DE190904C - - Google Patents

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DE190904C
DE190904C DENDAT190904D DE190904DA DE190904C DE 190904 C DE190904 C DE 190904C DE NDAT190904 D DENDAT190904 D DE NDAT190904D DE 190904D A DE190904D A DE 190904DA DE 190904 C DE190904 C DE 190904C
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 b. GRUPPE
zwangläufig bewegter Schenkel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. September 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Teilen von Winkeln in gleiche Teile mittels zwangläufig bewegter Zahnräder von bestimmter Zähnezahl. Die Fig. ι stellt den vertikalen Durchschnitt und Fig. 2 eine Draufsicht in der Schnittebene A-B dar. In einem Gehäuse ist die senkrechte, feste, drehbare Welle ν angebracht, mit welcher die zehn Zahnräder (Kegelräder) a, b, c, d, e, f, g, h,m,n
ίο und das Stirnrad k in fester Verbindung stehen. Die Anzahl der Zähne bei den Rädern ist folgende: a = 20, b = 30, c = 40, rf = 5o, e = 7o, /=iio, g = i20, /2 = 130, m = 170, η —190 Zähne. Die schräg stehende Welle u, welche durch das Kugelgelenk r und durch das verschiebbare Lager rx mittels des Hebels t verschoben werden kann, ist der ganzen Länge nach mit einer Nase versehen, welche eine Drehung des verschiebbaren Zahnrades 0 auf der Welle u verhindert. Durch den Stellhebel χ läßt sich das Zahnrad 0, welches zehn Zähne hat, verschieben und nach Einstellung auf der Skala xl mit einem der Zahnräder α bis η in Eingriff bringen.
Die Welle u ist unten in dem knieförmig gebogenen Lager \ drehbar. Im Knielager \ rotiert auch das Kegelrad /, in dessen senkrechter Durchbohrung eine federnde Zentrierspitze Ix steckt, welche mittels eines Knopfes n> auf die Zeichenfläche gebracht werden kann. Mit einer unteren Verlängerung des Kegelrades Z steht der Metallschenkel q in fester Verbindung. Das Kegelrad / steht in Eingriff mit dem auf der Welle μ festen Kegelrad p. Beide Kegelräder Z und ρ haben die
gleiche Anzahl von Zähnen. Die untere Verlängerung des Kegelrades Z dient dem Stirnrade i als Achse, welches sich jedoch frei um die Verlängerung drehen kann und mit dem auf der Welle ν festen Stirnrad k in Eingriff steht. Die Zahnräder i und k haben die gleiche Anzahl von Zähnen. Unterhalb des Stirnrades i ist die Scheibe s aufgeschraubt, an welcher Metallschenkel q1 befestigt ist. Die Metallschenkel q und ql haben geeignete Form, damit sie sich bei Bewegungen nicht hindern. Am Ende trägt jeder Metallschenkel eine Spitze.
Wirkungsweise des Apparates.
Angenommen, es soll .^_ A C B in sieben gleiche Teile geteilt werden. Die Zentrierspitze Z1 wird auf den Scheitelpunkt C des ^_ACB gedrückt und der Stellhebel χ auf die Zahl 7 der. Skala xx gestellt, wobei das Zahnrad 0 mit dem Zahnrad e in Eingriff kommt. Dann wird der Metallschenkel q auf den Winkelschenkel BC und der Metallschenkel q1 auf den Winkelschenkel AC gestellt. Wenn nun der Metallschenkel q in der Richtung des Winkelschenkels CA gebracht wird, also die Spitze den Bogen BEDA beschrieben hat, so hat der Metallschenkel ^1 bei entgegengesetzter Bewegungsrichtung den Bogen AD beschrieben und befindet sich in der Stellung C D. Der Winkel γ ist J/7 vom Winkel ACB.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Teilen eines Winkels in gleiche Teile mittels zweier durch
    Zahnräder zwangläufig bewegter Schenkel, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Achse (v), welche mittels zweier gleich großer Zahnräder (k, i) auf einen beweglichen Metallschenkel (q1) einwirkt, mehrere verschieden große Kegelräder (a, b, c, d, e, f, g, h, in, n) fest aufgesetzt sind, welche mit einem auf einer zweiten Achse verschiebbaren Zahnrad (ο) in Eingriff ge-•bracht werden können, welches mittels zweier gleich großer Kegelräder (p, I) auf einen zweiten beweglichen Metallschenkel Iq) einwirkt, so daß bei Bewegung des einen Schenkels (q) der andere (ql) einen bestimmten Teilweg vom Wege des ersteren zurücklegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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