DE1908626U - Siebdruckmaschine. - Google Patents
Siebdruckmaschine.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F15/00—Screen printers
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- B41F15/40—Inking units
- B41F15/42—Inking units comprising squeegees or doctors
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Das Muster betrifft eine Siebdruckmaschine mit einem Sieb, auf welchem ein Rakel Torgesehen ist, wobei Sieb und Rakel
gegeneinander bewegbar sind und zum Antrieb eines dieser Teile ein Kurbeltrieb zur Hin- und Herbewegung einer Zahnstange
vorges.eh.en ist, die in ein Zahnrad zum Antrieb eines der Teile eingreift.
Bei einer solchen Ausführungsform ist es bekannt, das Zahnrad
auf einer Welle anzuordnen, die auch ein Antriebsmittel für ein Sieb oder Rakel trägt.
Diese bekannte Ausführungsform benutzt als Antriebsmittel
ein bandförmiges Element, beispielsweise eine Kette, in deren Zug das Sieb oder der Rakel angeordnet ist. Dieses
bandförmige Element wird über Umlenkrollen geführt, von denen eine mit dem Zahnrad verbunden ist, auf das die Zahnstange
einwirkt, die vom Kurbeltrieb angetrieben wird.
An Siebdruckmaschinen igt es auch bekannt, zur Hin- und Herbewegung
zum Beispiel des Siebes einen Schwenkhebel vorzusehen, der beispielsweise an seinem mit dem Siebrahmen in
Eingriff kommenden Ende geschlitzt ist und in den Schlitz einen Zapfen aufnimmt, der an dem Siebrahmen angeordnet ist.
Dieser Schwenkhebel wird zwischen seiner Schwenklagerung und dem mit dem Siebrahmen in Eingriff stehenden Ende von einem
Kurbeltrieb angetrieben, wobei die Möglichkeit besteht, die Angriffsstelle des Kurbeltriebes an dem Schwenkhebel zwecks
Veränderung der Übersetzung zu verändern.
Diese bekannte Ausführung hat wesentliche Nachteile, weil der bauliche Aufwand aufgrund des Schwenkhebels gross ist, die
Kraftübertragung, insbesondere bei Schrägstellung des Schwenkhebels
bezüglich der Bewegungsrichtung des Siebes schlecht ist und ein Teil der aufgebrachten Leistung durch Reibung
verlorengeht und darüber hinaus die hebelartigen Teile in bezug zu dem Kurbelantrieb mechanisch genügend gross bemessen
werden müssen, um überhaupt eine ausreichende Siebbewegung zu gewährleisten. Weiterhin ist es nachteilig, dass bei der
bekannten Ausführung der Kurbeltrieb unmittelbar über einen Schwenkhebel, der im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung
des Siebes angeordnet ist, auf das Sieb einwirkt, wobei die Nachteile erheblicher Baugrösse, schlechter Kraftübertragung
und eines grossen Leistungsverbrauchs vorhanden sind.
Auch "bei der Aus führungs form mit dem umlenkbaren Element
ergibt sich ein erheblicher baulicher Aufwand, weil beispielsweise ausser dem Zahnstangenantrieb vier Führungsrader
und eine Spannrolle angeordnet sind. Die federbelastete
Spannrolle gibt insbesondere im Augenblick der Umsteuerung nach, so dass Schwingungen in dem Element oder Stösse im Antrieb,
beispielsweise des Siebes, entstehen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass in der Führung des Elementes ein gewisser
Nachlauf eintreten kann, der sich aus Nachgiebigkeiten der Spannrolle ergibt. Die Arbeitsgeschwindigkeit dieser
bekannten Ausführung ist zwar bereits höher als die vorher erwähnte Ausführung mit einem Schwenkhebel. Dem Muster liegt
die Aufgabe zugrunde, eine Lösung zu schaffen, welche eine weitere Geschwindigkeitssteigerung zulässt, einen gleichmassigen
Lauf des Siebes sicherstellt und mit weniger Teilen auskommt, wobei zugleich eine geringere Baugrösse erreicht
werden soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass
eine Pleuelstange des als Antrieb dienenden Kurbeltriebes als Zahnstange ausgebildet ist und ein Zahnrad, welches-mit
einem grösseren,seinerseits mit der Zahnstange eines der Teile, Sieb oder Rakel, kämmenden Zahnrad verbunden ist, antreibt.
Vorteilhaft sind beide Zahnräder auf einer gemeinsamen Welle angeordnet.
Diese Ausführungsform schafft trotz Verwendung eines Kurbel-
triebs einen praktischen kraftSchlussigen Antrieb mit ausgewuchteten
Teilen, so dass keine Stösse im Antrieb bei der Umkehrung der Siebbewegung auftreten. Die Massen sind durch
die rotationssymmetrische Ausbildung der Zahnräder ausgewuchtet. Die Eingriffe zwischen den Zahnstangen und den Zahnrädern
stellen dabei eine ständige Belastung des Antriebs sicher, was wesentlich ist, um einen gleichmässigen lauf zu
erzielen«, Damit ist eine erheblich grössere Arbeitsgeschwindigkeit
möglich, und der Antrieb kann auf sehr kleinem Raum aufgebracht werden.
Die grössereAusbildung des Zahnrades, das beispielsweise mit
der Zahnstange am Sieb in Eingriff steht, führt dabei zu einer Übersetzung der Bewegung der Pleuelstange ins G-rössere,
was hinsichtlich einer raumsparenden Ausführungsform vorteilhaft
ist. für besonders zweckmässig wird eine Übersetzung Ton etwa 3 s 5 gehalten. Hierdurch haben sich auch besonders
günstige Verhältnisse für die Massenverteilung im Antrieb ergeben.
