DE1908203C3 - Anlaß- und Abstelleinrichtung für eine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen bestimmte selbstzündende Einspritzbrennkraftmaschine - Google Patents
Anlaß- und Abstelleinrichtung für eine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen bestimmte selbstzündende EinspritzbrennkraftmaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlaß- und Abstelleinrichtung für eine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen bestimmte selbstzündende Einspritzbrennkraft-
maschine mit einem aus einem durch einen Schlüssel betätigbaren Schloßzylinder eines Sicherungsschalters
für die elektrische Anlage des Kraftfahrzeuges bestehenden Bedienungsglied, welches aus einer durch eine
Raste gesicherten Normalstellung einerseits gegen eine nachgiebige Rückstellkraft in eine Vorglühstellung und
in eine Anlaßstellung mit Einschaltung des Anlassers und weiterem Vorglühen, bei der die Kraftstoffeinspritzpumpe: auf Förderung einer Start-Übermenge
eingestellt ist, und anderseits in eine Stoppstellung schwenkbar ist, bei der die Einspritzpumpe auf
Nullförderung eingestellt ist, wobei das Bedienungsglied über einen an ihm befindlichen Nocken mit einem in
einem Unterdruck-Leitungssystem befindlichen Ventil zusammenwirkt, durch welches von zwei über je eine
Betätigungsstange zur Steuerung eines durch eine Feder in eine Startmengen-Anschlagstellung vorgespannten Anschlaghebels für das Regelmengenverstellglied der Einspritzpumpe dienenden Membrandosen die
eine bei der Fahrstellung des Bedienungsgliedes an einen beim Betrieb der Brennkraftmaschine zur
Verfügung stehenden Unterdruck angeschlossen ist und dadurch den Anschlaghebel in seine Vollastanschlagstellung bringt, während die andere bei der Stoppstellung des Zylinderschlosses an den Unterdruck angeschlossen ist und dadurch den Anschlaghebel in seine
Stoppstellung bringt, nach Patent 15 76 304.
Zur Vereinfachung des Anlaß- und Abstellvorganges solcher Dieselbrennkraftmaschinen ist gemäß dem
Hauptpatent vorgeschlagen, daß das vorgespannte Bedienungsglied aus dem durch einen Schlüssel
betätigbaren Schloßzylinder eines an sich bekannten, als Zylinderschloß ausgebildeten Sicherungsschalters für
die elektrische Anlage des Kraftfahrzeuges besteht und über einen an ihm befindlichen Nocken mit einem in
einem Unterdruck-Leitungssystem befindlichen Ventil zusammenwirkt, durch welches von zwei über je eine
Stange zur Steuerung eines üblichen, durc'n eine Feder
in eine Startmengen-Anschlagstellung vorgespannten Anschlaghebels für das Regelmengenverstellglied der
Einspritzpumpe dienenden Membrandosen die eine bei der Fahrstellung des Zylinderschlosses an einen beim
Betrieb der Brennkraftmaschine zur Verfügung stehenden Unterdruck angeschlossen ist und dadurch den
Anschlaghebel in seine Voliastanschlagstellung bringt, während die andere bei der Stoppstellung des
Zylinderschlosses an den Unterdruck angeschlossen ist und dadurch den Anschlaghebel in seine zum Abstellen
der Brennkraftmaschine dienende Stoppstellung bringt.
Bei einer so ausgebildeten Anlaß- und Abstelleinrichtung braucht der Kraftfahrer in gleicher Weise, wie es
bei Kraftfahrzeugen mit Vergaserbrennkraftmaschinen üblich ist, z'jm Starten lediglich den Sicherheitsschlüssel
in das Sicherheitsschloß einzuführen und in der einen Richtung stufenweise bis zum Vorglühen und Anlassen
zu verdrehen bzw. beim Abstellen in die andere Richtung zu verdrehen und den Schlüssel abzuziehen.
Irgendeine Betätigung eines besonderen Knopfes oder Schwenkhebels entfällt. Ungünstig ist jedoch noch der
verhältnismäßig große konstruktive Aufwand für die pneumatische Betätigung eines den vorgenannten
Anschlaghebel über eine ihn tragende und aus dem Reglergehäuse der Einspritzpumpe nach außen ragende
Welle und einen außerhalb des Reglergehäuses auf dieser Welle festgelegten Hebel, an dem die beiden
vorgenannten Membrandosen über je eine Betätigungsstange angreifen.
