DE192244C - - Google Patents

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DE192244C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B5/00Combustion apparatus with arrangements for burning uncombusted material from primary combustion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/018Combustion apparatus for solid fuel with fume afterburning by staged combustion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24«. GRUPPE
EUGEN KLIMM in STUTTGART.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Oktober 1906 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Feuerung zur Rauchverzehrung in Dampfkesseln, Öfen u. dgl. und beruht darauf, daß die beim Brennprozeß entstehenden Destillationsgase teilweise durch den Rost hindurchgeführt und mit der Verbrennungsluft zusammen durch die glühende Brennstoffschicht hindurchgeleitet werden, wobei sie sich entzünden und vollständig verbrennen.
Die Entgasung des Brennstoffes und die Bildung der Destillationsgase findet beim Beginn des Verbrennungsprozesses auf den oberen (vorderen) Teil des Rostes statt, während die eigentliche Verbrennung des Brennstoffes auf dem unteren (hinteren) Teil des Rostes vor sich geht, woselbst innerhalb der Feuerung eine Vorrichtung zur Verteilung der glühend heißen Abgase angeordnet ist, denen die Destillationsgase zugeführt werden, um sich mit ihnen zu mischen und zu verbrennen. Die Feuerung arbeitet somit nach Art der Halbgasfeuerungen. Zur Verteilung der Abgase sind im hinteren (unteren) Teil der Feuerung in geringem Abstande vom Rost Rippenkörper aus Schamotte oder Eisen angeordnet. Mit diesen Abgasströmen mischt sich nun ein Teil der Destillationsgase und findet in diesen die zur vollständigen Verbrennung notwendige Temperatur und Verbrennungsluft, während der andere Teil der Gase durch die Spalten des Rostes von der zum hinteren Teil der Feuerung strömenden Verbrennungsluft angesaugt und mit dieser durch die glühende Brennstoffschicht hindurchgetrieben wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen . auf den Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι zeigt im senkrechten Schnitt eine zur Ausübung des Verfahrens dienende Schrägrostfeuerung.
Fig. 2 und 3 sind ein senkrechter und ein Querschnitt einer Planrostfeuerung.
Fig. 4 und 5 erläutern im senkrechten Schnitt die beispielsweise Ausübung des Verfahrens an einem zwei- und einseitigen Ofen.
Fig. 6 ist ein wagerechter Schnitt der Fig. 4, während .
Fig. 7 und 8 einen senkrechten bzw. Querschnitt eines kreisrunden, für Ausübung des Verfahrens dienenden Füllofens darstellen.
In Fig. ι ist eine Schrägrostfeuerung dargestellt, bei welcher die Roststäbe a in bekannter Weise auf Querstäben b und c aufliegen. Gemäß der Erfindung ist nun unterhalb der Roststäbe α in geringem Abstande von diesen eine Wand d bis auf etwa die Hälfte der Rostlänge herabgeführt, durch welche die durch die Roststäbe α gedrückten Destillationsgase nach unten geleitet werden. Ferner sind im B'euerraum am unteren Teil der Feuerung in verhältnismäßig geringer
Entfernung über den Roststäben längslaufende, mit Rippen versehene Körper e aus Schamotte oder Eisen angeordnet, welche die nach dem Abzüge / strömenden Abgase zerteilen.
In Fig. 2 und 3 ist eine Planrostfeuerung veranschaulicht, welche in ähnlicher Weise angeordnet ist und bei welcher die Wand d sowie die Körper e wie der Rost horizontal liegen. Im übrigen ist die Anordnung und Wirkungsweise dieselbe wie bei der Schrägrostfeuerung.
Bei der in Fig. 4 und 6 gezeichneten Ausführungsform mit stehender Feuerung eines Ofens mit zwei parallelen Schüttfeuerungen sind die Roststäbe α senkrecht gestellt und liegen derart nahe an der Feuerwand, daß sich die Anordnung besonderer Wandungen d erübrigt. Dieser Anordnung ähnlich ist die Konstruktion des in Fig. 5 dargestellten einseitigen Ofens.
Die Ausführungsform der Fig. 7 und 8 zeigt einen Füllofen von runder Querschnittsform und ringförmig angeordneter Feuerung, in deren Mitte der Verteilungskörper e strahlenförmig angeordnet ist.
Es wird als selbstverständlich betrachtet, daß außer den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der rauchlosen Feuerung gemäß der Erfindung auch andere Ausführungsformen gewählt werden können.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Rauchverzehrung mit Einleitung der aus dem frischen Brennstoff entstehenden Destillationsgase in die verteilt abziehenden Abgase, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Destillationsgase durch den Rost geführt und mit der Verbrennungsluft durch die glühende Brennstoffschicht hindurchgeleitet wird.
2. Feuerung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch über den Rost herabhängende Verteilungsplatten (e) für die Abgase und eine vom Vorderteile der Schräg- oder Planrostfeuerung unterhalb des Rostes sich hinziehende Wand (d) als Führung für die zwischen den Roststäben durchtretenden Destillationsgase.
3. Feuerung nach Anspruch 2 mit Füllschacht, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilungskörper (e) für die nach unten abziehenden Abgase in der Mitte des von Stehrosten begrenzten Füllschachtes liegen.
4. Feuerung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerung ringförmig gestaltet ist und die Verteilungskörper (e) strahlenförmig in deren Mitte angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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