DE1925798B2 - Fahrbarer hebebock - Google Patents

Fahrbarer hebebock

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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
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    • B66F7/02Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms suspended from ropes, cables, or chains or screws and movable along pillars
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Description

Die Erfindung betrifft einen fahrbaren Hebebock zum Heben von Lasten, mit einem zwei Füße sowie Räder aufweisenden Fußgestell, mit einer einzigen, biegesteifen, senkrechten, als Doppel-T-Profil ausgebildeten Führungsstange, die mit dem Fußgestell verbunden ist, mit einem an der Führungsstange auf ihrer der Last abgekehrten Seite auf- und abbeweglichen Kletterheber und mit einem Verbindungsteil, der das Hebegeschirr und die Hebevorrichtung miteinander verbindet.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist das Hebegeschirr einstückig mit dem als Lasche ausgebildeten Verbindungsteil verbunden. Der Verbindungsteil besteht im wesentlichen aus zwei Seitenwangen, die beiderseits der Führungsstange angeordnet sind. Der Verbindungsteil bildet gleichzeitig mit einer Querachse die Schwenkachse für einen Bedienungshebel, der an seinem einen Ende mit einem Klinkenhubwerk ausgestattet ist. Durch pumpenschwengelartige Bewegungen des Hebels kann man das Hebegeschirr an der Führungsstange heben und senken (US-PS 10 29 823).
Mit dieser Vorrichtung kann man im Sinne der Kfz-Technik schwere Lasten nicht heben oder senken. Das Klinkenhubwerk muß stets an der Vorrichtung verbleiben, und zwar auch dann, wenn es gar nicht benötigt wird, da es die auf eine bestimmte Höhe gebrachte Last auch tragen muß. Es ist nicht vorgesehen, das Klinkenhubwerk zu entlasten. Das Klinkenhubwerk stützt sich an einer auf der Rückseite der Führungsstange vorgesehenen Zahnstange ab. Auf einer Zahnstange kann jedoch die zur reibungsarmen Führung der Lasche unbedingt notwendige Rolle nicht laufen. Deshalb muß man beiderseits der Zahnstange Laufbahnen für die beiden aus Symmetriegründen notwendigen Rollen vorsehen. Die Zahnstange ist deshalb schmäler als die Führungsstange. Selbst wenn sie starr mit der Führungsstange verbunden ist, so trägt sie zu deren Steifigkeit praktisch nichts bei, denn die Zähne selbst stehen ja frei ab, der Zahnstangengrund kann nur eine bestimmte Dicke aufweisen und eine Zahnstange selbst hat ja Kerbwirkung, die sie für
zusätzliche Tragfunktionen ungeeignet macht.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art auf billlige Weise für die Verwendung abnehmbarer Kletterheber tauglich zu machen, mit der man im Sinne der Fahrzeugtechnik schwere Lasten bewältigen kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch folgende Merkmale gelöst:
a) Die Führungsstange besitzt eine fest mit ihr verbundene Lochplatte für die Abstützung des Kletterhebers.
b) Das Verbindungsteil ist als Führungsmuffe ausgebildet, an der der ebenfalls an der Führungsstange geführte Kletterheber auswechselbar befestigbar ist.
c) In der Führungsstange sind Stützlöcher vorgesehen, die mit einem in der Führungsmuffe vorgesehenen Lar.gloeh zum Durchstechen eines Stabs fluchten.
