DE1925202U - Vorrichtung zum regelbaren speisen eines teig-gaerraumes mit beispielsweise von einem zugehoerigen backofen kommenden gasfoermigen dampf-luft-gemisch. - Google Patents

Vorrichtung zum regelbaren speisen eines teig-gaerraumes mit beispielsweise von einem zugehoerigen backofen kommenden gasfoermigen dampf-luft-gemisch.

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DE1925202U
DE1925202U DEG29788U DEG0029788U DE1925202U DE 1925202 U DE1925202 U DE 1925202U DE G29788 U DEG29788 U DE G29788U DE G0029788 U DEG0029788 U DE G0029788U DE 1925202 U DE1925202 U DE 1925202U
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Heinrich Grimm
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    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B3/00Parts or accessories of ovens
    • A21B3/04Air-treatment devices for ovens, e.g. regulating humidity

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

Gebrauchsmuster
Heinrich Grimm, Hördlingen, Löpsingerstraße 3
Einrichtung zum regelbaren Speisen eines Teig Garraumes mit beispielsweise von einem zugehö rigen Backofen kommenden gasförmigen Dampf-Luft-Genisch
Die Neuerung bezieht sioh auf eine Einrichtung zuLi Segeln der Temperatur und dsr Feuchtigkeit eines in einen Teig-Gärraum eingespeisten, beispielsweise von einem zugehörigen Backofen kommenden, gasförmigen Dampf-Luft-Gemisohes, die dem Teig-Gärraum vorgeschaltet ist. Es ist bekannt, das Erwärmen eines GärrauEes in der Weise zu bewirken, daß aus einem zugehörigen Backofen über eine entsprechende Leitung Bazipf-Luft-Gemisch entnommen .. ... dez Gärraum zugeführt wird. Hierbei besteht die Möglichkeit, das vom Backofen kommende Dampf-Luft-Gesisch entweder ins Freie oder in den Gärraum zu leiten, je nach dem momennen, für den Gärraum bzw. für dessen Innen tempera tu :.·
-Blat. . -
3080/08 Ζ/Η - 2 - 14. Juli 1965 ρ
maßgeblichen Forderungen; hierbei ist auch bekannt, den vom Backofen kommenden Dampf-Luft-Strom gesteuert aufzuteilen in zwei Zweige, von denen der eine ins Freie und der andere in den Gärraum geht.
-Es hat sich gezeigt, daß diese bekannte Anordnung noch wesentlich verbesserungsfähig ist, und zwar insbesondere dadurch, daß das dem Gärraum zuzuführende bzw. zuströmende Dampf-Luft-Gemisch sowohl hinsichtlich der Temperatur als auch hinsichtlich seines Feuchtigkeitsgehalts regelbar gemacht wird.
Die Lösung dieses Problems-wird gemäß deutscher Patentschrift Nr. 965 483 durch ein Verfahren angestrebt, bei dem zwei getrennten Zweigen Frischluft und Dampf entnommen wird, in einem Aggregat die Frischluft und der Dampf verwirbelt wird und das daraus entstehende Gemisch von gesättigtem Dampf und erwärmter Luft in einem gesonderten Aggregat aufgeheizt und auf einen den geforderten Bedingungen entsprechenden Feuchtigkeitswert gebracht wird. Die Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens erfordert einen erheblichen baulichen Aufwand, und zwar wegen der Vielzähl der notwendigen Aggregate und führt zu einem relativ aufwendigen Betrieb wegen des erheblichen Leistungsverbrauchs durch -die notwendigen Heizaggregate.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist die Regelung der Temperatur und des Feuchtigkeitsgehaltes des in den Gärraum strömenden Luft-Dampf-Gemisches bei relativ billi-
geringen
gen Betriebskosten sowie sfes baulichen Aufwand».
