DE1925226U - Elektrolysiergeraet. - Google Patents
Elektrolysiergeraet.Info
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Classifications
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Description
R. t 21*26.8.65
Dr. Junius, Hannover V^ Blatts
, David J. Evans (Research) Limited, of 215 - 222,High Holborn
London W.C. ΐ
Elektrolysiergerät
Die Neuerung betrifft ein geschlossenes Elektrolysiergerät, das wenigstens eine Zulauföffnung und eine Ablauföffnung für die zu
elektrolysierende Flüssigkeit aufweist. Dessen Elektroden sind zweipolig und bestehen aus Titan. Dabei ist jede Elektrode mit einer
platinbedecktea Oberseite versehen. Die Elektroden sind zu einem diaphragmenfreien Stapel in dem Gehäuse des Geräts angeordnet
und mit der Strömungsrichtung des Elektrolyten gleichgerichtet.
Neuerungsgemäß weist das Gerät eine bis nahe unter die Decke des
Gehäuses reichende Trennwand auf. Sie teilt das Gefäß in zwei Kammern, nämlich in eine Zulauf- und eine Ablaufkammer für den
Elektrolyten. Dieser kehrt seine Flußrichtung über der Trennwand um. Dabei ist der Elektrodenstapel über der Zulauföffnung in der
Zulaufkammer angeordnet. Die Ablauföffnung befindet sich in Bodennähe
der elektrodenfreien zweiten Kammer. Die Gehäusedecke weist eine Gasaustrittsöffnung auf.
Die Trennwand kann aus zwei Teilen bestehen, nämlich aus einem aus
dem Boden des Geräts hervorstehenden Steg und aus einer Isolierplatte, die mit ihrem unteren Rand flüssigkeitsdicht anliegt.
Auf der Isolierplatte ist eine Endelektrode des Elektrodenstapels befestigt. Der Elektrodenstapel quert die Zulaufkammer für den Elektrolyten
und ist so gerichtet, daß der Elektrolyt durch den Elektrodenstapel hindurchfließt.
Der Elektrolyt nimmt das an den Elektrodenplatten während der Elektrolyse entwickelte Gas mit nach oben unter die Decke des
Gehäuses und kehrt dann seine Flußriehtung über der Trennwand um.
Das bei der Elektrolyse entwickelte Gas wird in dem Gehäuse über der Trennwand aufgefangen und durch die in der Decke des Gehäuses
vorhandene öffnung abgelassen, von wo es seinem Verwendungszweck
zugeführt wird.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des neuerungsgemäßen Elektrolysiergeräts im Schnitt dar.
Das Gerät besteht aus einem geschlossenen Behälter. Sein Gehäuse ist eine Metallwanne, die im Schnitt im wesentlichen einen Halbkreis
bildet. Die offene Seite des Gehäuses 10 ist mit einer Metalldeckplatte 11 verschlossen. Sie ist an einem nach innen gerichteten
Plansch 12 des Gehäuses 10 bei 1j5 angeschraubt. Auf der Deckplatte
11 ist eine dicke Isolierplatte 19 mit den Schrauben 21 befestigt.
Das Gehäuse 10 weist am Boden einen'horizontalen Einlaß 14 und
einen verttolen Auslaß 15 für den Elektrolyten auf. Der Einlaß
ist der Deckplatte 11 benachbart. Das Gehäuse ist an der Decke mit einem Entlüftungsstutzen 16 für den Auslaß des Wasserstoffs
versehen, der während der Elektrolyse entsteht. Die Innenwände des Gehäuses 10, der Deckplatte 11, des Einlaß 14, des Auslaß
und des Entlüftungsstutzens 16 sind mit einer Schicht von elektrisch
isolierendem korrosionsbeständigem Material bedeckt, z.B. mit Gummi 17·
Im Gehäuse ist ein Elektrodenstapel 18 befestigt. Die Elektroden
bestehen aus dünnen Titanplatten. Jede Titanplatte ist auf einer Seite mit einer dünnen Platinschicht bedeckt. Die Blatten sind mit
Zwischenräumen zum Stapel angeordnet. Die Seitenkanten der Elektroden sind in Nuten gehalten, die in ein Paar von parallelen nicht
dargestellten Halteplatten eingearbeitet sind. Diese sind an den Enden des Gehäuses befestigt, die der Schnittebene der Zeichnung
parallel gerichtet sind. Die platinbedeckten Elektroden!*lachen
sind oben una uie Elektroden sind in einem Winkel zur Vertikalen geneigt angeordnet. Jede Enaelektroae sitzt auf einer dicken Platte
aus Isoliermaterial 19 bzw. 20. Die obere Isolierplatte 19 ist
mit Schr-auDen 21 an aer Deckplatte Vt befestigt. Die an der Isolierplatte
19 sitzende Endelektrode ist mit dem negativen Pol einer Gleichspannungsquelle mittels einerisolierten Stromzuführung 22
verbunden, die durch die Isolierplatte 19 .und die Deckplatte 11
hindurchgeht. Die untere Isolierplatte 20 sitzt auf einer isolierten
Stromzuführung 23. Diese ist durch die Isolierplatte 20 und die
Wand des Gehäuses hindurchgeführt. Sie verbindet die Endelektrode,
die an der Isolierplatte 20 anliegt, die dem positiven Pol einer
Dr. Junius, Hannover Blatt:
Hochspannungquelle. Das untere Ende der Isolierplatte 20 liegt
flüssigkeitsdicht an einem Plansch 24 im Boden des Gehäuses 10 an. Durch diesen Plansch und die flüssigkeitsdieht anlschließende
Isolierplatte 20 ist das Gehäuse in zwei Kammern geteilt, von denen die eine Kammer die Einlaßöffnung 14 und den Elektrodenstapel
und die andere elektrodenfreie Kammer die Auslassöffnung 15
enthält.