Der vorliegenden Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, den konstruktiven Aufwand für die
Betätigung des genannten Anschlaghebels zu vereinfachen, was erfindungsgemäß dadurch erzielt ist, daß die
beiden (eingangs genannten) Membrandosen in der Wandung oder innerhalb eines üblichen Reglergehäuses
der Einspritzpumpe angeordnet und die von ihnen ausgehenden beiden Betätigungsstangen unmittelbar an
zwischen der Schwenkachse und dem freien Ende des Anschlaghebels gelegenen Stellen dieses Hebels angelenkt sind.
Durch eine solche Konstruktion entfällt somit eine besondere, aus dem Reglergehäuse herausragende
Welle und ein besonderer, auf dieser Welle außerhalb
des Reglergehäuses angeordneter Hebel. Zudem ergibt sich für die Membrandosen und die von diesen
ausgehenden Betätigungsstangen eine geschützte und zugleich kompakte Anordnung unmittelbar am und im
Reglergehäuse der Einspritzpumpe, womi; auch der
Raumbedarf für das Einspritzpumpenaggregat einschließlich Membrandosen entsprechend herabgesetzt
ist
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist die von der zur Einsteilung der Vollastanschlagsteliung des
Anschlaghebels dienenden Membrandose ausgehende Betätigungsstange am Anschlaghebel über eine
Schleppsteuerung angelenkt. Eine solche Schleppsteuerung gibt der anderen, in der Stoppstellung wirksamen
Membrandose in einfacher Weise die Möglichkeit, den genannten Hebel weiter nach der Stoppstellung zu
ziehen, obgleich sich die erstgenannte Membrandose bereits in ihrer Wirkstellung befand.
Ir der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise
veranschaulicht; es zeigt
F i g. 1 die erfindungsgemäße Anlaß- und Abstelleinrichtung
in einer schematisch gehaltenen Ansicht (Teile der Einrichtung sind beispielsweise nach der Linie I-I
der F i g. 3 geschnitten dargestellt und die Einrichtung befindet sich in ihrer Stoppstellung bei abgestellter
Brennkraftmaschine);
F i g. 2 dieselbe Einrichtung in einem Querschnitt nach der Linie H-II der F i g. 1;
F i g. 3 dieselbe Einrichtung in einem Querschnitt nach der Linie II1-III der Fig. 1.
Das in F i g. 1 dargestellte Lenkradschloß 1 bildet zugleich den Sicherheitsschalter für die elektrische
Anlage und die Handhabe zum Anlassen und Abstellen einer selbstzündenden Einspritzbrennkraftmaschine des
mit dem Lenkradschloß versehenen Kraftfahrzeuges. Der Sicherheitsschalter ist zugleich als Zylinderschloß
ausgebildet, dessen Schloßzylinder 2 mittels eines üblichen, nicht dargestellten Sicherheitsschlüssels in fünf
Schaltstellungen, nämlich in eine Stoppstellung A, eine Garagenstellung B, eine Fahrstellung Q eine Vorglühstellung
D und eine Anlaßstellung E gebracht werden kann. Dabei ist das Lenkradschloß t so ausgebildet, daß
der Schloßzylinder 2 durch eine nicht dargestellte Rückholfeder stets wieder in die Fahrstellung C
zurückgeholt wird, wenn er über diese Stellung nach der
Anlaßstellung fhin hinausgedreht worden ist
Am Schloßzylinder 2 ist weiterhin ein Nocken 4 angebracht, der mit einem an einem Ventilkörper 5
angeordneten Stößel 6 zusammenwirkt. Der Ventilkörper 5 ist Bestandteil eines Ventils 7, dessen Gehäuse 8 in
axialer Richtung des Ventilkörpers 5 zwei gegenüberliegende Ventilsitze 9 und 10 aufweist, mit denen der
Ventilkörper 5 wechselweise zusammenwirken kann. Dabei ist der dem Ventilsitz 10 abgelegene Ventilkegel
5a Bestandteil eines gegenüber dem übrigen Ventilkcrper S begrenzt axial verschiebbaren und aus seiner vom
Nocken 4 weitesten abgelegenen Außenstellung entgegen der Kraft einer Schraubenfeder Sb nachgiebig nach
dem Nocken 4 hin verschiebbaren Teils 5c Diese elastische axiale Verschiebbarkeit des Ventilkegels 5a
gegenüber dem übrigen Ventilkörper 5 dient zum Ausgleich fabrikatorisch bedingter Toleranzen hinsichtlich
des Abstandes der Nockenbahn des Nockens 4 vom Ventilsitz 9 des Ventils 7.
