DE1908203B2 - Anlass- und abstelleinrichtung fuer eine zum antrieb von kraftfahrzeugen bestimmte selbstzuendende einspritzbrennkraftmaschine - Google Patents

Anlass- und abstelleinrichtung fuer eine zum antrieb von kraftfahrzeugen bestimmte selbstzuendende einspritzbrennkraftmaschine

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlaß- und Abstelleinrichtung für eine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen bestimmte selbstzündende Einspritzbrennkraftmaschine mit einem aus einem durch einen Schlüssel betätigbaren Schloßzylinder eines Sicherungsschalters für die elektrische Anlage des Kraftfahrzeuges bestehenden Bedienungsglied, welches aus einer durch eine Raste gesicherten Normalstellung einerseits gegen eine nachgiebige Rückstellkraft in eine Vorglühstellung und in eine Anlaßstellung mit Einschaltung des Anlassers und weiterem Vorglühen, bei der die Kraftstoffeinspritzpumpe auf Förderung einer Start-Übermenge eingesteiii ist, und anderseits in eine Stoppstellung schwenkbar ist, bei der die Einspritzpumpe auf Nullförderung eingestellt ist, wobei das Bedienungsglied über einen an ihm befindlichen Nocken mit einem in einem Unterdruck-Leitungssystem befindlichen Ventil zusammenwirkt, durch welches von zwei über je eine Betätigungsstange zur Steuerung eines durch eine Feder in eine StartmengenAnschlagstellung vorgespannten Anschlaghebels für das Regelmengenverstellglied der Einspritzpumpe dienenden Membrandosen die eine bei der Fahrstellung des Bedienungsgliedes an einen beim Betrieb der Brennkraftmaschine zur Verfügung stehenden Unterdruck angeschlossen ist und dadurch den Anschlaghebel in seine Vollastanschlagstellung bringt, während die andere bei der Stoppstellung des Zylinderschlosses an den Unterdruck angeschlossen ist und dadurch den Anschlaghebel in seine Stoppstellung bringt, nach Patent 15 76 304.
Zur Vereinfachung des Anlaß- und Abstellvorganges solcher Dieselbrennkraftmaschinen ist gemäß dem Hauptpatent vorgeschlagen, daß das vorgespannte Bedienungsglied aus dem durch einen Schlüssel betätigbaren Schloßzylinder eines an sich bekannten, als Zylinderschloß ausgebildeten Sicherungsschalters für die elektrische Anlage des Kraftfahrzeuges besteht und über einen an ihm befindlichen Nocken mit einem in einem Unterdruck-Leitungssystem befindlichen Ventil zusammenwirkt, durch welches von zwei über je eine Stange zur Steuerung eines üblichen, durch eine Feder in eine Startmengen-Anschlagstellung vorgespannten Anschlaghebels für das Regelmengenverstellglied der Einspritzpumpe dienenden Membrandosen die eine bei der Fahrstellung des Zylinderschlosses an einen beim Betrieb der Brennkraftmaschine zur Verfügung stehenden Unterdruck angeschlossen ist und dadurch den Anschlaghebel in seine Vollastanschlagstellung bringt, während die andere bei der Stoppstellung des Zylinderschlosses an den Unterdruck angeschlossen ist und dadurch den Anschlaghebel in seine zum Abstellen der Brennkraftmaschine dienende Stoppstellung bringt.
Bei einer so ausgebildeten Anlaß- und Abstelleinrichtung braucht der Kraftfahrer in gleicher Weise, wie es bei Kraftfahrzeugen mit Vergaserbrennkraftmaschinen üblich ist, zum Starten lediglich den Sicherheitsschlüssel in das Sicherheitsschloß einzuführen und in der einen Richtung stufenweise bis zum Vorglühen und Anlassen zu verdrehen bzw. beim Abstellen in die andere Richtung zu verdrehen und den Schlüssel abzuziehen. Irgendeine Betätigung eines besonderen Knopfes oder Schwenkhebels entfällt. Ungünstig ist jedoch noch der verhältnismäßig große konstruktive Aufwand für die pneumatische Betätigung eines den vorgenannten Anschlaghebel über eine ihn tragende und aus dem Reglergehäuse der Einspritzpumpe nach außen ragende Welle und einen außerhalb des Reglergehäuses auf dieser Welle festgelegten Hebel, an dem die beiden vorgenannten Membrandosen über je eine Betätigungsstange angreifen.
