DE1908466U - Photographische kamera mit einer blendeneinrichtung und einem verschluss. - Google Patents
Photographische kamera mit einer blendeneinrichtung und einem verschluss.Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/02—Bodies
- G03B17/08—Waterproof bodies or housings
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Description
Compur-Werk Gesellschaft mit München, 26· $ον·
beschränkter Haftung & Goo 72t/La/wi/57G Sm
einem Yerschloß«
Die Erfindung bezieht sich auf eine photographische Kamera
mit einem die Blendenlamellen auf verschiedene messer verstellbaren Steuerring» einem die Einstellage des
Blendensteuerringes bestimmenden Blendenrorwahlring und einem
von Hand betätigbaren Öffner, welcher den Blendensteuerring
entgegen einer Rückstellkraft aus der jeweiligen Einstellage in die mittels einer Rasteinrichtung odgl. gesicherte Blenden-Tolloffenstellung
überführt, und ferner mit einem den Zameraverschluß betätigenden Auslöser.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine einfache, aber trotzdem sichere Vorkehrung zu schaffen, welche verhindert, daß bei
noch in Offenstellung für ZwiSehenbeobachtung stehender Blendeneinrichtung
versehentlich eine Aufnahme gemacht werden kann· Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst» daß am Blendensteuerring
eine Hocke odgl. vorgesehen und dem Auslöser ein mit der NoGke zusammenarbeitender Sperrhebel derart zugeordnet
ist, daß in der Blenden—Volloffenstellung der Sperrhebel durch
die Hocke in eine die Bewegung des Auslösers verhindernder Stellung
bewegbar ist·
Bei Kameras mit einem Ob^ektiwerschluß und einer in
- 2 - 26· Not. 7964
72i/La/wl/570
untergebrachtes Blendeneinriehtung ergibt eine besonders
vorteilhafte Ausführongsform der Erfindung dadurch.,
daß der Blendensteuerung einen aus dem Verschlußgehäuse herausragenden
und als öffner dienenden radialen Griffarm und an
seinem Umfangsbereich die Hocke besitzt, welche mit dem innerhalb
des Verschlußgehäuses gelagerten Sperrhebel für üen Verschlußauslöser
zusammenarbeitet.
Ein Ausfiihrungabeispiel der Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnung näher erläutert. Eb zeigen:
Fig. 1 einen mit Blendeneinrichtung ausgerüsteten Objektiwersehluß im teil?<eisem Querschnitt f
Fig. 2 eine teilweise Draufsicht su Pig. 1, und
Fig. 3 und 4 Einzelheiten zu Fig. 1 in Draufsicht und zwei verschiedenen Betri ebsstellungen.
Der dargestellte Verschluß ist besonders für Kameras mit einer
Einrichtung zur Zwischenbeobaehtung während der Entfernungseinstellung
(auf Mattscheibe odgl.) bestimmt und besitzt ein ringförmiges Verschlußgehäuse tO mit einem vorderen und einem hinteren
Objektivrohr 12 bzw. 14. Die Gehäuseteile 10, 12 und 14 sind mit Hilfe nicht dargestellter Schrauben miteinander fest
verbunden» Im Ringraum 10a des Verschlußgehäuses sind die Verschlußmeehanismen
bekannter Art und Arbeitsweise zum Antriefe der nicht dargestellten Verschlußsektoren untergebracht.
Iß. einem Eingspalt 16 zwischen den Sehäuseteilen 12 und, 14 sind
- 3 - 26. Ιϊον. 1964
72i/la/wi/570 Sm
mehrere Blendenlamellen 18 untergebrachto In Fig. 1 und 2 ist
der Übersichtlichkeit halfter nur eine Blendenlamelle dargestellt Der Lagerzapfen 18a jeder Lamelle ist in einem ortsfesten Ring 20 drehbar gelagert, während der Steuerzapfen, 18b in eine
Steuernute 22a eines Blendensteuerringes 22 eingreift, welcher zwischen den Gehäuseteilen 12 und 14 drehbar gelagert ist. Ein radialer Arm 22b des Ringes 22 ragt durch eines. Umfangsschlitz 14a des !Feiles 14 nach außen und dient zur Verstellung dieses
EingeB. Demselben ist noch eine ortsfest angebrachte Federraste 24 zugeordnet, welche in bestimmter Stellung in eine Rastkerbe 22c an seinem Umfang eingreift und ihn in dieser Lage sichert.
der Übersichtlichkeit halfter nur eine Blendenlamelle dargestellt Der Lagerzapfen 18a jeder Lamelle ist in einem ortsfesten Ring 20 drehbar gelagert, während der Steuerzapfen, 18b in eine
Steuernute 22a eines Blendensteuerringes 22 eingreift, welcher zwischen den Gehäuseteilen 12 und 14 drehbar gelagert ist. Ein radialer Arm 22b des Ringes 22 ragt durch eines. Umfangsschlitz 14a des !Feiles 14 nach außen und dient zur Verstellung dieses
EingeB. Demselben ist noch eine ortsfest angebrachte Federraste 24 zugeordnet, welche in bestimmter Stellung in eine Rastkerbe 22c an seinem Umfang eingreift und ihn in dieser Lage sichert.
