DE192602C - - Google Patents

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DE192602C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/02Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials transversely

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

tai-iigcfug-i. ύαζ eie/mtivttii
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192602 KLASSE 8/. GRUPPE
NORMAN FRÄSER in ARBROATH, Schottl/
Maschine zum selbsttätigen Zerschneiden von Stoffbahnen in Stücke von bestimmter veränderlicher Länge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Abmessen und Zerschneiden von Tuch ο. dgl., mittels welcher in an sich bekannter Weise von einer oder mehreren übereinanderliegenden Stoffbahnen Stücke von bestimmter veränderlicher Länge abgeschnitten werden. Gemäß der Erfindung ist das Räderwerk zum Abmessen und Zerschneiden der Stoffbahnen mit einem Nebenkreisräderwerk
ίο verbunden, vermittels dessen mehr Tuch abgemessen und abgeschnitten wird, als eigentlich notwendig ist, wobei der genannte Stoffmehrbetrag . zur Bildung eines Saumes bestimmt ist. Zum genauen Abmessen des für die Saumbreite erforderlichen Mehrmaßes jedes abzuschneidenden Stückes wird zu dem. genannten Zwecke in die Antriebsvorrichtung der Meßwalzen ein Differentialgetriebe eingeschaltet, welches mit einem besonderen, mit
veränderlicher Übersetzung arbeitenden Antriebe vom ersten Zahnrade des Meßwalzenantriebes aus versehen ist.
Von den Zeichnungen, welche durch eine Ausführungsform die Erfindung erläutern, gibt Fig. ι in einer Seitenansicht den Gesamtaufbau der Maschine wieder. Die Fig. 2 und 3 stellen im Grundriß bzw. in der Seitenansicht das in die Antriebsvorrichtung für die Meßwalzen eingeschaltete Differentialgetriebe dar.
Die Hauptwelle 12 der Maschine liegt in geeigneten Lagern des Maschinengestelles 13 und wird von einem Zahnrade 14 mittels eines Zahnrades 15 und vermöge einer festen und einer losen Riemenscheibe 16, 16 von irgendeiner beliebigen Kraftquelle aus angetrieben.
Auf der Welle 12 sind zwei verschieden große Räder 17, 18 vorgesehen, deren Zahnung nur über ein Segment reicht. Die Zahnräder 17, 18 greifen in Zahnräder 19, 20 ein, welchen dadurch eine absatzweise Drehung erteilt wird. Das Zahnrad 19 ist auf der Welle 21 aufgekeilt, die in dem Maschinengestell 13 gelagert ist und die Abmeßvorrichtung antreibt. Das andere Zahnrad 20 ist auf der Welle 22 befestigt, welche ebenfalls in dem Maschinengestell 13 vorgesehen ist und die Abschneidevorrichtung 33 bewegt.
Die Welle 21 treibt nun bei den bekannten derartigen Maschinen mittels eines auswechselbaren Vorgeleges 26, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, behufs Abmessung verschiedener Tuchlängen die Meßwalzen 27, 28 an, welche in den Lagern der Arme 29 ruhen. Die genannten Arme sind hierbei an dem oberen Teile des .Maschinengestelles derart vorgesehen, daß bei jeder Bewegung der Welle 21 die Meßwalzen in bekannter Weise die gewünschten Längen der im Gestell 31 übereinandergeschichteten Bahnen 30 abmessen.
Bei der Maschine nach vorliegender Erfindung findet nun der Antrieb der Meß walzen 27, 28 von der Welle 21 aus nicht durch ein einfaches Vorgelege 26 statt, wie ein solches in Fig. ι dargestellt ist, sondern es ist, wie dies aus Fig. 3 zu erkennen ist, zum genauen Abmessen des für Saumbreiten erforderlichen
