DE1925136A1 - Heuwerbungsmaschine - Google Patents
HeuwerbungsmaschineInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
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Description
13. Mai 1969
Dipl.-Ing. Walter Stoll ·
in Peine
"Heuwerbungsmaschinelf
Die Erfindung betrifft eine Heuwerbungsmaschine mit einem um
eine etwa lotrechte Drehachse angetrieben umlaufenden Kreiselrechen, der eine Anzahl τοη an ihrem der Drehachse zugewandten
Ende das Gut bearbeitende Zinken tragenden Armen enthält,, die in an einem Drehgestell befestigten Schwenklagern mit etwa
radial auf die genannte Drehachse hin gerichteten lagerachsen schwenkbar gelagert sind und beim Umlauf des Drehgestells
mitte/Is eines Steuergetriebes zwecks Aushebens und Ibsenkens
der Zinken um ihre Längsachse gesteuert geschwenkt werden.
Es ist von solchen Heuwerbungsmaschinen, die nicht wie die vorgenannte Heuwerbungsmaschine nur einen Kreiselrechen sondern
die mehrere Kreiselrechen enthalten, her bekannt, das die Schwenklager der Arme enthaltende Drehgestell als aus offenen
oder geschlossenen Profilen gebildete gitterfö'rmige Schweißkonstruktion
auszubilden. Bei diesem vorbekannten Drehgestell sind zudem die lagerkörper der Schwenklager der Arme in das Gitterwerk
fest eingeschweißt und bilden somit Teile des Drehgestells»
Da eine derartige Konstruktion wegen der Vielzahl der Einzelelemente
und Schweißstellen schon in der Herstellung relativ teuer ist und außerdem ein erhebliches Gewicht und somit ein
erhebliches Massenträgheitsmoment hat? ferner Winkelabweichungen
der Lagerachsen der Schwenklager, die sich durch Verziehen
beim Erkalten der Schweißnähte ergeben„ später nicht mehr korrigiert
werden können^ wae dann.zu"einem starken Verschleiß der
infolge dieser Winkelabweichungen ungenau laufenden Q-lieäer des
dem betreffenden Arm zugeordneten Soliwenkgetriebes führt s ist
'. sie für eine Serienfertigung in größeren StückaaJiXe© wenig ge- f
. "eignet»
Bin weiterer Waabteil Ibestehij darin, daß el» derartiges Dreh-
bezogen an£ eti© läng© <ä©r äsm<Bg relativ
Schwenklager enthalten darf, weil andernfalls diese Maschinen
selbst dann, wenn die die Zinken tragenden Ame abgenommen würden,
einen unzulässig hohen Sransportraum beanspruchen würden. Diese geringe Baulänge der Schwenklager ist insbesondere dann
nachteilig, wenn die Arme sehr lang sind, wie es bei Maschinen mit nur einem Kreiselrechen und einer größeren Rechbreite der
!Fall ist, dia sich dann zum einen beim Arbeiten erhebliche Iagerbelastungen
infolge der großen freien Hebelarme ergeben. Zum andern sind dabei wegen derfsrheblichen freien länge der
Arme sehr starke- Arme erforderlich, um ein ¥erbiegen der Arme
bei der Arbeit sicher zu vermeiden.
Ein weiterer zusätzlicher Kachteil dieses bekannten als Gitterkonstruktion
ausgebildeten Drehgestells liegt darin, daß es von oben, d. h. in Richtung der Drehachse des Xreiselrechens
gesehen, keine geschlossene Fläche zeigt, so daß, will
man ein Verschmutzen der im Innern des Drehkreuzes angeordneten
Ilellß des Schwenkgetriebes verhindern, dieses nur durch Anbringen
von besonderen Abdeckflächen erreicht werden kann.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Heuwerbungsmaschine
der eingangs genannten Gattung derart auszubilden, daß bei dem Drehgestell dieser Mascliine die. dem Drehgestell
der vorgenannten Maschine anhaftenden Sachteile ver mieden
sind.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Drehgestell
im wesentlichen die SOrm eines flachen abgestumpften Hohlkegels
oder einer Hohlpyramide mit im wesentlichen geschlossener Fliehe aufweist, an dessen dem Erdboden zugewandter Basis die
Schwenklager der Arme befestigt sind=.
