DE1908222U - Vorrichtung zum verbinden eines ueber keimkaesten verfahrbaren wagens mit einer ausraeumschaufel. - Google Patents

Vorrichtung zum verbinden eines ueber keimkaesten verfahrbaren wagens mit einer ausraeumschaufel.

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DE1908222U
DE1908222U DE1964M0048548 DEM0048548U DE1908222U DE 1908222 U DE1908222 U DE 1908222U DE 1964M0048548 DE1964M0048548 DE 1964M0048548 DE M0048548 U DEM0048548 U DE M0048548U DE 1908222 U DE1908222 U DE 1908222U
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Description

/ η η η / η U / M t 1 *
r A 4 / h M4 1 Gelenkverbindung zur Ausräumschaufel eines Keimkastens
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gelenkverbindung zwischen einer Ausräumschaufel und einem Wagen, der längs eines Keimkastens verfahren werden kann.
Da bei der Mälzerei erst nach ungefähr acht Tagen. Keimkasten-Betriebsdauer etwa eine Stunde Räumzeit nötig wird, ist es günstig, abnehmbare Ausräumschaufeln vorzusehen. Steckbolzengelenke sind hierbei nachteilig hinsichtlich des Zusammenfügen. Deshalb hat man schon, offene Gelenke benutzt, deren Auge eine Ausnehmung aufweist. Hier fällt das schwierige Einfädeln weg, die Schaufel muß jedoch ziemlich hoch angehoben und in etwa waagerechter Lage mit den Augen des Schaufelkopfes an den Bolzen des Wagens aufgehängt werden. Bei schweren Schaufeln sind hierfür zwei Bedienungsieute nötig. Liegt im Keimkasten einmal eine besonders hohe Gutschicht, so besteht die Gefahr5 daß die Schaufel durch die Schicht bis in eine Lage hochgeschwenkt wird, in der sie aus dem Gelenk herausfallen kann.
Demnach besteht ein Bedürfnis nach einer Gelenkverbindung, die leicht durch nur einen Mann hergestellt werden kann und bei der die Ausräumschaufel in allen Betriebsstellungen mittels der Schaufelköpfe sicher am Wagen verankert ist.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Gelenkbolzen am Schaufelkopf angeordnet ist und daß das am Wagen angeordnete Auge eine schräg nach oben vom Wagen weg zeigende Ausnehmung aufweist, an deren Grunde ein kreisbogenförmiger Anschlag angeordnet ist, hinter dessen von der Mitte des Auges abgewandten Rüoken ein am Schaufelkopf angeordneter Gegenanschlag beim Herstellen der Betriebsstellung beider Teile derart greift, daß die Gelenkverbindung zwischen dem Auge und dem Bolzen bei lotrechter Betriebsstellung der Schaufel und in ihren dem Wagen zugewandten Schräglagen nicht lösbar ist.
Die Erfindung, wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. Darin zeigei
Abb.
M I A Gr - 2 - 3.6.1964 Pat/Br.St/Mi
Abb ο 1 einen Teil eines Keimkastens ixa lotrechten
Abb ο 2 eine Ansicht eines Schaufelkopfes,
Abb. 3 eine Seitenansicht zur Abb, 2,
Abs. 4 ein Aufnähmestück einer Gelenkverbindung,
Abb. 5 eine Seitenansicht zur Abb. 4,
Abb. 6 ein Gelenk, in Exnhängestellung,
Abb. 7 ein Gelenk in Einklinkstellung,
Abb. 8 ein Gelenk in Betriebsstellung beim Räumen,
Abb. 9 ein Gelenk in einer Stellung bei Rückwärtsfahrt des Wagens.
Über einem Keimkasten ist längs der Schienen 1 ein ?/agen 2 verfahrbar, der wahlweise mit Sohneckenwendern oder mit Ausräumschaufeln verbunden werden kann. Nach Abb. 1 sind Schaufeln 3 mittels ihrer Schaufelköpfe 4 an Aufnahmestücken 5 aufgehängt, die am Wagen 2 angeordnet sind. Bei Raumfahrt in der angegebenen Pfeilrichtung sind Ketten 6 gestrafft, so daß eine Portion 7 von Keimgut abgeräumt wird.
In den Abbildungen 2 bis 9 sind Schaufelköpfe 4 und Aufnahmestücke 5 in größerem Maßstabe dargestellte Das mit einem Winkel 8 am Wagen 2 zu befestigende Aufnahmestück 5 ist nach Abb. 4 und 5 zweiteilig ausgebildet und weist ein Auge 9 auf, dessen Ausnehmung 10 schräg nach oben vom Wagen 2 bzw. vom Winkel 8 weg zeigt. Am Grunde der Ausnehmung 10 ist mit etwas Abstand ein kreisbogenförmiger Anschlag 11 in doppelter Ausführung vorhanden, der konzentrisch zum Auge 9 liegt. Der in Abb. 2 und Abb. 3 dargestellte Schaufelkopf 4 ist dagegen mit einem Gelenkbolzen 12 ausgerüstet, der beiderseits frei vorsteht. Konzentrisch zum Bolzen 12 liegt an beiden Seiten des Schaufelkopfes 4 ein Gegenanschlag 13» der sich nur über einen verhältnismässig kleinen Zentriwinkel erstreckt ρ
Die Schaufel 3 kann nun mit ihrem Schaufelkopf 4 ohne Schwierigkeit in etwa lotrechter Lage am Aufnahmestück 5 des Wagens 2 eingehängt werden, wie Abbj 6 erkennen läßto Dabei wird der Bolzen 12 sofort von der Ausnehmung 10 des Auges 9 aufgenommen, und die Außenseite des Gegenanschlages 13 stützt sich zunächst auf der Innenseite des Anschlags 11 ab. Bereits in dieser Exnhängestellung wird -das Gewicht der Schaufel vollständig vom Aufnahmestück 5 des Wagens getragen. Wird nun die Schaufel aus ihrer lotrechten Stel-
IAG - 3 - 3.6,1964 Pat/Dp.St/Mi
lung um etwa 30 "vom Wagen weggeschwenkt, so wird eine Stellung erreicht, in der die Anschläge 11 und 13 voneinander freigehen. Der Bolzen 12 gleitet infolgedessen in der Ausnehmung 10 abwärts "bis in die in Abb. 7 gezeichnete Lage. Läßt man nun die Schaufel 3 los, so schwenkt sie in ihre etwa lotrechte Lage. Diese ist in Abb. 8 wiedergegeben und stellt die Betriebsstellung bei der Säumfahrt des Wagens 2 dar. Der G-egenanschlag 13 des Schaufelkopfes 4 greift dabei mit seiner Innenseite hinter den Rücken des kreisförmigen Anschlags 11, so daß die Gelenkverbindung gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert ist. Auch beim Rückfahren des Wagens ist der Sohaufelkopf 4 sicher am Aufnahmestück 5 verankert, wie Abb.
auf
zeigt. Die Schaufel hat sich in diesem Falle/eine hohe Schicht von Keimgut aufgelegt und ist dadurch geschwenkt worden, die Verankerung der Anschläge 11,13 gegeneinander besteht jedoch auch bei dieser Stellung. Soll die Schaufel nach Beendigung des Räumvorganges vom Wagen gelöst werden, so wird sie so weit geschwenkt, daß der Schaufelkopf 4 in die in Abb. 7 gezeichnete Einklinkstellung gelangt. Dann kann der Bolzen 12 nach oben aus der Ausnehmung 10 des Aufnahmestücks 5 herausgeführt werden. Natürlich ist es möglich die Schaufel auch, unmittelbar in dieser geneigten Lage am Wagen anzulenken, ohne von der in Abb. 6 gezeigten Aufnahmest'ellung Gebrauch zu machen.
Außer einer leichteren Bedienung und einer größeren Sicherheit ergibt sich durch die Verwendung dieser Gelenkverbindung auch ein größerer Arbeitsbereich für die Ausräumschaufel, weil sie bis zur Höhe besonders starker Gutschichten im Keimkasten geschwenkt werden kann, ohne an Sicherheit der Gelenkverbindung zu verlieren*,