Mehrmaßes in die Antriebsvorrichtung der Meßwalzen 27, 28 von der Welle 21 aus ein Differentialgetriebe" eingeschaltet. Dasselbe wird durch die beiden Kegelräder 65, welche von einer als Zahnrad 66 ausgebildeten Scheibe gehalten werden, und die Kegelräder 68, 69 gebildet. Die Scheibe 66 sitzt lose auf der Welle 67, an deren äußerem Ende das Kegelrad 68 aufgekeilt ist. Das zweite Kegelrad 69 wird von einer Hülse 70 gehalten, welche lose auf der Welle 67 angebracht ist. Auf der Hülse 70 ist weiterhin ein Zahnrad 71 befestigt. Auf der Welle 67, auf welcher das Kegelrad 68 angebracht ist, ist das erste von den drei Rädern 26 aufgekeilt, welches die Meßwalze 28 antreibt.
Das Zahnrad 71 wird von einem Zahnrad 72 auf der Welle 21 aus angetrieben. Auf derselben Welle sitzt das Zahnrad 19, welches mit dem dazwischen geschalteten Zahnrade 17, welches nur teilweise gezahnt ist, kämmt. Die Zahnräder 71 und 72 kommen mit einem Zahnrade 73. in Eingriff, welches derart ausgebildet und angeordnet ist, daß verschiedene Größen der Räder 72 zwecks Erzielung verschiedener Umlaufsgeschwindigkeiten zur Anwendung kommen können. Das beschriebene Räderwerk ist zur Abmessung des Tuches bestimmt, wobei, vorausgesetzt, daß in der Zwischenzeit das Scheibenrad 66 festgehalten wird, die Wirkungsweise folgende ist:
Das Zahnrad 72 bewegt mittels des Rades 73 das Zahnrad 71, welches durch die Hülse 70 mit dem Kegelrade 69 verbunden ist, so daß das Zahnrad 71 mittels der Kegelräder 65 des Scheibenrades 66 das andere Kegelrad 68 des Nebenkreisräderwerkes in entgegengesetzter Richtung in Umdrehung versetzt. Das Kegelrad 68 ist fest auf der Welle 67 aufgekeilt, somit wird die Welle 67 in Umdrehung versetzt und treibt weiterhin das erste auf der genannten Welle aufgekeilte Zahnrad 26 des. Räderwerkes die Meßwalzen an.
Es ist ersichtlich, daß, wenn das Scheibenrad 66 langsam und mit Bezug auf das Kegelrad 69 in entgegengesetzter Richtung gedreht wird, die Geschwindigkeit des anderen Kegelrades 68 erhöht wird, d. h. mit anderen Worten, daß hierbei ein bestimmter Zuwachs zu der Bewegungsgeschwindigkeit des genannten Rades hinzukommt. Diese zusätzliche Umdrehungsgeschwindigkeit des Rades 68 wird dadurch, daß sie veränderlich gemacht wird, dazu benutzt, für die erforderliche Saumbreite ein beliebiges Mehrmaß genau abzumessen. Das Maß der zusätzlichen Umdrehungsgeschwindigkeit für das Rad 68 beliebig zu ändern, dient folgende Einrichtung:
Auf der Welle 21 ist eine Schnecke 74 befestigt, welche mit einem Schneckenrade 75 kämmt, das auf der diagonal verlaufenden Welle 76 aufgekeilt ist. Die genannte Welle besitzt an ihrem anderen Ende ein Kegelrad T], welches mit einem Kegelrade 78 auf der kurzen Welle 79 in Eingriff kommt. Die letztgenannte Welle 79 trägt weiterhin ein Zahnrad 80, welches mittels des Rades 81 mit dem Scheibenrade 66 in Eingriff steht. Durch die beschriebene Vorrichtung wird dem Scheibenrade 66 eine verhältnismäßig langsame Umdrehungsgeschwindigkeit erteilt. Die Räder 80 und 81 sind hierbei derart angeordnet, daß verschiedene Größen derselben zur Anwendung gelangen können, zwecks Veränderung des Zuwachses der Umdrehungsgeschwindigkeit, die für die Abmessungen des Saumes erforderlich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ■
    Maschine zum selbsttätigen Zerschneiden von Stoffbahnen in Stücke von bestimmter veränderlicher Länge, dadurch gekennzeichnet, daß zum genauen Abmessen des für Saumbreiten erforderlichen Mehrmaßes jeder Länge in die Antriebsvorrichtung (26) der Meßwalzen (28) ein Differentialgetriebe (65, 66, 68, 69) eingeschaltet ist, das mit einem besonderen, mit veränderlicher Übersetzung (80, 81) arbeitenden Antrieb (75, 76, 7J, 78) vom ersten Zahnrade des Meßwalzenantriebs (26) aus versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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