Das Drehgestell der erfindungsgeaiäß ausgebildeten Maschine
kann za B0 aus Blech tief gesogen, im Spritzgußverfahren "hergestsllt
Qämn aus einem geeigneten Kunststoff gefertigt sein
UEd ist so für eine rationelle "Herstellung in gsöSeren Stückzahlen
geeignet.
Das Gewicht unä auoli daa MassenträglieitsBiönent dieses Drehgestell®-
lsi "bei glcsiohei? oäei? höherer Steifigkeit weitaas ""
s2m feg ies nskanirfeem als Sritterkonstruirfcion ausge-
109821/071S
Dadurch., daß die ScttwenTclager für die Arme nicht !eile des
Drehgestells selbst sind, ist ein genaues Ausrichten der
Längsachsen der lager beim Zusammenbau der Maschine und damit
eine größere laufruhe bei geringem Verschleiß des Schwenkgetriebes
erreichbar.
Uin weiterer Torteil besteht darin, daß die das Schwenkgetriebe
für die Arme bildenden Glieder im Inneren des Drehgestells
besonders geschützt sind und somit keiner weiteren Abkapselung mehr bedürfen.
Die Landung des das Drehgestell bildenden Hohlkegels oder der
Hohlpyramide kann besonders dünn gehalten sein, wenn, wie dies
in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgesehen ist, im Innern des Drehgestells Versteifungsbleehe angebracht sind.
lach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist -vorgesehen,
daß die Schwenklager der Arme in am Drehgestell festen Widerlagern
lösbar befestigt sind. Die Schwenklager der Arme der erfindungsgemäßen Maschine sind also nicht wie bisher üblich
starr am Drehgestell angebracht. Durch diese lösbare Befestigung ist zum einen einey besonders einfache Austauschbarkeit
der Arme mitsamt ihren Sehwenklagern möglich; besondere Torteile
hat die lösbare Befestigung der Schwenklager der Arme
jedoch vor allem deswegen, weil dabei Sch.wenkl.ager von ausreichender
länge verwendet werden können. Da diese lager für den Iransport der Maschine, z. B. auf einem lastwagen, abgenommen
werden können, bleibt der benötigte Iransportraum gering.
Um einen besonders sicheren Sitz der Schwenklager in denee
ihnen jeweils zugeordneten Widerlagern zu erreichen, ist in v/eiterer Ausbildung des letztgenannten Merkmals vorgesehen,
daß jedes ¥ider-lager an dem ihm zugeordneten Sehwenklager zumindest
teilweise formschlüssig anliegt.
Auf diese Weise ist sichergestellt, daß die Sehwenklager ohne
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zusätzliches Ausrichten stets leicht in der richtigen Lage
am Drehgestell befestigt werden können.
' Bei einer besonders vorteilhaften Ausbildung der Befestigungsstellen für die Schwenklager am Drehgestell sind an dem Drehgestell
nach unten offene, etwa halbkreisförmige Schalen mit etwa radial auf die Drehachse des Ivreiselrechens zu weisender
Längsachse starr befestigt, in denen je ein die Schwenklager
aufnehmendes Rohr mittels Befestigungselementen gehalten ist.
Die am Drehgestell festen Halbschalen schmiegen sich gut an
die ihnen jeweils zugeordneten Rohre an, so daß ein sicherer Sitz eines jeden Rohres am Drehkreuz auch bei starken an den
Armen angreifenden Kräften, garantiert ist.
Vorteilhaft ist es, wenn das die Schwenklager aufnehmende Rohr
etwa gleiclilang ist wie der zwischen dem Steuergetriebe und der Befestigungsstelle für die Zinken liegende 'feil des zugeordneten
Arm.es und die Schwenklager nahe den Enden des Rohres liegen. Auf diese Weise wird auch bei verhältnismäßig langen
Armen, wie sie Maschinen mit nur einem KreiseIreeheη meist auf
weisen, erreicht, daß die Arme in unmittelbarer iTähe der Krafteinleitungsstellen, nämlich der Stelle, an der die Zinken
befestigt sind auf der einen und der Stelle, an der das Schwenkgetriebe angreift auf der anderen Seite, gelagert sind.
Die Arme selbst brauchen dabei nicht so stark ausgebildet zu sein wie bei verhältnismäßig kurzen Schwenklagern und sehr .
langen freien Armlängen.