Die Neuerung geht also von einer Einrichtung zum Begeln der Temperatur und der Feuchtigkeit eines in einen
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3080/08 Ζ/Η - 3 - 14. Juli· 1965
Teig-Gärraum eingespeisten, beispielsweise von einem zugehörigen Backofen kommenden gasförmigen Dampf-Luft-Gemisch, aus, die dem Teig-Gärraum vorgeschaltet ist, wobei die Einrichtung neuerungsgemäß zwei zueinander parallele Strömungszweige für das Dampf-Luft-Gemisch umfaßt, wobei der eine Strömungszweig als Kondensator und der andere Strömungszweig als reiner Beipaß ausgebildet ist, und wobei die Sinlauföffnungen beider Strömungszweige durch Klappen- oder Schieberorgane in weiten Grenzen veränderbar sind, und wobei ferner Steuer- bzw. Regelmittel vorgesehen sind, die die genannten Klappen- oder Schieberorgane zur anteiligen Verteilung der durchströmenden Dampf-Luft-Gesamtmenge auf den einen und/oder auf den anderen Strömungszweig koppeln bzw.' einstellen. Die Einstellung der Temperatur bzw. der Luftfeuchtigkeit erfolgt also dadurch, daß der vom Backofen oder gegebenenfalls auch von einer vorgeschalteten Luft- oder Dampf-Luft-Gemisch-Beheizungs-Vorrichtung kommende Dampf-Luft-Gemisch-Strom entweder auf den einen Strömungszweig, beispielsweise den Kondensatdrzweig, oder auf den anderen Strömungszweig der weitgehend von kondensierender Wirkung frei ist, oder gesteuert teilweise auf den einen und auf den anderen Zweig geschaltet wird·«..,
im Ende der beiden Zweige, die sich an diesem Ende zweckmäßigerweise wieder treffen, ist eine Fördereinrichtung etwa in Art eines Gebläses oder Ventilators (Zug-Ventilator) vorgesehen,die über eine entsprechende Leitung oder Mündung- das nun mit der richtigen oder gewünschten Temperatur und mit dem richtigen bzw. erwünschten Feuchtigkeitsgehalt behaftete Dampf-Luft-Gemisch mittelbar oder vor-
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3080/08 Ζ/Η - 4 - 14. Juli 1965
zugsweise unmittelbar in den Gärraum fördert, der vor-' nehmlich an einer bodennahen Stelle angebracht ist (z. B. 20 cm über dem Boden). Es kann vorgesehen sein, die Förderleistung des Ventilators regelbar,, und zwar stufenweise oder stufenlos regelbar zu machen. Mit dem Bauteil, der den Ventilator umgibt, bzw. mit der genannten Mündung, kann ein Ablauf für Kondenswasser vorgesehen sein, das beispielsweise in einen darunter gestellten Behälter oder auch durch eine besondere Leitung ins Freie bzw. nach außen abgeführt werden kann.
Zur notwendigen Kühlung des Kondensators bzw. des Kondensatorzweiges ist ein Wasserbehälter vorgesehen, der in automatischer oder geregelter bzw. gesteuerter Weise mit kühlem Frischwasser gespeist werden kann.
Eine Möglichkeit liegt darin, den Kondensatorzweig als senkrechtstehendes "blechkasten-artiges Gebilde auszugestalten, und an dessen eine Fiachseite einen ebenfalls flachen Wasserbehälter anzubringen, so daß durch die gemeinsame Wand hindurch eine im Sinne des Wärmeentzuges für das Dampf-Luft-Gemisch und somit im Sinne eines Auskondensierens von Feuchtigkeit aus dem Dampf-Luft-Gemisch wirkender Wärmeaustausch stattfindet. Der Wasserbehälter kann andererseits aber auch in Serie in den Kondensatorzweig geschaltet werden, beispielsweise durch Anordnung einer Kühl- und Kondensiereinrichtung im unteren Bereich eines flachen, senkrechtstehenden Hohlkastens. Hierbei kann das Dampf-Luft-Gemisch durch eine in Art einer Kühlschlange im Wasserbehälter angeordneten Rohrleitung zum
at or
Ventil/geführt werden. Wesentlich ist bei dem neuen Gerät
- Blatt 5 -
3080/08 Ζ/Η - 5 - - 1.4. Juli 1965
_ferner, daß der vorzugsweise .in einem gemeinsamen Gehausekasten angeordnete und bereits genannte zweite kondensationsfreie oder kondensatbnsarme Zweig räumlich mit untergebracht ist, beispielsweise in Art eines senkrechten stirn-
ator seitigen Schachtes, der unten ebenfalls zum Ventil/ führt.
