DE190813C - - Google Patents

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DE190813C
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Germany
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ball
sleeve
furniture
caster
ring
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B33/00Castors in general; Anti-clogging castors
    • B60B33/08Ball castors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JiH 190813 -. KLASSE 34«. GRUPPE
Kugelrolle für Möbel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. September 1906 ab.
Die Erfindung bezweckt den staubdichten Abschluß von Laufkugeln, welche sich in einem Kugellager drehen. Die bisher zu diesem Zweck verwendeten Kappen aus Filz
5 oder anderem nachgiebigen Stoff mußten, da sie die Seitendrücke der Kugel aufzunehmen hatten, verhältnismäßig breit sein und verursachten dadurch sowie infolge des auftretenden Druckes Reibungswiderstände, die einen freien Lauf der Kugel unmöglich machten. Nach der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß dicht über der an der Kugel anliegenden ringförmigen Dichtungsscheibe die an der unteren Öffnung d-er die Laufkugel tragenden Hülse angebracht ist, gleichzeitig ein Kugellager angeordnet ist, welches die Seitendrücke, die die Laufkugel beim Verschieben des Möbels erhält, aufnimmt und dadurch den Dichtungsring vollkommen entlastet, so daß ein dauernd dichter Abschluß bei sehr geringem Reibungswiderstand gewährleistet ist. Die Befestigung des Dichtungsringes erfolgt zweckmäßig durch eine die Kugellagerhülse umschließende, mit einer entsprechenden Umbördelung versehenen Kappe.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfmdungsgegenstandes dargestellt. Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen die eine Ausführungsform in Seitenansicht, Längsschnitt und Querschnitt nach der Linie X- Y der Fig. 2. Die Fig. 4, 5 und 6 stellen eine andere Ausführungsform in Seitenansicht, Längsschnitt und Ansicht von unten dar.
Über der eigentlichen Laufrolle 4 ist eine kleinere Stützrolle 3 angeordnet, die in einer Ausdrehung der Platte 2 gelagert ist. Diese Platte steht mit einer Stahlhülse 1 in Verbindung, die unten den Kugellaufring 5 trägt, dessen Lagerkugeln 6 zur seitlichen Stützung der Laufkugel 4 dienen. Unterhalb dieses Kugelringes 5 ist eine ringförmige Scheibe 7 angeordnet, die zweckmäßig aus Leder, Filz, Gummi oder einem ähnlichen nachgiebigen Stoff besteht. Diese Ringscheibe liegt mit ihrem inneren Rande dicht an die Laufkugel 4 an und wird durch eine Umbördelung 9 der das ganze Kugellager umschließenden Hülse 8 (13) in ihrer Lage gesichert. Die Hülse wird mit der Lagerplatte 2 zweckmäßig durch versenkte Schrauben 10 verbunden.
Die in den Fig. 4 bis 6 dargestellte Ausführungsform der Möbelrolle unterscheidet sich von der oben beschriebenen im wesentliehen dadurch, daß die Lagerplatte 12 mit der Hülse 11 aus einem Stück besteht.
Ein wesentlicher Vorzug des Erfindungsgegenstandes besteht, abgesehen von der vollkommen sicheren Abdichtung gegen Staub
»081
LiS
noch darin, daß durch die dicht anliegende Dichtungsscheibe in Verbindung mit der sicheren Führung der Laufkugel durch das seitliche Kugellager ein sehr ruhiges und geräuschloses Laufen der Möbelrolle erzielt wird.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Kugelrolle für Möbel, bei welcher die Kugeltraghülse von einer zweiten Hülse umgeben ist, welche zur Befestigung der Vorrichtung am eigentlichen Möbelfuß dient, dadurch gekennzeichnet, daß die untere öffnung der Kugelhülse (1), aus welcher die Kugel (4) um ein gewisses Stück herausragt, durch eine ringförmige, aus Gummi, Leder, Filz oder anderem nachgiebigen Stoff bestehende Scheibe (7) abgeschlossen wird, und gleichzeitig zur Aufnahme des seitlichen Druckes der Kugel (4) dicht über dem Dichtungsringe ein Kugellager (5, 6) angeordnet ist, das den Dichtungsring von jedem Seitendruck entlastet, so daß ein staubdichter Abschluß geschaffen wird, ohne die Beweglichkeit der Kugel (4) zu beeinträchtigen.
  2. 2. Kugelrolle für Möbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Scheibe (7) zwischen den beiden Hülsen (1 und 8 bzw. 11 und 13), von denen die äußere zweckmäßig nach innen umgebördelt ist, festgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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