DE1925012C3 - Vorrichtung zum Sichern von Kraftfahrzeugen gegen Diebstahl - Google Patents

Vorrichtung zum Sichern von Kraftfahrzeugen gegen Diebstahl

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DE1925012C3 DE19691925012 DE1925012A DE1925012C3 DE 1925012 C3 DE1925012 C3 DE 1925012C3 DE 19691925012 DE19691925012 DE 19691925012 DE 1925012 A DE1925012 A DE 1925012A DE 1925012 C3 DE1925012 C3 DE 1925012C3
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sichern von Kraftfahrzeugen gegen Diebstahl mittels codierbar einstellbarer Zahlenrollen.
Es sind Diebstahlsicherungen für Kraftfahrzeuge bekannt, bei welchen mit mehreren elektrischen Kontakten ausgerüstete Schalter verwendet werden.
Ebenso sind bereits Vorrichtungen bekannt (DT-GM 58421), bei welchen Buchstaben oder Zahlen vorgesehen sind, die zum Schließen eines Stromkreises in eine vorausbestimmte Stellung gebracht werden müssen. In dieser Stellung wird der Zündstrom geschlossen, so daß ein Fahrzeug erst dann in Gang gesetzt werden kann, wenn die vorausbestimmte Zahlen- oder Ziffernkombination eingestellt ist. Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß Unbefugte Kenntnis von diesen Ziffern oder Zahlenkombinationen erhalten können und dadurch das Fahrzeug entgegen dem Willen dei Fahrzeuginhabers in Garif setzen können.
Es ist nun Aufgabe der Erfindung, zur Vermeidung von Kraftfahrzeugdiebstählen eine Vorrichtung zum Sichern, wie beispielsweise des Zündschlosses zu schaffen, welche nicht nur als Zahlenkombination einstell- sondern auch codierbar ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Durch eine mehrere Dekaden umfassende Schaltvorrichtung, die von Hand betätigt werden kann, wird diese um eine Geheimzahl gegenüber dem Stand des mit dem Kilometerzähler gekoppelten Zusatzzählers verändert, wodurch der Zündstromkreis geschlossen wird. Da der Zusatzzähler vom Kilometerzähler ständig angetrieben ist, verändern sich dadurch auch laufend die Ziffernkom-
binationen des Zusatzzählers, so daß die Einstellzahlen an den Dekaden der von Hand zu tätigenden Schaltvorrichtungen sich mit jedem neuen Ingangsetzen des Fahrzeugs verändern. Dadurch ist es nicht möglich, die Einstellzahlen, welche die Kontakte des Stromkrei- 5 ses schließen, im voraus zu bestimmen. Sie ergeben sich erst im letzten Moment vor dem Ingangbringen des Fahrzeugs, und zwar aus der Addition oder Subtraktion der Geheimzahlen mit dem augenblicklichen Stand des Zusatzzählers. Auf diese Weise kann die den Stromkreis io schließende Einstellzahl niemals im voraus erkannt oder errechnet werden.
Auch ist es für einen betrunkenen Kraftfahrer nicht mehr möglich, das Fahrzeug in Gang zu bekommen, da ein Rechenvorgang notwendig ist, der nur im Vollbesitz 15 der geistigen Kräfte durchgeführt werden kann. Ebenso erfordert die Feineinstellung der Schließkontakte eine sichere Hand, die bei einem betrunkener Kraftfahrer nicht mehr gegeben ist.
Durch die beschriebene Vorrichtung ist also eine 10 Sicherheit gegen Diebstahl oder sonstigen unerlaubten Gebrauch des Fahrzeugs gegeben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
A b b. 1 einen Aufriß des mechanischen Teiles der 15 Schaltvorrichtung,
A b b. 2 eine Draufsicht der Schaltvorrichtung nach
Abb.l,
A b b. 3 eine Seitenansicht der Schaltvorrichtung und A b b. 4 einen Schaltplan des elektrischen Teiles der
Schaltvorrichtung.