Es ist nunmehr möglich, den Kletterheber ausschließlich zur eigentlichen Arbeit zu verwenden, ihn abzunehmen, wenn man ihn nicht benötigt und troizdem die Vorrichtung so sicher zu machen, daß man unter der angehobenen Last arbeiten kann. Die lösungsgemäß verwendete Lochplatte versteift die Führungsstangc zusätzlich. Die für den Kletterheber in ihr vorgesehenen Löcher können so ausgebildet werden, daß sie im Gegensatz zu Zahnstangen keine Kerbwirkung haben und auch die Lochplatte nicht wesentlich schwächen. Die Lochplatte als ebenes Gebilde kann auf ihrer ganzen Breite als Lauffläche für eine Rolle der Führungsmuffe dienen, so daß die spezifischen Flächendrücke klein gehalten werden können. Indem man ferner das Langloch in der Muffe vorsieht, erreicht man, daß die Führungsstange praktisch ungeschwächt bleiben kann. Würde man nämlich Langlöcher in der Führungsstangc vorsehen und die Führungsmuffe mit runden, dem Durchsteckstab angepaßten Löchern versehen, so würde die Führungsstange geschwächt. Dies könnte zusätzliche Versteifungen erfordern, wodurch jedoch die Gefahr entstünde, daß der Hebebock nicht mehr handlich und fahrbar ist.
Zwar sind die Merkmale a) und b) bereits in dem nicht vorveröffentlichten älteren Paten: 12 86 276 in Verbindung mit einem Hebebock vorgeschlagen, der jedoch einer anderen Gattung als der eingangs genannten Art anzurechnen ist. Auch ist es aus der US-PS 23 27 180 an sich bekannt, ein höhenverstellbares Stützteil in seiner Höhenlage mittels eines Steckbolzens zu sichern, jedoch nicht in Verbindung mit einem Hebebock der eingangs genannten Art, sondern in Verbindung mit einem als Dreibein ausgebildeten Stützbock, dessen zentraler Stützstab zur Grobeinstellung einer bestimmten Höhe mittels des Steckbolzens gegenüber dem Dreibein festlegbar ist.
Die Erfindung geht aus dem nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel hervor.
In der Zeichnung zeigen
Fi g. 1 eine Ansicht des Hebebocks von der Last her gesehen,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Hebebocks,
F i g. 3 eine Hinteransicht des Hebebocks,
Flg. 4 eine Seitenansicht einer Führungsmuffe mit strichpunktiert angedeuteter Führungsstange,
F i g. 5 einen Schnitt durch die Führungsmuffe.
Ein Hebebock 11 umfaßt zwei kastenförmige Seitenteile 12, deren Unterteil durch ein Führungsrohr 13 gebildet wird, das recnteckförmigen Querschnitt hat.
Auf dem vorderen Bereich des hührungsrohrs 13 sitzt ein ebenfalls zu den Seitenteilen 12 gehöriger prismatischer Kasten 14. Die oberen Bereiche der Kästen 14 werden durch ein Tragstück 16 miteinander verbunden, das flachen rechteckigen Querschnitt aufweist und das durchgehend ist. Auf dem Tragstück 16 ist eine Führungsstange 17 stumpf aufgeschweißt Unter das Tragstück 16 ist eine kurze Fortsetzung 18 der Führungss'ange 17 geschweißt, welche auf ihrer unteren Fläche eine Stützplatte 19 trägt. In jedem Führungsrohr 13 ist ein Fuß 21 teleskopartig geführt.
Auf ihrer der Last abgewandten Seite trägt die Führungsstange 17 eine Lochplatte 51 mit Löchern 52. An diesen kann sich ein Kletterheber 53 abstützen, der auch an einem Quersteg 54 der Führungsstange 17 geführt ist, mit Hilfe eines Luftbalgs 56 angetrieben werden kann und im übrigen bekannter Bauart ist. Oben hat er eine Schuböse 57 und unten eine Zugöse 58. Mit der Schuböse 57 ist eine Führungsmuffe 59 verbunden, die in den Fig.4 und 5 genau dargestellt ist. Sie ist an der Führungsstange 17 auf- und abbeweglich gelührt. wobei ein Rollenpaar 61 auf der Innenseite des Querstegs 54. ein Rollenpaar 62 in gleicher Höhe im oberen Bereich auf der Innenseite des Querstegs 63. ein Rollenpaar 64 ebenfalls auf der Innenseite des Querstegs 63 und eine breite Rolle 65 auf der Außenseite des Querstegs 63 läuft.