Haeh einem v/eiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß
die Spurweite zwischen zwei in an sich bekannter Weise den Ere is ε Ire ehe η am Erdboden abstützenden höllenverstellbaren Laufrädern
nicht wesentlich größer ist als der Durchmesser des Umlaufkreises des am weitesten von der Drehachse liegenden Punktes
des Drehgestells. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die Maschine bei abgenommenen Armen einen besonders geringen
[Transportraum benötigt.
8ADOFWGINÄL
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Vegen der das Schwenkgetriebe besonders schützenden Art des
Drehgestells der erfindungsgemäßen Maschine kann, wie dies nach einen] weiteren Merkmal der Erfindung ebenfalls vorgesehen
ist, das Schwenkgetriebe für die Arme in an sich bekannter l/eise aus einer um die Drehachse des Kreiselrechens herum
angeordneten am Gestell der Maschine festen, in vertikaler Richtung wirkenden Steuerkurvenbahn bestehen, auf der die
freien Enden von an den Armen befestigten Steuerhebeln beim Umlauf des Drehgestells geführt sind.
Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert.
!us zeigt:
jPig. 1 die ϊ-Iaschine in perspektivischer Darstellung
schräg von der Seite gesehen,
Pig. 2 die in I1Ig. 1 dargestellte Maschine
schräg von hinten gesehen,
!•"ig. 5 in perspektivischer Darstellung insbesondere
die Befestigung der Arme am Drehfesfe^ in einer Ansicht schräg von
unten auf das Drehgestell und die
I1Ig. 4 die in den I1Ig. 1 bis 3 dargestellte.
Heuwerbungsmaschine von der Seite gesehen, jedoch in schematischer Darstellung
.
Die erfindungagemäß ausgebildete Heuwerbungsmaschine ist,
wie aus den i'igg. 1 und 2 ersichtlich ist, an die hintere
Dreipunktankopplungsvorrichtung eines Schleppers anbaubar. Sie enthält einen Anbauboclc 1,an dem zwei im Abstand voneinander
angeordnete Anschlußpunkte 2 für die unteren Denker und
ein Anschlußpunkt 3 für den oberen Lenker der hinteren Dreipunktankopplungsvorrichtung
des Schleppers vorgesehen sind.
H0Ü21/0 71S ' SAD QRfGlNAi
An diesem Anbaubock 1 ist ein in fahrtrichtung 3? der ioascliine
nach hinten sich erstreckender Träger 4 lösbar starr befestigt,· an dessen hinterem Ende ein ICceiselrechen 5 um eine
etwa lotrechte Drehachse drehbar gelagert ist.
Das Drehgestell 6 des Kreiselrechens 5 hat die l-'orm eines
flachen, abgestumpften Hohlkegels. Dieser Hohlkegel ist aus
Blech tiefgezogen. Er kann jedoch auch im Spritzgußverfahren
hergestellt oder aus einem, z. IB. faserverstärkten,
Kunststoff geformt sein. Ebenso braucht die l'Orm nicht die
eines Kegels zu sein, sondern es ist ebenso möglich, die Ii1Br .n
einer abgestumpften. Hohlpyramide oder eine glockenartige iOrm
zu wählen.
Die Oberfläche des das Drehgestell 6 bildenden Hohlkegels
weist keinerlei Durchbrechungen "auf, so daß die im Inneren
des Hohlkegels liegenden Organe gut abgeschirmt sind. Im Verhältnis zur G-esamtoberf lache des Hohlkegels kleine Öffnungen,
wie sie zur Wartung, z'. B. Schmierung, der irn Inneren dos
Hohlkegels liegenden Organe von oben wünschenswert sind, sind jedoch ohne Nachteil zulässig.
An der Basis des das Drehgestell 6 bildenden Hohlkegels sind in später noch näher erläuterter "./eise ausgebildete widerlager
7 für die lösbare Befestigung der uchv/oniclager eier die
Zinken 8 tragenden Arme 9 befestigt.