An der rückwärtigen Wandung des Gehäuses 14 ist ein Blendenvorwahlring
26 drehbar gelagert und durch einen Sprengring 28 in
seiner axialen Lage gesichert. Der Ring 26 besitzt einen radialen SrIffarm 26a mit einer Marke 26b, welche mit einer am Umfang des Yerschlußgehäuses 10 angebrachten, nicht dargestellten Blenöenskala zusammenarbeitet. „Eine ortsfeste Rastfeder 30 arbeitet mit Rastkerben 26e am Umfang des Ringes 26 zusammen und sichert ihn in seiner jeweiligen Einstellage.
seiner axialen Lage gesichert. Der Ring 26 besitzt einen radialen SrIffarm 26a mit einer Marke 26b, welche mit einer am Umfang des Yerschlußgehäuses 10 angebrachten, nicht dargestellten Blenöenskala zusammenarbeitet. „Eine ortsfeste Rastfeder 30 arbeitet mit Rastkerben 26e am Umfang des Ringes 26 zusammen und sichert ihn in seiner jeweiligen Einstellage.
Der Blendensteuerung 22 besitzt noch einen durch den Gehäuse—
durchbruch 14b nach rückwärts ragendes. Arm 22d» an welchem das
eine Ende einer Feder 52 befestigt ist. Das andere Ende- dieser
Feder ist bei 26d am Ring 26 verankert. Diese Feder ist somit
bestrebt, den Arm 22d des Blendensteuerringes 22 mit dem Arm
26a des Blendemrarwahlringes 26 in Auflage zu halten·
bestrebt, den Arm 22d des Blendensteuerringes 22 mit dem Arm
26a des Blendemrarwahlringes 26 in Auflage zu halten·
26ο Ποτ. 1964 C
Im YersehluBgehäuse 10 ist am Zapfen 34 ein Auslöser 36 drehbar
gelagert, der mit einem Schieber 35 gelenkig verbunden ißt«
Derselbe arbeitet mit einem nicht dargestellten Sgerrhebel für
das ebenfalls nicht dargestellte Hauptantriebsorgan für die Yerschlußsektoren zusammen. Beim Bewegen des Auslösers 36 aus
der in Pig. 4 dargestellten Ruhelage entgegen dem Uhrzeigersinne wird der erwähnte Sperrhebel abgeschwenkt und das Hauptantriebsglied
zum Ablauf freigegeben, wobei die Verschlußsektoren geöffnet und wieder geschlossen werden.
Her Auslöser 36 besitzt einen aus dem Verschlußgehäuse 10 herausragenäen
Griff 36a und einen nach hinten gebogenen Arm 36b*
welcher mit dem naeh vorne gebogenen Arm 38a eines zweiarmigen
Sperrhebels 38 zusammenarbeitet. Derselbe ist am Zapfen 40 im Versehlußgehäuse 10 drehbar gelagert und sein zweiter Arm 38b
ist soweit nach hinten gebogen, daß er durch einen Durchbrach 12a ragt und mit der Umfangsnocke 22e des Blendensteuerung^«
unter Wirkung seiner Rückstellfeder 42 zusammenarbeitet»
Es sei noch erwähnt, daß ^ede Steuernute 22a des Blendensteuerringes
einen zur Verstellung der Blendenlamelle 18 auf beliebige Öffnungsdurchmesser bestimmten ansteigenden Bereich und einen
daran anschließenden, zur optischen Achse konzentrischen Bereich besitzt, sodaß -wenn sieh der Steuerstift 18b in diesem
konzentrischen Bereich bewegt- die Blendenlamellen 18 trotz einer Bewegung des Ringes 22 In der follöffenstellung stehen
bleiben.
