DE1553570C - Verriegelung fur Geldschrankturen od dgl - Google Patents
Verriegelung fur Geldschrankturen od dglInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Verriegelung für Geld- des Gestänges angebrachten, mit den weiteren Kurschranktüren
od. dgl. Geldschränke werden im all- venscheiben bzw. der Sperrkurvenscheibe und dem
gemeinen mittels eines oder mehrerer an der Geld- Zapfen zusammenwirkenden Anschlag mit der
schranktür angeordneter Riegel verriegelt, welche Kurvenscheibe derart gekuppelt ist, daß bei Betätiin
eine Ausnehmung bzw. in Ausnehmungen des 5 gung der Kurvenscheibe im Öffnungssinn das Zuhal-Geldschrankgehäuses
einschiebbar sind. Kommen tungsorgan aus seiner Zuhaltestellung geschwenkt mehrere Schubriegel zur Anwendung, so sind ;sie an wird.
einem gemeinsamen Riegelbalken angeordnet, an Im folgenden wird die Erfindung an Hand zweier
welchen wiederum eine sich in horizontaler Richtung Ausführungsbeispiele, von denen das eine in der
erstreckende Riegelstange befestigt ist. Diese Riegel- io Zeichnung dargestellt ist, erläutert. Es zeigt
stange ist mittels eines Handrades an der Außenseite Fig. 1 eine Ansicht der Verriegelung von der
der Tür bewegbar und wirkt mit einem Schloß zu- Rückseite der Geldschranktür aus in Sperrstellung
sammen, welches die Riegelstange in der Schließ- der Verriegelung,
stellung sichert. F i g. 2 eine Ansicht entsprechend Fig. 1 in ge-
Beim Aufbrechen von Geldschränken wird mit- 15 öffneter Stellung der Verriegelung und
unter so verfahren, daß das Schloß durch eine F i g. 3 einen Schnitt durch die Verriegelung nach
Sprengladung aufgesprengt wird, wonach die Riegel- Linie III-III in F i g. 1.
stange durch Betätigung des Handrades verschoben In der Zeichnung ist eine Verriegelung dargestellt,
werden kann. Um eine Verschiebung der Riegel- welche an der Tür 1 eines Geldschranks angeordnet
stangen während oder nach einem solchen Eingriff 20 ist. Schubriegel 2 der Geldschranktür sind an einem
zu verhindern, kann man eine zusätzliche Zuhaltung sich in senkrechter Richtung erstreckenden Riegelvorsehen,
welche neben dem Riegel des Sperrschlos- balken 3 befestigt, reichen durch öffnungen 4 in
ses wirksam ist und jede Bewegung der Riegelstange der Seitenwand der Geldschranktür 1 hindurch und
verhindert, wenn die Geldschranktür einmal ord- sind gemäß Fig. 1 in Ausnehmungen S des GeIdnungsgemäß
verschlossen ist. 25 schrankgehäuses eingeschoben. Mit dem Riegel-Aus der USA.-Patentschrift 1 725 886 ist eine Ver- balken 3 ist eine Riegelstange 6 verbunden, welche
riegelung für Geldschranktüren od. dgl. bekannt, zum Zwecke der Betätigung der Schubriegel längsweiche
eine längsverschiebliche, mit mindestens verschieblich gelagert ist. Hierzu sind der Riegeleinem
Schubriegel zusammenwirkende, kurvenschei- stange 6 Führungsschlitze 7 vorgesehen, durch welbenbetätigte
Riegelstange aufweist, die in der Schließ- 30 ehe Schrauben 8 hindurchreichen, die in der Geldstellung
durch ein Schloß und ein Zuhaltungsorgan schranktür 1 verschraubt sind. Die Führungsschlitze 7
gesichert ist. und die Schrauben 8 dienen zur Halterung der Riegel-
Bei dieser bekannten Verriegelung wird das Zuhal- stange 6 an der Tür 1, während sie zugleich eine
tungsorgan durch eine Gestängeverbindung mit dem Längsverschieblichkeit der Riegelstange ermöglichen.
