DE1925584C - Vorrichtung zum Fördern von hohlzylindrischen Gegenständen - Google Patents
Vorrichtung zum Fördern von hohlzylindrischen GegenständenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum For- vorgesehen sind, die in die Förderbahn vorstehen und
dern von hohlzylindrischen Gegenständen mit offenen in eingeschwenkter Lage mit ihrer vorwärts weisenden
Enden in koaxialer Reihenfolge entlang einer von Nase jeweils den hinteren Rand eines Gegenstandes
einer endlosen über Kettenräder geführten Kette ge- 45 gegen ein Förderglied der Kette spannen,
bildeten Bahn, wobei die Kette mit Förderdaumen Durch diese Konstruktion wird eine Halterung der
bildeten Bahn, wobei die Kette mit Förderdaumen Durch diese Konstruktion wird eine Halterung der
versehen ist. zu fördernden hohlzylindnschen Gegenstände sowohl
Bei derartigen Von ichtuncen ist es erforderlich, daß an ihrem vorderen als auch ihrem hinteren Rand
sie die darauf beförderten Gegenstände, z. B. Dosen- erzielt, und zwar durch nur ein einziges Bauteil, nämrümpfe,
welche durch eine Lötauftragsstelle geführt 50 Hch die mit vor- und rückwärtsweisenden Nasen verwerfen,
in stabiler Lage geradlinig und sicher be- sehenen Förderdaumen, wobei in der eingeschwenkwegen.
ten Lage die vorwärts weisende Nase den Gegenstand
Es ist eine Vorrichtung bekannt, in welcher hohe gegen ein Förderglied der Kette spannt. Für diese
zylindrische Gegenstände in koaxialer Reihenfolge neben der Förderung erzielte Einspannung sind also
entlang einer bestimmten Bahn befördert werden. 55 keine zusätzlichen Bauteile erforderlich. Damit nun
Eine solche Vorrichtung besteht aus einer endlosen beim Einführen der zu fördernden Gegenstände in
Förderkette mit in Abständen voneinander liegenden die Förderbahn diese sicher erfaßt werden, wirken die
Fördergliedern, in denen Förderdaumen mit Ansät- schwenkbar gelagerten Förderdaumen über Druckzen
befestigt sind, welche mit den hinteren Kanten nocken mit der parallel zur Förderbahn liegenden
von Dosenrümpfen im Eingriff stehen. Dadurch wer- 60 Führung zusammen, wodurch dem Förderdaumen eine
den die Dosenrümpfe entlang V-förmiger Führungen Einschwenkbewegung aus einer zurückgezogenen
durch eine Lötauftragsstelle und anschließend durch Lage in die Einschwenklage gegeben wird. Auf diese
eine sich bewegende, die Lappnälite zusammcndnik- Weise können die vorwärts weisenden Nasen sicher
kende Förderkette mit Förderdaumen zum Ausdachten von unten her die hinteren Ränder der zu fördernden
der gelöteten Nähte geschoben. 65 hohlzylindnschen Gegenstände erfassen.
Bd einer Fördervorrichtung gemäß der USA.- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den
Patentschrift 1 534 676 werden an einer Kette ange- Zeichnungen datgestellt und werden im folgenden
brachte Fördcrdaumcn mit nach rückwärts gerichtc- näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Seitenaufriß der Vorrichtung, vom oberen Teil der Führung42 in Arbeitsstellung
Fig. 2, 3, 4 und 5 stark vergrößerte Ansichtn geschwenkt wurde,
eines Kettenrades mit Beschleunigungshebel, Fig. 2 bis 5 zeigen das von der Antriebswelle be-
Fig. 6 einen Schnitt entlang Linie VI-VI der wegte Kettenrad 30, welches die Ausstoßstelle bildet
F i g. 1 und 5 einer Reihenfolge nach in seinen verschiedenen Stel-
F i g. 7 eine stark vergrößerte, teilweise im Schnitt lungen. Es ist hier auch deutlich die Ausbildung der
dargestellte Teilansicht der in F i g. 1 gezeigten Vor- Förderdaumen 62 zum Stabilisieren der Dosenrichtung,
rümpfe B in ihrer Bewegung zwischen Aufhahme-
F i g. 1 bis 7 zeigen die Vorrichtung in einer be- und Ausstoßstelle ersichtlich. Jeder Förderdaumen ist
kannten Maschine zum Verlöten der Längsnähte von io mit einer von seinem Ansatz 64 in Arbeitsstellung
Dosenrümpfen. Die Maschine umfaßt einen langen, waagerecht nach rückwärts liegenden Nase 80 verkanalförmigen
Unterteil 20, der auf nichtgezeigten sehen. In dieser Stellung liegt die Nase 80 in einem
Beinen ruht. Beide Enden des Untei teils 20 tragen je Abstand zu ihrem Förderglied 60 und ist mit einer
ein Paar Stützsäulen, wobei in Fig. 7, die den Vor- leichten Abschrägung 82 ausgebildet, um ihr Einderteil
der Maschine darstellt, nur eine dieser Stüiz- 15 greifen in die vordere Kante eines Dosennimpfes B
säulen, mit 22 bezeichnet, gezeigt ist. In Fig. 1, die zu ermöglichen. /\uf diese Weise verhindern die
das hintere Ende der Maschine darstellt, ist ein Paar Nasen 80, daß die Dosenrümpfe B auf ihrem Weg
dieser Stützsäulen mit 24 bezeichnet. Auf diesen durch die Vorrichtung kippen.
