DE1908388U - Durchlaufwaage. - Google Patents

Durchlaufwaage.

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DE1908388U
DE1908388U DE1964L0038335 DEL0038335U DE1908388U DE 1908388 U DE1908388 U DE 1908388U DE 1964L0038335 DE1964L0038335 DE 1964L0038335 DE L0038335 U DEL0038335 U DE L0038335U DE 1908388 U DE1908388 U DE 1908388U
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chambers
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weighing
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PA 784531-7.11.64
DR. ING. H. NEGBNDANK
PATBNO?AN WALT
HAMBURG 36 ■ NBTJBH WALl 411 · JEHNEFF 36 74 28 TTND 36 41 15
TEIJEGHAMM-AUSOHRIFT 1 NEÖBDAPATEITT
LOHMiUO-APPARATSBAU KG
Cuxhaven
Helgoländer Straße
6. November 1964
D'urchlaufwaage
Die Neuerung richtet sich ganz allgemein auf eine nach dem Zweikammerprinzip arbeitende Durchiaufwaage zum Abwiegen von körnigem, pelletartigem oder mehligem Wiegegut.
Durchlaufwaagen dieser Art enthalten einen aus zwei Kammern gebildeten und zwischen zwei Grenzlagen um einen Drehpunkt verschwenkbaren Wiegebehälter. Der Drehpunkt des Wiegebehälters ist unterhalb und mit seitlichem Abstand vom Schwerpunkt der Kammern angeordnet. Grundsätzlich befindet sich immer eine Kammer in der Auslaufstellung und die andere Kammer in der Füllstellung, so daß im Betrieb während der Entleerung einer Kammer die !Füllung der anderen erfolgt. In Abhängigkeit von der jeweiligen Füllmenge der Kammern wirken um den Drehpunkt des Wiegebehälters einander entgegengerichtete Drehmomente, welche bei Erreichen eines bestimmten JPüllungszustandes einer Kammer den Wiegebehälter in Sichtung der stärker gefüllten Kammer zu verschwenken suchen. Das Verschwenken des Wiegebehälters wird bis zur völligen Entleerung der einen und zur völligen Füllung der anderen Kammer durch entsprechende Arretiermittel verhindert. Erst bei Erreichen eines bestimmten
iiillungsgewichtes im Wiegebehälter werden die Arretierungsmittel außer Eingriff gebracht. Nunmehr wird der Wiegebehälter verschwenkt und die bisher in der Mllungsstellung befindliche Kammer in die Entleerungsstellung und umgekehrt die bisher in der Entleerungsstellung befindliche Kammer in die Füllungssteilung gebracht· In Abhängigkeit von der Verse hwenkbe we gung des Wiegebehälters werden Mittel betätigt, welche die Kammern entsprechend der jeweiligen Stellung auslaß« seitig verschließen und öffnen. Zusätzlich können die Kontinuität des Wiegegutzulaufes regulierende Mittel vorgesehen sein. Durchiaufwaagen dieser Art sind nicht eichbar. Die Gewichtsbestimmung erfolgt anhand des durchgesetzten Volumens durch Vergleichswiegong.
Der besondere Vorteil der !Teuerung besteht darin, daß die Kammern des Wiegegutbehälters und des Einlauftrichters zur mehr oder weniger kontinuierlichen Beschickung dieser Kammern mit völlig glatten Seitenwänden ausgerüstet sind, ^a-averch. wird ein einwandfreies Auslaufen auch des feinkörnigsten Wiegegutes (z.B. Mehl) gewährleistet. Die vollständige Entleerung jeder Kammer vor Beginn der nächstfolgenden Auffüllung ist zur Vermeidung von Wiegefehlern durch in den Kammern verbleibende Reste von vorhergehenden Kammerfüllungen unbedingt erforderlich.
Die weitere Erläuterung der vorliegenden leuerung soll anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform erfolgen.
Mg. 1 zeigt in schematischer Darstellung die Durchlaufwaage nach der Feuerung in Vorderansicht.
Fig. 2 zeigt in Vorderansicht einen veränderten Wiegebehälter,
Fig. 3 zeigt in Seitenansicht den Wiegebehälter nach Figur 2·
Der Wiegebehälter 1 ist von einem Rahmen 2 umgeben und mittels des Drehzapfens 3 gelagert. Der Wiegebehälter 1 weist allseitig gerade Seitenwände 4,5» eine mittlere Trennwand 6, welche den Behälter in zwei gleiche Kammern 7,8 teilt, sowie gleiche Einfüllöffnungen 9,10 und Auslaßöffnungen 11,12 auf. Die Auslaßöffnungen sind durch eine gleichfalls am Drehzapfen 3 und mit Klappen 14»15 ausgerüstete Verschlußeinriehtung 13 verschließbar. Der Wiege ~ behälter 1 stützt sich mittels der lagerungsteile 16 über die Bolzen 17 an Vorsprüngen 18 der ortsfest mittels der Bolzen 19 am Rahmen 2 gelagerten und ein Gegengewicht 21 tragenden Hebelarme 20 ab. Ein Lagerungsteil 16 erstreckt sich über die Höhe des Wiegebehälters hinaus und bildet einen mit entsprechenden, am Rahmen 2 befestigten Anschlägen 23 zusammenwirkenden Arretierungshebel 22. Ein auf dem Arretierungshebel 22 drehbar gelagerter Hebel 24 steht über ein Gestänge 25 »26 mit einem Zählwerk 27 in Verbindung und wird mittels einer auf dem Drehzapfen 3 gelagerten Schleife 28 gesteuert. Auf dem Rahmen 2 ist über dem Wiegebehälter 1 ein Einfülltrichter 29 angeordnet, welcher ebenso wie der Wiegebehälter 1 völlig gerade Seitenwände 30 sowie eine obere öffnung 31 und einen dem Wiegebehälter zugewandten Auslaß 32 aufweist.
In Figur 1 "befindet sieh die Öffnung 10 der -kammer 8 des Wiegebehälters 1 unter dem Auslaß 32 des Einfülltrichters 29. Die Kammer 8 ist durch die Klappe 15 des Verschlußorganes 13 verschlossen, während sich die Klappe H in Öffnungsstellung befindet· Durch den Einfülltrichter 29 zugeführtes Wiegegut gelangt somit in die Kammer 8 des Wiegetehälters und wird dort angesammelt« Durch die in der Kammer 8 infolge der Füllung wirkende Gewichtskraft wird ein Moment wirksam, welches den Wiegebehälter in seine andere Grenzlage zu verschwenken sucht« Diese Bewegung wird durch die Arretierung des Wiegebehälters mittels des Arretierungshebels 22 in Zusammenwirkung mit dem Anschlag 23 verhindert, bis die Kammer 8 völlig gefüllt ist. Infolge des Gewichtes des in der Kammer 8 befindlichen Wiegegutes senkt sich nunmehr der Wiegebehälter gegen die Wirkung eines durch das Gegengewicht 21 an den Hebelarmen 20 angreifenden Kückstellmomentes ab, und der Arretierungshebel 22 gelangt außer Eingriff mit dem Anschlag 23. Dadurch schwenkt der Wiegebehälter in die entgegengesetzte Grenzlage und bringt die Kammer 7 in die Füllstellung unter den Auslaß 32 des Einfülltrichters 29, wobei gleichzeitig das Verschlußorgan 13 die Auslaßöffnung 12 der Kammer 8 öffnet und die Klappe 14 die Auslaßöffnung 11 der Kammer 7 verschließt. Da die Entleerung der Kammern 7, 8 durch die Auslaßöffnungen 11,12 schneller als die Füllung erfolgt, wird der Wiegebehälter durch die Wirkung des Eückstellmomentes an den Hebelarmen 20 bereits nach einer kurzen Entleerungsphase angehoben. Dadurch gelangt die Arretierungsstange 22 wieder in den Bereich des Anschlages 23, und der Wiegebehälter ist arretiert.
Die Einstellung des an den Hebelarmen 20 wirkenden Rückstellmomentes erfolgt durch Veränderung des Gegengewichtes 21 in Abhängigkeit vom spezifischen Gewicht des Wiegegutes. Nach der Füllung, der Kammer 7 wiederholt sich der Ablauf und kann bei wechselseitiger füllung und Entleerung der Kammern bis zum Erreichen eines gewünschten Durchsatzes fortgesetzt werden. Mittels des durch den Hebel 24 und das Gestänge 25, 26 bei jedem Umsehaltvorgang des Wiegebehälters betätigten Zählwerkes 27 ist eine fortlaufende Kontrolle des Durchsatzes gewährleistet·