Gehäuse des Sperrschlosses stets in Freigabestellung 35 An der Riegelstange 6 ist ein sich nach unten ergehalten
und klappt erst bei Gewalteinwirkung auf streckender Flansch 9 angeordnet, welcher eine nach
das Sperrschloß in eine Zuhaltestellung um. .. . unten offene rechteckförmige Ausnehmung 10 auf-
Nachteilig ist bei der bekannten Verriegelung, daß weist. Innerhalb dieser Ausnehmung 10 befindet sich
das Zuhaltungsorgan bei ordnungsgemäßer Betäti- eine Kurvenscheibe 11, deren Mantelfläche an den
gung stets in Freigabestellung verbleibt und so die 4° zueinander parallelen und zu der Riegelbewegungs-Gefahr
besteht, daß sich das Zuhaltungsorgan fest- richtung senkrechten Seitenflächen der Ausnehmung
setzt und im Falle der Zerstörung des Sperrschlosses anliegt und die an einer mit einem Handrad des
nicht sicher in die Zuhaltestellung umschlagen kann. Riegelantriebs in Verbindung stehenden Welle 12
Außerdem nimmt das Zuhaltungsorgan der bekann- gelagert ist. Durch eine Drehung der Welle 12 mittels
ten Verriegelung auf Grund der normalerweise ein- 45 des nicht dargestellten Handrads wird die Kurvengenommenen
Freigabestellung keine auf die Riegel- scheibe 11 verdreht, so daß die Riegelstange 6 in
stange in Öffnungsrichtung einwirkenden Kräfte auf, Längsrichtung verschoben wird,
welche somit ausschließlich von den Sperrorganen Die Kurvenscheibe 11 ist so geformt, daß sie sich in des Schlosses aufgenommen werden müssen. allen Stellungen mit den beiden zueinander parallelen
welche somit ausschließlich von den Sperrorganen Die Kurvenscheibe 11 ist so geformt, daß sie sich in des Schlosses aufgenommen werden müssen. allen Stellungen mit den beiden zueinander parallelen
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst wer- 50 Seitenflächen der Ausnehmung 10 in Berührung beden,
eine Verriegelung für Geldschranktüren od. dgl. findet. Außerdem erlaubt die Formgebung der Kurmit
einer längsverschieblichen, mit mindestens einem venscheibe 11 eine gewisse Leerdrehung des Hand-Schubriegel
zusammenwirkend, kurvenscheibenbetä- rads, welche keine Bewegung der Riegelstange zur
tigten Riegelstange, die in der Schließstellung durch Folge hat. Von der Kurvenscheibe 11 steht nach
ein Schloß und ein Zuhaltungsorgan gesichert ist, zu 55 einer Seite in axialer Richtung ein Zapfen 13 ab,
schaffen, bei der das Zuhaltungsorgan für die Riegel- welcher bei Drehung des Handrads mit einer ebenstange
unabhängig von einem Schloß in der Zuhalte- falls an der Welle 12 gelagerten Sperrkurvenscheibe
stellung gehalten werden kann und nur beim ord- 14 im Sinne einer Längsverschiebung eines Gestänges
nungsgemäßen öffnen der Verriegelung unmittelbar IS zusammenwirkt. Dieses Gestänge 15 ist längsvervor
dem Zurückbewegen der Riegelstange diese vom 6° schieblich an einer Führung 16, die an einem Schloß-Zuhaltungsorgan
freigegeben wird. gehäuse 17 festgeschraubt ist, geführt.
Erfindungsgcmäß wird diese Aufgabe dadurch gc- Das Schloß 17 ist seinerseits an der Geldschranklöst,
daß auf der Kurvenscheibe zum Betätigen der tür 1 festgeschraubt. Das Schloßgehäuse wirkt mit
Riegelstange weitere Kurvcnscheiben oder eine Sperr- einem Schloßriegel 18 zusammen, der durch einen
kurvenscheibe und ein Zapfen angeordnet sind, daß 65 Schlüssel oder durch eine Kombinationsscheibe bedas
Zuhaltungsorgan am rückwärtigen F.ndc der tütigt wird und in eine in dem Flansch 9 angeordnete
Riegelstange angreift und daß das Zulialtungsorgan Ausnehmung 19 und in eine Ausnehmung \5a in dem
über ein Ciestiinge und einen am vorderen linde Gestänge 15 eingreift. Das vordere Ende des Ge-
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magneten.
Das schalenförmige Gehäuse 1 der Haltevorrichtung, das zweckmäßigerweise nach dem Spritzgießverfahren
aus Kunststoff gefertigt wird, ist auf derjenigen Seite, die der senkrechten Tragwand 2 — beispielsweise eines
Kühlschranks — zugewandt ist, offen und wird nach Einsetzen des Magneten 3 auf dieser offenen Seite
durch eine Bodenplatte 4 abgedeckt. Das Gehäuse 1 weist eine Bohrung 5 und die Bodenplatte 4 eine Bohrung
6 auf. Diese koaxialen Bohrungen sind dazu be- ίο stimmt, den Endzapfen des in F i g. 2 und 4 dargestellten
Drehbolzens 7 als Lager zu dienen.