Von dem in Fig. 1 linken Ventilsitz 9 führt eine Unterdruckleitung 11 zu einer üblichen Unterdruckleitung
12, die von einer von der Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeuges her angetriebenen (nicht dargestellten)
Unterdruckpumpe zu einem (ebenfaüs nicht dargestellten) Bremsverstärker des Kraftfahrzeuges führt. Bremsverstärkerseitig
der Abzweigung der Unterdruckleitung 11 ist in der Unterdruckleitung 12 ein Rückschlagventil
13 angeordnet, welches nach der Unterdruckpumpe hin öffnet.
Von der Unterdruckleitung 11 zweigt eine Zweigleitung
14 ab, die zu einer Membrandose 15 führt.
Der Ventilkörper 5 ist durch eine ihn umgebende
Schraubenfeder 16 gemäß F i g. 1 nach rechts oben, d. h. im Sinne eines Aufsitzens auf dem rechten Ventilsitz 10
vorgespannt, dessen ins Freie ausmündende öffnung vom Stößel 6 nach außen durchsetzt wird. An den
zwischen den beiden Ventilsitzen 9 und 10 befindlichen Innenraum des Gehäuses 8 ist eine weitere Unterdruckleitung
17 angeschlossen, die zu einer zweiten Membrandose 18 führt.
Wie insbesondere aus den F i g. 1 und 3 hervorgeht, befinden sich die beiden Membrandosen 15 und 18 in der
Wandung des Reglergehäuses 28' eines üblichen Unterdruckreglers 28 einer Einspritzpumpe 29 der
Brennkraftmaschine. Die Einspritzpumpe 29 entspricht einer üblichen, nicht näher dargestellten Ausführung mit
einer Regelstange 30, die gemäß F i g. 1 von einer rechten, am weitesten in den Regler 28 hineinragenden
Stoppstellung nach links bis in eine Start-Übermengenstellung verschiebbar ist, bei der durch die Einspritzpumpe
29 eine maximale Kraftstoffmenge in die Arbeitszylinder der Brennkraftmaschine in üblicher
Weise eingespritzt wird. Bei angelassener und im Betrieb befindlicher Brennkraftmaschine bewirkt der
auf den Reglerraum des Reglers 28 übertragene, mehr oder weniger große Unterdruck im Saugrohr der
Brennkraftmaschine eine entsprechende Rückholung der Regelstange 30 entgegen der Kraft einer (nicht
dargestellten) Regelfeder. Diese Wirkung eines Einspritzpumpenreglers ist üblich und bedarf hier deshalb
keiner weiteren Erläuterung.
Zum Regler 28 gehört noch ein Anschlaghebe! 32, dessen unterhalb der Regelstange 30 befindliche
Lagerstelle 27 am freien Ende einer Einstellschraube 31 angeordnet ist, die das Reglergehäuse 28' in einer
Gewindebohrung nach außen durchsetzt und durch eine Gegenmutter 31a in beliebiger Einstellung am Reglergehäuse
festgelegt werden kann. Eine solche Einstellbarkeit der Lagerstelle 27 erleichtert das Einjustieren
und richtige Betätigen des Anschlaghebels 32 über die beiden Membrandosen 15 und 18. Eine die Lagerstelle
27 umgebende und einerseits an der Einstellschraube 31 abgestütze Schraubendrehfeder 36 greift anderseits am
Anschlaghebel 32 im Sinne dessen Drehvorspannung (gemäß F i g. 1 im Gegenuhrzeigersinn) an.
Wie insbesondere aus Fig.3 hervorgeht, ist an der
Membrane 19 der Membrandose 15 eine Betätigungsstange 20 festgelegt, die mit ihrem freien, rechtwinklig
abgewinkelten Ende in ein Langloch 25 des Anschlaghebels 32 eingreift Das Langloch 25 erstreckt sich in
Längsrichtung der Betätigungsstange 20, so daß der Anschlaghebel 32 unabhängig von der Stellung der
Betätigungsstange 20 noch um einen der Länge des Langloches 25 entsprechenden Winkelbetrag geschwenkt
werden kann.
Auch an der Membrane 21 der anderen Membrandose IP ist eine Betätigungsstange 22 festgelegt die mit
ihrem rechtwinklig abgewinkelten freien Ende in eine zugeordnete Bohrung des Anschlaghebels 32 eingreift.
Das freie Ende des Anschlaghebels 32 liegt an einer üblichen Angleichvorrichtung 33 des Unterdruckreglers
28 an und begrenzt durch seine jeweilige Stellung die Bewegungsmöglichkeit der Regelstange 30 gemäß
F i g. 1 nach links, d. h. nach einer Endstellung hin, bei der die größtmögliche Einspritzmenge, d. h. die
Start-Übermenge eingespritzt wird. Diese Start-Übermenge ist bei der in Fig. 1 dargestellten Stellung des
Anschlaghebels 32 zugelassen. Wird die Angleichvorrichtung 33 über den Anschlaghebel 32 jedoch in die in
F i g. 1 angedeutete Stellung 33' zurückgeholt, dann kann die Regelstange 30 über den Unterdruckregler 28
höchstens bis in eine Vollaststellung gebracht werden. Ist der Anschlaghebel 32 schließlich am weitesten im
Uhrzeigersinn geschwenkt worden und hält die Angleichvorrichtung 33 in der in F i g. 1 mit 33"
bezeichneten Stellung fest, dann wird auch die Regelstange 30 in ihrer Stoppstellung festgehalten, bei
der überhaupt kein Kraftstoff mehr eingespritzt werden kann.
Die beschriebene Anlaß- und Abstelleinrichtung arbeitet folgendermaßen:
Bei abgestellter Brennkraftmaschine befinden sich die dargestellten Teile der Einspritzpumpe 29, die Membrandosen
15 und 18 und der Schloßzylinder 2 des Lenkradschlosses 1 in den in den F i g. 1 und 3
dargestellten Stellungen. Die elektrische Anlage des Kraftfahrzeuges ist gesichert. Soll die Brennkraftmaschine
angelassen werden, dann wird zunächst der Sicherheitsschlüssel in den Schloßzylinder 2 eingeführt
und gemeinsam mit diesem so weit im Uhrzeigersinn gedreht, bis der Nocken 4 mit seiner der Vorglühstellung
D entsprechenden Umfangsstelle vor dem Stößel 6 des Ventilkörpers 5 liegt. In dieser Stelle werden in
üblicher, nicht besonders dargestellter Weise über mit dem Schloßzylinder 2 zusammenwirkende Kontakte in
den Arbeitszylindern der Brennkraftmaschine befindliehe
Glühkerzen eingeschaltet. Der Ventilkörper 5 des Ventils 7 wird hierbei über den Nocken 4 in einer
Mittelstellung gehalten, bei der er beide Ventilsitze 9 und 10 freigibt.
Nach der erforderlichen Vorglühdauer, die dem Lenker des Kraftfahrzeuges beispielsweise durch
Erlöschen oder Aufleuchten einer Kontrollampe angezeigt wird, kann die Brennkraftmaschine durch Weiterdrehen
des Schloßzylinders 2 in die Startstellung E angelassen werden. In dieser Stellung, bei der die
Glühkerzen weiterhin eingeschaltet sind, wird lediglich noch der Anlasser in üblicher, nicht dargestellter Weise
angelassen, wogegen der Ventilkörper 5 in der vorgenannten Mittelstellung verbleibt. Die damit
ebenfalls noch vorhandene Start-Übermengenstellung der Regelstange 30 ermöglicht in Verbindung mit der
Aufwärmung der Brennräume der Arbeitszylinder der Brennkraftmaschine durch die Glühkerzen deren
sicheres Anspringen. Die dadurch auch bewirkte Arbeit der Unterdruckpumpe kann sich jedoch auf die
Membrandosen 15 und 18 nicht auswirken, weil die Unterdruckleitung 11 über das geöffnete Ventil 7 an die
freie Atmosphäre angeschlossen ist
Nach dem Anlassen der Brennkraftmaschine gibt der Lenker den Sicherheitsschlüssel frei, womit der
Schloßzylinder 2 in die Fahrstellung C zurückkehrt, bei der die Glühkerzen abgeschaltet sind und lediglich noch
die übliche elektrische Anlage des Kraftfahrzeuges eingeschaltet ist. Bei dieser Fahrstellung befindet sich
der Nocken 4 mit seiner höchsten Erhebungsstelle vor dem Stößel 6 und drückt den Ventilkörper 5 dadurch mit
seinem Ventilkegel 5a gegen den Ventilsitz 9. Infolgedessen kann der in der Unterdruckleitung 11 durch die
laufende Unterdruckpumpe erzeugte Unterdruck die Membrane 19 der Membrandose 15 im Sinne einer
Schwenkung des Stellhebels 32 im Uhrzeigersinn bis in eine Stellung bewegen, bei der die Membrane 19 an
einem mittleren Anschlag 15' der Membrandose 15 anliegt und der Anschlaghebel 32 die Angleichvorrichtung
33 in die Vollaststellung 33' zurückgeholt hat. Durch diese Stellung wird verhindert, daß durch den
Regler 28 eine größere Einspritzmenge als bei Vollast benötigt geregelt wird. Im übrigen kann der Regler 28
nunmehr die Regelstange 30 in Abhängigkeit von dem im Saugrohr der Brennkraftmaschine herrschenden
Unterdruck beliebig zwischen ihrer Vollast- und Leerlaufstellung verstellen.
Zum Abstellen der Brennkraftmaschine dreht der Lenker den Schloßzylinder 2 über den Sicherheitsschlüssel
in die Stoppstellung A, bei der einerseits die elektrische Anlage des Kraftfahrzeuges gesichert und
anderseits der Nocken 4 in die in F i g. 1 dargestellte Stellung verbracht ist, bei der der Ventilkörper 5 den
Ventilsitz 10 abschließt und damit den Ventilsitz 9 freigibt. Infolgedessen sind bei dieser Einstellung beide
Membrandosen 15 und 18 an die Unterdruckleitung 11 angeschlossen und der Anschlaghebel 32 wird nunmehr
über die Membrane 21 und die Betätigungsstange 22 gemäß F i g. 1 bis in die Stoppstellung im Uhrzeigersinn
geschwenkt, bei der die Regelstange 30 über die in ihrer Stellung 33" befindliche Angleichvorrichtung 33 in ihre
Stoppstellung zurückgezogen ist Infolgedessen wird in die Arbeitszylinder der Brennkraftmaschine kein
Kraftstoff mehr eingespritzt und die Brennkraftmaschine bleibt stehen. Mit dem Stehenbleiben der Brennkraftmaschine
ist natürlich auch ein Stehenbleiben der Unterdruckpumpe verbunden, weshalb die Membranen
19 und 21 der beiden Membrandosen 15 und 18 daraufhin durch die Kraft der Schraubenfeder 36 über
den Anschlaghebel 32 und die Betätigungsstangen 2C und 22 in ihre aus den Fig. 1 und 3 hervorgehender
Ausgangsstellungen zurückgezogen werden. Damii befinden sich auch die Angleichvorrichtung 33 und die
Regelstange 30 wieder in ihren Startstellungen, die sie bis zum nächsten Anlaßvorgang beibehalten.
Die Erfindung ist nicht an alle Einzelheiten de: beschriebenen Ausführungsbeispiels gebunden. So ist e:
nicht erforderlich, daß der Unterdruck gerade durch die Unterdruckpumpe eines Bremsverstärker erzeugt wird
Es ist auch nicht erforderlich, daß zum Abstellen dei Brennkraftmaschine beide Membrandosen zugleich ar
die Unterdruckquelle angeschlossen sind. Es genügt wenn wechselweise beim Fahrbetrieb die eine und zurr
Abstellen der Brennkraftmaschine die andere Mem brandose an die Unterdruckquelle angeschlossen ist. Ei
ist z. B. auch denkbar, als Unterdruckquelle den irr
Saugrohr der Brennkraftmaschine vorhandenen Unter druck zu verwenden, ohne daß dadurch der in der
nachstehenden Ansprüchen niedergelegte Schutzbe reich der Erfindung verlassen wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. AnIaB- und Abstelleinrichtung für eine zum
Antrieb von Kraftfahrzeugen bestimmte selbstzün- s dende Einspritzbrennkraftmaschine mit einem aus
einem durch einen Schlüssel betätigbaren Schloßzylinder eines Sicherungsschalters für die elektrische
Anlage des Kraftfahrzeuges bestehenden Bedienungsglied, welches aus einer durch eine Raste jo
gesicherten Nonnaisstellung einerseits gegen eine nachgiebige Rückstellkraft in eine Vorglühstellung
und in eine Anlaßstellung mit Einschaltung des Anlassers und weiterem Vorglühen, bei der die
Kraftstoffeinspritzpumpe auf Förderung einer Start-Obermenge «ingestellt ist, und anderseits in eine
Stoppsteilung schwenkbar ist, bei der die Einspritzpumpe auf Nullförderung eingestellt ist, wobei das
Bedienungsglied über einen an ihm befindlichen Nocken mit einem in einem Unterdruck-Leitungssystern befindlichen Ventil zusammenwirkt, durch
welches von zwei über je eine Betätigungsstange zur Steuerung eines durch eine Feder in eine Startmengen-Anschlagstellung vorgespannten Anschlaghebels für das Regelmengenverstellglied der Einspritz-
pumpe dienenden Membrandosen die eine bei der Fahrstellung des Bedienungsgliedes an einen beim
Betrieb der Brennkraftmaschine zur Verfügung stehenden Unterdruck angeschlossen ist und dadurch den Anschlaghebel in seine Vollastanschlag-
stellung bringt, während die andere bei der Stoppstellung des Zylinderschlosses an den Unterdruck angeschlossen ist und dadurch den Anschlaghebel in seine Stoppstellung bringt, nach Patent
1576304, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Membrandosen (15 und 18) in der
Wandung oder innerhalb eines üblichen Reglergehäuses (28') der Einspritzpumpe (29) angeordnet und
die von ihnen ausgehenden beiden Betätigungsstangen (20 und 22) unmittelbar an zwischen der
Schwenkachse (Lagerstelle 27) und dem freien Ende des Anschlaghebels (32) gelegenen Stellen dieses
Hebels angelenkt sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von der zur Einstellung der
Vollastanschlagstellung des Anschlaghebels (32) dienenden Membrandose (15) ausgehende Betätigungsstange (20) am Anschlaghebel (32) über eine
Schlepps feuerung (Langloch 25) angelenkt ist.
50
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691908203 DE1908203C3 (de) | 1967-07-27 | 1969-02-19 | Anlaß- und Abstelleinrichtung für eine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen bestimmte selbstzündende Einspritzbrennkraftmaschine |
| FR7005176A FR2033352A6 (de) | 1969-02-19 | 1970-02-13 | |
| GB708370A GB1256463A (en) | 1969-02-19 | 1970-02-13 | Starting and stopping device for a self-igniting injection-type internal combustion engine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED0053701 | 1967-07-27 | ||
| DE19691908203 DE1908203C3 (de) | 1967-07-27 | 1969-02-19 | Anlaß- und Abstelleinrichtung für eine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen bestimmte selbstzündende Einspritzbrennkraftmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908203A1 DE1908203A1 (de) | 1970-09-24 |
| DE1908203B2 DE1908203B2 (de) | 1977-10-20 |
| DE1908203C3 true DE1908203C3 (de) | 1978-06-15 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691908203 Expired DE1908203C3 (de) | 1967-07-27 | 1969-02-19 | Anlaß- und Abstelleinrichtung für eine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen bestimmte selbstzündende Einspritzbrennkraftmaschine |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1908203C3 (de) |
-
1969
- 1969-02-19 DE DE19691908203 patent/DE1908203C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1908203A1 (de) | 1970-09-24 |
| DE1908203B2 (de) | 1977-10-20 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |