DE1925798C3 - Fahrbarer Hebebock - Google Patents

Fahrbarer Hebebock

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DE1925798C3 DE19691925798 DE1925798A DE1925798C3 DE 1925798 C3 DE1925798 C3 DE 1925798C3 DE 19691925798 DE19691925798 DE 19691925798 DE 1925798 A DE1925798 A DE 1925798A DE 1925798 C3 DE1925798 C3 DE 1925798C3
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Description

Die Erfindung betrifft einen fahrbaren Hebebock zum zusätzliche Trngfunktionen ungeeignet mach«,
' Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art auf Willige Weise für die Verwendung abnehmbarer Klelterheber tauglich zu machen, mit der man im Sinne der Fahrzcuglechnik schwere Lasten bewältigen kann.
Erfindungsgemaß wird diese Aufgabe durch folgende Merkmale gelöst:
a) Die Führungsstange besitzt eine fest mit ihr ίο verbundene Lochplatte für die Abstützung des Kletterhebers.
b) Das Verbindungsteil ist als Führungsmuffc ausgebildet, an der der ebenfalls an der Führungsstange geführte Kletterheber auswechselbar befestigbar ist.
c) In der Führungsstange sind Stützlöcher vorgesehen, die mit einem in der Führungsmuffc vorgesehenen Langloch zum Durchstechen eines Slabs fluchten.
Es isl nunmehr möglich, den Kletterhebcr ausschließlich zur eigentlichen Arbeit zu verwenden, ihn abzunehmen, wenn man ihn nicht benötigt und trotzdem die Vorrichtung so sicher zu machen, daß man unter der angehobenen Last arbeiten kann. Die lösungsgemäß
verwendete Lochplatte versteift die Führungsstange zusätzlich. Die für den Klettcrheber in ihr vorgesehenen Löcher können so ausgebildet werden, daß sie im Gegensatz zu Zahnstangen keine Kerbwirkung haben und puch die Lochplatte nicht wesentlich schwächen.
Heben von Lasten, mit einem zwei Füße sowie Räder 3° Die Lochplatte als ebenes Gebilde kann auf ihrer
aufweisenden Fußgestell, mit einer einzigen, biegesteifen, senkrechten, als Doppel-T-Profil ausgebildeten ' Führungsstange, die mit dem Fußgestell verbunden ist, mit einem an der Führungsstange auf ihrer der Last ganzen Breite als Lauffläche für eine Rolle der Führungsmuffe dienen, so daß die spezifischen Flächendrücke klein gehalten werden können. Indem man ferner das Langloch in der Muffe vorsieht, erreicht man,
abgekehrten Seite auf- und abbeweglichen Kletterheber 35 daß die Führungsstange Praktisch ungeschwächt blei- und mit einem Verbindungsteil, der das Hebegeschirr ' ' ··"■--■- --.—i.-l ι ._-..
und die Hebevorrichtung miteinander verbindet.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist das Hebegeschirr einstückig mit dem als Lasche ausgebildev ten Verbindungsteil verbunden. Dt/ Verbindungsteil besteht im wesentlichen aus zwei Seitenwangen, die beiderseits der Führungsstange angeordnet sind. Der Verbindungsteil bildet gleichzeitig mit einer Querachse die Schwenkachse für einen Bedienungshebel, der an ben kann. Würde man nämlich Langlöcher in der . Führungsstange vorsehen und die Führungsmuffe mit runden, dem Durchsteckstab angepaßten Löchern versehen, so würde die Führungsstange geschwächt. Dies könnte zusätzliche Versteifungen erfordern, wodurch jedoch die Gefahr entstünde, daß der Hebebock nicht mehr handlich und fahrbar ist.