Zwei waagerechte Außenplaiten 66 umfassen die Führungsstangen 17, sind an ihrem linken Ende durch einen Distanzbolzen 67 versteift und tragen Löcher 68. mit deren Hilfe man die Schuböse 57 verbinden kann. Auf den Innenseiten der wn;u"->rhten Außenplatten 66 sind auch die Rollcnpaare 61, 62 angeschraubt. Fest mit J Ai
den waagerechten Außenplatten 66 sind zwei senkrechte Außenplatten 69 verbunden, die die Führungsstange 17 bis etwa über Stützlöcher 71 hinaus abdecken, welche im Längssteg der Führungsstange 17 vorgesehen sind. Im unteren Bereich der senkrechten Außenplatte 69 ist auch das Rollenpaar 64 angeschraubt. Mit beiden Außenplaiten 66, 69 ist ein längeres Rechteckprofil 72 fest verbunden, in dessen unterem Bereich sich die breite Rolle 65 befindet. Außerdem sind im Rechteckprofil 72 Einhängelöcher 73 vorgesehen, in die eine Radgabel 74 oder eine Konsole 78 in verschiedenen Höhenlagen eingehängt werden kann.
Um die Knickung der Führungsstange 17 herabzusei zen, sind noch zwei Zugstreben 91 vorgesehen. Ferner verbindet ein Querstück 92 die beiden Seitenteile 12 auf ihrem hinteren Bereich miteinander und ein sowohl am Tragstück 16 ais auch am Querstück 92 befestigter Spornträger 93 trägt an seinem freien Ende ein Spornrad 94.
Die Fig. 1 im:! 2 /eigen noch strichpunktiert ein Rad 96.
Damit man den Kletterheber 53 unier L.ast abnehmen kann, fahrt man zunächst mit der Führungsmuffe 59 so hoch, daß ein Stützloch 71 im Bereich eines Langlochs 97 der senkrechten Außenplatte 69 befindet. Dann steckt man einen Bolzen hindurch und senkt das ganze etwas ab, bis das Langloch 97 auf dem durchgesteckten Bolzen aufliegt. Nunmehr kann man den Kletterheber 53 aiiiiehmen.
Eine Hebebock nach dem Ausführungsbeispiel wiegt 390 kg im Gegensatz zu bekannten Hebeböcken mit 500 kg und kann 6 to tragen im Gegensatz zu 5 to bei bekannten Hebeböcken.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Fahrbarer Hebebock zum Heben von Lasten mit einem zwei Füße und Räder aufweisenden Fußgestell, mit einer einzigen biegesteifen, senkrechten, als Doppel-T- Profil ausgebildeten Führungsstange, die mit dem Fußgestell verbunden ist, mit einem an der Führungsstange auf ihrer der Last abgekehrten Seite auf- und abbeweglichen Kletterheber und mit einem Verbindungsteil, der das Hebegeschirr und die Hebevorrichtung miteinander verbindet, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
    a) Die Führungsstange (17) besitzt e;ne fest mit ihr verbundene Lochplatte (51) für die Abstützung des Kletterhebers (53).
    b) Das Verbindungsteil ist als Führungsmuffe (59) ausgebildet, an der der ebenfalls an der Führungsstange (17) geführte Kletterheber (53) auswechselbar befestigbar ist.
    c) Inder Führungsstange(17)sind Stützlöcher(71) vorgesehen, die mit einem in der Führungsmuffe (59) versehenen Langloch (97) zum Durchstecken eines Stabs fluchten.
    25
DE19691925798 1969-05-21 Fahrbarer Hebebock Expired DE1925798C3 (de)

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Publication Number Publication Date
DE1925798A1 DE1925798A1 (de) 1970-12-03
DE1925798B2 true DE1925798B2 (de) 1976-09-02
DE1925798C3 DE1925798C3 (de) 1977-04-14

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DE1925798A1 (de) 1970-12-03

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