Die Neuerung besitzt also gegenüber der bekannten Technik gemäß 965 483 folgende wesentliche Vorzüge:
einfachere Eegelmöglichkeit für Temperatur und" Feuchtigkeitsgehalt des Dampf-Luft-Gemisches durch Steuerung bzw. Regelung der Durchflußmengen,
Wegfall aufwendiger und zusätzlicher Heiz-Aggregate
und billigerer Betrieb durch Wegfall der erheblichen Heizleistung.
Die Neuerung soll nun anhand von Ausführungsbeispielen noch genauer erläutert werden. In der Zeichnung zeigen im einzelnen:
Fig. 1 Vertikalschnitt durch eine Ausführung gemäß
Neuerung,
Fig. 2 ebenfalls Vertikalschnitt senkrecht zur
Schnittführung gemäß Fig. 1, Fig. 3 einen Detailschnitt durch eine weitere Aus-
führungsform gemäß der .Neuerung, Fig. 4 einen Detailschnitt in veränderter Ausführung
etwa gemäß Pfeil IV der Fig. 3.
Gemäß den Figuren 1 und 2 ist die rieuerungsgemäße Einrichtung als ein flaches, hohlkastenartiges,Gehäuse 1 ausgebildet in dessen oberen Bereich ein Zuströmorgan 2,durch das das beispielsweise vom Backofen kommende Dampf-Luit-Ge-
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misch in das Gerät einströmt, beispielsweise unter/der Wirkung eines noch zu' erwähnenden Ventilators eingezogen wird. In diesem Gehäuse 1 befindet sich zunächst oben waagerecht laufend ein Kanal 3. Unterhalb dieses Kanals ist der Kondensator 4 angebracht, dessen Breite geringer ist als die Breite des Gehäuses 1 bemessen ist, so daß ein Schacht 5 frei bleibt. Unterhalb des Kondensators 4 ist ein-Abströmkanal 6 vorzugsweise mit Schrägboden 7 angeordnet, der in ein Mündungsorgan 8 mündet. Der Kanal 6 steht in Verbindung sowohl mit dem Innenraum des Kondensators 4 als auch mit dem Schacht 5. Im Eckbereich oder an sonst geeigneter Stelle rechts oben Fig. 1 ist eine Klappenanordnung wie beispielsweise 9 vorgesehen, die folgende Funktion hat: Sie kann den Kanal 3 gegenüber dem Schacht 5 öffnen oder verschließen. Wenn der Kanal 3 gegenüber dein Schacht 5 verschlossen ist, dann strömt das gemäß Pfeil 10 durch das Zuströmorgan 2 zuströmende oder angesaugte Dampf-Luft-Gemisch gemäß Pfeilen 11 durch den Kondensator 4 hindurch und verläßt.diesen gemäß Pfeilen 12 und geht in den genannten Abströmkanal 6 ein, und wird alsdann vom Ventilator 1.3, der beispielsweise imMühdungsstück 8 sitzt, in Richtung des Pfeils 14 in den Gärraum 15 befördert. Hierbei hat im Kondensator 4 ein entsprechendes Entziehen von Feuchtigkeit und eine gewisse Temperaturminderung stattgefunden; das Kondenswasser tropft nach unten auf den Schrägboden 7, von wo es in geeigneter Weise abgeleitet wird.