Stüizsäulen ist ein Tragstutzen 26 angebracht, in wel- Die Ansätze 64 der Fou'erdaumen 62 sind mit zu-
chem eine Antriebswelle 28 gelagert i :, die von einem 20 sätzlichen, nach vorne gerichieten Nasen 84 versehen,
nicht gezeigten Hauptantrieb gedreht wird. Auf der welche in die hinteren Kanten der Dosenrümpfe B
Antriebswelle 28 ist ein Kettenrad 30 befestigt, über eingreifen und diese dadurch gegen Axialverdrehung
welches eine Forderkette 32 läuft und welches den sichern. Ebenso sichern sie, zusammen mit den nach
hinteren Teil einer horizontalen Förderbahn, der Be- hinten gerichteten Nasen 80, die Dosenrümpfe B
wegungsbahn der Dosenrümpfe B entsprechend, bil- 25 gegen Verschiebung.
det. Dieser Teil ist die Entladestel'e, an der die Do- Durch das Andrücken der Drucknocken 60 an den
senrümpfe B aus der Maschine ausgestoßen werden, vorderen Teii 72 der Führung 42 und uem dadurch
nachdem sie in einem Teil der Förderbahn über eine verursachten Schwenken der Förderdaumen 62 in Ar-Kette
33 mit Druckgliedern zum Pressen und Aus- beitsposition werden die Dosenrümpfe an ihren hinflachen
der gelöteten Längsnähte geführt wurden. 30 teren Kanten zwischen den Fördergliedern und den
In F i g. 7 ist der vordere Teil der Maschine dar- vorwärts gerichteten Nasen 84 eingespannt. Diese
gestellt. Ein Tragstutzen 34 mit emem Vorsprung 36, Spannung wird durch das Zusammenwirken von Fühiii
dem die Stützsäule 22 gelagert ist, ist verstellbar rung 42 und Drucknocken 66 von der Förderkette
befestigt. In dem Tragstutzen 34 ist eine Welle 38 ge- auf den Weg von der Aufnahmestelle bis zur Auslagert,
auf der ein Ausgleit hszahnrad 40 befestigt ist. 35 stoßstelle beibehalten. An der Ausstnßstelle wird die
Über dieses Ausgleichszahnrad 40 läuft die Förder- Spannung gelöst, indem die Bewegung der Dosenkette
32. Dieser Teil der Maschine bildet die Auf- rümpfe beschleunigt wird, nachdem die Fördcrdaunahmestelle
der darunterliegenden Förderbahn. Über men aus der Führung ausgetreten sind,
die Länge dieser Förderbahn wird die Förderkette Zu diesem Zweck sind mehrere Paare von Bevon einer Führung42 gehalten, in welcher die Glied- 40 schleunigungshebeln 90; 90' (Fig. 6) am Kettenrad bolzen 44 (F i g. 6) laufen. Die Führung 42 ist an 30 befestigt, wobei jeweils 3eschleunigungshebel 90 einem Halter 46 befestigt. auf der einen und Beschleunigungshebel 90' auf der
die Länge dieser Förderbahn wird die Förderkette Zu diesem Zweck sind mehrere Paare von Bevon einer Führung42 gehalten, in welcher die Glied- 40 schleunigungshebeln 90; 90' (Fig. 6) am Kettenrad bolzen 44 (F i g. 6) laufen. Die Führung 42 ist an 30 befestigt, wobei jeweils 3eschleunigungshebel 90 einem Halter 46 befestigt. auf der einen und Beschleunigungshebel 90' auf der
Wie in Fig. 2 bis 5 gezeigt, hat die Förderkette in anderen Seite des Kettenrades 30 liegen. Diese Be-Abständen
voneinander liegende Förd-:rglieder 60, schleunigungshebel 90; 90' sind auf Bolzen 92