• 5 - · 26. Hov. 1964
?21/Wwi/57O Gm
Der Bedienende stellt den Blendenvorwahlriag 26 auf den gewünschten,
durch die Marke 26b angezeigten Wert, wobei der Blendensteuerung 22 über die kraftschlüssig gekuppelten Arme 26a
und 22d mitbewegt und die Blendenlamellen 18 auf diesen Blendenöffmmgswert
eingestellt werden.
nun zum Zwecke der Zwischenbeobachtung an der Kamera-Mattscheibe
die Blendeneinrichtung voll geöffnet werden soll» so wird mittels des Griffes 22b der Ring 22 im Uhrzeigersinne
soweit bewegt, bis die Blendenlamellen 18 in VolloffAnstellung
stehen und jeder Steuerstift 18"b im koaxial zur optischen Achse liegenden Sndbereich des ihm zugeordneten Steuerschlitzes
22a steht. In dieser Stellung bleibt der Ring 22 durch die Pederraste
24 gesichert, deren Federwirkung stärker ist als die Kraft der Feder 32, welehe hierbei während des Lösens des Armes
22d vom Arm 26a des unbeweglich stehengebliebenen Ringes 26 angespannt wird. Auch die Federwirkung der Raste 30 muß so
stark sein, daß sie während der Öffnungsbewegung des Ringes 22 den Ring 26 in der jeweiligen Einstellage sichert.
Am Ende der Öffnungsbewegung des Ringes 26 fällt der Arm 38b des Sperrhebels 38 in die Ausnehmung hinter der Nooke 22d ein,
sodaß dieser Sperrhebel durch seine Richtfeder 42 in die Stellung nach Fig. 3 bewegt wird. Sein Arm 38a sperrt dabei den Arm
36b des Auslösers 36 gegen Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinne»
sodaß in dieser Stellung des Ringes 22 während der Zwisehenbe~ obachtung der Auslöser 36 nicht versehentlich zur Auslösung des
Verschlusses bewegt werden kann·
- δ - 26. Nor. ?964
Sobald die Zwischenbeobachtung beendet ist* drückt der Bedienende
leicht gegen den Gfriff 22b zum Lösen der Kaste 24» sodaß der
Hing 22 in die durch, den Blendenvorwahlring 26 bestimmte Stellung
unter dem Einfluß der Peder 32 zurückkehrt. Die Umfangsnocke
22e verschwenkt hierbei den Sperrhebel 58 aus der Stellung
nach Fig. 3 in die Stellung nach Fig. 4» sodaß nach Beendigung
der Zwischenbeobachtung der Auslöser 36 zur Ausführung der Auslösebewegung
frei ist.
Claims (2)
1. PhotograpMsehe Kamera mit einem die Blendenlamellen auf
verschiedene Öffnungsdurehmesser verstellbaren Steuerring*
einem die Einstellage des Blendensteuerringes bestimmenden Blendenvorwahlring und einem von Hand betätigbaren Öffner,
welcher den Blendensteuerung entgegen einer Kuckstellkraft
aus der jeweiligen Einstellage in die mittels einer Käst—
einrichtung odglo gesicherte Blenden-Tolloffenstellung überführt,
und ferner mit einem den Kameraverschluß betätigenden
Auslöser, dadurch gekennzeichnet, daß am Blendensteuerung eine Hocke odgl. vorgesehen und dem Auslöser ein mit der
Hocke unmittelbar zusammenarbeitender Sperrhebel derart zugeordnet ist, daß in der Blenden-Yolloffenstellung der Sperrhebel
durch die Nooke in eine öle Bewegung des Auslösers verhindernder Stellung bewegbar ist·
2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, mit einen Objektiv-Verschluß
und einer in dessem Gehäuse untergebrachten Blendeneinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß der Blendensteuerung einen aus dem Verschlußgehäuse herausragenden und als
öffner dienenden radialen Griffarm und an seinem Umfangsbereich
die Hocke besitzt, welche mit dem innerhalb des "Ver*-
schlußgehäuses gelagerten Sperrhebel für den Verschlußauslöser
zusammenarbeitet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC12482U DE1908466U (de) | 1964-11-26 | 1964-11-26 | Photographische kamera mit einer blendeneinrichtung und einem verschluss. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC12482U DE1908466U (de) | 1964-11-26 | 1964-11-26 | Photographische kamera mit einer blendeneinrichtung und einem verschluss. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908466U true DE1908466U (de) | 1965-01-14 |
Family
ID=33326825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC12482U Expired DE1908466U (de) | 1964-11-26 | 1964-11-26 | Photographische kamera mit einer blendeneinrichtung und einem verschluss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908466U (de) |
-
1964
- 1964-11-26 DE DEC12482U patent/DE1908466U/de not_active Expired
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