Die die Zinken U tragenden Arme 9 erstrecken sich, wie a
die l'ig. 3 zeigt, im wesentlichen in radialer Richtung auf
die Drehachse des Kreiselrechens xj zu, d. h. sie sind χ it
ihrem inneren Ende aus der exakt radialen Richtung durch die genannte Drehachse geringfügig herausgeschwenkt.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Drehgestells 6 als lie-hike
gel oder Hohlpyrainlde ist jedoch auch bei solchen Bauarten
anwendbar, bei denen die Arme 9 um ein erheblich größeres Maß aus der radialen Richtung herausgeschwenkt am Drehgestell 6
BAD OF)IGiHAL 1Q9821/Q716 ' ■
schwenkbar gelagert sind.
Au cli brauchen die "Arme 9 nicht, wie· dies bei dein dargestellten
Ausführungsbeispiel der IPa. 11 und besonders aus der Jj1Ig.
4 ersichtlich ist, in einer zur geometrischen Drehachse I-I
des Drehgestells 6 rechtwinkligen allen üruien 9 gemeinsamen
libene II--II su liegen, vielmehr ist es auch möglich, die Arme 9 auf der Hantelfläche eines flachen Kegels, dessen Achse
mit der Achse I-I des das Drehgestell 6 bildenden liegelstumpfes
zusammenfällt, d. h. mit ihrem äußeren Ende nach unten, de.:i erdboden zu, geneigt anzuordnen.
Die das Gut bearbeitenden Zinken ü sind an den Armen 9 nicht
unmittelbar befestigt sondern an unter Zwischenschaltung von Stegen 1ü alt den Armen 9 verbundenen Zinkenträgerteilen 11,
die bei in Arbeitsstellung stehenden Zinken υ näher zum Erdboden
liegen als die Arme 9· Dies hat den Torteil, daß die
Zinken J, da sie kurzer als bei unmittelbarer Befestigung am
ilr.-i 0 sind, bei gleicher Drahtdicke eine höhere Steifigkeit
und damit bessere Rechfähigkeit haben.
Die Heuwerbungsmaschine ist, wie besaiders Fig. 3 zeigt, über
zwei unterhalb des KreiseIrechens 5 auf einer starren gemeinsamen
Achse 12 im Abstand voneinander drehbar gelagerte laufrad er 15 am Erdboden abgestützt. Die Achse 12 ist dabei über
eine 3v<ei parallele Arme 14- aufweisende Schwinge an einem unterhalb
des Drehgestells 6 angeordneten mit dem Gestell (Träger 4) der Ilaschine starr verbundenen Bock 15 in einer zur
Achse 12 parallelen Schwenkachse angelenkt,,
.οι e' Höhenabstand« swis chen der die Lauf räder 13 tragenden Achse
12 und dem Drehgestell 6, oder anders ausgedrückt, die Höhenverstellung der Ilaschine, erfolgt durch Schwenken der die
Achse 12 führenden von den Armen 14 gebildeten Schwingen gegenüber
dem Bock 15 durch Höhenverschiebung einer die als Hohlwelle 16 ausgebildete Drehachse des Drehgestells 6 koaxial
nach oben durchsetzenden Druckstaiige 1.7 5 deren unteres Ende
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— ο —
sich auf der Achse 12 abstützt und deren oberes Ende, wie aus der Fig. 4 ersichtlich ist, in einem Langlocli 10 an dem
■einen Arm eines zweiarmigen Hebels 19 angelenkt ist, der seinerseits
am Gestell (Träger 4) der Maschine schwenkbar gelagert ist und an dessen anderem Arm ein sich am Gestell (Trä ·
ger 4) der Ilaschine abstützender mittels einer vom Schleppersita
aus drehbaren Handkurbel 20 betätigbarer Spindeltrieb 21 angreift.
Ebenfalls auch aus der Fig. 4 ersichtlich ist, daß der Antrieb
des Kreiselrechens 5? der in üblicher und daher nicht
näher dargestellter ''//eise über eine Gelenkwelle vom Schlepper
her zu einem im vordereil Seil der Maschine an dem Längsträger
4 verschiebbar befestigten 'Winkelgetriebe 22 erfolgt,
von diesem ",Winkelgetriebe 22 über einen die Drehzahl herabsetzenden
kettentrieb 25, 24, 25 erreicht wird.
Die I-Iaschine weist einen aus zwei zu beiden Seiten" im wesentlichen
in fahrtrichtung F der Haschine sich erstreckenden ilohren 26, 27 sowie einem quer zur Fahrtrichtung F sich erstreckenden
am hinteren Ende des '!Trägers 4 befestigten an seinen beiden äußeren Enden mit den Rohren 26, 27 verbundenen
„uerträger 2_j gebildeten Unfallschutz auf.