in denen Förderdaumen 62 schwenkbar gelagert sind. 45 schwenkbar befestigt, welche durch das Kettenrad 30
Die Förderdaumeii 62 sind mit T-förmigen Ansätzen führen, mit Muffen 94 davon in Abstand gehalten
64 und Drucknocken 66 ausgebildet. Nachdem die und mittels Muttern 96 festgehalten werden. Beilagsich
bewegende Förderkette in das Ausgleichszahnrad scheiben 98 zwischen Muttern 96 und Beschleuni-40
(Fi g. 7) eingreift, werden die Ansätze 64 der Fö.- gungshebeln 90; 90' erlauben den letzteren, frei zu
derdaumen 62 eingezogen, indem sie auf eine Dau- 50 schwenken. Jedes Hebelpaar 90; 90' ist an seinen
menführung 68, die mit dem Tragstutzen 34 verbun- inneren Enden mit Stiften 100 ir Bogenschützen 102
den ist, stoßen und werden in dieser Stellung gehal- miteinander verbunden, wodurch ein gleichmäßiges
ten, zuerst von der Daumenführung 68 und später Schwenken erzielt wird. Jedes Paar der Beschleunivon
der Führungsfeder 70, während sie über den Rest gungsheb.l 90; 90' wird von Spiralfedern 110, die mit
des Ausgleichszahnrades 40 laufen. Die Drucknocken 55 dem Kettenrad 30 und den inneren Enden der Be-66
liegen dabei in Ausnehmungen 69 im Ausgleichs- schleunigungshebel 90; 90' verbunden sind, in einer
zahnrad 40. Bei weiterer Bewegung der Förderkette nachgiebigen Ruhestellung gehalten. Diese Stellung
werden die Drucknocken 66 cegcn den oberen Teil wird auch von einer Anschlagschraube 104, die durch
der Führung 42, welche der Führungsfeder 70 gegen- einen Bolzen 106 ragt und in diesem mit einer Verüberliegt,
gedrückt und dadurch in Arbeitsstellung 60 schlußmutler 108 befestigt ist, beeinflußt. Die äuße-Seschwenkt,
wobei die Ansätze 64 in die hinteren ren Enden 112 der Beschlcunigungshebel 90; 90'
Kanten von Doseivrümpfen B eingreifen. In normaler überragen die Peripherie des Kettenrades 30 und sind
Arbeitsweise der Maschine werden von der Ausstoß- an seinem Umfang auf einer Weise verteilt, in der
vorrichtung einer bekannten Rumpfherstellungs- jedes Paar jeweils die hinteren Kanten eines Dosenmaschinc
die Dosenrümpfe B in zeitlicher Abstim- 65 rumpfes B ergreift, wenn das entsprechende Fördcrmung
mit der Förderkette angeliefert, so daß jeweils glied 60 das Kettenrad 30 erreicht (Fig. 2). Zu
ein Ansatz 64 der Förderkette in die hintere Kante diesem Zeitpunkt ist das Förderglied der Förderkette
eines Dosenrumpfes B eingreift, sobald der Ansatz 64 32 aus der Führung 42 getreten, wodurch die von der
Nase 80 ausgeübte Spannung auf den Dosenrumpf B
gelöst wird. Die Beschleunigungsbewegung der Beschleunigungshebel 90; 90' wird durch deren nachgiebiger Verbindung mit dem ortsfesten Stift 114 verursacht, wobei die äußeren Enden der Beschleunigungshebel 90; 90' die hinteren Kanten der Dosenrümpfe D ergreifen und durch Schwenkung deren Bewegung beschleunigen, wobei sie vom Eingriff der
Nasen 84 gelöst werden. Der Stift 114 wird von einem Arm 116, der mit Schrauben 118 an einer Befestigungsplattc 50 gehalten wird, getragen.
