DE1908656U - Vorrichtung zum verriegeln von elektrischen schaltern. - Google Patents

Vorrichtung zum verriegeln von elektrischen schaltern.

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DE1908656U
DE1908656U DE1959B0036185 DEB0036185U DE1908656U DE 1908656 U DE1908656 U DE 1908656U DE 1959B0036185 DE1959B0036185 DE 1959B0036185 DE B0036185 U DEB0036185 U DE B0036185U DE 1908656 U DE1908656 U DE 1908656U
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DE
Germany
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locking
disc
switch
locking member
rotation
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DE1959B0036185
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Lebronze Alloys Germany GmbH
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Busch Jaeger Durener Metallwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/02Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
    • H01H3/20Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch wherein an auxiliary movement thereof, or of an attachment thereto, is necessary before the main movement is possible or effective, e.g. for unlatching, for coupling

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

Busch - Jaeger Dürener Metallwerke* Aktiengesellschaft Lüdenscheid
Anlage zu B.-J. 1.9.7I Dafum
Aktenzeichen .„.B....M... l85./21C....Gbm
AnmeldedaHim
Gebrauchsmusferanmeldung.
Vorrichtung zum Verriegeln von elektrischen Schaltern.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verriegeln von elektrischen Schaltern in bestimmten Schaltstellungen. Es ist ein Mangel, daß,man elektrische Schalter nicht in einzelnen oder mehreren Schaltstellungen verriegeln kann, um z.B. bei gefährlichen Anlagen oder Arbeiten unbefugtes oder unvorhergesehenes Schalten zu vermeiden. So kann eine solche Sicherung z.B. bei einer Arbeitsmaschine notwendig sein, wenn der Schalter in eine andere Schaltstufe geschaltet werden soll und sich dabei die Drehzahl ändert. Hierfür ist es häufig notwendig, daß die Schaltstufe verriegelt und erst durch eine besondere Handbetätigung entriegelt werden kann. Durch den Riegel wird man daran erinnert, daß eine besondere Vorkehrung beachtet werden muß. Auch bei Schaltungen von Motoren vom Linkslauf in den Rechtslauf kann es notwendig sein, derartige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.
Auch bei Gefahrenschaltern, die z.B. an der Außenseite von Warenhäusern in besonderer Höhe angebracht sind und z.B. nur mittels einer Stange über einen Haken betätigt werden kennen, sind derartige Vorrichtungen notwendig, um einen Mißbrauch der Schaltbetätigung zu vermeiden. Derartige Gefahrenschalter sind normalerweise eingeschaltet und können über die besagte Stange
\nlage
Busch-Jaeger Dürener Metallwerke Aktiengesellschaft Lüdenscheid
Blatt ...2 Aktenzeichen Bj6 l85/21c Gbm B.-J. 16.71 Datum
jederzeit ausgeschaltet werden, wobei dann der Ausschaltzustand gesperrt wird, damit er nicht unversehens wieder geändert wird. Dies ist z.B. der Fall, wenn bei einem Brand die elektrische Anlage von aussen abgeschaltet werden muß; falls ein Unwissender noch einmal schalten wollte, kann er dann infolge der Verriegelung nicht mehr ohne weiteres den Schalter betätigen. Es kann daher aus Versehen nicht wieder die Anlage eingeschaltet und unter Strom gesetzt werden. Erst wenn die Gefahr beseitigt ist, kann man den Schalter betätigen, indem z.B. mittels einer Steigeleiter der Schalter erreicht und mittels Entriegelung von Hand derselbe wieder betätigt wird.
Um nun eine derartige Verriegelung vornehmen zu können, sieht die Erfindung vor, daß ein gesondert vom Bedienungsmechanismus betätigbares Verriegelungsglied mit einem mit dem Bedienungsmechanismus in Verbindung stehenden Sperrglied zusammenwirft;. Nach der Erfindung kann ferner das Sperrglied aus einer auf der Schalterwelle angeordneten Scheibe hergestellt seinm die Anschläge oder Rasten für das Verriegelungsglied besitzia. Die Sperrscheibe kann mitibels einer Druckfeder und einem hierfür vorgesehenen Gegenlager lagesichernd auf der Schalterwelle gehalten werden.
Die Anschläge oder Rasten der Sperrscheibe können in der einen Drehrichtung abgeschrägt sein, wobei herausgedrückte Hocken oder auch aus der Scheibe herausgebogene Lappen schräg angeordnet sind, so daß im verrasteten Zustand das Bedienen des Schalters nur in der einen Drehrichtung ermöglicht wird.
—3—
Busch-Jaeger Dürener Metallwerke Aktiengesellschaft Lüdenscheid
Aktenzeichen B....36..185/21C. _Gbm B..j. Jj6J1 Datum
Das Verriegelungsg11ed kann aus einem von Hand bedienbaren Bolzen bestehen, der gegen den Druck einer Feder nur durch Zug aus seiner Verriegelung gelöst wird und bei Freigabe selbsttätig in die Sperrsbheibe einrastet. Dieser Sperrbolzen ist an seinem einem mit der Sperrscheibe zusammenarbeitenden Ende abgeschrägt um besser einrasten und um auf die schrägen Flächen auflaufen zu gönnen., und an seinem anderen Ende, dem Griff ende , mit Isoliermaterial umgeben. Der Sperrbolzen ist vofeilhafterweise im Gehäuse des Schalters oder in einem sonstigen Teil z.B. einer Front- oder Abdeckplatte gelagert.
In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Einrichtung als Beispiel dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch ein Schaltergehäuse, in dem der verriegelte Schalter angeordnet ist,
Fig. 2 und J5 unterschiedliche Ausführungen einer Sperrscheibe mit verschiedenartigen Verriegelungen,
Fig. 4 einen Schnitt durch eine Verriegelungseinrichtung mit einer Sperrscheibe gemäß Fig. 5
Fig. 5 eine Sperrscheibe mit automatischer Entrastung in nur einer Drehrichtung.
Der Schalter I1BeM^Zt als Bedienungsglied äußerlich sichtbar die Schalterwelle 2 und den Bädienungsgriff j5· Auf der Schalterwelle 2 ist das Sperrglied in Farm einer Sperrscheibe 4 angeordnet, welche in ihrer Lage durch die Feder 5* welche sich an dem Gegenlager einer Scheibe 6 abstützt, gehalten wird. Das Gegenlager β wird durch die Splintscheibe 7 auf der Welle 2 gehalten. Mit der Sperrscheibe 4 arbeitet das Verriegelungsglied in Form eines Sperrbolzens 8 zusammen, der in dem Gehäuse 9 ge-
Busch-Jaeger Dürener Mefallwerke Aktiengesellschaft Lüdenscheid
3β 185/21c Gbm B . 1671
Blatt ....Z Aktenzeichen ..^....^ ~.^£__..„ B.-J. .„._.._„ Datum
lagert ist. Der Sperrbolzen 8 wird durch eine Feder 10, die über den Bolzen geschoben ist., in die Rasten 4a, die z.B. durch Aussparungen gebildet sein können, injden Drehweg der Scheibe eingeschoben. Der Sperrbolzen 8 besitzt in bekannter Weise an seinem Griffende ein IsolierstUck 11, Der Sperrbolzen 8 äst so angeordnet, daß er bei Entriegelung nur gezogen werden kann; denn würde er zur Entriegelung durch Druckbetätigung bedient werden müssen, könnte bei einem unvorhergesehenen Anstoßen die Entriegelung schon ausgelöst werden.
In Fig. 2 ist die Sperrscheibe 4 mit nur einem Anschlag 4 ver-
oc 0
sehen, da der Schaltwinkel'hier 90 beträgt und der Schalter nur eine Ein- und Ausschaltstellung aufweist. Im eingeschalteten Zustand des Schalters hat der Sperrbolzen 8 eine derartige Lage, daß er mit seinem linken Ende auf der Sperrscheibe aufliegt, wodurch die Schalterwelle 2 mit der Sperrscheibe 4 in Uhrzeigerrichtung einmal um 90° ohne weiteres gedreht werden kann. Dann rastet der Sperrbolzen 8 in die Ausnehmung mit dem Anschlag 4a ein, so daß der Schalter nicht mehr zurück- und eingeschaltet werden kann, außer, daß der Sperrbolzen 8 wieder herausgezogen wird.
a b In Fig. 3 besitzt die Sperrscheibe 12 die Anschläge 12 , 12
undl2c. Der Schaltwinke]} beträgt hier z.B. l80°. Die Schalterwelle ist ohne Betätigung des Sperrbolzens 8 von der gezeigten Ausschaltstellung 1H die Stellung II und I bei Drehung der Welle mit Sperrscheibe 12 in Uhrzeigerrichtung ohne weiteres drehbar. Soll nun aber noch eine weitere Schaltstellung erreicht werden, dann stößt der Sperrbolzen 8 gegen den Nocken 12a,
Busch-Jaeger Dürener Mefallwerke Aktiengesellschaft lüdenscheid
Blatt 5 Aktenzeichen 3....3§. }.^/^}..9. 0^"1 B.-J. ^Z.1 Datum
so daß erst der Sperrbolzen 8 zurückgezogen werden muß,, damit man utter den locken 12d in die Rast 12C als dritte Schaltstel-
Vr
lung schalten kann. Ebenso ist natürlich auch eine Verriegelung von der dritten zur zweiten Schaltstellung bei entgegengesetzter Drehrichtung möglich.
In Fig. 4 und 5 ist eine Verriegelung gezeigt, bei der von zwei Anschlägen 14- und 14 aus nur in einer Drehrichtung der Schalter ohne Betätigung des Sperrbolzens 8 zu schalten ist, während nach der anderen Drehrichtung derselbe verriegelt ist. Hier ist der Schalter 13 mit der Sperrscheibe 14 versehen, welche die Verriegelungs- und Baststellen 14 , 14 , 14 und l4d enthält. Der SchaltwinkelΎ beträgt in diesem Fall 320°. In Fig. 5 ist zu sehen, daß die Schaltstellungen 0,Si und II aus Stellung 14 heraus frei erreichbar sind. Von der Schaltstellung III nach IV ist eine Verriegelung vorhanden; soll jedoch von der Schaltstellung IV nach III, und von III nach II zurückgeschaltet werden, so läuft das abgeschrägte Ende 8a des Sperrbolzens 8 auf die schrägen Flächen 14 der Verriegelungsscheibe 14 auf und gleitet von selbst aus der Verriegelung heraus, so daß in dieser Richtung zurückgeschaltet werden kann.

Claims (6)

Busch-Jaeger Dürener Metallwerke Aktlengesel 36 185/210ObB1 B..j. 1671 D,„m Schutzansprüche :
1.) "Vorrichtung zum Verriegeln von elektrischen Schaltern, dadurch gekennzeichnetj daß ein gesondert vom Bedienungsmechanismus betätigbares Verriegelungsglied (8) mit einem mit dem Bedienungsmechanismus in Verbindung stehenden Sperrglied (4, 12,14) zusammenwirkt.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (4, 12, 14) aus einer auf der Schalterwelle (2) angeordneten Scheibe besteht, welche Anschläge und/oder Rasten (4a, 12a, 12b, 12C, l4a, I4b, 14C) für das Verriegelungsglied (8) besitzt.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrscheibe (4, 12, 14) mittels einer Druckfeder (5) und einem Gegenlager (6, 7) lagersichernd auf der Schalterwele (2) gehalten ist.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge oder Rasten (14, 14 ) der Sperrscheibe (14) in einer Drehrichtung abgeschrägte locken, Flächen oder schräg aus der Scheibe herausgebogene Lappen (14 ) oder dergl. aufweisen, die im verrasteten Zustand das Bedienen des Schalters nur in einer Drehrichtung ermöglichen,
5.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied aus einem von Hand bedienbaren Sperrbolzen (8) besteht, der gegen die Wirkung einer Feder (1O) nur durch Zug aus seiner Verriegelung gelöst wird und bei Freigabe selbst-
Busch-Jaeger Diirener Mefallwerke Aktiengesellschaft Lüdenscheid
AkfenzeIchenB. 36 185/21C Gbm B..j. 1671 Dafum
tätig in die Sperrscheibe (4, 12, 14) einrastet.
6.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrbolzen (8) an sejrem einen mit der Sperrscheibe (4, 12, l4) zusammenarbeitenden Ende (8a) abgeschrägt und an seinem Griffende mit einer Isolierung versehen ist.
7· ) "Vorrichtung nach Anspruch 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrbolzen (8) im Gehäuses (9) des Schalters (1) oder einer sonstigen Abdeckung oder dergl. gelagert ist.
DE1959B0036185 1959-01-22 1959-01-22 Vorrichtung zum verriegeln von elektrischen schaltern. Expired DE1908656U (de)

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Publication Number Publication Date
DE1908656U true DE1908656U (de) 1965-01-21

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DE1959B0036185 Expired DE1908656U (de) 1959-01-22 1959-01-22 Vorrichtung zum verriegeln von elektrischen schaltern.

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DE (1) DE1908656U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2710186A1 (fr) * 1993-09-14 1995-03-24 Kloeckner Moeller Gmbh Interrupteur à commande manuelle avec un verrouillage.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2710186A1 (fr) * 1993-09-14 1995-03-24 Kloeckner Moeller Gmbh Interrupteur à commande manuelle avec un verrouillage.

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