Ein in Arbeitsstellung der Haschine seitlich von dem Areiselrechen
5 angeordnetes Schwadblech 29 ist a;j Gestell der :-iaschine
über einen Arm 30 um eine etwa lotrechte Achse 31 schwenkbar befestigt, so daß es aus der in Fig. 1 dargestellten
Arbeitsstellung in die in Pig. 2 dargestellte Lage gebracht werden kann, in der das Schwadblech 29 mit etwa, lotrecht
quer zur Fahrtrichtung F liegende?' Fläche als Ab siehe
rung bei Straßenfahrt etwa oberhalb der am weitesten hinten liegenden Teile des iüreiselrechens 5 liegt. Das Schwadblcch
29 weist hierzu eine gut erkennbare Tarnfarbe auf.
"Wie aus der Fig. 3 ersichtlich, sind an der Basis des das
Drehgestell 6 bildenden Hohlkegelstumpfes als Halbschalen 22
BA& ORIGINAL
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ausgebildete Widerlager für die Befestigung der Schwenklager der Arme 9 vorgesehen. Diese Halbschalen 32 sind am äußeren
Rarfd 33 des Kegelstumpfes und an einem im Inneren des Kegelstumpfes angeordneten zu dessen Achse I-I konzentrisch liegenden
Versteifungsring 34 etwa radial liegend starr befe stigt.
In diesen Halbschalen 33 sind mittels Klemmbügel 35 Rohre 3C festgeklemmt. In jedem dieser Rohre, dessen Länge
etwa gleich der Länge des üeils des zugeordneten Armes 9 ist,
der zwischen dem an dem der Drehachse I-I des Kreiselrechens zugewandten linde des Armes 9 befestigten Steuerhebeln 37 und
der Befestigungsstelle des die Zinken 0 tragenden Zinkenträgerteils
11 an dem Arm 9 liegt, ist, wie die Pig. 4» bei der die xioxirG 36 im Schnitt dargestellt sind, zeigt, an dessen
beiden äußeren Enden je ein Lager 33 für den Arm 9 angeordnet. Diese Art der Lagerung der Arme 9 in einem Schwenklager
großer Länge hat wie erwähnt den Vorteil, daß die Arme 9 verhaitnlCiLviljIg
dünn ausgebildet werden können. Dabei sind jedocxj.
die sehr längen Schwenklager bei demontierter Maschine
nicht hinderlich, da die Rohre 36 nach Lösen der Klemmbügel
35 leicht abgenommen v/erden können.
An dieser Stelle sei bemerkt, daß die Ausbildung der Widerlagerund
die Ausbildung der Schwenklager für die Arme 9 nicht auf dio gezeigte Ausführungsform beschränkt ist.
SolTjatvers bändlich können auch bei Anwendung des erfindungsgoujaß
als flacher Ho hike gel ausgebildeten Drehgestells 6
L-'iger τοπ kürzerer Länge oder andersartig aufgebaute v/ider ■·
Ingor und"Schwenklader eingebaut werden.
Wie 1JUo don !«'ig. 3 und 4 ersichtlich, ist das Steuergetriebe
als Üurvonlie.triebe ausgebildet, wobei Laufrollen 33, üio an
don iroioii Lnclen der an den der .Drehachse I-I des Dr.ehge rste
11a ·> zu^ev/andten und ort dor Arme 9 befestigten Steueraubolii
-j'l drehbar gelagert sind, auf einer um die Drehachse;
I -I dos Drohgostellü G herum aich schließenden in vertikales
!Lichtung v/irkenden Steuerkurve η bahn 40 zwischen zwei
109821/07 16 SAO OTONAt
äoLiidistanten Laufflächen geführt sind.
Dieses in seinem Aufbau äußerst einfache und preiswerte
Steuergetriebe ist wegen des dadurch bewirkten liunen Verschleißes
der Laufrollen jO an und für sich ^egen Yer
schmutzungen besonders empfindlich, insbesondere können
sich leicht Blatteile des au bearbeitenden Gutes in die Laufbahn der Laufrollen 39 hineinziehen, wenn nicht für
ausreichende Abkapselung gesorgt wird.