Gemäss einer zweckmässigen Ausgestaltung des Musters ist
die Zahnstange unmittelbar an den Kurbelzapfen angelenkt und auf der Welle eine Zahnstangenführung verschwenkbar, angeordnet,
die den Eingriff zwischen der Zahnstange und dem zugeordneten Zahnrad sicherstellt.
Das Muster wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sinds aber lediglich
die prinzipiellen Teile für den Antrieb des Siebes zeigen. In der Zeichnung zeigen;
fig. 1 : eine schematische Seitenansicht eines mustergemässen
Siebantriebes,
Pig. 2 : eine Stirnansicht von Pig. I.
In den Fig. 1 und 2 sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Auf einem Gestell 1 sind beispielsweise
mit 2 und 3 bezeichnete Seitenrahmenteile angeordnet. Diese tragen an den oberen Enden bezüglich der Pig. 2 senkrecht
zur Zeichnungsebene verlaufende Pührungsstangen 4, 5 für ein
Sieb 6. Über dem Sieb ist in nicht näher dargestellter Weise an hochgezogenen Rahmenabschnitten ein Rakel 7 angeordnet.
An dem Sieb befindet sich seitlich ein Siebträger 8, an dem eine Zahnstange 9 befestigt ist, deren Verzahnung nach unten
gerichtet ist.
Parallel zum Seitenrahmen 3 ist eine weitere Seitenwand 10 an dem Gestell angeordnet. In den Rahmenelementen 3 und 10 ist
eine Welle 11 frei verdrehbar gelagert. Sie trägt ein grösseres Zahnrad 12 und ein kleineres Zahnrad 13» die vermittels
der Welle drehfest verbunden sind. Mit dem kleinen
- 5
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Zahnrad steht eine Zahnstange 14 in Eingriff, welche an
einer Kurbeischeibe 15 um den Zapfen 16 verschwenkbar angelenkt
ist. Die Kurbelscheibe 15 ist auf einer Welle 17 angeordnet, die ebenfalls zwischen den Rahmenteilen 3 und 10
gelagert ist und die an einem ihrer Enden mit einer Antriebsmotor-G-etriebeeinheit
18 gekuppelt ist. Diese JLntriebsmotor-Getriebeeinheit
könnte beispielsweise gemäss Pig. 2 auch an
der linken Seite des Seitenrahmens 3 angeordnet sein, wenn der zu bedruckende G-egenstand in Verlängerung der Welle 11
unter das Sieb gebracht wird.
Somit ist erkennbar, dass eine Übertragungsanordnung geschaffen wird, die auf kleinstem Raum konzentriert ist und in
ihren Teilen, abgesehen vom vernachlässigbaren Zahnspiel, kein Spiel aufweist.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine besonders einfache Möglichkeit zur Gewährleistung des Eingriffs zwischen der Zahnstange 14
und dem Zahnrad 13. Beispielsweise besteht die Führung aus zwei im wesentlichen dreiecksförmigen Seitenwandteilen 19, 20,
die im Bereich ihrer Spitze, d.h. bezüglich Fig. 1 bei 21, verschwenkbar auf der Welle 11 gelagert sind und an ihren
gegenüberliegenden Rändern zwei Führungsrollen 22, 23 tragen, die auf dem Rücken der Zahnstange 14 laufen.
Claims (5)
1. Sieb druckmaschine mit einem Sieb, auf welchem ein Rakel
vorgesehen ist, woloei Sieb und Rakel gegeneinander bewegbar
sind und zum Antrieb eines dieser Teile ein Kurbeltrieb zur Hin- und Herbewegung einer Zahnstange vorgesehen
ist, die in ein Zahnrad zum Antrieb eines der Teile eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass eine Pleuelstange
des als Antrieb dienenden Kurbeltriebs als Zahnstange ausgebildet ist und ein Zahnrad, welches mit einem grösseren,seinerseits
mit der Zahnstange eines der Teile, Sieb oder Rakel, kämmenden Zahnrad verbunden ist, antreibt.
2. Siebdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Zahnräder auf einer Welle angeordnet
sind und das zweite Zahnrad (12) in die Zahnstange (9) an dem Sieb einsreift.
3. Siebdruckmaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch
eine Übersetzung von etwa 3^5.
4. Siebdruckmaschine nach Anspruch. 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zahnstange (14) des Kurbeltrieb unmittelbar an den Kurbelzapfen (16) angelenkt ist und auf der
Welle (11) eine Zahnstangenführung (19 - 23) verschwenkbar angeordnet ist, die den Eingriff zwischen der Zahnstange
(14) und dem zugeordneten Zahnrad (23) sicherstellt.
5. Siebdruckmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Führung aus zwei im wesentlichen dreiecksförmigen Seitenwandteilen (195 20) besteht, die im Bereich
ihrer Spitze (21) verschwenkbar auf der Welle (11) gelagert sind und an ihren gegenüberliegenden Rändern
zwei Führungsrollen (22, 23) tragen, die auf dem Rücken der Zahnstange (14) laufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB59734U DE1908626U (de) | 1964-11-20 | 1964-11-20 | Siebdruckmaschine. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB59734U DE1908626U (de) | 1964-11-20 | 1964-11-20 | Siebdruckmaschine. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908626U true DE1908626U (de) | 1965-01-21 |
Family
ID=33320799
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB59734U Expired DE1908626U (de) | 1964-11-20 | 1964-11-20 | Siebdruckmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908626U (de) |
-
1964
- 1964-11-20 DE DEB59734U patent/DE1908626U/de not_active Expired
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