An einen normalen Kilometerzähler eines Fahrzeuges ist ein beispielsweise drei Dekaden umfassender, also drei in Zehnerschaltung verbundene Zahlenrollen 1 enthaltender Zusatzzähler A, wie solche als Tageskilo- 3$ meterzähler neben dem normalen Kilometerzähler bekannt sind, in Gleichschritt gekuppelt. An den Zusatzkilometerzähler A ist die eine Hälfte B einer Schaltvorrichtung getriebemäßig angeschlossen. Dazu steht mit jeder der Verzahnungen 2 der Zahlenrollen 1 ein Zahnrad und mit diesem ein weiteres Zahnrad einer Zahnradübersetzung 3, 4 in Eingriff. Jedes der letztgenannten Zahnräder sitzt fest an der einen Seite einer Rolle 5, welche flache, aus der Mitte der Breite des Rollenumfangs herausragende Zähne 6 aufweist. Die von den Durchmessern der Verzahnung 2, der Zahnradübersetzung 3, 4 und der Rollen 5 gegebenen Übersetzungsverhältnisse sind derart, daß die Teilung der Rollen 5 wesentlich größer ist als die der Zahlenrollen 1 des zusätzlichen als Kilometerzähler ausgebildeten Zusatzzählers A, um Raum für gtnügend große Kontakte zu finden, die später noch erwähnt werden. Die Rollen 5 sind auf einer gemeinsamen Achse 7 frei drehbar und mit derselben im oberen Teil gegenüberliegender Wände 8 eines Rahmens 9 gelagert. Im unteren Teil der Wände 8 sind drei, den oberen Rollen 5 gleiche und gleich nebeneinander angeordnete Rollen to mit gleich vielen Zähnen 11 auf einer gemeinsamen Achse 12 frei drehbar gelagert.
Um jedes auf gleicher Breitenstellung übereinander angeordnete Paar der Rollen 5 und 10 ist ein beispielsweise aus Perlon bestehendes Band 13 gelegt, das in der Mitte seiner Breite Längsschlitze 14 zum Eingriff mit den Zähnen 6 bzw. 11 der Rollen 5 und aufweist. Die Teilung der Bänder 13 entspricht derjenigen der Rollen 5 und 10. Die Länge der Bänder 13 entspricht dreißig Teilungen, so daß die gerade »esDannten Teile der Bänder 13 im dargestellten Beispiel gleich dem Abstand der Rollenachsen 7 und 12, also zwölf Teilungen lang sind. In der Mitte jeder zehnten Teilung der Bänder 13 sitzt auf deren Außenseite ein Kontakt 15, z. B. ähnlich einer Hohlniete, die mit ihrem Fuß 16 aus der Innenseite der Bänder 13 hervortritt und dabei auf einer längs der Innenseite der Bänder 13 angeordneten Kontaktleiste 17 anliegt, die mit der Fahrzeugbatterie 50 in Verbindung steht. Die Kontaktleisten 17 sind etwas mehr ab zehn Teilungen der Bänder 13 lang und durch deren vom Zusatzzähler A über die Verzahnung 2, Zahnradübersetzung 3,4, Rolle 5 und übertragene Bewegung wird jeder Kontakt 15 in zehn Schritten über die Kontaktkiste 17 geführt. Parallel zu der beschriebenen Hälfte B der Schaltvorrichtung ist eine spiegelgleiche Häute Cder Schaltvorrichtung angeordnet. Sie weist zwischen den oberen Teilen der Wände 8 auf gleicher Höhe und in gleicher Breite wie die Rollen 5 angeordnete und gleich wie dieselben gestaltete Rollen 25 mit Zähnen 26 auf einer gemeinsamen Achse 27 auf. Desgleichen sind zwischen dem unteren Teil der Wände 8 Rollen 30 mit Zähnen 31 auf einer gemeinsamen Achse 