Steht die Klappe 9 oder ein äquivalentes Organ so, daß der Kanal 3 mit dem Schacht 5 in Verbindung steht,
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dann sorgt eine geeignete Einrichtung, beispielsweise eine Abdeckklappeneinrichtung dafür, daß der obere Kondensatoreintritt 16 verschlossen wird; die Klappe 9 und dieses Abdeckklappenorgan sind also entsprechend gekuppelt.
Der Weg des gemäß Pfeil' 10' durch das Zuströmorgan 2 einströmenden Dampf-Luft-Gemisches ist nun so: Das Dampf-Luft-Gemisch geht gemäß Pfeil 11 in den in Fig. 1 rechten Teil des Kanals 3 und dann gemäß Pfeil 18 in den Schacht 5, durchströmt diesen gemäß Pfeil 19 von oben nach unten und geht alsdann gemäß Pfeil 20 in den genannten Sammelraum 6, von wo aus es durch den Ventilator 13 der schon erwähnten Art in den Gärraum 15 befördert wird. Dieser Strömungszweig ist praktisch frei von Kondensation und auch von Kühlung, so daß also das Dampf-Luft-Gemisch (bei Pfeil lO zuströmend) praktisch weder hinsichtlich der Temperatur noch hinsichtlich des Feuchtigkeitsgehalts verändert wird.
Der eine mögliche Strömungszweig ist also so:
Das Dampf-Luft-Gemisch 10. geht nur durch den Kondensator 4 zur Mündung.
Der andere Zweig:
Das. Dampf-Luft-Gemisch 10 geht nur. durch den parallel geschalteten Zweig 3,5,6.
Im 1. Zweig findet Wärmeabgabe und Kondensation statt. Im 2. Zweig findet kein Wärmeentzug und kein Entzug von Kondenswasser im Bereich des Gehäuses 1 statt.
Erfindungsgemäß ist es auch möglich, die Klappenanord-
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nung (beispielsweise 9 und Abdeckklappe) so zu steuera, daß das zuströmende Dampf-Luft-Gemisch 10 in einem regelbaren Anteil durch den erstgenannten Zweig und in einem restlichen, entsprechenden Anteil durch den 2. Zweig geleitet wird, so daß durch wählbare Klappenstellung das durch das Organ 8 in den Gärraum strömende Dampf-Luft-Gemisch den für die momentanen Bedürfnisse bzw. für die momentan im Gärraum, herrschenden Bedingungen richtigen Wert von Temperatur und Feuchtigkeitsgehalt eben des nunmehr in den Gärraum strömenden Mediums gesichert ist. Gegebenenfalls kann die Steuerung der Klappenstellung, also die Verteilung des Dampf-Luft-Gemisches 10 Yon dem einen oder anderen Zweig bzw. die Steuerung der die beiden Zweige durchströmenden Anteile durch einen automatisch arbeitenden Steuerungsmechanismus gesichert werden. Beispielsweise kann im Gärraum an geeigneter Stelle ein Temperaturfühler und/oder Hygrometer oder Feuchtigkeitsfühler zu solcher Steuerung herangezogen werden mit der Maßgabe, daß im Gärraum ein bestimmter Temperaturwert und ein bestimmter Feuchtigkeitswert eingestellt bzw. konstant, gehalten werden (beispielsweise kann im Gärraum eine konstante Temperatur von ca. 28 bis 33°, und ein Feuchtigkeitsgehalt von-75 bis 80 % sicher eingehalten werden; diese angehobenen Werte können aber je nach Backgut und regionalen Gepflogenheiten auch anders gewählt werden).
