DE1908143U - Mosaikbaustein fuer mechanische stellungsanzeige. - Google Patents
Mosaikbaustein fuer mechanische stellungsanzeige.Info
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- DE1908143U DE1908143U DE1964S0049872 DES0049872U DE1908143U DE 1908143 U DE1908143 U DE 1908143U DE 1964S0049872 DE1964S0049872 DE 1964S0049872 DE S0049872 U DES0049872 U DE S0049872U DE 1908143 U DE1908143 U DE 1908143U
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- mosaic
- mosaic block
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Description
A1602 765*26.8.64 Ί
SIEMENS-S CHUCKERTWERKE
Aktiengesellschaft
Erlangen, den 2 5. AUQ. Werner-von-Siemens-Str. 50
PLA 64/1566 GM
"Mosaikbaustein für mechanische Stellungsanzeige"
In Schaltwarten, bei denen die Stellung der zu bedienenden Schalter
nicht automatisch zurückgemeldet wird und bei denen das Netzbild bzw. ein Übersichtsschaltbild auf einer Mosaikbausteintafel
dargestellt ist, werden einzelne Mosaikbausteine zur Stellungsanzeige bestimmter Schalter oder zur Kennzeichnung bestimmter
PIA 64/1566 GM
Betriebszustande von Maschinen od.dgl. verwendet. Bekannte
Mosaikbausteine, die zur mechanischen Stellungsanzeige dienen,
enthalten kugel- oder walzenförmige Scheiben, die sich hinter
der Frontplatte des Mosaikbausteins befinden. Dabei ist in der Frontplatte des Mosaikbausteins eine Aussparung vorgesehen, so
daß ein Teil der Oberfläche der dahinter befindlichen Walze oder Kugel zu sehen ist. Die Oberfläche der Walze oder Kugel ist dabei
in verschiedene Abschnitte eingeteilt, die zur Kennzeichnung beispielsweise verschieden gefärbt sind, oder die unterschiedliche
Symbole enthalten. Zur Verstellung wird einfach die betreffende Kugel oder Walze soweit gedreht, daß das jeweils gültige Symbol
in der Aussparung in der Frontplatte des Mosaikbausteins erscheint, Auf diese Weise kann das Schaltbild auf der Mosaikbausteintafel
jederzeit an den Betriebszustand der Anlage angepaßt werden.
Mit der Vergrößerung der von einer Schaltwarte zu bedienenden elektrischen Anlagen sind zur Platzersparnis Mosaikbausteintafeln
mit immer kleiner dimensionierten Mosaikbausteinen entwickelt worden. Die Mosaikbausteine für die Stellungsmeldung können sich
dabei dicht nebeneinander befinden, wodurch die Gefahr besteht, daß bei Verstellung eines Mosaikbausteins der diesem benachbarte
Mosaikbaustein für die Stellungsmeldung ebenfalls unabsichtlich mit verstellt wird. Außerdem ist eine unbeabsichtigte Verstellung
bei den bekannten Bausteinen für die Stellungsanzeige leicht beim Reinigen der Mosaikbausteintafel möglich, da Teile der Kugeloder
Walzenoberfläche aus der Ebene der Mosaikbausteintafel
herausragen.
- 2 - C/Sw
PLA 64/1566 GM
Die neue Anordnung vermeidet diese Nachteile1. Sie betrifft
ebenfalls einen Mosaikbaustein für die Stellungsanzeige, der einen Drehkörper enthält, dessen Mantelfläche in einzelne verschieden
gekennzeichnete Abschnitte unterteilt ist. und der hinter der Frontplatte des Mosaikbausteins so gelagert ist,
daß jeweils nur ein Abschnitt der Mantelfläche sichtbar ist. Der Unterschied zum Bekannten besteht darin, daß die Achse des
Drehkörpers in Richtung senkrecht zur Frontplatte verschiebbar gelagert ist und daß eine Feder vorgesehen ist, die den Drehkörper
gegen Anschläge an der Frontplatte drückt, so daß eine Verdrehung des Drehkörpers nur nach vorherigem Verschieben gegen
die Federkraft möglich ist.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung in drei verschiedenen
Ansichten bzw. Schnitten näher dargestellt. Der Mosaikbaustein besteht - wie die .übrigen Mosaikbausteine - aus einer Frontplatte
1 und den Seitenteilen 2 zur Halterung des Mosaikbausteins in einem Raster. Die Frontplatte 1 enthält in ihrer Mitte eine rechteckförmige
Aussparung 3, hinter der eine Seite eines dreieckförmigen
Drehkörpers 4 sichtbar ist. Die Achse 5 des dreieckförmigen Drehkörpers 4 ist in dem Langloch 6 eines Haltebügels 7 drehbar
und senkrecht zur Prontplatte 1 des Mosaikbausteins verschiebbar gelagert. Der U-förmige Haltebügel 7 ist mit den Stiften 8 und 9
an den Seitenteilen 2 des Mosaikbausteins befestigt. Er dient gleichzeitig als Führung für ein ebenfalls senkrecht zur Frontplatte
1 verschiebbares Druckstück 10, welches von einer Feder 11, die sich an dem Haltebügel 7 abstützt, gegen den dreieckförmigen
Drehkörper 4 gedrückt wird. Der Drehkörper -4 stützt sich' seiner-
- 3 - C/Sw
PLA 64/1566 GM
seits an Anschlägen 12 und 13 ab, die im· vorliegenden Ausführungsbeispiel
Teile der Frontplattenrückseite sind. Durch diese Anordnung ist erreicht, daß eine Drehung des,Drehkörpers 4 nur dann
möglich ist, wenn vorher durch Fingerdruck der Drehkörper 4 gegen die Kraft der Feder 11 senkrecht zur Frontplatte verschoben wurde.
Ein unabsichtliches Verstellen des Mosaikbausteins für die Stellungsanzeige ist damit sicher vermieden. Die Seiten des Drehkörpers
4 sind dabei in den meisten Fällen durch verschiedene Farben gekennzeichnet. Vorteilhafterweise wird die Breite der Aussparung
3 bzw. die Breite des Drehkörpers 4 so gewählt, daß sie mit der Breite der auf der Mosaikbausteintafel dargestellten Leitungssymbole übereinstimmt.
Die ebenen Flächen des Drehkörpers 4 bewirken, daß ohne besondere Ausbildung der Anschläge eine Drehung des Drehkörpers 4 ohne
vorheriges Verschieben der Achse 5 gegen die Federkraft nicht möglich ist. Die Neuerung ist jedoch auch anwendbar für Mosaikbausteine
zur Stellungsanzeige, deren Drehkörper keine ebenen Flächen aufweist. In diesem Fall können jedoch in der Oberfläche des zur
Verwendung kommenden Drehkörpers beispielsweise Nuten vorgesehen sein, die in die Anschläge eingeführt werden, wenn der Drehkörper
gegen die Rückseite der Frontplatte des Mosaikbausteins gedruckt wird. Auch so erhält man eine Sicherung gegen die Verdrehung des
Drehkörpers ohne vorherige Verschiebung der Achse.
1 Figur
3 Schutzansprüche
- 4 - C/Sw
Claims (3)
- A p P1 π T ^ΡΜ 64/1566 OMSchutzansprüche. Mosaikbaustein für die Stellungsanzeige mit einem Drehkörper, dessen Mantelfläche in einzelne verschieden gekennzeichnete Abschnitte unterteilt ist und der hinter der Frontplatte des Mosaikbausteins so'gelagert ist, daß jeweils nur ein Anschnitt der Mantelfläche sichtbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Drehkörpers in Richtung senkrecht zur Frontplatte verschiebbar gelagert ist und daß eine Feder vorgesehen ist, die den Drehkörper gegen Anschläge an der Frontplatte drückt, so daß eine Verdrehung des Drehkörpers nur nach vorherigem Verschieben gegen die Federkraft möglich ist.
- 2. Mosaikbaustein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen verschieden gekennzeichneten Abschnitte der Mantelfläche des Drehkörpers ebene Oberflächen aufweisen.
- 3. Mosaikbaustein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Drehkörpers ein Vieleck, insbesondere ein Dreieck darstellt.- 5 - G/S
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964S0049872 DE1908143U (de) | 1964-08-26 | 1964-08-26 | Mosaikbaustein fuer mechanische stellungsanzeige. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964S0049872 DE1908143U (de) | 1964-08-26 | 1964-08-26 | Mosaikbaustein fuer mechanische stellungsanzeige. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908143U true DE1908143U (de) | 1965-01-07 |
Family
ID=33379716
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964S0049872 Expired DE1908143U (de) | 1964-08-26 | 1964-08-26 | Mosaikbaustein fuer mechanische stellungsanzeige. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908143U (de) |
-
1964
- 1964-08-26 DE DE1964S0049872 patent/DE1908143U/de not_active Expired
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