Der vorliegenden Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, den konstruktiven Aufwand für die Betätigung des genannten Anschlaghebels zu vereinfachen, was erfindungsgemäß dadurch erzielt ist, daß die beiden (eingangs genannten) Membrandosen in der Wandung oder innerhalb eines üblichen Reglergehäuses der Einspritzpumpe angeordnet und die von ihnen ausgehenden beiden Betätigungsstangen unmittelbar an zwischen der Schwenkachse und dem freien Ende des Anschlaghebels gelegenen Stellen dieses Hebels angelenkt sind.
Durch eine solche Konstruktion entfällt somit eine besondere, aus dem Reglergehäuse hei ausragende Welle und ein besonderer, auf dieser Welle außerhalb
des Reglergehäuses angeordneter Hebel. Zudem ergibt sich für die Membrandosen und die von diesen ausgehenden Betätigungsstangen eine geschützte und zugleich kompakte Anordnung unmittelbar am und im Reglergehäuse der Einspritzpumpe, womit auch der Raumbedarf für das Einspritzpumpenaggregat einschließlich Membrandosen entsprechend herabgesetzt ist.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist die von der zur Einstellung der Vollastanschlagstellung des Xll Anschlaghebels dienenden Membrandose ausgehende Betätigungsstange am Anschlaghebe! über eine Schleppsteuerung angelenkt. Eine solche Schleppsteuerung gibt der anderen, in der Stoppstellung wirksamen Membrandose in einfacher Weise die Möglichkeit, den genannten Hebel weiter nach der Stoppstellung zu ziehen, obgleich sich die erstgenannte Membrandose bereits in ihrer Wirkstellung befand.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigt
Fig. 1 die erfindungsgemäße Anlaß- und Abstelleinrichtung in einer schematisch gehaltenen Ansicht (Teile der Einrichtung sind beispielsweise nach der Linie I-I der Fig.3 geschnitten dargestellt und die Einrichtung befindet sich in ihrer Stoppstellung bei abgestellter Brennkraftmaschine);
Fig.2 dieselbe Einrichtung in einem Querschnitt nach der Linie 1I-II der F i g. 1;
Fig.3 dieselbe Einrichtung in einem Querschnitt nach der Linie 111-111 der F i g. 1.
Das in F i g. 1 dargestellte Lenkradschloß 1 bildet zugleich den Sicherheitsschalter für die elektrische Anlage und die Handhabe zum Anlassen und Abstellen einer selbstzündenden Einspritzbrennkraftmaschine des mit dem Lenkradschloß versehenen Kraftfahrzeuges. Der Sicherheitsschalter ist zugleich als Zylinderschloß ausgebildet, dessen Schloßzylinder 2 mittels eines üblichen, nicht dargestellten Sicherheitsschlüssels in fünf Schaltstellungen, nämlich in eine Stoppstellung A, eine Garagenstellung B, eine Fahrstellung C, eine Vorglühstellung D und eine Anlaßstellung E gebracht werden kann. Dabei ist das Lenkradschloß 1 so ausgebildet, daß der Schloßzylinder 2 durch eine nicht dargestellte Rückholfeder stets wieder in die Fahrstellung C zurückgeholt wird, wenn er über diese Stellung nach der Anlaßstellung fhin hinausgedreht worden ist.
Am Schloßzyiinder 2 ist weiterhin ein Nocken 4 angebracht, der mit einem an einem Ventilkörper 5 angeordneten Stößel 6 zusammenwirkt. Der Ventilkörper 5 ist Bestandteil eines Ventils 7, dessen Gehäuse 8 in axialer Richtung des Ventilkörpers 5 zwei gegenüberliegende Ventilsitze 9 und 10 aufweist, mit denen der Ventilkörper 5 wechselweise zusammenwirken kann. Dabei ist der dem Ventilsitz 10 abgelegene Ventilkegel 5a Bestandteil eines gegenüber dem übrigen Ventilkörper 5 begrenzt axial verschiebbaren und aus seiner vom Nocken 4 weitesten abgelegenen Außenstellung entgegen der Kraft einer Schraubenfeder 5b nachgiebig nach dem Nocken 4 hin verschiebbaren Teils 5c. Diese elastische axiale Verschiebbarkeit des Ventilkegels 5a gegenüber dem übrigen Ventilkörper 5 dient zum Ausgleich fabrikatorisch bedingter Toleranzen hinsichtlich des Abstandes der Nockenbahn des Nockens 4 vom Ventilsitz 9 des Ventils 7.
Von dem in F i g. 1 linken Ventilsitz 9 führt eine Unterdruckleitung il zu einer übüchen Unterdruckleitung 12, die von einer von der Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeuges her angetriebenen (nicht dargestellten)
Unterdruckpumpe zu einem (ebenfalls nicht dargestellten) Bremsverstärker des Kraftfahrzeuges führt. Bremsverstärkerseitig der Abzweigung der Unterdruckleitung 11 ist in der Unterdruckleitung 12 ein Rückschlagventil 13 angeordnet, welches nach der Unterdruckpumpe hin öffnet.
Von der Unterdruckleitung 11 zweigt eine Zweigleitung 14 ab, die zu einer Membrandose 15 führt.
Der Ventilkörper 5 ist durch eine ihn umgebende Schraubenfeder 16 gemäß F i g. 1 nach rechts oben, d. h. im Sinne eines Aufsitzens auf dem rechten Ventilsitz 10 vorgespannt, dessen ins Freie ausmündende öffnung vom Stößel 6 nach außen durchsetzt wird. An den zwischen den beiden Ventilsitzen 9 und 10 befindlichen Innenraum des Gehäuses 8 ist eine weitere Unterdruckleitung 17 angeschlossen, die zu einer zweiten Membrandose 18 führt.
Wie insbesondere aus den Fig. 1 und 3 hervorgeht, befinden sich die beiden Membrandosen 15 und 18 in der Wandung des Reglergehäuses 28' eines üblichen Unterdruckreglers 28 einer Einspritzpumpe 29 der Brennkraftmaschine Die Einspritzpumpe 29 entspricht einer üblichen, nicht näher dargestellten Ausführung mit einer Regelstange 30, die gemäß Fig. 1 von einer rechten, am weitesten in den Regler 28 hineinragenden Stoppstellung nach links bis in eine Start-Übermengenstellung verschiebbar ist, bei der durch die Einspritzpumpe 29 eine maximale Kraftstoffmenge in die Arbeitszylinder der Brennkraftmaschine in üblicher Weise eingespritzt wird. Bei angelassener und im Betrieb befindlicher Brennkraftmaschine bewirkt der auf den Reglerraum des Reglers 28 übertragene, mehr oder weniger große Unterdruck im Saugrohr der Brennkraftmaschine eine entsprechende Rückholung der Regelstange 30 entgegen der Kraft einer (nicht dargestellten) Regelfeder. Diese Wirkung eines Einspritzpumpenreglers ist üblich und bedarf hier deshalb keiner weiteren Erläuterung.
Zum Regler 28 gehört noch ein Anschlaghebel 32, dessen unterhalb der Regelstange 30 befindliche Lagerstelle 27 am freien Ende einer Einstellschraube 31 angeordnet ist, die das Reglergehäuse 28' in einer Gewindebohrung nach außen durchsetzt und durch eine Gegenmutter 3>a in beliebiger Einstellung am Reglergehäuse festgelegt werden kann. Eine solche Einstellbarkeit der Lagerstelle 27 erleichtert das Einjustieren und richtige Betätigen des Anschlaghebels 32 über die beiden Membrandosen 15 und 18. Eine die Lagerstelle 27 umgebende und einerseits an der Einstellschraube 31 abgestütze Schraubendrehfeder 36 greift anderseits am Anschlaghebel 32 im Sinne dessen Drehvorspannung (gemäß F i g. 1 im Gegenuhrzeigersinn) an.
Wie insbesondere aus F i g. 3 hervorgeht, ist an der Membrane 19 der Membrandose 15 eine Betätigungsstange 20 festgelegt, die mit ihrem freien, rechtwinklig abgewinkelten Ende in ein Langloch 25 des Anschlaghebels 32 eingreift. Das Laiigloch 25 erstreckt sich in Längsrichtung der Betätigungsstange 20, so daß der Anschlaghebel 32 unabhängig von der Stellung der Betätigungsstange 20 noch um einen der Länge des Langloches 25 entsprechenden Winkelbetrag geschwenkt werden kann.
Auch an der Membrane 21 der anderen Membrandose 18 ist eine Betätigungsstange 22 festgelegt, die mit ihrem rechtwinklig abgewinkelten freien Ende in eine zugeordnete Bohrung des Anschlaghebels 32 eingreift.
Das freie Ende des Anschlaghebels 32 liegt an einer üblichen Angleichvorrichtung 33 des Unterdruckreglers
28 an und begrenzt durch seine jeweilige Stellung die Bewegungsmöglichkeit der Regelstange 30 gemäß F i g. 1 nach links, d. h. nach einer Endstellung hin, bei der die größtmögliche Einspritzmenge, d. h. die Start-Übermenge eingespritzt wird. Diese Start-Übermenge ist bei der in F i g. 1 dargestellten Stellung des Anschlaghebels 32 zugelassen. Wird die Angleichvorrichtung 33 über den Anschlaghebel 32 jedoch in die in F i g. 1 angedeutete Stellung 33' zurückgeholt, dann kann die Regelstange 30 über den Unterdruckregler 28 höchstens bis in eine Vollaststellung gebracht werden. Ist der Anschlaghebel 32 schließlich am weitesten im Uhrzeigersinn geschwenkt worden und hält die Angleichvorrichtung 33 in der in F i g. 1 mit 33" bezeichneten Stellung fest, dann wird auch die Regelstange 30 in ihrer Stoppstellung festgehalten, bei der überhaupt kein Kraftstoff mehr eingespritzt werden kann.
Die beschriebene Anlaß- und Abstelleinrichtung arbeitet folgendermaßen:
Bei abgestellter Brennkraftmaschine befinden sich die dargestellten Teile der Einspritzpumpe 29, die Membrandosen 15 und 18 und der Schloßzylinder 2 des Lenkradschlosses 1 in den in den F i g. 1 und 3 dargestellten Stellungen. Die elektrische Anlage des Kraftfahrzeuges ist gesichert. Soll die Brennkraftmaschine angelassen werden, dann wird zunächst der Sicherheitsschlüssel in den Schloßzylinder 2 eingeführt und gemeinsam mit diesem so weit im Uhrzeigersinn gedreht, bis der Nocken 4 mit seiner der Vorglühstellung D entsprechenden Umfangsstelle vor dem Stößel 6 des Ventilkörpers 5 liegt. In dieser Stelle werden in üblicher, nicht besonders dargestellter Weise über mit dem Schloßzylinder 2 zusammenwirkende Kontakte in den Arbeitszylindern der Brennkraftmaschine befindliche Glühkerzen eingeschaltet. Der Ventilkörper 5 des Ventils 7 wird hierbei über den Nocken 4 in einer Mittelstellung gehalten, bei der er beide Ventilsitze 9 und 10 freigibt.
Nach der erforderlichen Vorglühdauer, die dem Lenker des Kraftfahrzeuges beispielsweise durch Erlöschen oder Aufleuchten einer Kontrollampe angezeigt wird, kann die Brennkraftmaschine durch Weiterdrehen des Schloßzylinders 2 in die Startstellung E angelassen werden. In dieser Stellung, bei der die Glühkerzen weiterhin eingeschaltet sind, wird lediglich noch der Anlasser in üblicher, nicht dargestellter Weise angelassen, wogegen der Ventilkörper 5 in der vorgenannten Mittelstellung verbleibt. Die damit ebenfalls noch vorhandene Start-Übermengenstellung der Regelstange 30 ermöglicht in Verbindung mit der Aufwärmung der Brennräume der Arbeitszylinder der Brennkraftmaschine durch die Glühkerzen deren sicheres Anspringen. Die dadurch auch bewirkte Arbeit der Unterdruckpumpe kann sich jedoch auf die Membrandosen 15 und 18 nicht auswirken, weil die Unterdruckleitung 11 über das geöffnete Ventil 7 an die freie Atmosphäre angeschlossen ist.
Nach dem Anlassen der Brennkraftmaschine gibt der Lenker den Sicherheitsschlüssel frei, womit der Schloßzyünder 2 in die Fahrstellung C zurückkehrt, bei der die Glühkerzen abgeschaltet sind und lediglich noch die übliche elektrische Anlage des Kraftfahrzeuges eingeschaltet ist. Bei dieser Fahrstellung befindet sich der Nocken 4 mit seiner höchsten Erhebungsstelle vor dem Stößel 6 und drückt den Ventilkörper 5 dadurch mit seinem Ventilkegel 5a gegen den Ventilsitz 9. Infolgedessen kann der in der Unterdruckleitung 11 durch die laufende Unterdruckpumpe erzeugte Unterdruck die Membrane 19 der Membrandose 15 im Sinne einer Schwenkung des Stellhebels 32 im Uhrzeigersinn bis in eine Stellung bewegen, bei der die Membrane 19 an
ίο einem mittleren Anschlag 15' der Membrandose 15 anliegt und der Anschlaghebel 32 die Angleichvorrichtung 33 in die Vollaststellung 33' zurückgeholt hat. Durch diese Stellung wird verhindert, daß durch den Regler 28 eine größere Einspritzmenge als bei Vollast benötigt geregelt wird. Im übrigen kann der Regler 28 nunmehr die Regelstange 30 in Abhängigkeit von dem im Saugrohr der Brennkraftmaschine herrschenden Unterdruck beliebig zwischen ihrer Vollast- und Leerlaufstellung verstellen.
Zum Abstellen der Brennkraftmaschine dreht der Lenker den Schloßzylinder 2 über den Sicherheitsschlüssel in die Stoppstellung A, bei der einerseits die elektrische Anlage des Kraftfahrzeuges gesichert und anderseits der Nocken 4 in die in F i g. 1 dargestellte Stellung verbracht ist, bei der der Ventilkörper 5 den Ventilsitz 10 abschließt und damit den Ventilsitz 9 freigibt. Infolgedessen sind bei dieser Einstellung beide Membrandosen 15 und 18 an die Unterdruckleitung 11 angeschlossen und der Anschlaghebel 32 wird nunmehr über die Membrane 21 und die Betätigungsstange 22 gemäß F i g. 1 bis in die Stoppstellung im Uhrzeigersinn geschwenkt, bei der die Regelstange 30 über die in ihrer Stellung 33" befindliche Angleichvorrichtung 33 in ihre Stoppstellung zurückgezogen ist. Infolgedessen wird in die Arbeitszylinder der Brennkraftmaschine kein Kraftstoff mehr eingespritzt und die Brennkraftmaschine bleibt stehen. Mit dem Stehenbleiben der Brennkraftmaschine ist natürlich auch ein Stehenbleiben der Unterdruckpumpe verbunden, weshalb die Membranen 19 und 21 der beiden Membrandosen 15 und 18 daraufhin durch die Kraft der Schraubenfeder 36 über den Anschlaghebel 32 und die Betätigungsstangen 20 und 22 in ihre aus den F i g. 1 und 3 hervorgehenden Ausgangsstellungen zurückgezogen werden. Damit befinden sich auch die Angleichvorrichtung 33 und die Regelstange 30 wieder in ihren Startstellungen, die sie bis zum nächsten Anlaßvorgang beibehalten.