Der Kondensator bedarf einer entsprechenden Kühlung, und für diesen Zweck ist gemäß Fig. 2 seitlich an der Wand 1a ein höherstehender, kastenartiger Wasserbehälter 21 vorgesehen, derart, daß die Wand 1a einerseits die Be-
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%r
grenzungswand des Innenraumes 22 des Kondensators und des Innenraums 2-3 des Wasserbehälters bildet. Dieser Wasserbehälter besitzt eine irgendwie geartete Wasserdurchströmung, wobei ein bestimmtes Niveau, etwa mittels eines Schwimmers 24 (Fig. 2) aufrechterhalten werden- kann, wobei dieser Schwimmer ein Schwimmerventil 25 steuert, das entsprechend
den
dem Niveaustand/Frischwasserzulauf verschließt oder öffnet.
Das Frischwasser läuft also bei Ventil 25 zu und beispielsweise beim Ablauf 26 läuft das entsprechend erwärmte Kühlwasser ab. Das aus dem Ablauf 26 austretende,- nämlich erwärmte Kühlwasser, läßt 'sich auch noch nutzbringend verwenden, nämlich zur Speisung des üblicherweise vorgesehenen Beschwadungsgerätes für den Backofen; es lassen sich hierdurch Ersparnisse hinsichtlich des ermittelten Leistungsbedarfs des B-eschwadungsgerätes erzielen.
Die obere Klappe 27 des Wasserbehälters 23 dient dazu, bei Ausfall der Frischwasserversorgung von oben Vorratswasser einzuschieben.
Der Spalt zwischen dem obersten Ablenkblech und der linken Gehäusewand wird mittels einer gemäß Pfeil A schwenkbaren Abdeckplatte 40 geöffnet oder geschlossen.
Der Innenraum 22 des Kondensators kann so ausgestaltet sein, daß wechselseitig angebrachte Prallbleche oder Umlenkbleche 29 in entsprechender Ubereinanderanordnung vorgesehen sind, die eine entsprechende Zweig-Zug-Strömung des Dampf-Luft-Gemisches (Pfeile 34) erzwingen; hierbei wird das Dampf-Luft-Gemisch auch genügend durchgemischt, so daß es an der schon genannten Wand 1a ausreichend kühl wird. Die Prallbleche oder Umlenkbleche 29 sind von der
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Wand abge-üend nach unten abfallend angeordnet, damit das Kondenswasser nach unten ablaufen kann.
Eine andere Ausführungsmöglichkeit für die Erzielung der Kondensatorkühlung ist in Fig. 3 und 4 gezeigt. Hierb« ist der Wasserbehälter 21 weggelassen, und im unteren Bereich des Kondensators, dessen unterer Innenraum in diesen Falle frei von den erwähnten Umlenkblechen 29 ist, eine ke stenartige Kühleinrichtung 30 angeordnet. Es handelt sich hierbei um einen Wasserkasten, der ein Durchstr'ömrohr 31 besitzt, durch welches das Dampf-Luft-Gemisch e.twa gemäß Pfeil 32,33 durchströmen kann, wobei das Rohr 31 direkt od indirekt zum Kaum β führt; beispielsweise kann das Rohr 31 unten an den Schacht 5 münden. Der Wasserkasten 30 ist mit Wasser mehr oder weniger gefüllt, wobei das Niveau durch einen Überlaufstutzen, z. B. 35 oder dergleichen, einstell bar ist; gegebenenfalls kann auch hier eine Schwimmerregel einrichtung für das Wasserniveau vorgesehen sein. Der Wass kasten 30 kann, wie schon gesagt, als einschiebbares Organ gegebenenfalls auch als Festteil im Gehäuse 1 angeordnet sein; die einschiebbare Ausführung ist wegen der besseren Reinigungsmöglichkeit allgemein vorzuziehen.