32 gelagert Auch sind über die übereinander angeordneten Paare der oberen und unteren Rollen 25 und 30 Bänder 33 mit über die Zähne 31 der Rolle 26 greifenden Längsschlitzen 34 gelegt. Die Bänder 33 besitzen ebenfalls auf jeder zehnten Teilung einen Kontakt 35, der mit seinem Fuß 36 an der Innenseite der Bänder 33 hervortritt und dort an einer auf dieser Seite der Bänder 33 entlang angeordneten Kontaktleiste 37 anliegt, die im gleichen Stromkreis wie die Kontaktleiste 17 liegt Die Bänder 33 dieser zweiten Hälfte C der Schaltvorrichtung sind mit ihren die Kontakte 35 aufweisenden Seiten den die Kontakte 15 aufweisenden Seiten der Bänder 13 der anderen Hälfte B der Schaltvorrichtung zugewandt. In halber Höhe der nach außen gerichteten Seite der Bänder 33 sind auf Lageransätzen 38 des Rahmens 9 auf einer Achse 39 drei von Hand drehverstellbare Zahlenrolien 40 gelagert, welche mit an einer ihrer Seiten nach außen ragenden Zähnen 41 zum Eingriff in die Längsschlitze 34 der Bänder 33 versehen sind. Zum Sichern dieses Eingriffes sind die Bänder 33 von einer Wand 42 des Rahmens 9 hinterfangen. Der Rahmen 9 ist in einem feststehenden Gehäuse 43 mittels Schrauben befestigt. Die Schrauben greifen durch Langlöcher des Rahmens 9 und bilden damit die Langlochverbindung 44,45, so daß der Rahmen 9 nach Lösen der Schrauben abwärts bewegt werden kann und dadurch der Eingriff der Zahnräder der Zahnradübersetzung 3, 4 mit der Verzahnung 2 der Zahlenrollen 1 des Zusatzzählers A gelöst werden kann.
Die beschriebene Einrichtung dient dazu, die Bandschleifen 13 gegenüber dem Zusatzzlhler A um eine Geheimzahl zu verstellen. Dazu werden die Schrauben 44 gelöst und der ganze Rahmen 9 mit den darin gelagerten Vorrichtungsteüen, dem Zahnrad 3, den Bandschleifen B und C und den SteHrollen D abwärts bewegt, also vom Zusatzzähler A abgerückt Dann wird mittels der SteHrollen 40 im Fenster 4* des Gehäuses eine Geheimzahl eingestellt, wodurch die Kontakte der Bänder 33 eine den Ziffern der Geheimzahl entsprechende Stellung einnehmen. Alsdann werden durch Drehen der Rollen 5 von Hand die Bänder bewegt, bis ihre Kontakte 15 mit den Kontakten 35 der Bänder gleich stehen, was z.B. durch Lichtsignale angezeigt werden kann. Dsnsch wird der Rahmen wieder hochgeschoben und die Schrauben 44 angezogen, so daß der Eingriff der Zahnräder 3 mit den
Verzahnungen 2 der Zahlenrollen 1 des Zusatzzählers A wieder hergestellt ist. Damit Unbefugte die eingestellte Geheimzahl nicht erkennen können, kann das Fenster 46 des Gehäuses 43 mittels einer Klappe geschlossen und diese durch ein Minisicherheitsschloß gesichert S werden. In der beschriebenen Weise kann die Vorrichtung auch jederzeit auf eine andere Geheimzahl umgestellt weiden, z. B, wenn einem Unbefugten die Geheimzahl bekanntgeworden sein sollte. Das Herausbringen der Geheimzahl ist aber sehr erschwert, weil sie zwischen den drei niedrigsten und höchsten Dekaden 111 und 999 positiv oder negativ gewählt, also zwischen 1776 Stellungen gewechselt werden kann.
Entsprechend Abb.4 liegt jede der drei Kontaktleistenpaare 17, 37. die mittels Kontakte 15, 35 ij zusammengeschaltet sind, in einem von der Fahrzeugbatterie 50 gespeisten Stromkreis 51. In jedem dieser Stromkreise 51 liegt ein Relais 52. Die in Richtung der eingezeichneten Pfeile a beweglichen Magnetkerne 53 der drei Relais 52 schließen mit bei ihrem einen Ende to angeordneten Schaltern 54 eine Stromleitung 55, die von der Batterie 50 zu einem Kontakt 56 des Zündschlosses 57 führt. Andererseits schieben sich die anderen Enden der Magnetkerne 53 zwischen je ein Kontaktpaar 58,59, von denen jedes im Stromkreis 60 t$ eines anderen for die Funktion des Motors wichtigen Aggregats liegt, wie z.B. Anlasser, Zündverteiler, Kondensator zum Zündverteiler od. dgl.
Ein weiteres Relais 61, welches zwischen Batterie 50 und Zündschloß 57 angeordnet ist, ist einerseits über eine im Ruhezustand durch einen Schalter 62 unterbrochene Leitung 63 mit dem einen Kontakt 56 des Zündschlosses 57 und andererseits durch eine Leitung 64 mit dem zweiten Kontakt 65 des Zündschlosses 57 verbunden. Wird nun der Zündschlüssel im Zündschloß 57 betätigt, so werden dessen zwei Kontakte 56 und 65 zusammengeschaltet und eine Stromleitung aus den Leitungen 55 und64 geschlossen und dadurch das Relais 61 erregt und sein Magnetkern 66 in Richtung des Pfeiles ft bewegt. Dadurch wird die zuvor unterbrochene Leitung 63 mittels des Schalters 62 geschlossen. Zugleich wird durch den Magnetkern 66 ein Doppelhebel 67 bewegt und eine an dessen anderem Ende hängende Druckleiste 68 mit den auf ihrer Unterseite sitzenden Kontakten 59 auf die au' einer festen Leiste sitzenden Kontakte 58 zubewegt und dadurch die zwischen die Kontaktpaare 58, 59 eingeschobenen Enden der Magnetkerne 53 der Relais 52 eingespannt. Dabei können die Enden der Magnetkerne 53 und die oberen Kontakte 59 der Kontaktpaare 58, 59 einander hintergreifend gestaltet sein. In diesem Zustand der Vorrichtung kann mit dem Fahrzeug gefahren werden.
Während der Fahrt verändern sich fortgesetzt nacheinander die Stellungen der Rollen 1 des Zusatzzählers A gemäß ihrer Zehnerschaltung. Dadurch entfernen sich die Kontakte 15, 35 voneinander in der Folge der Dekaden der drei Zahlenrollen 1 des Zusatzzählers A, wodurch nacheinander die Relais 52 ausgeschaltet werden. Das hat aber keinen Einfluß auf die Schaltung der Leitung 55 zum ZUndschloßkontakt 56 und die Stellung der Magnetkerne 53, weil diese Teile durch die vom Relais 61 bestätigte Einklemmvorrichtung 67 bis 69 in ihrer Stellung festgehalten werden.