Zv/ar sind die Merkmaie a) und b) bereits in dem nicht voi veröffentlichten älteren Patent 12 86 276 in Verbin-
seinem einen Ende mit einem Klinkenhubwerk ausge- 45 dung mit einem Hebebock vorgeschlagen, der jedoch
einer anderen Gattung als der eingangs genannten Art anzurechnen ist. Auch ist es aus der US-PS 23 27 180 an sich bekannt, ein höhenverstellbares Stützteil in seiner Höhenlage mittels eines Steckbolzens zu sichern, jedoch nicht in Verbindung mit einem Hebebock der eingangs genannten Art, sondern in Verbindung mit einem als Dreibein ausgebildeten Stützbock, dessen zentraler Stützstab zur Grobeinstellung einer bestimmten Höhe mittels des Steckbolzens gegenüber dem Dreibein festlegbar ist.
Die Erfindung geht aus dem nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel hervor.
In der Zeichnung zeigen
F i g. 1 eine Ansicht des Hebebocks von der Last her gesehen,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Hebebocks,
F i g. 3 eine Hinteransicht des Hebebocks,
Fig.4 eine Seitenansicht einer Führungsmuffe mit strichpunktiert angedeuteter Führungsstange,
F i g. 5 einen Schnitt durch die Führungsmuffe.
Ein Hebebock 11 umfaßt zwei kastenförmige Seitenteile 12, deren Unterteil durch ein Führungsrohr 13 gebildet wird, das rechteckförmigen Querschnitt hat.
stattet ist. Durch pumpenschwengelartige Bewegungen des Hebels kann man das Hebegeschirr an der Führungsstange heben und senken (US-PS 10 29 823).
Mit dieser Vorrichtung kann man im Sinne der Kfz-Technik schwere Lasten nicht heben oder senken. Das Klinkenhubwerk muß stets an der Vorrichtung verbleiben, und zwar auch dann, wenn es gar nicht benötigt wird, da es die auf eine bestimmte Höhe gebrachte Last auch tragen muß. Es ist nicht vorgesehen, das Klinkenhubwerk zu entlasten. Das Klinkenhubwerk stützt sich an einer auf der Rückseite der Führungsslarige vorgesehenen Zahnstange ab. Auf einer Zahnstange kann jedoch die zur reibungsarmen Führung der Lasche unbedingt notwendige Rolle nicht laufen. Deshalb muß man beiderseits der Zahnstange Laufbahnen für die beiden aus Symmetriegründen notwendigen Rollen vorsehen. Die Zahnstange ist deshalb schmäler als die Führungsstange. Selbst wenn sie starr mit der Führungsstange verbunden ist, so trägt sie /u deren Steifigkeit praklisch nichts bei, denn die Zahne selbst stehen ja frei ab. der Zahnstangengrund kann nur eine bestimmte Dicke aufweisen und eine Zahnsiangc selbst hat ja Kerbwirkung, die sie für
Auf clem vorderen Herden dps Führungsrohr 13 siizi ein ebenfalls zu den Seitenteilen 12 gehöriger prismatischer Kasten 14. Die oberen Bereiche dur Küsten 14 werden durch ein Tnigstüek 16 miteinander verbunden, dns fluchen rechteckigen Querschnitt iiiifweisl und das durchgehend ist. Auf dem Tragstüek 16 ist eine Flihrungssi.ingc 17 stumpf aufgeschweißl. Unter das Tragstuck 16 ist eine kurze Fortsetzung 18 der Fuhrungssiange 17 geschweil.it, welche auf ihrer unteren Flüche eine Stützplatlc 19 Irilgt. in jedem Führungsrohr J3 ist ein Fuß 21 telcskopartig geführt.
Auf ihrer der Last abgewandten Seile trügt die Führungssiange J7 eine Lochplatte 51 mit Löchern 52. An diesen kann sich ein Klelterheber 53 abstützen, der mich an einem Quersteg 54 der Führungssiange 17 geführt ist, mit Hilfe eines Luftbalgs 56 angetrieben werden kann und im übrigen bekannter Bauart ist. Oben hat er eine Schubösc 57 und unten eine Zugöse 58. Mil der Schuböse 57 ist eine Führungsmuffe 59 verbunden, die in den Fig.4 und 5 genau dargestellt ist. Sie ist an der Fübrungsstange 17 auf- und iibbcwcglich geführt, wobei ein Rollcnpaar 6J auf der Innenseite des Querslegs 54, ein Rollenpuar 62 in gleicher Höhe im oberen Bereich auf der Innenseite des Qucrstcgs 63, ein Rollenpaar 64 ebenfalls auf der Innenseite des ■ Qucrstcgs 63 und eine breite Rolle 65 auf der Außenseite des Querslegs 63 läuft.