Claims (1)

  1. A G · 3.6.1964 Pat/Dr.St/Mi \
    P.A. 426 943*16.6.64
    Schutzanspruch
    Vorrichtung zum Verbinden eines über Keimkästen verfährbaren Wagens mit einer pendelnd am Wagen aufgehängten Ausräumschaufel mittels eines G-elenks, das aus einem Bolzen und einem am Umfange eine Ausnehmung aufweisenden Auge besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkbolzen (12) am Schaufelkopf (4) angeordnet ist und das am Wagen (2) angeordnete Auge (9) eine schräg naoh oben vom Wagen weg zeigende Ausnehmung (10) aufweist5 an deren Grunde ein kreisbogenförmiger Anschlag (11) angeordnet ist, hinter dessen von der Mitte des Auges abgewandten Rücken ein am Schaufelkopf (4) angeordneter Gegenanechlag (13) beim Herstellen der Betriebsstellung beider Teile derart greift, daß die G-elenkverbindung zwischen dem Auge (9) und dem Bolzen (12) bei lotrechter Betriebsstellung (Abb. 8) der Schaufel (3*4) und in ihren dem Wagen zugewandten Schräglagen (Abb, 9) nicht lösbar ist.
DE1964M0048548 1964-06-16 1964-06-16 Vorrichtung zum verbinden eines ueber keimkaesten verfahrbaren wagens mit einer ausraeumschaufel. Expired DE1908222U (de)

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