Claims (2)

6. November 1964 Schutzansprüche
1. Durchlaufwaagen mit einem um einen Drehpunkt verschwenkbaren Wiegebehälter, welcher aus zwei Kammern gebildet wird, die abwechselnd in die Nullstellung und in die Entleerungsstellung gebracht und bis zur vollständigen Füllung der einen oder bis zur vollständigen Entleerung der anderen Kammer in dieser Stellung arretiert werden und deren Umschaltung in Abhängigkeit vom !Füllgewicht der Kammern erfolgt, dadurch gekennzeichnet« daß der Wiegebehälter (1) und die Kammern (7»8) Seitenwände in der Form völlig gerader Begrenzungsflächen (4>5) aufweisen.
2. Durchlaufwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfülltrichter (29) völlig gerade Seitenwände (3Ö) aufweist.
DE1964L0038335 1964-11-07 1964-11-07 Durchlaufwaage. Expired DE1908388U (de)

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DE1964L0038335 DE1908388U (de) 1964-11-07 1964-11-07 Durchlaufwaage.

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DE1964L0038335 DE1908388U (de) 1964-11-07 1964-11-07 Durchlaufwaage.

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DE1908388U true DE1908388U (de) 1965-01-14

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DE1964L0038335 Expired DE1908388U (de) 1964-11-07 1964-11-07 Durchlaufwaage.

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