DE190816C - - Google Patents

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DE190816C
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DE
Germany
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celluloid
gussets
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eyelets
punch
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/02Punching and eyelet-setting machines or tools

Landscapes

  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein aus Unter- und Oberstempel bestehendes Werkzeug zum Umpressen von Zelluloid oder ähnlichen geeigneten plastischen Massen um den Rand von metallenen Schnürlochösen, bei welchem die in -den Unterstempel in großer Anzahl gruppenweise nebeneinander eingelegten ösen mit "ihrem Rand freischwebend getragen werderi und beide Stempel mit passend ausgedrehten Nuten für. die zu bildenden Zelluloidwulste versehen sind, während Ober- und Unterstempel in den Zwickeln zwischen diesen Aushöhlungen in der Weise aufeinandertreffen, daß sie bei genügender Erwärmung das in diesen Zwickeln vorhandene Material der eingelegten Zelluloidplatte in die Aushöhlungen hinein- und um die darin in bekannter Weise freischwebenden ösenrander herumpressen. Bei richtiger Wahl der Verhältnisse wird das Material in den Zwickeln vollständig fortgepreßt, bis auf eine dünne Haut, so daß nach Ausstanzen des in die ösenöffnungen eingedrungenen Überzugsmaterials mittels einer Lochstanze, die ösen leicht voneinander getrennt und in einem Rollfaß von dem anhaftenden geringen Grat befreit werden können.
Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung des Werkzeuges ist die denkbar sparsamste
Ausnutzung des Überzugmaterials gesichert, da das sonst verloren gehende Material in den Zwickeln fast vollständig zur Bildung des Wulstes herangezogen wird.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 einen Teil der einen Formplatte (Unterstempel) mit fertigen ösen in Oberansicht dar; Fig. 2 und 3 sind Schnitte durch die Formplatten. Der Deutlichkeit wegen sind sämtliche Figuren in bedeutend vergrößertem Maßstabe zur Darstellung gebracht.
Fig. ι läßt erkennen, wie die ösen in dem Unterstempel gruppiert sind, wobei sich die schraffierten Zwickel zwischen der großen Zahl dicht aneinander anstoßender Formhohl- ■ räume ergeben. Fig. 2 zeigt die Ösen a mit dem Flansch b und dem Zelluloidwulst c in der Unterstempelplatte d mit aufgepreßtem Oberstempel e; erstere r.uht auf einer ausgebohrten Unterlage f. Der Flansch b der Öse α ist zweckmäßigerweise wie üblich gezackt oder in Blattform ausgestanzt, um das Umfließen des Zelluloids zu erleichtern und das Drehen des fertigen Überzugs auf der Öse beim Gebrauch zu verhindern. Die eingelegte öse α (Fig. 3) ruht in bekannter Weise mit ihrem Flansch b vorteilhaft auf einem Rändchen der entsprechend ausgebildeten Unterplatte d. Fig. 3 zeigt die aufgelegte Platte g des Überzugmaterials vor Beginn der Pressung.
Die Oberplatte e enthält den Oberteil der Form für den Wulst, und sie sowohl wie die Unterplatte sind im übrigen so gestaltet, daß im zusammengepreßten Zustande (Fig. 2) die den Zwickeln (Fig. 1) entsprechenden Teile beider Stempelteile aufeinander stoßen, also
beim Pressen in genügend erwärmtem Zustande den Überzugstoff an diesen Stellen in die gebildete Hohlform verdrängen, wobei der freischwebende Flansch der öse umhüllt wird. Nach dem Erkalten werden die ösenöffnungen ausgestanzt und hierauf nach Abnahme der Unterplatte d von der Unterlage/ die unten etwas vorstehenden ösen herausgedrückt, wobei sie sich leicht voneinander
ίο trennen lassen, da sie nur mit einem dünnen Häutchen in den Zwickeln noch zusammenhängen. Der anhaftende geringe Grat wird im Rollfaß beseitigt.
Statt wie vorbeschrieben könnte die Stempeleinrichtung in an sich bekannter Weise auch derart beschaffen sein, daß die Oberplatte allein die Hohlform für den Wulst enthält und die ösen mit ihren etwas schräg gerichteten Rändern über die glatte Unterplatte hervorragen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Aus Unter- und Oberstempel bestehendes Werkzeug zum Umpressen von Zelluloid oder ähnlichen plastischen Massen um den 2= Rand von Metallschuhösen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stegen zwischen den im Unterstempel in großer Anzahl nebeneinander angeordneten Löchern zur Aufnahme der mit· den Flanschen in an sich bekannter Weise freischwebenden Schuhösen die Nuten zur Bildung der die ösenflansche umgebenden Zelluloidwulste in beiden Formplatten ausgearbeitet sind und die Formplatten in den Zwickeln zwisehen diesen Nuten derart zum Aufliegen kommen, daß die Zwickel der zwischen den Formplatten liegenden Zelluloidplatte fast vollständig zur Bildung der Wulste mit herangezogen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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