DE191871C - - Google Patents

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DE191871C
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DE
Germany
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kneading
butter
lying
churn
arrangement
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J15/00Manufacturing butter
    • A01J15/04Rotating or oscillating churns
    • A01J15/06Rotating or oscillating churns with beating equipment which is movable in respect of the churn wall

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45g. GRUPPE
in KOPENHAGEN.
Liegendes Butterfaß mit Knotvorrichtung.
Zusatz zum Patente 173496 vom 22. Dezember 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1906 ab. Längste Dauer: 21. Dezember 1919.
Vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Gegenstandes des Patentes 173496 und besteht darin, daß der Bolzen, welcher das eine Ende der Knetanordnung trägt, verlängert ist und als Träger einer der Walzen frei drehbar angeordnet wird, indem derselbe auswendig am entgegengesetzten Ende der Knetanordnung mittels Zahnräder o. dgl. an die andere bzw. die anderen Walzen gekuppelt wird. Der Antrieb der Krietänordnung kommt hierdurch in der Buttermaschine axial zu liegen, was in mechanischer Hinsicht ein Vorteil ist. Die Knetanordnung selbst (wenn dieselbe aus zwei Walzen besteht) wird dagegen exzentrisch in der Buttermaschine zu liegen kommen, was insofern ein Vorteil ist, als der Walzenzwischenraum dadurch gerade unter diejenige Stelle, wo die Butter hinunterfällt, zu liegen kommt.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform ersichtlich, und ist
Fig. I ein Längsschnitt durch die Buttermaschine nach der Linie A-B der Fig. 2 und Fig. 2 ein Querschnitt durch die Maschine nach der Linie C-D der Fig. 1.
q ist die Achse, die nicht allein (links in Fig. 1) als Stütze der Knetanordnung, sondern zugleich als Träger einer der Walzen, z. B. der Walze k, dient und auswendig, und zwar am entgegengesetzten Ende ein Zahnrad ν trägt.
Der Antrieb kann durch die links in Fig. 1 dargestellte einfache Vorrichtung auf die Knetanordnung übertragen werden, und zwar von der zum Drehen des Buttergefäßes dienenden Antriebswelle 1 mittels eines hier- v auf befestigten Zahnrades 2 und eines zweiten Zahnrades 3, welches auf der Achse q sitzt.
Man kann also die bei dem Gegenstande des Hauptpatentes vorgesehene Innenverzahnung auf der Rollbahn und das Zwischenrad entbehren.
Damit das Drehen der Trommel von der Drehung der Walzen unabhängig bleiben kann, kann eins der Zahnräder 2 und 3 in passender Art und Weise derart angeordnet sein, daß es auf der Welle 1 bzw. q frei 1 aufen oder auf denselben verschoben werden kann, so daß die zwei Zahnräder außer Eingriff miteinander gebracht werden können.
In diesem letzteren Fall bleibt die Knetanordnung ganz stillstehen; wird .dagegen der Arm \ eingerückt, so wird die Knetanordnung an der Umdrehung des Buttergefäßes teilnehmen, ohne daß die Walzen gegeneinander gedreht werden.
Fig. ι zeigt die Antriebswelle 1 mit einer .Kurbel 4 versehen, wobei vorausgesetzt wird,
daß die Buttermaschine so klein ist, daß sie mittels Handkraft getrieben werden kann. Die Erfindung ist jedoch ebensogut verwendbar an Buttermaschinen mit mechanischem Antrieb.
Wie in Fig. 2 dargestellt, wird der Zwischenraum der Walzen j und k in der Buttermaschine gerade auf derjenigen Stelle exzentrisch zu liegen kommen, wohin die Butter das Bestreben hat zu fallen, wenn diese an den Mitbringern 5 hinuntergleitet. Hierdurch werden die zum Lenken des Fallens der Butter erforderlichen Mittel vereinfacht. Innerhalb des Bereichs der Knetanordnung — welcher Bereich durch die Größe des abnehmbaren Bodens p, der aus praktischen Rücksichten möglichst klein sein muß, bestimmt ist — bleibt ferner hierdurch Platz für einen Kühlkörper 6, welcher ein stillstehendes oder strömendes Kühlmittel aufnehmen kann.
Im letzteren Falle wird das Kühlmittel durch den Kanal 7 hineingeleitet und fließt durch einen entsprechenden mittleren Kanal der Welle q am entgegengesetzten Ende oder, wie aus der Zeichnung ersichtlich, durch einen biegsamen Schlauch 8 wieder ab.
Diese Kühlvorrichtung wird mir während des Butterns benutzt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Liegendes Butterfaß mit Knetvorrichtung gemäß Patent 173496, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützbolzen der Knetanordnung, welche während des Knetens in einer bestimmten wagerechten Lage festgehalten wird, durch die ganze Buttermaschine hindurch als eine die Knetwalzen bzw. deren Antriebszahnrad tragende, den ausnehmbaren Boden fest spannende, einstellbare Achse geführt ist.
2. Liegendes Butterfaß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß symmetrisch zu der exzentrisch gelagerten Knetwalze ein Kühlkörper angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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