DE192056C - - Google Patents

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DE192056C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D49/00Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like
    • F16D49/16Brakes with two brake-blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVU 92056 -
KLASSE 63^AgRUPPE
LKARLSRUH in FRANKFURT a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1906 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Wagenbremse mit in schräge Schlitze am Bremsbalken eingreifenden, 'auf einer Längswelle angeordneten Daumen.
Von bekannten Bremseinrichtungen, bei denen die Bewegung der Antriebsvorrichtung auf die Bremsklötze durch gabelartige Daumen übertragen wird, die auf einer Längswelle befestigt sind und in am Bremsklotzträger ίο angeordnete schräge Schlitze eingreifen, unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß die zu einer Gabel ausgebildeten Daumen um eine vertikale Achse drehbar angeordnet sind und durch einen Hand- oder Fußhebel vom -Kutschersitz aus bewegt werden.
In Fig. ι ist die Bremse von der Seite dargestellt, in
Fig. 2 von oben nach Abhebung des Wagenkastens.
Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform der Antriebsvorrichtung.
Fig. 4 zeigt die Gabel e von der Seite, und Fig. 5 ist ein vertikaler Schnitt durch die Mitte der Gabel e:
Auf der drehbaren Antriebswelle c, welche unter dem Wagen in Böcken d gelagert ist, ist die durchbohrte Gabel e mittels eines Bolzens befestigt. Auf die Welle c ist vorn ein Hebel b aufgekeilt, welcher bis zum Kutschersitz reicht und dort entweder mit der Hand oder, wie in Fig. 1 bis 3 gezeigt ist, durch einen Fußhebel gesenkt und gehoben werden kann. Bei der Anordnung-SS nach Fig. 1 und 2 geschieht das Senken dadurch, daß die Fußspitze den vorderen Teil des Fußhebels λ niedertritt, der um eine Achse, die zu den Wagenachsen parallel läuft, schwingen kann, während das Heben des Hebels b dadurch bewirkt wird, daß die Ferse den hinteren Teil jenes Fußhebels niederdrückt. Bei der Ausführung nach Fig. 3 geschieht das Senken durch Niedertreten mit dem vollen rechten Fuß. Hier schwingt der Fußhebel a1 um eine zur Längsrichtung des Wagens parallele Achse. Das Heben geschieht dann durch Niedertreten mit dem linken Fuß. ·
Durch das Senken des Hebels b führt die Welle c eine Schwingung aus, und die daran befestigte. Gabel e hebt sich radial. Die Enden der Gabel e, die je in einem schiefen Ausschnitt ι in dem Bremsklotzträger g schleifen, zwingen dadurch den schwingend zwischen genügend langen Laschen aufgehängten Bremsklotzträger um soviel nach hinten gegen das Rad, als der Neigung der schrägen Ausschnitte ι, ι mit der zur Radachse parallelen Richtung entspricht. Dadurch werden die Bremsklötze i, i gegen das Rad gepreßt. Beim Heben des Hebels b tritt dann die umgekehrte Bewegung ein, und die Bremsklötze werden wieder von dem Rade abgezogen.
Der Bremsbalken g kann entweder an dem Wagenkasten oder an dem Wagenuntergestell, an den Wagenfedern oder an besonders gebogenen Stangen an einer Wagenachse schwingend aufgehängt werden.
Die durchbohrte Gabel e, die nur lose an ihrem verhältnismäßig langen Bolzen hängt,
bewirkt, daß die Federung und Bremse des Wagens sich gegenseitig nicht stören.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bremse für Wagen mit in schräge Schlitze am Bremsklotzträger eingreifenden , auf einer Längswelle befestigten Daumen, dadurch gekennzeichnet, daß die zu einer Gabel (e) ausgebildeten Daumen um eine vertikale Achse drehbar angeordnet sind und durch einen Hand- oder Fußhebel vom Kutschersitz aus bewegt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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