Fig. 4 zeigt, allerdings in veränderter Ausführung, eine teilweise geschnittene Darstellung gemäß Pfeil IV der Fig. 3. Oberhalb des Ventilators oder Mündungsstücks 8,13 sitzt ein Wasserkasten 30a mit Überlaufrohr 35a. Die Seiter wände 36,36a (entsprechend Gehäuse 1 der Fig. 2) sitzen aui dem Mündungsstück 8 auf. In Richtung senkrecht zur Zeichenebene eingeschoben ist also der Wasserkasten 30a; in diesen Falle ist es zweckmäßig, das unterste Umlenkblech 29a des
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Innenraums 22 des Kondensators gekrümmt und leicht hochgebogen anzuordnen und ein weiteres gerades, schrägabfallen· des Umlenkblech 29a! verhältnismäßig dicht darüber anzuordnen; es ergibt sich eine günstige Durch-w'irbelung in den Zwischenraum 37, von wo aus das Dampf-Luft-Gemisch in ein in dieser Darstellung der Fig. 4 nicht gezeigtes Rohr 31 (Fig. 3) weiterströmt.
Die Kondensierung mittels eines Rohrsystems zwischen den Leitblechen im Raum 4 wird zweckmäßig ermöglicht durch Anschließen der Rohre an die Wasserleitung. Sämtliche Wasserentnahme für den Backbetrieb, einschließlich der Schwadengebung läuft somit durch den Raum 4.
Der gesamte Kasten 1 steht auf Füßen 38, und zwar vorzugsweise so hoch über dem Gärraumboden 39, daß das Mundstück 8 sich beispielsweise 20 cm über dem Boden 39 befindet.
Für die Erfindung ist es weniger wesentlich, ob das neue Gerät fest mit dem Ofen verbunden im Gärraum eingebaut ist oder als transportables Gerät ausgebildet ist; im allgemeinen ist transportable Ausgestaltung vorzuziehen.
Wesentlich ist das Ausblasen der feuchtwarmen Luft in unmittelbarer Nähe der Fußbodenhöhe des Gärraumes.
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Claims (1)

  1. 3080/08 Ζ/Η - 12 - , _ 14. Juli 1965
    P.Ä.381998*22.7.65
    Schutzansprüche
    1. Einrichtung zum Hegeln der Temperatur und der Feuchtigkeit eines in einen Teig-Gärraum eingespeisten, beispielsweise von einem zugehörigen Backofen kommenden, gasförmigen Dampf-Luft-Gemisches, die dem Teig-Gärraum vorgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zwei zueinander parallele Strömungszweige für das Dampf-Luft-Gemisch umfaßt, wobei der eine Strömungszweig als Kondensator (4) und der andere Strömungszweig als reiner Beipaß (5) ausgebildet ist, und daß die Einlauföffnungen beider Strömungszweige (4,5) durch Klappen oder Schieberorgane in weiten Grenzen veränderbar sind, wobei Steuer- bzw. Regelmittel vorgesehen sind, die die genannten Klappen- oder Schieberorgane zur anteiligen Verteilung der durchströmenden Dampf-Luft-Gesamtmenge auf den einen und/oder auf den anderen Strömungszweig koppeln bzw. einstellen-,
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß am Ende der beiden Zweige, beispielsweise im Bereiche von deren Wiedervereinigung eine Fördereinrichtung etwa in Art eines Gebläses, Zug-Ventilators oder dergl. vorgesehen ist, wobei zwischen der Ausgangsseite dieses Gebläses und dem Gärraum eine Förderleitung vorgesehen ist.
    - Blatt 13 -
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    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch g-e k e η η zeichnet, daß der Ventilator oder dergl. hinsichtlich seiner Förderleistung regelbar bzw. einstellbar ist.
    4. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,, dadurch gekennzeichnet , daß der Kondensator als flaches.,, hohlkastenartiges Gehäuse (1) ausgebildet ist«
    der
    5. Einrichtung nach einem oder mehreren/vorhergehenden
    Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß dem Gehäuse (1) bzw. dem Kondensator ein beispielsweise flachkastenartiger Kühlbehälter (21) derart zugeordnet ist, daß die beiden Organe (1 u. 21) eine für 'Wärmedurchgang geeignete gemeinsame Wand (1a) besitzen.
