DE1908560U - Schiebeschachtel. - Google Patents

Schiebeschachtel.

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DE1908560U
DE1908560U DE1964L0038008 DEL0038008U DE1908560U DE 1908560 U DE1908560 U DE 1908560U DE 1964L0038008 DE1964L0038008 DE 1964L0038008 DE L0038008 U DEL0038008 U DE L0038008U DE 1908560 U DE1908560 U DE 1908560U
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DE
Germany
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sleeve
slide
tongue
back support
sliding box
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DE1964L0038008
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Rob Leunis & Chapman GmbH
Original Assignee
Rob Leunis & Chapman GmbH
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Publication date
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Description

ο,.JUn,u„H.B„.», P.A.787 428-7.11.64 B]oth f/
Firma Leunis & Chapman GmbH., Hannover, Andertensche Wiese 18/25 Hülse für eine Schiebeschachtel.
Die Neuerung betrifft die Hülse für eine zur Schau zu stellende Schiebeschachtel, insbesondere für einen Warenspender, dem die VJare am unteren Ende zu entnehmen ist, wenn der Warenspender aufgestellt ist. Eine Schiebeschachtel enthält bekanntlich zwei Teile, nämlich einen die Warenstücke aufnehmenden Schieber, also die eigentliche Schachtel und eine den Schieber bzw. diese Schachtel umschließende Hülse. Die Schiebeschachtel wird auch als Warenspender benutzt. Zu dem Zweck ist ihr Schieber wenigstens an einer Stirnseite mit einer durch Hinterschneiden entstandenen Fingeröffnung versehen, in der ein Finger das im Schieber zu unterst liegende Warenstück berühren und aus dem Schieber herausziehen kann, der wenigstens um die Breite eines Warenstücks aus der Hülse herausgeschoben ist.
Eine solche Schiebeschachtel wird des öfteren zur Schau gestellt. Dabei wird dann eine besondere Rückenstütze gebraucht, wenn die Schachtel in Schräglage aufgestellt wird.
Die Neuerung betrifft die Hülse für eine in Schräglage aufzustellende Schiebeschachtel. Gemäß der Neuerung weist die Hülse eine in eine Rückenstütze abwandelbare Rückenwand auf; die schräg zur Schau aufzustellende Schachtel erfordert also eine besondere Rückenstütze nicht mehr. Denn die Rückenstütze ist in die Rückwand der Hülse eingearbeitet, während der Schieber, also die eigentliche Schachtel unverändert bleibt.
Neuerungsgemäß ist eine die Rückenwand der Hülse querende Stauchlinie zwischen zwei in die Rückenwand der Hülse gestanzten und beiderseits der Stauchlinie angeordneten Zungen angeordnet, die vorzugsweise beide in die gleiche Richtung weisen. Diese Zungen sind von je einer Stauchlinie begrenzt und infolgedessen aus der Rückenwand abzuwinkein. Sie sind mit Stanzungen versehen. Diese sind aufeinander angepaßt und miteinander zu verhaken. Dadurch läßt sich eine standfeste Rückenstütze für die schräg zu stellende Schachtel bilden. Für den durch das Verhaken zu erzielenden Eingriff der beiden Zungen weist der Rand der einen als Halter dienenden Zunge zwei an ihrem Rand gegenüberliegende Stanzungen auf, die mit einer anderen Stanzung, die in der anderen als Rückenstütze
dienenden Zunge angeordnet ist, in Eingriff zu bringen sind. Die als Rückenstütze dienende Zunge wird aus der Rückwand der Hülse um ihre Stauchlinie in einem stumpfen Winkel abgebogen und die als
Dr. Junius, Hannover Blatt: o
Halter dienenden Zunge um einen spitzen Winkel. Nach dem Herausschwenken aus der Rückenwand der Hülse werden die Zungen miteinander zur Bildung der Rückenstütze in Eingriff gebracht.
Die mit einer solchen Rückenstütze in Schräglage aufgestellte Hülse kann überdies auch noch derart gestaltet sein., daß ihr Oberteil mit seiner Vorderseite und den Seitenwänden aus der Schräg#lage in die Vertikale abzuwinkein ist. Zu dem Zweck weist jede Seitenwand der Hülse einen Schnitt parallel zu dem anderen Schnitt auf, der von den Enden der auf der Rückenwand befindlichen Stauchlinie aus nach der Vorderseite zu geführt ist und die Vorderseite eine Stauchlinie, welche die beiden Enden der in den Seitenwänden vorhandenen Schnitte miteinander verbindet.
Der Oberteil der Hülse kann also auf diese Weise in die Vertikale aus seiner Schräglage abgewinkelt werden. Er erhält., wenn er in die Vertikale abgewinkelt ist, dadurch einen festen Halt auf dem Schieber., der nach unten vorgeschoben ist., daß der untere Rand des oberen Hülsenrückenstegs, der nach dem Abklappen der Rückenstütze stehen geblieben ist., auf der hinterschnittenen Vorderkante des Schiebers abgestützt wird.
Der Hülsen- und der Schieberrücken sind außerdem zweckmässigerweise mit der an sich aus dem DBGM 1.887.4-66 bekannten Lochkombination versehen, die dazu dient, die Schiebeschachtel als einen an die Wand zu hängenden Warenspender zu verwenden.
Die Zeichnung dient zur Erläuterung. Es zeigt:
Fig. 1 eine schräg gestellte Schiebeschachtel, deren Hülsenrückenwand die neuerungsgemäße Rückenstütze aufweist,
Fig. 2 die Schiebeschachtel gemäß Fig. 1 mit dem teiteise in die Vertikale gestellten Hülsenoberteil,
Fig. j5 die flach gelegte Hülse in Vorderansicht, Fig. 4 die Hülse gemäß Fig. 3 in Rückansicht,
Fig. 5 der Schieber mit den an den Enden hinterschnittenen Seitenflächen in Perspektive,
Fig. 6 ein flach liegender Zuschnitt als Einsatz für die Unterteilung des Schiebers, der hinterschnittene Hken aufweist,
Fig. 7 das Faitschema für den in den Schieber einzusetzenden Einsatz,
Fig. 8 die Vorderansicht einer an der Wand hängenden Schiebeschachtel mit dem neuerungsgemäßen Hülsenrücken, der nicht angedeutet ist, aber die Lochkombination andeutet,
Fig. 9 die Seitenansicht gemäß Fig. 8.
Dr. Junius, Hannover Blatt: 3
Die gemäß Fig. 1 schräggestellte Schiebeschachtel besteht aus der Hülse 1 und dem Schieber 2, der ein Stück aus der Hülse herausgeschoben ist. Die HülsenrUckenwand weist die sie querende Stauchlinie 3 auf. Beiderseits dieser Stauchlinie 3 sind die beiden Zungen 4 und 5 in die Rückenwand der Hülse gestanzt, von denen die Zunge 4 sowohl die Rückenstütze 41 als auch die zur Verstärkung dienenden beiden Seitenteile 4lr enthält und die Zunge 5 als Halter für die Rückenstütze 4' dient.
Die Zunge 4 bffiteht aus der eigentlichen Rückenstütze 4' und den beiden zur Verstärkung anzulenkenden Seitenteilen 4n. Die Rückenstütze 4' ist mit jedem Seitenteil 4" über die Stauchlinie 4"' verbunden. In der Rückenstütze 41 befindet sich eine Ausstanzung 4 und in der als Halter dienenden Zunge 5 eine der Ausstanzungear 4° angepaßte Ausstanzung 5f. Nachdem die Zunge 4 um einen stumpfen Winkel über die Stauchlinie 3 hinweggeschwenkt und die Zunge 5 um einen spitzen Winkel von der Rückwand abgelenkt sind, werden die Enden der Zungen, wie die Pig. 1 und 2 zeigen, miteinander verhakt. Die Seitenteile 4" werden zur Versteifung abgewinkelt. Die Stauchlinie 3 ist an ihren Enden 3f eingeschnitten, dann können die Seitenteile 4" abgewinkelt werden.
Vorteilhafterweise weist die Vorderwand 6 der Hülse eines, sie querende Stauchlinie 7 auf und jede Seitenwand 8 einen an die Stauchlinie 7 heranreichenden Schnitt 8f. Infolgedessen kann der Oberteil der Hülse in die Vertikale aufgerichtet werden» Dabei wird
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dann der Hülsenrückensteg 9 auf die Hinterschneidung in der Seitenfläche des Schiebers 2 aufgesetzt.
Die Hinterschneidungen 1o der Seitenwände dienen einerseits als Auflager für den Rückensteg 9 und andererseits zur Bildung einer Pingeröffnung zwecks erleichterter Warenentnahme.
Fig« 6 zeigt den flach liegenden Zuschnitt eines Einsatzes, der gemäß Fig. 7 gefaltet in den Schieber 2 eingesetzt werden kann, um zwei Fächer für die Warenstapel zu bilden. Fig. 8 und 9 zeigen die mit der Lochkombination 11 gemäß DBGM 1.887466 versehene Schiebeschachtel mit der neuerungsgemäßen Rückenstütze,
ist" die aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt, jedoch ist der teilende Einsatz ersichtlich.