Beim Betrieb strömt das Seewasser oder eine andere zu elektrolysierende
Salzlösung in die Eltektrolysierzelle durch den Einlaß 14
ein, fließt durch die Zwischenräume zwischen den Elektroden des Elektrodenstapels, wird hier elektrolysiert und fließt dann
abwärts auf der Rückseite der Isolierplatte 20 nach der Auslaßöffnung 15 aus der Zelle heraus. Der während der Elektrolyse
entstehende Wasserstoff entweicht durch den Bntlüftungsstutzen 16.
So ist die Möglichkeit weitestgehend ausgeschaltet, daß die Zelle durch Gas gesperrt wird. Der Wasserstoff kann aufgefangen
und nach Bedarf benutzt werden. Der Entlüftungsstutzen muß verständlicherweise eine ausreichende Höhe aufweisen, damit der el
Elektrolyt nicht daraus entweichen, aber der Wasserstoff entnommen
werden kann. Wahlweise kann ein automatisches Entlüftungsventil bei erhöhten hydraulischen Arbeitsdrücken benutzt werden.
Claims (2)
1. Geschlossenes Elektrolysiergefat, das wenigstens eine Zulauföffnung
und eine Abflußöffnung für die zu elektrolysierende Flüssigkeit aufweist und dessen zweipolige Elektroden bestehend aus Titan
mit einer platenbedeekten Oberseite zu einem diaphragmenfreien
Stapel im Gehäuse des Geräts angeordnet und mit der Strömungsrichtung des Elektrolyten gleichgerichtet sind, dadurch gekennzeichnet
, daß das Gehäuse 10 des geschlossenen Gefäßes eine bis nahe unter die Decke des Gefäßes reichende Trennwand (20,24) aufweist,
die das Gefäß in zwei Kammern trennt und daß die Zulauföffnung (14) für den Elektrolyten unterhalb der Elektroden (18)
in der einen Kammer und die Ablauföffnung (15) für den Elektrolyten in der anderen elektrodenfreien Kammer angeordnet, sowie eine Gasaus
trittsöffnung (1β) in der Decke vorgesehen ist.
2. Elektrolydiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trennwand (20,24) teilweise aus einer Isolierplatte (20) besteht, auf der eine Endelektrode des Elektrodenstapels (18) befestigt ist.
Elektrolysiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
untere Rand der Isolierplatte (20) flüssigkeitsdicht an einem aus dem Boden des Gehäuses hervorstehenden Steg (24) anliegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE22129U DE1925226U (de) | 1965-08-26 | 1965-08-26 | Elektrolysiergeraet. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE22129U DE1925226U (de) | 1965-08-26 | 1965-08-26 | Elektrolysiergeraet. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925226U true DE1925226U (de) | 1965-10-14 |
Family
ID=33331035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE22129U Expired DE1925226U (de) | 1965-08-26 | 1965-08-26 | Elektrolysiergeraet. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1925226U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2442474A1 (de) * | 1974-09-05 | 1976-03-18 | Sachs Systemtechnik Gmbh | Vielplattenzelle zur entkeimung und entgiftung von fluessigkeiten mittels anodischer oxydation |
-
1965
- 1965-08-26 DE DEE22129U patent/DE1925226U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2442474A1 (de) * | 1974-09-05 | 1976-03-18 | Sachs Systemtechnik Gmbh | Vielplattenzelle zur entkeimung und entgiftung von fluessigkeiten mittels anodischer oxydation |
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