DE19225C - Neuerungen an Doublirmaschinen für Gewebe aller Art - Google Patents

Neuerungen an Doublirmaschinen für Gewebe aller Art

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DE19225C
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Germany
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DENDAT19225D
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FR. GEBAUER in Charlottenburg, Berliner Strafse 24/25
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/02Folding limp material without application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/06Folding webs
    • B65H45/08Folding webs longitudinally
    • B65H45/09Doubling, i.e. folding into half of width

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8: Bleichen, Färben, Zeugdruck und Appretur.
Zusatz-Patent zu No. 16528 vom 15. Juli 1881.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. März 188a ab. Längste Dauer: 14. Juli 1896.
Die unter No. 16528 patentirte Doublirmaschine für Gewebe aller Art besitzt in ihren Constructionstheilen und namentlich in der durch die Patent-Ansprüche 2. und 4. geschützten, ausgesparten Walze und der verstellbaren Hülse zwei für das Doubliren der Gewebe besonders zweckmäfsige und bewährte Einrichtungen, welche sich mit gleichem Vortheil für schwere und leichte Stoffe eignen.
Um diese Maschine daher allgemeiner zu gestalten, ist sie zunächst mit einer besonderen Vorrichtung versehen worden, welche auf die Faltenbildung von günstigem Einflufs ist; dann sind aber auch die erwähnten Constructionstheile, welche bisher an eine bestimmte Ausführung gebunden waren, in eine andere gegenseitige Anordnung gebracht worden, dafs nun in jedem Falle sowohl die schweren als auch die leichten Gewebe in gleicher Vorzüglichkeit doublirt werden können.
Beiliegende Zeichnung zeigt im wesentlichen die bereits früher patentirte Doublirmaschine.
Um die Maschine der Oertlichkeit, Liebhaberei und auch oft besonderer Waare anzupassen, ist dieselbe sowohl für horizontale als auch verticale Führung der Waare umgestaltet, jedoch in beiden Fällen unter Anwendung der ausgesparten AValze ix und Hinzufügung eines beweglichen Doublirrahmens r, bei gleichzeitiger Benutzung der Leitwalze / und der Zunge g.
Dieser Doublirrahmen hat den Zweck, das Gewebe möglichst natürlich zu falten und wird von dem Hülsenträger gehalten, ist jedoch an seinen beiden Enden so leicht gelagert, dafs schon bei einfacher Berührung mit der gezoge-. nen Waare eine Drehung erfolgt. Das Profil desselben ist dem natürlichen Falle des Gewebes angepafst, und es ergiebt sich durch seine Anwendung für die Maschine der Vortheil, dafs sie von dem Arbeiter möglichst unabhängig wird, dann aber auch den zu doublirenden Stoff in jeder Weise schont.
Es leuchtet ein, dafs diese Einrichtung, ebenso wie die ausgesparte Walze, mit gleichem Vortheil auch in anderer Anordnung angewendet werden kann und, da es bei schweren Geweben eine Erleichterung ist, dieselben beim Doubliren von der Hülse gleich in die Höhe zu führen, so ist diese Vorrichtung auch für einen solchen Fall in Anwendung gebracht.
Fig. 2 und 3 geben ein Bild für diese Construction der Doublirmaschine.
Der Doublirrahmen r, welcher zum Verstellen eingerichtet ist, befindet sich neben der horizontal gelagerten Hülse. Genau über der Mitte desselben liegen die beiden Walzen t\ und t3 mit ihrer Berührungslinie, und es ist, wie im vorigen Falle, eine derselben ausgespart, damit das Gewebe nur an der Kniffstelle gedrückt und gezogen wird. Die Waare selbst nimmt mit Ausschlufs der Richtung den gleichen Verlauf. Von der Hülse α geht dieselbe über eine Leitwalze / und alsdann an dem Rahmen r vorbei in die Zunge g. Nach dem Pässiren derselben
tritt sie zwischen die Waken ix und J3, um dort vollständig zusammengelegt zu werden, und geht schliefslich auf dem Mitnehmertuch / nach dem Ableger A, welcher sie zu dem weiteren Verbrauch ablegt und tafelt. Das Mitnehmertuch t ist dadurch für das Doubliren von ganz erheblichem Vortheil, dafs die Waare bei ihrem ersten Durchlassen von demselben getragen und sicher nach dem Ableger geführt wird, ohne dafs der Arbeiter- seinen Standpunkt zu verlassen braucht. Hervorzuheben ist ferner bei dieser Anordnung der Maschine, dafs die Vermeidung aller überflüssigen Theile und die sorgfältigste Auswahl nur bewährter Constructionen dieselbe durchaus einfach und praktisch gestaltet. Ein besonderer Werth für das sichere und tadellose Doubliren und für die Erhaltung des äufseren Ansehens der Waare liegt andererseits darin, dafs die Waare nirgends einem unnatürlichen Zwange unterworfen wird, da alle äufseren Einrichtungen, welche das Doubliren erfordert, nur den natürlichen Fall der Waare berücksichtigen und fördern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Als Zusatz zu dem Patent No. 16528 die Anordnung einer Doublirmaschine nach Zeichnung unter Anwendung einer ausgesparten Walze in Verbindung mit einem Mitläufer und einem beweglichen Doublirrahmen für einen horizontalen und verticalen Gang der Waare.
    Hierzu u Blatt Zeichnungen.
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