Der mittlere Teil des Drehbolzens 7 ist exzentrisch versetzt. Die beiden einander um 180° gegenüberliegenden
äußersten Stellungen dieses Exzenters 7' sind in F i g. 1 durch gestrichelte bzw. durch strichpunktierte
Linien angedeutet
Der Magnet 3 ist mit einem Langloch 8 versehen, dessen Längsrichtung quer zur Verstellrichtung des
Magneten 3 verläuft, und ist in die Höhlung des Gehäuses 1 so eingesetzt, daß der Exzenter T des Drehbolzens
7 durch dieses Langloch 8 hindurchgeht. Auch in F i g. 3 sind die beiden äußersten Exzenterstellungen
durch einen gestrichelten und durch einen strichpunktierten Kreis angedeutet und zu der erstgenannten
Stellung die Lage des Langlochs 8 ebenfalls durch gestrichelte Linien. In dieser Stellung des Exzenters 7' ist
der Magnet 3 vollständig nach links hinausgeschoben, d. h. in diejenige Richtung, in der vor ihm die an der Tür
befestigte Gegenplatte 15 liegt. In der durch strichpunktierte Linien bezeichneten Stellung des Exzenters
T ist der Magnet 3 ganz nach hinten zurückgezogen.
Der gesamte Verschiebeweg des Magneten 3 ist also gleich dem doppelten Abstand der Exzenterachse von
der Hauptachse des Drehbolzens 7, die durch die beiden Endzapfen dieses Bolzens 7 führt. Eine Verschiebung
des Magneten 3 um diese Strecke wird durch eine Drehung des Drehbolzens 7 um 180° bewirkt. Es genügt
daher, den Drehwinkel des Drehbolzens 7 auf diesen Betrag_einer halben Drehung zu beschränken. Dieses
geschieht mittels eines Anschlags 9, der mit einem entsprechenden Gegenschlag 10 der Bodenplatte 4 zusammenwirkt
Um der Drehung des Drehbolzens 7 einen ausreichenden Widerstand entgegenzusetzen, ist der Bolzen
7 an dem in dem Gehäuse 1 gelagerten Ende durch einen Stützkonus 11 mit Konus-Feinverzahnung abgestützt.
Eine entsprechende Feinverzahnung ist in einer konusförmigen Stützfläche 12 der Lagerbohrung 5 angebracht,
wie es in F i g. 1 dargestellt ist. In F i g. 3 ist diese Feinverzahnung nicht besonders gezeichnet, damit
die Andeutungen des Exzenters 7' in seinen beiden Grenzstellungen und des im Magneten 3 angebrachten
Langlochs 8 klar erkennbar sind.
Die genannte Feinverzahnung (Rändelung) mag etwa 0,3 mm tief sein. Dieses genügt vollkommen. Da
beim Drehen des Drehbolzens 7 die Scheitelkanten der beiden Verzahnungen übereinander hinweggleiten
müssen, ist ein elastisches Nachgeben der Haltevorrichtung in Achsrichtung des Drehbolzens um diesen Betrag
notwendig. Diese Nachgiebigkeit kann einerseits durch das Gehäuse 1 und andererseits durch die Bodenplatte
4 gegeben sein.
Betrachtet man F i g. 1 als waagerechten Schnitt durch eine senkrechte Tragwand 2 nebst an dieser befestigtem
schalenförmigem Gehäuse 1, so liegt der Drehbolzen 7 waagerecht, wobei die Stirnfläche des im
Gehäuse 1 gelagerten Bolzenendes frei zugänglich ist. Diese Stirnfläche ist mit einer Nut 13 versehen, so daß
die genaue Justierung mittels eines Schraubenziehers vorgenommen werden kann.
Der Magnet 3 selbst hat üblicherweise die Form eines Quaders, dessen große Rechteckflächen die beiden
Pole darstellen. Auf diese beiden Polflächen sind Polblättchen 14 aufgesetzt, die über die äußere Schmalfläche
des Magneten 3 hinausragen und die die wirksamen Pole des gesamten Magnetsystems 3/14 darstellen.
Der Bolzen 5 geht mit seinem Exzenter T somit durch die beiden Polblättchen 14 und den eigentlichen Magneten
3 hindurch. An der zu haltenden Tür ist gegenüber den beiden wirksamen Polen die Gegenplatte 15
befestigt.
Die vorstehenden Erläuterungen sind von dem Fall ausgegangen, daß der Schnäpper an einer senkrechten
Tragwand 2 angeordnet ist und dementsprechend die Gegenplatte 15 an der senkrechten Randkante der Tür.
Wird der Schnäpper an einer waagerechten Wand eines Möbelstücks — also an der oberen oder der unteren
Kante der Türöffnung — befestigt und dementsprechend die Gegenplatte 15 an der oberen oder unteren
Randkante der Tür, so ergeben sich die gleichen Verhältnisse, nur unter räumlicher Drehung um 90°.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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