DE1553570C - Verriegelung fur Geldschrankturen od dgl - Google Patents

Verriegelung fur Geldschrankturen od dgl

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DE1553570C
DE1553570C DE1553570C DE 1553570 C DE1553570 C DE 1553570C DE 1553570 C DE1553570 C DE 1553570C
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DE
Germany
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lock
locking
door
bolt
magnet
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Leslie Robert London Moss
Original Assignee
Ministers für öffentliches Bauwe sen und öffentliche Arbeiten in der Re gierung Ihrer Majestät der Konigin von Großbritannien und Nordirland, London
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Description

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Die Erfindung betrifft eine Verriegelung für Geld- des Gestänges angebrachten, mit den weiteren Kurschranktüren od. dgl. Geldschränke werden im all- venscheiben bzw. der Sperrkurvenscheibe und dem gemeinen mittels eines oder mehrerer an der Geld- Zapfen zusammenwirkenden Anschlag mit der schranktür angeordneter Riegel verriegelt, welche Kurvenscheibe derart gekuppelt ist, daß bei Betätiin eine Ausnehmung bzw. in Ausnehmungen des 5 gung der Kurvenscheibe im Öffnungssinn das Zuhal-Geldschrankgehäuses einschiebbar sind. Kommen tungsorgan aus seiner Zuhaltestellung geschwenkt mehrere Schubriegel zur Anwendung, so sind ;sie an wird.
einem gemeinsamen Riegelbalken angeordnet, an Im folgenden wird die Erfindung an Hand zweier
welchen wiederum eine sich in horizontaler Richtung Ausführungsbeispiele, von denen das eine in der
erstreckende Riegelstange befestigt ist. Diese Riegel- io Zeichnung dargestellt ist, erläutert. Es zeigt
stange ist mittels eines Handrades an der Außenseite Fig. 1 eine Ansicht der Verriegelung von der
der Tür bewegbar und wirkt mit einem Schloß zu- Rückseite der Geldschranktür aus in Sperrstellung
sammen, welches die Riegelstange in der Schließ- der Verriegelung,
stellung sichert. F i g. 2 eine Ansicht entsprechend Fig. 1 in ge-
Beim Aufbrechen von Geldschränken wird mit- 15 öffneter Stellung der Verriegelung und
unter so verfahren, daß das Schloß durch eine F i g. 3 einen Schnitt durch die Verriegelung nach
Sprengladung aufgesprengt wird, wonach die Riegel- Linie III-III in F i g. 1.
stange durch Betätigung des Handrades verschoben In der Zeichnung ist eine Verriegelung dargestellt, werden kann. Um eine Verschiebung der Riegel- welche an der Tür 1 eines Geldschranks angeordnet stangen während oder nach einem solchen Eingriff 20 ist. Schubriegel 2 der Geldschranktür sind an einem zu verhindern, kann man eine zusätzliche Zuhaltung sich in senkrechter Richtung erstreckenden Riegelvorsehen, welche neben dem Riegel des Sperrschlos- balken 3 befestigt, reichen durch öffnungen 4 in ses wirksam ist und jede Bewegung der Riegelstange der Seitenwand der Geldschranktür 1 hindurch und verhindert, wenn die Geldschranktür einmal ord- sind gemäß Fig. 1 in Ausnehmungen S des GeIdnungsgemäß verschlossen ist. 25 schrankgehäuses eingeschoben. Mit dem Riegel-Aus der USA.-Patentschrift 1 725 886 ist eine Ver- balken 3 ist eine Riegelstange 6 verbunden, welche riegelung für Geldschranktüren od. dgl. bekannt, zum Zwecke der Betätigung der Schubriegel längsweiche eine längsverschiebliche, mit mindestens verschieblich gelagert ist. Hierzu sind der Riegeleinem Schubriegel zusammenwirkende, kurvenschei- stange 6 Führungsschlitze 7 vorgesehen, durch welbenbetätigte Riegelstange aufweist, die in der Schließ- 30 ehe Schrauben 8 hindurchreichen, die in der Geldstellung durch ein Schloß und ein Zuhaltungsorgan schranktür 1 verschraubt sind. Die Führungsschlitze 7 gesichert ist. und die Schrauben 8 dienen zur Halterung der Riegel-
Bei dieser bekannten Verriegelung wird das Zuhal- stange 6 an der Tür 1, während sie zugleich eine tungsorgan durch eine Gestängeverbindung mit dem Längsverschieblichkeit der Riegelstange ermöglichen. Gehäuse des Sperrschlosses stets in Freigabestellung 35 An der Riegelstange 6 ist ein sich nach unten ergehalten und klappt erst bei Gewalteinwirkung auf streckender Flansch 9 angeordnet, welcher eine nach das Sperrschloß in eine Zuhaltestellung um. .. . unten offene rechteckförmige Ausnehmung 10 auf-
Nachteilig ist bei der bekannten Verriegelung, daß weist. Innerhalb dieser Ausnehmung 10 befindet sich das Zuhaltungsorgan bei ordnungsgemäßer Betäti- eine Kurvenscheibe 11, deren Mantelfläche an den gung stets in Freigabestellung verbleibt und so die 4° zueinander parallelen und zu der Riegelbewegungs-Gefahr besteht, daß sich das Zuhaltungsorgan fest- richtung senkrechten Seitenflächen der Ausnehmung setzt und im Falle der Zerstörung des Sperrschlosses anliegt und die an einer mit einem Handrad des nicht sicher in die Zuhaltestellung umschlagen kann. Riegelantriebs in Verbindung stehenden Welle 12 Außerdem nimmt das Zuhaltungsorgan der bekann- gelagert ist. Durch eine Drehung der Welle 12 mittels ten Verriegelung auf Grund der normalerweise ein- 45 des nicht dargestellten Handrads wird die Kurvengenommenen Freigabestellung keine auf die Riegel- scheibe 11 verdreht, so daß die Riegelstange 6 in stange in Öffnungsrichtung einwirkenden Kräfte auf, Längsrichtung verschoben wird,
welche somit ausschließlich von den Sperrorganen Die Kurvenscheibe 11 ist so geformt, daß sie sich in des Schlosses aufgenommen werden müssen. allen Stellungen mit den beiden zueinander parallelen
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst wer- 50 Seitenflächen der Ausnehmung 10 in Berührung beden, eine Verriegelung für Geldschranktüren od. dgl. findet. Außerdem erlaubt die Formgebung der Kurmit einer längsverschieblichen, mit mindestens einem venscheibe 11 eine gewisse Leerdrehung des Hand-Schubriegel zusammenwirkend, kurvenscheibenbetä- rads, welche keine Bewegung der Riegelstange zur tigten Riegelstange, die in der Schließstellung durch Folge hat. Von der Kurvenscheibe 11 steht nach ein Schloß und ein Zuhaltungsorgan gesichert ist, zu 55 einer Seite in axialer Richtung ein Zapfen 13 ab, schaffen, bei der das Zuhaltungsorgan für die Riegel- welcher bei Drehung des Handrads mit einer ebenstange unabhängig von einem Schloß in der Zuhalte- falls an der Welle 12 gelagerten Sperrkurvenscheibe stellung gehalten werden kann und nur beim ord- 14 im Sinne einer Längsverschiebung eines Gestänges nungsgemäßen öffnen der Verriegelung unmittelbar IS zusammenwirkt. Dieses Gestänge 15 ist längsvervor dem Zurückbewegen der Riegelstange diese vom 6° schieblich an einer Führung 16, die an einem Schloß-Zuhaltungsorgan freigegeben wird. gehäuse 17 festgeschraubt ist, geführt.
Erfindungsgcmäß wird diese Aufgabe dadurch gc- Das Schloß 17 ist seinerseits an der Geldschranklöst, daß auf der Kurvenscheibe zum Betätigen der tür 1 festgeschraubt. Das Schloßgehäuse wirkt mit Riegelstange weitere Kurvcnscheiben oder eine Sperr- einem Schloßriegel 18 zusammen, der durch einen kurvenscheibe und ein Zapfen angeordnet sind, daß 65 Schlüssel oder durch eine Kombinationsscheibe bedas Zuhaltungsorgan am rückwärtigen F.ndc der tütigt wird und in eine in dem Flansch 9 angeordnete Riegelstange angreift und daß das Zulialtungsorgan Ausnehmung 19 und in eine Ausnehmung \5a in dem über ein Ciestiinge und einen am vorderen linde Gestänge 15 eingreift. Das vordere Ende des Ge-
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magneten.
Das schalenförmige Gehäuse 1 der Haltevorrichtung, das zweckmäßigerweise nach dem Spritzgießverfahren aus Kunststoff gefertigt wird, ist auf derjenigen Seite, die der senkrechten Tragwand 2 — beispielsweise eines Kühlschranks — zugewandt ist, offen und wird nach Einsetzen des Magneten 3 auf dieser offenen Seite durch eine Bodenplatte 4 abgedeckt. Das Gehäuse 1 weist eine Bohrung 5 und die Bodenplatte 4 eine Bohrung 6 auf. Diese koaxialen Bohrungen sind dazu be- ίο stimmt, den Endzapfen des in F i g. 2 und 4 dargestellten Drehbolzens 7 als Lager zu dienen.
Der mittlere Teil des Drehbolzens 7 ist exzentrisch versetzt. Die beiden einander um 180° gegenüberliegenden äußersten Stellungen dieses Exzenters 7' sind in F i g. 1 durch gestrichelte bzw. durch strichpunktierte Linien angedeutet
Der Magnet 3 ist mit einem Langloch 8 versehen, dessen Längsrichtung quer zur Verstellrichtung des Magneten 3 verläuft, und ist in die Höhlung des Gehäuses 1 so eingesetzt, daß der Exzenter T des Drehbolzens 7 durch dieses Langloch 8 hindurchgeht. Auch in F i g. 3 sind die beiden äußersten Exzenterstellungen durch einen gestrichelten und durch einen strichpunktierten Kreis angedeutet und zu der erstgenannten Stellung die Lage des Langlochs 8 ebenfalls durch gestrichelte Linien. In dieser Stellung des Exzenters 7' ist der Magnet 3 vollständig nach links hinausgeschoben, d. h. in diejenige Richtung, in der vor ihm die an der Tür befestigte Gegenplatte 15 liegt. In der durch strichpunktierte Linien bezeichneten Stellung des Exzenters T ist der Magnet 3 ganz nach hinten zurückgezogen.
Der gesamte Verschiebeweg des Magneten 3 ist also gleich dem doppelten Abstand der Exzenterachse von der Hauptachse des Drehbolzens 7, die durch die beiden Endzapfen dieses Bolzens 7 führt. Eine Verschiebung des Magneten 3 um diese Strecke wird durch eine Drehung des Drehbolzens 7 um 180° bewirkt. Es genügt daher, den Drehwinkel des Drehbolzens 7 auf diesen Betrag_einer halben Drehung zu beschränken. Dieses geschieht mittels eines Anschlags 9, der mit einem entsprechenden Gegenschlag 10 der Bodenplatte 4 zusammenwirkt
Um der Drehung des Drehbolzens 7 einen ausreichenden Widerstand entgegenzusetzen, ist der Bolzen 7 an dem in dem Gehäuse 1 gelagerten Ende durch einen Stützkonus 11 mit Konus-Feinverzahnung abgestützt. Eine entsprechende Feinverzahnung ist in einer konusförmigen Stützfläche 12 der Lagerbohrung 5 angebracht, wie es in F i g. 1 dargestellt ist. In F i g. 3 ist diese Feinverzahnung nicht besonders gezeichnet, damit die Andeutungen des Exzenters 7' in seinen beiden Grenzstellungen und des im Magneten 3 angebrachten Langlochs 8 klar erkennbar sind.
Die genannte Feinverzahnung (Rändelung) mag etwa 0,3 mm tief sein. Dieses genügt vollkommen. Da beim Drehen des Drehbolzens 7 die Scheitelkanten der beiden Verzahnungen übereinander hinweggleiten müssen, ist ein elastisches Nachgeben der Haltevorrichtung in Achsrichtung des Drehbolzens um diesen Betrag notwendig. Diese Nachgiebigkeit kann einerseits durch das Gehäuse 1 und andererseits durch die Bodenplatte 4 gegeben sein.
Betrachtet man F i g. 1 als waagerechten Schnitt durch eine senkrechte Tragwand 2 nebst an dieser befestigtem schalenförmigem Gehäuse 1, so liegt der Drehbolzen 7 waagerecht, wobei die Stirnfläche des im Gehäuse 1 gelagerten Bolzenendes frei zugänglich ist. Diese Stirnfläche ist mit einer Nut 13 versehen, so daß die genaue Justierung mittels eines Schraubenziehers vorgenommen werden kann.
Der Magnet 3 selbst hat üblicherweise die Form eines Quaders, dessen große Rechteckflächen die beiden Pole darstellen. Auf diese beiden Polflächen sind Polblättchen 14 aufgesetzt, die über die äußere Schmalfläche des Magneten 3 hinausragen und die die wirksamen Pole des gesamten Magnetsystems 3/14 darstellen. Der Bolzen 5 geht mit seinem Exzenter T somit durch die beiden Polblättchen 14 und den eigentlichen Magneten 3 hindurch. An der zu haltenden Tür ist gegenüber den beiden wirksamen Polen die Gegenplatte 15 befestigt.
Die vorstehenden Erläuterungen sind von dem Fall ausgegangen, daß der Schnäpper an einer senkrechten Tragwand 2 angeordnet ist und dementsprechend die Gegenplatte 15 an der senkrechten Randkante der Tür. Wird der Schnäpper an einer waagerechten Wand eines Möbelstücks — also an der oberen oder der unteren Kante der Türöffnung — befestigt und dementsprechend die Gegenplatte 15 an der oberen oder unteren Randkante der Tür, so ergeben sich die gleichen Verhältnisse, nur unter räumlicher Drehung um 90°.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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