Claims (4)

ρλ 787428W11 ^ Dr. Junius, Hannover ί.Η. /0/4/lU f*M'u^BIatt! 4 Schutzansprüche:
1. Hülse für den Schieber einer Schiebeschachtel, die aus einem Schieber., also der eigentlichen Schachtel und einer den Schieber umschließenden Hülse besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse der Schiebeschachtel eine in eine Rückenstütze abzuwandelnde Hülsenrückenwand aufweist.
2. Hülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Bückenwand mit einer sie querenden Stauchlinie zwischen zwei in die Rückenwand gestanzten und versetzt angeordneten Zungen versehen ist.
3>. Hülse nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen gleichgerichtet sind.
4. Hülse nach Anspruch 1 bis j5* dadurch gekennzeichnet, daß die eine Zunge als Rückenstütze um einen stumpfen Winkel um ihre und die die Rückenwand querende Stauchlinie abzuwinkein und die andere Zunge um einen spitzen Winkel aus dem Hülsenrücken heraus abzuwinkein ist und diese Zunge als Halter für die Rückenstütze mit der zuerst genannten Zunge in Eingriff zu bringen ist.
5· Hülse nach Anspruch 1 bis ^, dadurch gekennzeichnet, daß sie im Hülsenrücken eine an sich bekannte Lochkombination für die Benutzung als ein an die Viand zu hängender Warenspender aufweist.
ό, Hülse nach Anspruch 1 bis 5* mit aufgestellter Rückenstütze, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Oberteil in die Vertikale abgewinkelt und mit ihrem Rückensteg auf der Hinterschneidung in den Seitenwänden des in der Hülse steckenden Schiebers gelagert ist.
f\ pA-i
zu den üblichen
DE1964L0038008 1964-09-23 1964-09-23 Schiebeschachtel. Expired DE1908560U (de)

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Family

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DE (1) DE1908560U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10101153A1 (de) * 2000-12-27 2002-09-19 Siegfried Galter Behälter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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