Die Erfindung ist nicht an alle Einzelheiten des beschriebenen Ausführungsbeispiels gebunden. So ist es nicht erforderlich, daß der Unterdruck gerade durch die Unterdruckpumpe eines Bremsverstärker erzeugt wird Es ist auch nicht erforderlich, daß zum Abstellen dei Brennkraftmaschine beide Membrandosen zugleich ar die Unterdruckquiiile angeschlossen sind. Es genügt wenn wechselweise beim Fahrbetrieb die eine und zun Abstellen der Brennkraftmaschine die andere Mem brandose an die Unterdruckquelle angeschlossen ist. E ist z. B. auch denkbar, als Unterdruckquelle den in Saugrohr der Brennkraftmaschine vorhandenen Unter druck zu verwenden, ohne daß dadurch der in dei nachstehenden Ansprüchen niedergelegte Schutzbe reich der Erfindung verlassen wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Anlaß- und Abstelleinrichtung für eine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen bestimmte selbstzündende Einspritzbrennkraftmaschine mit einem aus einem durch einen Schlüssel betätigbaren Schloßzyünder eines Sicherungsschalters für die elektrische Anlage des Kraftfahrzeuges bestehenden Bedienungsgüed, welches aus einer durch eine Raste gesicherten Normalsstellung einerseits gegen eine nachgiebige Rückstellkraft in eine Vorglühstellung und in eine Anlaßstellung mit Einschaltung des Anlassers und weiterem Vorglühen, bei der die Kraf tstof!einspritzpumpe auf Förderung einer Start-Übermenge eingestellt ist, und anderseits in eine Stoppstellung schwenkbar ist, bei der die Einspritzpumpe auf Nullförderung eingestellt ist, wobei das Bedienungsglied über einen an ihm befindlichen Nocken mit einem in einem Unterdruck-Leitungssystern befindlichen Ventil zusammenwirkt, durch welches von zwei über je eine Betätigungsstange zur Steuerung eines durch eine Feder in eine Startmengen-Anschlagstellung vorgespannten Anschlaghebels für das Regelmengenverstellglied der Einspritzpumpe dienenden Membrandosen die eine bei der Fahrstellung des Bedienungsgliedes an einen beim Betrieb der Brennkraftmaschine zur Verfugung stehenden Unterdruck angeschlossen ist und dadurch den Anschlaghebel in seine Vollastanschlagstellung bringt, während die andere bei der Stoppstellung des Zylinderschlosses an den Unterdruck angeschlossen ist und dadurch den Anschlaghebel in seine Stoppstellung bringt, nach Patent 15 76 304, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Membrandosen (15 und 18) in der Wandung oder innerhalb eines üblichen Reglergehäuses (28') der Einspritzpumpe (29) angeordnet und die von ihnen ausgehenden beiden Betätigungsstangen (20 und 22) unmittelbar an zwischen der Schwenkachse (Lagerstelle 27) und dem freien Ende des Anschlaghebels (32) gelegenen Stellen dieses Hebels angelenkt sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von der zur Einstellung der Vollastanschlagstellung des Anschlaghebels (32) dienenden Membrandose (15) ausgehende Betätigungsstange (20) am Anschlaghebel (32) über eine Schleppsteuerung (Langloch 25) angelenkt ist.
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