durch die Schraube 273 so eingestellt, dass diese Punkte vorzugsweise auf einer Linie T der horizontalen Ebene P liegen, welche durch die enge Öffnung 362 oder durch die herzförmige Öffnung 363 des jeweils untersten Verschlusses C durchgeht. Dadurch wird die Vorderkante des abgeflachten Beutelhalses durch die enge Öffnung 362 des Verschlusses und in den Einlass 363 ohne Verbiegen der Backen aus der Vertikalen eingeführt, in welcher der Verschluss durch die ihn beiderseits umgebenden vertikalen Kanten festgehalten wird. 



   Der Motor 110 treibt die Räder 116 so an, dass ihre Umfangsgeschwindigkeit ungefähr zweimal so gross ist wie die Vorschubgeschwindigkeit des Förderers 26. Hiedurch wird ein Querschnitt des Beutelhalses 34 in den Einlass 363 des Endverschlusses C eingeführt, während der Beutel 33 um nur ungefähr die Hälfte seiner Breite durch den Förderer an der Mitte des Verschlusses vorbeigeleitet wurde. Infolgedessen ist der Verschluss gegenüber dem im Beutel befindlichen Brot zentriert, wenn der Verschluss aufgebracht wird. 



   Wenn der Beutel diesen Punkt seiner Bewegungsbahn auf dem Förderer 26 erreicht, muss dieser unterste Verschluss C sofort von der übrigen Kette S getrennt werden, so dass der Verschluss mit dem Beutel weiter befördert werden kann. Dies geschieht folgendermassen :
Die Beschleunigung des Beutelhalses 34 beim Eintreten seiner Vorderkante zwischen die beiden Räderpaare drückt den inneren Teil des Halses gegen den schwenkbaren Anschlag 133, so dass dieser aus seiner gestrichelt gezeichneten Stellung (Fig. 4) in die vollausgezogene Stellung verschwenkt wird. 



  Dies bewegt den Kupplungsregelarm 234 aus seiner gestrichelten in seine voll ausgezogene Stellung, wodurch der Haken 122 von der Kupplungsklaue 121 abgehoben wird und die Kupplung eingelegt wird. Dies bewirkt eine Einzelumdrehung der Welle 109. Für eine Weile hat dies keinen Einfluss auf den Kettenvorschubmechanismus 205, da während der ersten Hälfte des Zyklus die Nockenrolle 151 

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 auf einem Teil der Nocke 145 ruht, der mit der Welle 109 konzentrisch ist. Beim Beginn des Zyklus dreht sich die Nocke 146 jedoch mit dem kurzen Radius nach oben und der Arm 150 wird nach unten in seine unterste Stellung gebracht. 



   Die   Fig. 1,   2,3, 4 und 5 zeigen Teile der Maschine in der Stellung. in welcher die Welle 109 eine 90grädige Drehung beim Arbeitszyklus durchgeführt hat. In Fig. 5 steht der höchste Punkt der Nocke 146 unmittelbar unter der Rolle 152, so dass der Druckrahmen 297 aus seiner eingezogenen Stellung nach Fig. 6 in seine ausgezogene Stellung nach Fig. 7 ausgeschwenkt wird, in welcher die Typen 313 gegen ein   Verschlussplättchen   C der Kette S angedrückt werden, welches dieser Bedruckvorrichtung gegenüberliegt. 



   Dieser Verschluss ist in Fig. 14 durch eine gestrichelt gezeichnete Preismarkierung gekennzeichnet. 



  Die Verschlüsse unterhalb dieses Verschlusses in der Kette S tragen die Preismarkierung voll ausgezogen, und dies zeigt an, dass die Preismarkierung während vorhergehender Arbeitszyklen aufgedruckt wurde. Durch Verwendung von schnell trocknender Druckfarbe, kann diese Markierung beim Aufbringen des Verschlusses auf einen Beutel bereits trocken sein. 



   Beim Rotieren der Welle 109 über den in den Zeichnungen dargestellten Punkt dreht sich die Nocke 146 so, dass ihr Höchstpunkt von der Rolle 152 abwandert, wodurch der Druckrahmen 297 in die Stellung nach Fig. 6 gezogen wird, wobei die Typen etwas über die Farbrolle 329 hinweggerollt sind. Infolgedessen wandern die Typen beim Anfang eines Verschlussvorganges und beim Ausschwenken des Druckrahmens 297 aus der eingezogenen in die gestreckte Stellung erst zur Farbwalze, um neu mit Druckfarbe versehen zu werden. Dies ist mit Hinsicht darauf, dass schnell trocknende Farben verwendet werden müssen, von Wichtigkeit. Diese schnell trocknenden Druckfarben trocknen innerhalb von einigen Sekunden und ein Farbübertrag ist nicht möglich, wenn die Typen nicht unmittelbar vorher mit Druckfarbe versehen wurden. 



   Wenn die Welle 109 die erste Hälfte ihrer Umdrehung vollendet hat und die Typen vollständig vom Verschluss abgehoben sind, tritt eine Trennfahne 370 auf der Nocke 145 unter die Rolle 151 und verschwenkt den Arm 149 nach oben, wodurch der Schlitten 210 aus der Stellung nach Fig. 8 nach unten in die Stellung nach Fig. 9 verschwenkt wird. 



   Beim Anfang dieser Bewegung sitzt das untere Ende des Blattfederaufnehmers 211 im engen Schlitz 355 zwischen dem letzten Verschluss C, der gerade auf einen Beutelhals aufgebracht wurde, und dem nächsten, darüberliegenden Verschluss. Der Aufnehmer wandert mit dem Schlitten nach unten und das abgewinkelte Ende des Aufnehmers beaufschlagt nun die obere Kante des letzten Verschlusses C, wobei die Abwärtsbewegung des nächsten Verschlusses durch den Eingriff eines nockenbetätigten Halters 253 unter eine Schulter verhindert wird, welche im nächsten Verschluss durch die Kerbe 357 gebildet wird. Dies bricht den engen Steg zwischen den beiden Verschlüssen, so dass der Endverschluss nun mit dem Beutel 33 aus der Maschine ausgeworfen werden kann. 



   Wenn die Fahne 370 der Nocke 145 von der Rolle 151 abwandert, vermindert sich der Radius dieser Nocke plötzlich, so dass die Feder 153 am Arm 149 diesen nach unten ziehen kann, wodurch über den Pleuel 161 und die Arme 158 und 157 sowie die Verbindung 237 der Aufnehmerschlitten 210 schnell nach oben in die Stellung nach Fig. 12 befördert wird. Bei dieser Aufwärtsbewegung beaufschlagt die Rolle 236 den oberen Arm 254 der Nocke 251, so dass der nockenbetätigte Halter 253 aus der Führungsnut der Vorrichtung 205 ausgeschwenkt wird, um die Abwärtsbewegung der Kette S während der letzten 90grädigen Drehung der Nockenwelle 109 nicht zu beeinträchtigen. Diese   Abwärts- und   Vorschubbewegung des Schlittens 210 ist in Fig. 13 dargestellt. Am Schluss dieser Bewegung steht der Schlitten in der Lage nach Fig. 8. 



   Beim automatischen Betrieb der Maschine wiederholt sich dieser Vorgang, solange die Maschine mit Kunststoffbeuteln und mit Verschlüssen beliefert wird. 



   Die Anordnung der Bürsten 43 und 48 derart, dass ihre Achsen in einer vertikalen, mit dem Förderer konvergierenden Ebene liegen, hat den Zweck zu verhindern, dass diese Bürsten die Bewegung der zwischen ihnen durchlaufenden Beutelhälse 34 verzögern. Die Neigung der Bürsten ist derart, dass sie die Beutelhälse nicht nur in der Horizontalen strecken, sondern sich auch mit im wesentlichen derselben Geschwindigkeit weiterbewegen wie der Förderer. 



   Der Grund für die Sicherungsschulter 131 des Kupplungsarmes 123 ist, die Rotation der Welle 109 automatisch anzuhalten, wenn nicht der ganze Hals 34 des Beutels in den Einlass des Verschlussplättchens C während der ersten Hälfte des Betriebszyklus eingeführt worden ist. Normalerweise ist der Verschluss des Beutels während dieser Zeitspanne vollendet, und wenn dies nicht der Fall ist, deutet dies im allgemeinen einen fehlerhaften Einsatz des Halses 34 zwischen die Räder 116 

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 und 286 an, was entweder zu einem schlechten Verschluss oder zu einem Verstopfen des Raumes zwischen den Rädern führt. In beiden Fällen wird die Aufmerksamkeit des Bedienungsmannes der Maschine 28 darauf gelenkt und die Drehung der Welle 109 wird verhindert, bis der fehlerhafte Beutel durch Anheben des Handgriffes aus der Maschine 28 entfernt wird. 



   Beim Normalbetrieb der Maschine 28 wird der zusammengeraffte Hals 34 vom schwenkbaren Anschlag 133 durch Trennen des Verschlussplättchens C von der Kette S abgehoben, bevor die Klaue 121 der Sicherungsschulter 131 gegenüber zu liegen kommt. Wenn diese Stellung erreicht ist, schnellt der schwenkbare Anschlag   133   unter dem Einfluss der Feder 137 in seine gestrichelt gezeichnete Stellung zurück, wodurch die Schulter 131 aus dem Wege der Klaue 121 ausgehoben wird und die Vollendung des Zyklus gestattet. 



    PATENT ANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Verschliessen von Beuteln mit aufeinanderfolgend angeordneten Verschlussplättchen, welche eine durch einen mit Widerhaken versehenen Schlitz zugängliche Öffnung aufweisen, unter Verwendung eines Fördersystems, bei dem der Hals des Beutels von zwei zusammenwirkenden Vorschubrädern erfasst und in die Öffnung des in seine Bewegungsbahn gebrachten Verschlussplättchens eingeführt wird, das nach erfolgtem Verschliessen und Abführen des vorhergehenden Beutels von einer Vorratseinrichtung im Arbeitstakt vor die Vorschubräder gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereiche der Vorschubräder (116, 286) ein in die Bahn des Beutelhalses (34) ragender, vom Beutelhals betätigter verschwenkbarer Anschlag (133)

   zur Einleitung des Arbeitsspieles für die Bereitstellung des nächsten Verschlussplättchens vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, bei der die Verschlussplättchen in einer zusammenhängenden Verschlusskette vorliegen, dadurch gekennzeichnet, dass eine das jeweils erste Glied (C) der Verschlusskette (S) von dieser trennende Einrichtung vorgesehen ist, welche mit dem verschwenkbaren Anschlag (133) durch ein Gestänge od. dgl. verbunden ist. EMI11.1 bunden ist, welche in einem die Trocknung des Druckes gewährleistenden Abstand von der Verschlussstelle angeordnet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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USD880296S1 (en) 2018-09-25 2020-04-07 Klr Systems Inc. Bag closure clip

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USD871212S1 (en) 2018-09-25 2019-12-31 Klr Systems Inc. Bag closure clip
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