DE1908951A1 - Erdanker - Google Patents

Erdanker

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DE1908951A1
DE1908951A1 DE19691908951 DE1908951A DE1908951A1 DE 1908951 A1 DE1908951 A1 DE 1908951A1 DE 19691908951 DE19691908951 DE 19691908951 DE 1908951 A DE1908951 A DE 1908951A DE 1908951 A1 DE1908951 A1 DE 1908951A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tension rod
anchor
plug
ground
sleeve
Prior art date
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Pending
Application number
DE19691908951
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Klaus Krubasik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gruen und Bilfinger AG Austria
Original Assignee
Gruen und Bilfinger AG Austria
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Filing date
Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/74Means for anchoring structural elements or bulkheads
    • E02D5/76Anchorings for bulkheads or sections thereof in as much as specially adapted therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

  • E r d a n k e r Die Erfindung betrifft einen Erdanker mit einem Zugstab aus einem oder mehreren Einzelstäben, wobei der Zugstab mit seinem hinteren Teil in einem im Boden befindlichen Pfropfen aus erhärtendem Baustoff festgelegt ist, während der vordere Teil des Zugstabes in Zugrichtung beweglich bleibt und korrosionsgeschützt umhüllt ist.
  • Es sind Erdanker mit ähnlichem Aufbau bekannt, bei denen die Ankerzugkräft durch einen an der Zugstabspitze befindlichen Nußkörper auf den Pfropfen Druck überträgt und dadurch das Auftreten von Rissen vermeidet. Wenn außerdem der Fußkörper vor Korrosion geschützt wird, kann der Anker als korrosionssicher gelten. Der Anker hat jedoch den Nachteil, daß für das Einbringen des Bußkövpers ein ihm entsprechend großes Bohrloch erforderlich ist.
  • Um derartig große Bohrlöcher zu vermeiden, ist auch bekannt, die Ankerzugkraft an der Zugst ab spitze kraftschlüssig auf ein den Zugstab umhüllendes Rohr zu übertragen, das seinerseits die Ankerzugkraft in den Boden einleitet.
  • Eine andere Art Erdanker versucht einen Korrosionsschutz dadurch zu erreichen, daß der Zugstab für das Spannen zunächst nur im hinteren Teil des Pfropfens durch Haftverbund gehalten wird und nach dem Spannen der Verbund mit dem vorderen Pfropfenteil durch Auspressen gebildet wird0 Hierdurch wird erreicht, daß der vordere Pfropfenteil durch die Vorspannung unter Druck gesetzt wird und damit korrosionsgeschützt ist. Im hinteren Teil des Pfropfens können-beim Vorspannen Risse auftreten, die Anlaß zur Korrosion geben.
  • Das ist aber für den Bestand des Ankers unerheblich, da dieser Ankerteil eine Überlange darstellt, deren eigentliche Aufgabe mit dem Vorspannen erfüllt ist.
  • Der Erdanker nach der Erfindung vermeidet die Nachteile der geschilderten Erdanker mit großem Bohrloch für den Fußkörper bzw. mit tberlänge in der Haftverbundstrecke dadurch, daß der Zugstab im Bereich des Pfropfens von einer, vorzugsweise aus Stahl bestehenden, Hülse umgeben und in dieser durch einen erhärtenden Baustoff mittels Haftverbund gehalten ist.
  • Im Beton der Hülse auftretende Risse sind für den Bestand des Zugstabes ohne Belang, da dieser durch die Hülse vor Korrosion geschützt wird. Die Wandstärke der Hülse wird der vorgesehenen Lebensdauer des Erdankers angepaßt. Zum Korrosionsschutz gehört weiterhin, daß die Umhüllung des vorderen Ankerteiles in die Hülse hineinreicht, die ihrerseits vom Beton des Pfropfens umhüllt ist.
  • Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung des Erdankers, der in einer Zeichnung schematisch dargestellt ist.
  • Die Figur zeigt einen Zugstab 1, der mittels eines Anker kopfes 2 kraftschlüssig mit einem Bauwerk verbunden ist.
  • In seinem vorderen am Ankerkopf 2 beginnenden Teil ist der Zugstab 1 in bekannter Weise mit einer vor Korrosion schützenden Umhüllung 3 umgeben, in der der Zugstab 1 in Zugrichtung beweglich bleibt. In seinem hinteren Teil ist der Zugstab 1 mit einem Rohr 4, vorzugsweise aus Stahl, umgeben, in das die Umhüllung 3 einbindet. Zwischen Zugstab 1 und Rohr 4 verbleibt ein Zwischenraum-5, der mit erhärtendem Baustoff, vorzugsweise Beton oder Zement, ausgefüllt ist und den Haftverbund zwischen Zugstab und Hülse ermöglicht. Das Ganze ist in einen Pfropfen 6 aus erhärtendem Baustoff verankert, der-sowohl das Rohr 4 als auch Teile der Umbiillung 3 auf die Eintragungslänge, 7 umschließt.
  • Die Vorteile des Erdankers nach der Erfindung sind in der kostensparenden Einfachheit des Aufbaues begründet. Gegenüber anderen Inkern mit Hubrohr entfällt die teure, kraftschlüssige Verbindung mit diesem. Sie wird ersetzt durch einen erhärtenden Baustoff, der nicht nur den Zwischenraum zwischen Anker und Hülse ausfüllt, sondern auch letztere als Pfropfen umgibt.
  • Patentansprüche

Claims (2)

  1. P A T E N T A N 5 P R t C II 1. Erdanker, mit einem Zugstab aus einem oder mehreren Einzel stäben, wobei der Zugstab mit seinem hinteren Teil in einem im Boden befindlichen Pfropfen aus erhärtendem Baustoff festgelegt ist, während der vordere Teil des Zugstabes in Zugrichtung beweglich bleibt und korrosionsgeschützt umhüllt ist, d a d u r c h g ek e.n n -z e i c h n e t , daß der Zugstab (1) im Bereich des Pfropfens (6) von. einer vorzugsweise aus Stahl bestehenden Hülse (4) umgeben und in dieser durch einen erhärtenden Baustoff gehalten ist.
  2. 2. Erdanker nach Anspruch 1, d a d u r a h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Umhüllung (3) des-vorderen Ankerteiles in die Hülse (4) hineinreicht.
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