Durch die erfind ungsgeüjäße Ausbildung des Drehgestells
als Hohlkegel wird jedoch die erforderliche Abkapselung ohne weiteres erreicht, so daß dieses einfache Getriebe
bei der erfindungsgejnäßen haschine nhne Nachteil angewandt werden kann,
Selbstverständlich sind jedoch auch alle sonst üblichen und denkbaren Steuergetriebe bei der erfindungsgernäßen
iiaschine verwendbar.
109821/0716 8AD ORIGINAL
Claims (1)
1. ^Heuwerbungsmaschine, mit einem um eine etwa lotrechte Drehachse
angetrieben umlaufenden Kreiselreclien, der eine An-sa.'il
von en ihre.-· der !Drehachse abgewandten linde das Gut bearbeitende Zinsen tragenden Armen enthält, die in an einem !Drehgestell befestigten Schwenklagern mit etwa radial
auf die genannte Drehachse hin gerichteten Lagerachsen schwenkbar gelagert sind und beim Umlauf des Drehgestells .
uittels eines üteuergetriebes zwecks Aushebens und Absen-ItGiis
der Zinken um ihre Längsachse gesteuert geschwenkt werden, dadurch gekennzeichnet, da^ das Drehgestell (6) χα
wesentlichen die iPorin eines flachen abgestumpften Hohlkegels
oder einer Hohlpyrujide mit im wesentlichen geschlossener
Pläche aufweist, aa dessen deal lürdboden zugewandter
Basis die Ochv/onklager (Rohr "^G) der Arme (9) befestigt
s-.nä.
-jlea. erbungsmasciiine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet;
δ,ίχύ irj Iiiiiern des Drehgestells (6) Versteifungsble ·
ehe (54) angebracht sind.
'j. .<ieuwerbungs:naschine nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet,
da.-S die 3cir.:enklager (ilohre 'j'6) der .^rme (9) in am
Drehgestell (6) f-esten ',."iüerlagern (7) lösbar befestigt
sind.
.]■· -'leawerbungsaascliine nach Ansprach 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Widerlager (HaIbschaIe 32) an dem ihn zugeordneten
Schwenklader" (jlohr >6) zumindest teilv/eise foriuschlüssig anliegt
.
j. Heuwerbungsaaschine nach den Ansprüchen 3 und 4>
dadurch gekennaeichnet, dai; an dem Drehgestell (6) na cn unten offene,
etwa halbkreisförmige Schalen (32) mit etwa radial auf die
Drehachse (i-l) des Drehgestells ((S) au weisender Längsachse
109821/0716
starr" befestigt sind, in denen je ein die Schwenklader (3ü)
aufnehmendes Rohr (36) mittels Befestigungselementen (35) gehalten ist.
6. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das die Schwenklager (38) aufnehmende Rohr (36) etwa
gleichlang ist wie der zwischen dem Steuergetriebe (Steuerhebel 37) und der Befestigungsstelle (Steg 10) für die Zinken
(8) liegende leil des zugeordneten Armes (9) und die
Schwenklager (33) nahe den Enden des Rohres (36) liegen.
7. Heuwerbungsmaschine nach einem, oder mehreren der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurweite zwischen
zwei in an sich bekannter Weise den Kreiselrechen (5) am Erdboden abstützenden höhenverstellbaren laufrädern (13)
nicht wesentlich größen? ist als der Durchmesser des Um-""
des am weitesten Ton der Drehachse (J-I). ent-"."-liegenden
Bunkteß des Drehgestells (6).
* Hsuwei?biitigsmesohine nacht einem oder mehr er en d er AnsprÜGhe
; 1 bis 7jt dödüieh ^efcöaö^eiöiinst, Λβ,Β das Sc]^enkg8tri©b& ;
$ü3:-''.üie->-&£m.& ($) In aii sicJa.-bekannter ¥M0e aus einer um :
die i&ehaciise (J^J) des Drehgestells (6) herum angsoaidneten
am G-estell (träger 4) der Maschine festen In vertikaler Richtung wirkenden Steuerkurvenbahn (40) besteht, auf
der die freien. Enden von an den Armen (9) befestigten Steuerhebeln
(37) beim Umlauf des Drehgestells (6) geführt sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |