DE1908784U - Vorrichtung zum ausschneiden von formen, schriftzeichen u. dgl. aus kunststoff. - Google Patents

Vorrichtung zum ausschneiden von formen, schriftzeichen u. dgl. aus kunststoff.

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DE1908784U DE1962H0042518 DEH0042518U DE1908784U DE 1908784 U DE1908784 U DE 1908784U DE 1962H0042518 DE1962H0042518 DE 1962H0042518 DE H0042518 U DEH0042518 U DE H0042518U DE 1908784 U DE1908784 U DE 1908784U
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Kurt Heinz Henker
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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

RA.865 460*10.1Z64
4151 Bösinghoven, den 8» Dezember 1964
Vorrichtung zum Ausschneiden von formen, Schriftzeichen und dergl. aus Kunststoff
Es sind Schneidgeräte bekannt, mit denen mittels eines in einem Bügel eingespannten, elektrisch erhitzten Heizleiterdrahtes Schaumstoffplatten geschnitten werden»
Werden aus solchen Platten Figuren oder Buchstaben ausgeschnitten, wie dies für Werbezwecke häufig geschieht, so muß der Draht, ähnlich wie bei einer Laubsäge, einseitig ausgespannt, durch eine vorgebohrte Stelle von Hand eingefädelt, festgespannt und nach Beendigung des Schneidvorganges wieder ausgespannt werden« Dabei muß vorher eier Heizstrom ein- bezw» ausgeschaltet werden» Diese vielfältigen Arbeitsschritte haben eine erhebliche Verzögerung des Arbeitsflusses zur !Folge, zumal der Draht eine gewisse Zeitspanne zum Wiederaufheizen benötigt»
Der !Teuerung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen.
Hierzu wird so vorgegangen, daß der Widerstandsdraht des Schneidgerätes, der in Abweichung vom Bekannten nur einseitig in einer Halterung befestigt ist, vor Beginn des Schnittes durch die ungelochte Kunststoffplatte gestoßen wird. Hiernach wird der Draht unterhalb eines Arbeitstisches mit einer
Spannzange festgeklemmt und auf an sich bekannte Weise durch elektrische Widerstandserhitzung erwärmt.
Ä<e!6t Diese Unrerioge (Beschreibuno uno Schufzonspr.) is) die juleizl einoereiente, sie rviich» /on dw Hortuno <lv ursprunglich ö^eichien Unlirlo^n ob Ce r-r.h'.che. Bedeutung de: Abweichung isl nieh) gsp urs^unglteh eln-^iicnon Unlerlogen befinden ^r- ,r Jen Amtsotten. Si3 können jedefiai» ohn- Naüfr.« s r«i.ti.cheft Interesses gebührenfrei 8ir.t;esehen «erden «iuf Vntrcg weiden hiervon oych Fotc*coten <x-r R
W w aen öbliohes PreiseD geliefert. Deutsches Patentamt. GebrauchsmuswriteU».
Zur Ausübung des Verfahrens wird eine Vorrichtung gemäß der !Teuerung vorgeschlagen, die gekennzeichnet ist durch eine Führung, eine unter Federspannung stehende, in der Führung auf- und abbewegbare Stange, an deren unterem Ende ein an einem Pol einer Stromquelle angeschlossener ¥iderstandsdraht einseitig befestigt ist, sowie einen Auslegerarm, der an einer durchbohrten Arbeitsplatte befestigt ist, unter der sich eine an den anderen Pol der Stromquelle angeschlossene Spannzange befindet.
An Hand der beigefügten Zeichnungen soll die !Teuerung näher erläutert werden.
In Abb. 1 ist die neue Vorrichtung im Querschnitt und in Abb. 2 perspektivisch dargestellt.
In Abb. 1 ist bei 1 ein Viderstandsdraht angedeutet, der vorteilhaft erweise aus einem gehärteten Stahl oder einer gehärteten Legierung besteht. Es ist zu erkennen, daß der Draht einseitig bei 2 in einer Halterung festgeklemmt ist. Die Halterung ihrerseits ist an einer Stange 3 befestigt, die in einer Führung auf- und abbewegbar ist. Eine Feder 5 sorgt dafür, daß die Stange 3 im Ruhezustand nach oben gehoben wird.
Die Führung 4 ist mit dem einen Pol einer Stromquelle, etwa eines ITiederspannungstransf ormators, verbunden. Sie ist weiter an dem Auslegerarm 6 befestigt, der - ähnlich wie eine Laubsäge - in möglichst weitem Bogen um das Yferkstück herumführt.
Der Auslegerarm 6 ist an seinem Ende 7 mit einer Arbeitsplatte verbunden, welche eine Arbeitsöffnung 9 aufweist, deren 77ände von oben nach unten konisch aufeinander zulaufen. Unterhalb
der Arbeitsöffnung 9 befindet sich eine Spannzange 10, die etwa über einen Bowdenzug mit einem fußhebel verbunden ist. 'Der fußhebel gestattet es, die Spannzange zu öffnen und zu schließen. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Zange im geschlossenen Zustand das andere Ende des 77iderstandsdrahtes 1 erfaßt und dieses festhält. 7/eiter ist die Spannzange 10 mit dem anderen Pol der Stromquelle - etwa des oben erwähnten ITiederspamrmigstransformators - verbunden«
In Abb. 1 ist bei 11 ein zu bearbeitendes Werkstück angedeutet. Dj_eses Werkstück wird zunächst in der Vorrichtung unter den Heizdraht 1 eingeschoben, sodann wird durch niederdrücken des Seiles 3 der Heizdraht I durch das Stück 11 hindurchgestochen. Diese Arbeitsschritte werden bei geöffneter Spannzange 10 vorgenommen.
Ist der Widerstandsdraht durch das 'Werkstück 11 geführt, so wird die Spannzange 10 geschlossen und dadurch der v/lderstandsdraht arretiert und gleichzeitig der Heizstrom eingeschaltet.
iTach Beendigiing des Schneidvorganges ist es lediglich erforderlich, die Spannzange 10 wieder zu öffnen, was etwa durch Niedertreten des oben erwähnten Pußhebels geschehen kann. Unter dem Einfluß der Spannfeder 5 wird hierbei das !Teil 3 v/ieder angehoben und so der Heizdraht 1 aus dem v/erkstück herausgezogen.
In Abb. 2 ist eine vorteilhaft veränderte Ausführungsform der neuen Vorrichtung perspektivisch wiedergegeben. Die Veränderung der dort dargestellten Vorrichtung besteht darin, daß der Alislegerarm 6 bei 12 mit einem feststellbaren Clelenk verbunden ist. Auf diese leise ist es möglich, den Auslegerarm und mit ihm die
Iv'üliruiig 4 zu schwenken und zwar derart, daß der το η der führung beschriebene Kreis die Arbeitsöffiimig 9 zum Mittelpunkt hat = Hierdurch ist es möglich, mit der Vorrichtung auch Schrägschnitte auszuführen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, an ötelle des feststellbaren Gelenkes 12 die führung 4 verstellbar einzurichten. Auf eine bildliche Jiedergabe dieser Ausführungsform wurde verzichtet, da sie nach dem Gesagten leicht vorstellbar ist.

Claims (2)

8 6 ϊΐ 6 0*10.12.64 f) Schutzansprüche V
1.) Vorrichtung zum Ausschneiden von Pormen, Schriftzeichen oder dergl. aus Kunststoff, insbesondere geschäumtem Kunststoff mittels eines 'Jiderstandsdrahtes, gekennzeichnet durch
eine Pühruiig (4), eine unter Pederspannung stehende, in der Führung auf- und a"b"bewegbare Stange (3), an deren unterem Ende ein an dem einen Pol einer Stromquelle angeschlossener 'Widerstandsdraht (1) einseitig befestigt ist, sowie einen Auslegerarm (6), der an einer durchbohrten Arbeitsplatte (8) befestigt ist, unter der sich eine an den anderen Pol der Stromquelle angeschlossene Spannzange (10) befindet.
2.) Vorrichtung nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß der Auslegerarm (6) oder die führung (4) mittels eines feststellbaren Gelenkes schwenkbar gelagert ist, derart, daß der beim Schwenken von der Tührung (4) beschriebene Kreis die !Bohrung (9) zum Mittelpunkt hat.
DE1962H0042518 1962-08-27 1962-08-27 Vorrichtung zum ausschneiden von formen, schriftzeichen u. dgl. aus kunststoff. Expired DE1908784U (de)

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