Wenn aber nach Beendigung einer Fahrtstrecke der Zündschlüssel im Zündschloß 57 auf Ausschaltstellung gebracht wird, so treten folgende Veränderungen in der Vorrichtung ein: die vom Zündschlüssel gebildete Brücke zwischen den Zündschloßkontakten 56 und 65 wird unterbrochen. Der Stromkreis 63 zwischen Batterie 50 und Zündschloß 57 sowie die Leitung 64 vom Zündschloßkontakt 65 zum Relais 61 wird ausgeschaltet. Das Relais 61 geht unter Federwirkung (entgegen Pfeilrichtung b) in seine Ruhestellung, wodurch der Schalter 62 von der Batterie 50 zum Zündschloß 57 nochmal unterbrochen ist Außerdem geht die Einklemmvorrichtung 67 bis 69 in Öffnungsstellung über und gibt die Magnetkerne 53 der Relais 52 frei, die durch Rückfederung entgegen Pfeilrichtung a in ihre Ruhestellung gehen. Dadurch werden die Kontaktpaare 58, 59 und damit die Stromkreise 60 zu den für die Funktion des Motors notwendigen Aggregaten unterbrochen. Außerdem werden die Schalter 54 der Relais 52 von den Kontakten der Leitung 55 zwischen Batterie 50 und Zündschloßkontakt 56 geöffnet Es sind also sämtliche für die Funktion des Motors und die Zündung desselben wichtigen Schaltungen unterbrochen. Das Fahrzeug kann also nicht einfach durch Betätigen des Zündschlüssels in die Zündstellung in Gang gebracht werden, ist also dadurch gegen Diebstahl oder unerlaubten Gebrauch gesichert. Auch der Fahrzeughalter selbst kann das Fahrzeug nicht ohne weiteres in Bewegung bringen. Er muß erst die Kontakte 35 auf die durch die Fahrt und den Gang des Zusatzzählers A veränderte Lage der Kontakte 15 nachführen. Das geschieht dadurch, daß die Handzählrollen 40 auf eine dreidekadische Zahl eingestellt werden, welche den drei rechten Dekaden der Addition des neuen Standes des Hauptkilometerzählers plus der Geheimzahl entspricht, also z. B.
Ausgangskilometerstand Gefahrene Kilometer Neuer Kilometerstand Geheimzahl Summe
12 834 39_
12 873
+ 313
13 186
Die Stellrollen 40 sind also auf die rechten drei Dekaden 186 umzustellen. Dadurch werden die Bänder 33 mit ihren Kontakten 35 wieder auf die Kontakte 15 der Bänder 13 gestellt, und alle Teile gelangen nach Betätigen des Zündschlüssels im Zündschloß 57 wieder in die in Abb.4 dargestellten Wirkungsstellungen, bei welchen das Fahrzeug gefahren werden kann.
Wenn das Fahrzeug in eine Werkstätte od. dgl. gegeben werden muß, so kann die beschriebene Sicherheitsvorrichtung durch . Abschwenken eines Kupplungsgliedes, z. B. der Schnecke 70, außer Betrieb gesetzt werden.
Die Anwendung der Erfindung kann bei mit beliebiger Energie betriebenen Fahrzeugen erfolgen, also solchen mit Benzin-, Diesel-, Elektro- u.dgl. -motoren. Es müssen nur in jedem Falle an die Kontaktpaare 58, 59 die Stromkreise 60 der für die Funktion des betreffenden Motors notwendigen Aggregate angeschlossen werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Sichern von Kraftfahrzeugen gegen Diebstahl mittels codierbar einstellbarer Zahlenrollen, dadurch gekennzeu' et, daß mit einem Kilometerzähler ein π .,rere Dekaden umfassender Zusatzzähler (A) im Gleichschritt gekoppelt ist und jeder Dekade desselben eine aus zwei gleichen Hälften (B und C)bestehende, mehrere Dekaden umfassende, mechanisch betätigbare elektrische Schaltvorrichtung und jeder zweiten Hälfte (C) der Schaltvorrichtung eine Stellvorrichtung (D)mil von Hand bedienbaren, dekadischen Zahlenrollen (40) zugeordnet ist und der Schaltvorrichtung eine mittels des Zündschlüssels betätigbare elektrische Schaltvorrichtung zur Beeinflussung zur Funktion des Motors notwendiger Aggregate nachgeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Dekade des Zusatzzählers (A) zwei spiegelbildlich zueinander angeordnete und gleichgestaltete, aus über gezahnte Rollen (5,10,25, 30) geführten Bändern (1333) bestehende Hälften (B und C) von dreißig Rollenteilungen entsprechender Länge und mit auf jeder zehnten Teilung sitzendem Kontakt (1535) vorgesehen sind und die Kontakte mit ihrem Fuß (16, 36) auf hinter den einander zugewandten Strängen der Bänder (13,33) angeordneten, in einem Batteriestromkreis liegenden Kontaktleisten (17,37) schleifen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die dem Zusatzzähler (A) zugewandte Hälfte (B) der Schaltvorrichtung durch eine Zahnradübersetzung (3, 4) mit Verzahnungen (2) von Zahlenrollen (1) des Zusatzzählers (A) in Antriebsverbindung befindet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die andere Hälfte (C) der Schaltvorrichtung mit den nach außen gerichteten Strängen ihrer Bänder (33) im Eingriff mit den Zahlenrollen (40) befindet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (3', 7,12,27,32) für die voneinander unabhängig drehbare Lagerung der Zahnräder der Zahnradübersetzung (3), der Rollen (5, 10, 25, 30) und der Zahlenrollen (40) in einem gemeinsamen Rahmen (9) gelagert sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (9) in einem feststehenden Gehäuse (43) sitzt, jedoch in dem Gehäuse (43) zwecks Lösen des Eingriffs der Zahnräder der Zahnradübersetzung (3) mit den Verzahnungen (2) der Zahlenrollen (1) des Zusatzzählers (A) von demselben wegbeweglich ist, z. B. durch eine lösbare Langlochverbindung (44,45).
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (43) in der Nähe des Zusatzzählers (A) zum Durchtritt der Zahnräder der Zahnradübersetzung (3) und zum Zugriff zu den te Rollen (5) eine öffnung (17) und vorne ein Fenster (46) für die Zahlenrollen (40) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß den durch die Kontakte (15,35) der Bänder (t3,33) schließbaren, von einer Batterie (50) gespeisten Leitungen (51) je ein Relais (52) nachgeordnet ist, durch dessen Magnetkern (53) ein an seinem einen Ende angeordneter Schalter (54) betätigbar ist, durch den je eine Unterbrechung in einer von der Batterie (50) zu einem Kontakt (56) des Zündschlosses (57) führenden Leitung (55) schließbar ist, während das andere Ende des Magnetkerns (53) zwischen ein Paar Kontakte (58, 59), die in je einem Stromkreis (60) eines für die Funktion des Motors notwendigen Aggregates liegen, schiebbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Relais (61) mit einem Schalter (62) in einer weiteren, von der Batterie (50) zu dem Kontakt (56) des Zündschlosses (57) führenden Leitung (63) liegt und durch eine weitere Leitung (64) mit einem anderen Kontakt (65) des Zündschlosses (57) in Verbindung steht, wodurch bei Betätigung des Zündschlüssels die Kontakte (56, 65) des Zündschlosses (57) geschlossen werden und das Relais (61) über die dadurch geschlossenen Leitungen (55,64) erregt und der Schalter (62) in der Leitung(63) geschlossen wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1,8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Magnetkern (66) des Relais (61) Ober einen Doppelhebel (67) mit einer Klemmleiste (68) gelenkig verbunden ist und dieselbe die oberen Kontakte (58, 59) unter Einspannen der Enden der Magnetkerne (53) der Relais (52) gegen die unteren, von einer festen Leiste (69) gehaltenen Kontakte (58) bewegt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Magnetkerne (53) der Relais (52) und die Kontakte (59) in der Einspannstellung einander hintergreifen.
DE19691925012 1969-05-16 Vorrichtung zum Sichern von Kraftfahrzeugen gegen Diebstahl Expired DE1925012C3 (de)

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DE1925012A1 DE1925012A1 (de) 1970-11-19
DE1925012B2 DE1925012B2 (de) 1977-03-10
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