    β. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden ' Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß im Inneren des Gehäuses (1) innenwandig abwechselnd beidseits und übereinander in Abständen Ablauf- oder Umlenkbleche (29) angeordnet sind, derart, daß die Dampf-Luft-Ströniung von oben nach unten zick-zack-förmig oder gewellt verläuft-
    7. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
    - Blatt 14 -
    3UÖ0/08 Ζ/Η -14--" 14. Juli 1965
    dem Gehäuse (1) .ein als 2. Zweig dienender Schacht (5) zugeordnet ist, wobei der Oberraum oder waagerechte Kanal (3) des Gehäuses (1) und der genannte Schacht (5) durch eine Verstell- und/oder Verschließklappe (40) miteinander verbunden sind.
    8. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zulauf (2) für das Dampf-Luft-Gemisch in den Kanal (3) beispielsweise von oben einmündend angeordnet ist.
    9. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gek-ennze ic h η e t , daß unten am Gehäuse (1) ein Abströmkanal (6) vorgesehen ist, in den sowohl der den 1. Zweig, nämlich das Gehäuse (1), durchströmende Dampf-Luft-Strom als auch der 2. Zweig, nämlich der den Schacht (5) durchströmende Luftstrom einmünden.
    10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge kennzeichnet , daß der Abströmkanal (6) unten einen zum Mündungsstück (8) (Ablauf, Abstrom) führenden Schrägboden (6,7) besitzt.
    11. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Mündungsstück (8) (Abstrom) der Ventilator (13) angeordnet ist.
    - Blatt 15 -
    3080/08 Ζ/Η - 15 - ' 14. Juli 1965
    12. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere unterste Schrägbleche (29a,29a") eng benachbart angeordnet sind, wobei das unterste Schrägblech (29a) gekrümmt und teilweise hochgebogen ausgebildet sein kann.
    13. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß für die Durchleitung eines abgezweigten Teils des Dampf-Luft-Stromes im Gehäuse (21) (Wasserkasten) ein beispielsweise zick-zack-förmig. von oben nach unten laufendes Durchflußrohr (31) vorgesehen ist, das unten in den Schacht (5) einmünden kann.
    14. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß für den Kasten (21) ein regelbarer Wasserdurchfluß vorgesehen ist, beispielsweise mit Niveauregelung durch einen Überlaufstutzen oder dergl. und/oder mittels Schwimmersteuerung (24?25).
    15.'Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß das erwärmte Kühlwasser des Gehäuses oder Behälters (21) eine Ableitung zur Speisung eines Beschwadungsgerätes besitzt.
    16. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
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    3080/08 Ζ/Η - 16 - 14. Juli 1965
    Ansprüche, dadurch gekennzeichne/, daß der Behälter (21) oben eine öffnende bzw. schließende Klappe (27) besitzt.
    17. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Kondensator und Kühler übereinander gesetzt sind, beispielsweise derart, daß das Gehäuse-(1) von oben nach unten in einem Teilbereich Schrägbleche (29) und darunter einen mit Durchströmrohr (31) versehenen ■ Wasserkasten (30) besitzt.
    ve-;.-r-r! ab. Diä rechtliche Bweuiung dw
    tu am üWichen Preisen eeifeiert.
DEG29788U 1964-03-20 1964-03-20 Vorrichtung zum regelbaren speisen eines teig-gaerraumes mit beispielsweise von einem zugehoerigen backofen kommenden gasfoermigen dampf-luft-gemisch. Expired DE1925202U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3913076A1 (de) * 1989-04-21 1990-10-25 Roland Schwan Backraumeinrichtung mit backraumlueftung und verfahren zum belueften eines backraums

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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