Förderdaumen 62 aus ihrem Eingriff mit den Dosenrümpfen zu lösen, sind Nockenbuckcl 120 rund um
die Peripherie des Kettenrades 30 in Abständen befestigt. Wie am besten in Fig. 5 gesehen werden
kann, treffen am Ende der Förderbahn die Drucknocken 66 der Förderdaumen 62 auf die Nockenbuckel 120, wodurch die nach rückwärts abstehenden
Nasen 80 nach vorne aus ihrem Eingriff mit den Doscnrümpfcn B geschwenkt werden. Die Dosen-
rümpfe B werden dann nur noch von der Kette 33 so weit befördert, bis sie von den Bcschlcunigungs·
hebeln 90; 90' ausgeworfen werden.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Fördern von hohfcylin- Nase eingehängt. Die Förderdaumen behalten ihre
drischen Gegenständen mit offenen Enden in ko- 5 Lage relativ zu der Kette während deren umlauf
axialer Reihenfolge entlang einer von einer end- ständig bei.
losen über Kettenräder geführten Kette gebildeten Bei einer Fördervorrichtung gemäß der USA.-
Bahn, wobei die Kette mit Förderdaumen ver- Patentschrift 2 319 281 werden zu fordernde Hohlsehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß zylinder mit Förderdaumen ebenfalls nur an erner
die Förderdaumen (62) schwenkbar gelagert sind io Seite erfaßt, und zwar an ihrem hinteren Rand. Die
und Drucknocken (66) aufweisen, die mit einer Förderdaumen ragen dabei ständig in die Förderbahn
parallel zur Förderbahn liegenden Führung (42) hinein. Eine Einklemmung der zu fördernden Hohlzwecks
Einschwenken und Erfassen der Gegen- zylinder soll dabei dadurch erfolgen, daß auf eine
stände (B) in der Förderbahn zusammenwirken, Klemmvorrichtung ein Widerstand der zu fordernden
wobei an den Drucknocken gegenüberliegende 15 Hohlzylinder wirkt, wobei die öffnung der Klemm-Ansätze(64)
mit vor- und rückwärts weisenden vorrichtung durch eine Nockenbetätigung erfolgt.
Nasen (80, M) vorgesehen sind, die in die For- Auch aus der USA.-Patentschrift 2 731 137 sind
Nasen (80, M) vorgesehen sind, die in die For- Auch aus der USA.-Patentschrift 2 731 137 sind
derbahn vorstehen und in eingeschwenkter Lage zur Förderung von Zylindern ständig aus einer Förmit
ihrer vorwärts weisenden Nase (84) jeweils derkette herausragende Förderdaumen bekannt, woden
hinteren Rand eines Gegenstandes gegen ein 20 bei jedoch eine Einklemmung der Zylinder nicht vorlörderglied
(60) der Kette (32) spannen. gesehen ist.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch Es ist schließlich aus den USA.-Patentschriften
gekennzeichnet, daß das am Ende der Förderbahn 3 110 391 und Γ 225 896 bekannt, an Förderketten
liegende Kettenrad (30) Nockenbuckel (120) auf- Förderdaumen schwenkbar anzubringen.
weist, wobei durch deren Anlage gegen die Druck- 25 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die einnncken
(66) die Nasen (80) aus ihrem Eingriff gangs genannte Vorrichtung so zu gestalten, daß bei
mit den Gegenständen (B) gelöst werden. der Förderung die hohlzylindrischen Gegenstände so
3. Vorrichtung gemäß / nspruch 2, dadurch sicher erfaßt werden, daß alle möglichen unerwünschgekennzeichnet,
daß an dem Kettenrad (30) Be- ten Bewegungen, wie 2. B. Kippen, Schaukeln, axiaii
schleunigungshebel (90; 90') E-. nwenkbar befestigt 30 Verdrehung, Längsverschie'oung oder Schrägstellung
sind, deren äußere Enden (112) die Peripherie des mit Sicherheit verhindert werden, wobei der Erfas-Kettenrades
überragen und deren innere Enden sungsvorgang das Einführen der hohlzylindrischen
bei Umdrehung des Kettenrades absatzweise gegen Gegenstände in die Förderbahn so wenig wie möglich
einen ortsfesten Stift (114) stoßen und die äuße- behindern soll.
ren Enden gegen den hinteren Rand der Gegen- 35 Gelost wird das Problem dadurch, daß die Förderstände
(B) schwenken. daumen schwenkbar gelagert sind und Drucknocken
aufweisen, die mit einer parallel zur Förderbahn liegenden Führung zwecks Einschwenken und Erfassen
der Gegenstände in der Förderbahn zusammenwir-
40 ken, wobei an den Drucknocken gegenüberliegende Ansätze mit vor- und rückwärts weisenden Nasen
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