Zwei waagerechte Außenplatten 66 umfassen die Führungsstangen 17, sind an ihrem linken Ende durch einen Dislanzbolzen 67 versteift und tragen Löcher 68, mit deren Hilfe man die Schuböse 57 verbinden kann. Auf den Innenseiten der waagrechten Außenplatten 66 sind auch die Rollenpaare 61,62 angeschraubt. Fest mit den wiiiigercchlen Außenplallcn 66 sind zwei senkrechte Außenplalten 69 verbunden, die die Führungsstiinge 17 bis oiwii (iberSlülzlöeher7l hiniius abdecken, welche im Liingssieg der Flihriingssinngc 17 vorgesehen sind. Im unleren Bereich der senkrechten Außenplnitc 69 ist auch das Rollenpunr 64 angeschraubt. Mit beiden Außenplallen 66, 69 ist ein lüngeres Rechleckprofil 72 fest verbunden, in dessen unlerem Bereich sich die breite Rolle 65 befindet. Außerdem sind im Rechteck profil 72 Einhiingelöcher 73 vorgesehen, in die eine Radgabel 74 oder eine Konsole 78 in verschiedenen Höhenlagen eingehängt werden kann.
Um die Knickung der Führungsslange 17 herabzusetzen, sind noch zwei Zugstreben 91 vorgesehen. Ferner verbindet ein Querstück 92 die beiden .Seitenteile 12 auf ihrem hinteren Bereich miteinander und ein sowohl am Tragsiück 16 als auch iim Qiierslück 92 befestigter Sporntrilger 93 trilgt an seinem freien Ende ein Spornrad 94.
Die Fig. I und 2 zeigen noch strichpunktiert ein Rad 96.
Damit man den Klct(erhcber53 unler Last abnehmen kann, führt man zunüchst mil der Fuhrungsmuffc 59 so hoch, daß ein Stützloch 71 im Bereich eines Langlochs 97 der senkrechten Außcnplatte 69 befindet. Dann steckt man einen Bolzen hindurch und senkt das ganze etwas ab, bis das Langloch 97 auf dem durchgesteckten Bolzen aufliegt. Nunmehr kann man den Klelterheber 53 abnehmen.
Eine Hebebock nach dem Ausführungsbeispiel wiegt 390 kg im Gegensatz zu bekannten Hebeböcken mit 500 kg und kann 6 10 tragen im Gegensatz zu 5 to bei bekannten Hebeböcken.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Palenliinspruch:
    Fahrbarer Hebebock zum Heben von Lasten mit einem zwei Füße und Rüder aufweisenden Fußgestell, mit einer einzigen biegesieifen, senkrechten, als Doppel-T-Profil ausgebildeicn Führungsstange, die mil dem Fußgcstcl! verbunden ist, mil einem an der Führungsstange auf ihrer der Last abgekehrten Seite auf- und abbeweglichen Klelterheber und mit einem Verbindungsteil, der das Hebegeschirr und die Hebevorrichtung miteinander verbindet, g e k e η η "zeichnetdurch folgende Merkmale!
    a) Die Führungsstange (17) besitzt eine fest mit ihr verbundene Lochplatte (5t) für die Abstützung desKlettcrhebers(53),
    b) Das Verbindungsteil ist als Führungsmuffc (59) ausgebildet, an der der ebenfalls an der Führungsstange (17) geführte Kletterheber (53) auswechselbar befestigbar ist.
    c) In der Führungsstange (17) sind Stütziöcher (71) vorgesehen, die mit einem in der Führungsmuffe (59) versehenen Langloch (97) zum Durchstecken eines Stabs fluchten.
DE19691925798 1969-05-21 Fahrbarer Hebebock Expired DE1925798C3 (de)

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DE1925798A1 DE1925798A1 (de) 1970-12-03
DE1925798B2 DE1925798B2 (de) 1976-09-02
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