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Mascnine zum Bedrucken, Lackieren oder Etikettieren von Hohlkorpern,
beispielsweise Tuben.
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Die Erfindung betrifft eine Mascnine zum Bedrucken, Lackieren oder
Etikettieren von nohlkorpern, beispielsweise Tuben, die aus mehreren hintereinandergeschalteten,
jeweils einen werkstücktrager in Gestalt eines Revolverkopfes entnaltenden Bearbeitungsgruppen
bestent, die durcn eine endlose torderkette miteinander verbunden sind, deren einzelne
Glieder jeweils einen Aufsteckdorn tragen, von denen jeder einen nohlkorper wahrend
des Transports aufgesteckt tragt, der um anschließend auf die zugeordnete .1alterungsspindel
des evolverkopfes
aufgescnoben werden zu können, mit dilfe einer
Abnahmevorrichtung abgenommen wird, die ein unterhalb der Förderketten angeordnetes
endloses Kettenpand enthält, das mit dem unteren Trum der Förderkette mit gleicher
Geschwindigkeit umläuft.
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Bei den bekannten Anordnungen der nier in trage stehenden Art kann
man die Gefanr einer Besonadigung der Holkörper oder der auf diesen bereits aufgebrachten
Farb- oder Lackschnicht nicht immer vermeiden, oder aber diese bekannten Anordnungen
haben einen komplizierten Aufbau. Das Ziel der vor liegenden Erfindung besteht demgegenüber
darin, eine Anordnung der nier in Frage stehenden Art zu scnaffen, die einfach im
Aufbau ist und bei der die Abnanme der Honlkörper onne Schwierigkeiten vorgenommen
werden kann.
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Zu dem oben genannten Zweck ist gemäB der Erfind@ng oei der neuen
ascnine vorgesenea, daß die geradlinig verlaufende Langsmittelachse des oberen Trams
des enddlosen Kettenbandes der Abnanmevorrichtung mit der Langsmittelachse des sicn
nach derselben Seite erstreckenden unteren Trums der Förderkette, dessen Ebene parallel
zu derjenigen des oberen arams des Kettenbandes verlauft, einen spitzen winkel von
z.B. 30° bildet, daß jedem Aufsteckdorn der Förderkette zwei Auflagestifte am Kettenband
zugeordnet sind, deren Abstand zueinander
in ae ttenlangsricntung
gemessen kleiner als der nohlkörperdurchmesser ist, und daß der rechtwinklig zur
Kettenlängsrichtung gemessene Abstand zwischen den dem Aufsteckdorn zugewandten
Flächen der Auflage stifte und der den Auflagestiften abgewandten Fläcne des Aufsteckdorne
kleiner als der Durchmesser des Hohlkörpers ist. hierbei Können z.B. die Längsachsen
der Auflagestifte des Kettenbandes mit denjenigen der Aufsteckdorne der Förderkette
jeweils einen spitzen Winkel von z.B. 30° miteinander bilden, der etwa dem @inkel
zwiscnen den Längsmittelacnsen des Kettenbandes und der Förderkette ntspricht. ie
längsachse der Auflage stifte des Kettenbandes und diejenigen der Aufsteckdorne
der Förderkette Konnen jedoch z.B. aucn zueinander parallel verlaufen. Zwecsmäßig
ist das Kettenband mit seinen UmlenKrollen und dem ihm zugeordneten Getriebe in
einem Rahmen gelagert, der am Gestell der Mascnine in Bandlängsrichtang verstellDar
angebracht ist und dessen Winkelstellung gegenüber dem zugeordnsten unteren irum
der Förderkette veränderlic@ und einstellbar ist. Vorteilhafterweise haben der obere
Tram des Kettenbandes and der untere Trum der Förderkette einander etwa entsprecnende
Längen und sind sie unter einem solchen Winkel zueinander angeordnet, daß der in
Kettenbewegungsrichtung gesenen erste Aufsteckdorn der Förderkette sich mit den
entsprecnenden Xuflagestiften des Kettenbandes zumindest zu einem wesentlicnen Teil
überdeckt, die nacnfolgenden Aufsteckdorne gegenüber den
zugeordneten
Auflage stiften in axialer Richtung der Dorne versetzt sind und die in Kettenbewegungsrichtung
gesehen letzten Auflage stifte sich ausserhalb des zugehörigen Aufsteckdorns befinden,
derart, daß die Hohlkörper im Verlaufe der Umlaufbewegung aer Förderkette und des
Kettenbandes von der Förderkette allmählich vollständig abgezogen werden.
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Vorzugsweise ist hierbei das Kettenband mit seinen Umlenkrollen und
dem ihm zugeordneten Getriebe in einem Rahmen gelagert, der die Gestalt eines Parallelogramms
hat, dessen Längsseiten parallel zur Längsmittelachse des Kettenbandes verlaufen
und dessen querseiten parallel zu den Aufsteckdornen der Förderkette bzw. den Halterungsspindeln
des Werkstückträgers verlaufen. Hierbei können z.B. die Auflagestifte mit den zugehörigen
Kettengliedern beweglich, z.B.
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jeweils über ein Kugelgelenk oder ein Universalgelenk verbunde sein.
Die erfindungsgemäße Anordnung gestattet es, die auf den Aufsteckdorn der Forderkette
nerantmnsportierten Hohlkörper ohne Bescnädigung abzunenmen und an die Halterungsspindeln
des Revolverkopfes, der als Werkstücktrager dient, weiterzugeben. Der Aufbau der
neuen Vorricntung ist hierbei denkbar einfacn.
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Besonders vorteilhaft ist es, wenn dem revolverkopfseitigen nde des
Kettenbandes ein Ausstoßorgan zugeordnet ist, das die ankommenden Hohlkörper zwiscnen
den sie traenden Auflage
stiften herausstößt. Auf diese eise wird
erreicht, -1aß evtl. an den Auflagestiften haftende nohlkörper, die z.B.
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nach dem Lackieren oder Bedrucken mit Farbe an den Auflagestiften
festkleben, von den Auflagestiften abgenommen werden, ohne daß eine Bescnädigung
der @ohlkörper oder Störungen im Betrieb zu befürchten sind.
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In der Zeichnung sind Ausfahrungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung
dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorrichtung gemaß der Erfindung in einer Seitenansicht
in scnematischer Darstellung, Fig. 1a eine Einzelheit der Anordnung nach ig. 1 in
einer Seitenansicht in größerem Maßstab, Fig. 2 die Anordnung nach Fig. 1 in einer
Draufsicht ebenfalls in schematischer DarsteLlung, Fig. 3a die Anfangspartie des
Kettenbandes der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Draufsicht teilweise gescnnitten,
Fig. 3b die Partie am -anderen axialen Ende des Kettenbandes der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ebenfalls
in einer Draufsicht teilweise gescnnitten,
Fig. 4a und 4b die Anfangspartie und die endpartie einer Variante des Kettenbandes
nach Fig. 3a und 3b ebenfalls jeweils in einer Draufsicnt teilweise gescnnitten,
Fig. 5 eine Einzelheit der erfindungsgemaßen Vorrichtung in einer Seitenansicht
i« schematischer Darstellung und Fig. 6a und 6b zwei einander entsprechende Einzelheiten
von zwei Varianten der erfindungsgemaßen utorrichtung in einer Draufsicnt teilweise
geschnitten.
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Die in der Zeichnung dargeste@lte @aschine zum Bedrucen, Lackieren
oder Etikettieren von Hohlkörpern, beispielsweise Tuben, besteht aus menreren nintereinandergeschalteten
Bearbeitungsgruppen, von denen lie el-ne Gruppe z.B. zum Lackieren und die nächste
Gruppe zum Bedrucken von Tuben od.dgl. dient, oder umgekehrt, und die jeweils einen
werkstückträger in Gestalt eines Revolverkopfes entnalten.
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Solche Bearbeitungsgruppen sind nach eine endlose Förderkette miteinander
verbunden, die z.3 auch durch einen Trockenofen hindurchführen kann und deren einzelne
Glieder
jeweils einen Aufsteckdorn tragen1 von denen jeder Dorn
einen Rohlkörper wahrend des Transports aufgesteckt trägt.
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Die Hohlkörper werden vom Xevolverkopf einer Bearbeitungsgruppe mit
Hilfe einer Umsteckvorrichtung abgenommen und auf einen entsprechenden Aufsteckdorn
dr Förderkette aufgesteckt, am anderen Ende werden die @onlkörper mit Hilfe einer
abnahmevorrichtung von den Aufsteckdornen der Kette abgenommen, um anschließend
auf die zugeordnete Halterungsspindel des Revolverkopfes aufgeschoben zu werden.
Nie bei bekannt @ n A@ordnungen der hier in Frage stenenden Art entnalt diese Abnanmevorrichtung
bei dem in der Zeichnung dargeste@lten Ausführungsbeispiel ein unterhalb der 'örderkette
angeordnetes endloses Kettenband, das mit dem unteren Trum der Förderkette mit gleicher
Geschwindigkeit umlauft.
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Die abnahmevorrichtung der erfindungsgemaßen Anordnung entnält ein
Kettenband 1, dessen oberer Trum 6 eine Långsmittelacnse 2 besitzt, die mit der
Langsmittelachse 5 des sich an derselben Seite erstrecsenden unteren Trums 3 der
Förderkette 4 ein spitzen Winkel # von z.B. 30° bildet.
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Die Ebene des unteren Trums 3 der Förderkette 4 und des oberen Trums
6 des Kettenbandes 1 verlaufen hierbei parallel zueinander. Jedem Aufsteckdorn 7
der Förderkette sind nierbei zwei Auflagestifte 8a, 8b am Kettenband zugeordnet,
deren Abstand "a" in Kettenlängsrichtung gemessen kleiner
als der
Durchmesser "d" der Hohlkörper 20 ist, die auf den aufsteckdornen der Förderkette
aufgesteckt herankommen.
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Weiterhin ist der rechtwinklig zur Kettenlängsrichtung gemessene Abstand
"b" zwischen den dem Aufsteckdorn zugewandten Flächen 9a, 9b der Auflagestifte und
der den Auflagestiften abgewandten Fläche lo des Aufsteckdorns 7 kleiner als der
Durchmesser "d" des Hohlkörpers 20. Die Langsachsen der Auflage stifte des Kettenbandes
können hierbei mit den Längsachsen der Aufsteckdorne der Förderkette einen spitzen
Winkel von z.B. 30° bilden, wobei dieser Winkel dem Winkel # entspricht. Die Längsachsen
der Auflagerstifte des Kettenbandes und diejenigen der Aufsteckdorne der Förderkette
können jedoch auch zueinander parallel verlaufen.
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Das Kettenband ist um Umlenkrollen 13a, 13b herumgezogen, von ionen
die ein über ein Getriebe 14a, 14b mit dem ein trieb der Forderkette gekoppelt ist.
Diese treibende Verbindung kann z.B. lösbar ausgeoildet sein. Da es sien nier um
oeKannte Elemente handelt, wir nicht näher darauf eingegangen.
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Das Kettenoand mit seinen umlenkrollen ist zusammen mit dem ihm ugeordneten
Getriebe in einem Ra@men gelagert, der am Gestell der Mascnine in Bandlangsrichtung
gemeß pfeil 12
verstellbar angebracht ist und dessen Winkelstellung
gegenüber dem zugeordneten unteren Trum der Förderkette gemäß den Pfeilen 13 veränderlich
sein kann. Dieser Rahmen besteht aus zwei zueinander und zur Längsmittelachse des
Kettenbandes parallelen Langsschienen 14a 14b' und zwei die axialen Enden der Langsscnienen
miteinander verbindenden Querschienen, wobei er zweckmäßigerweise auch noch mindestens
eine Versteifungsstange 16 besitzt, die zwischen den Längs schienen vorzugsweise
in paralleler unordnung zu den Querschienen verläuft und hierbei die Längs schienen
miteinander verbinaet. Der obere Trum des Kettenbandes und der untere Trum der Förderkette
- die in zueinander parallelen ebenen enthalten sind - haben einander etwa entsprechende
Längen und sind unter einem solchen Winkel zueinander angeordnet, daß der in Kettenbewegungsrichtung
gesehen erste Aufsteckdorn der Förderkette sich mit den entsprechenden Auflage stiften
des Kettenbandes zumindest zu einem wesentlichen Teil überdeckt, die nachfolgenden
Aufsteckdorne gegenüber den Auflagestiften in axialer Ricntung der Dorne versetzt
sind und die in Kettenbewegungsricntung gesenen letzten Auflage stifte sicn aussrhalb
des zugenörigen Aufsteckdorns befinden. Diese Wirkungsweise und Anordnung ist insbesondere
aus Fig. 2 ersichtlich. Es ergiot sich bei einer solchen Anordnung, daß die Hohlkörper
im Verlaufe der Umlaufbewegung der Förderkette und des
Kettenbandes
allmählich immer weiter von der Förderkette abgezogen werden, bis sie zum Echluß
nur noch auf den Auflage stiften des Kettenbandes aufliegen.
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Im Hinblick darauf, daß einerseits das Kettenband eine schräg zur
Förderkette und somit auch zu den Halterungsspindeln des Revolverkopfes verlauf
ende Bann verfolgt und andererseits die Hohlkörper den @alterungsspindeln am Ende
der Bahn des Kettenbandes in achsparalleler Lage dargeboten werden müssen, sind
die Auflagestifte mit den zugehörigen Kettengliedern beweglicn verbunden, wobei
sie an ihrem axialen Ende mit de zugenörigen Kettenglied jeweils über ein Kugelgelenk
oder Universalgelenk in Verbindung stehen. Die Anordnung kann hierbei gemäß Fig.
6a so getroffen sein, daß mit jedem Kettenglied 25 z.B. über einen Winkel 26 und
einen Halter 28 eine Kugel 2 verbunden ist, die in eine Ausnenmung 30 am entsprechenden
axialen Ende des zugehörigen Auflagestiftes 31 nach allen Seiten frei beweglich
eingreift. Jie Anordnung kann gemäß Fig 6b z.B. auch so getroffen sein, laß an den
axialen n:ien der Auflagestifte 32 jeweils sine Kugei 33 befestigt ist, an der ein
Verbindungsglind 34 nacn allen Seiten beweglich angreift, das mit dem zugenorigen
Kettenglied 35 verbunden ist.
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Das Kettenband mit seinen Unlenkrollen und dem ihm zugeordneten Getriebe
ist hierbei in einem Rahmen gelagert, wie insbesondere aus Fig. 4a, 4b hervorgeht,
der die Gestalt eines Parallelogramms hat, dessen Langsseiten 40, 41 parallel zur
Längsmittelachse des Kettenbandes verlaufen und dessen uerseiten 42, 43 parallel
zu den Äufsteckdornen 44, 44' der Forderkette bzw. zu den Halterungsapindeln des
Werkstücktragers verlaufen. Die Anordnung ist hierbei wieder so getroffen, auf die
Auflage stifte die Hohlkörper @@ Ende der Bann in acnsparalleler Anordnung den @alterungsspindeln
des als werkstückträger fungierenden Revolverkopfes darbieten. Auch nier sind Versteifungsstangen
45 vorgesehen, der Antrieb erfolgt über d3s Getriebe 46, 47 (z.B. ein Sc@erenrad),
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Dem Kettenband ist auch noch ein Aussto@organ 20 zugeordnet, das die
ankommenden @onlkörper zwischen den sie tranenden A@flagestiften nerausstost, @m
auf diese weise zu ver@indern, daß die nohlkorper am @nde des Weges an den Auflagestiften
Klaben bleiben. Dieses Ausstoßprgan bestent aus einer mit dem hettenband umlaufenden
Walze z.B. aus kunststoffmat@rial, die gegenüber dem vom endlosen kettenband im
Bereicn des @bergangs zwischen dem oberen Irum und dem unteren Trum beschriebenen
Kreisbogen 21 (vgl. Fig. 5) so exzentrisc@ angeordnet ist, da: der Ümfang der walze
Dei 22 über diesen
Kreisbogen vorsteht. Die als Ausstoßorgan dienende
Walze ist an einer zu den Auf steckdornen des Revolverkopfes parallelen lagerachse
23 drehbar gelagert, die am Rahmen angebracht ist (vgl. Fig. 3b). Das Kettenband
besteht bei der in Fig. 3b gezeigten Ausführungsform aus zwei an den beiden Längsschienen
50a, 50b des Rahmens gelagerten Ketten, zwischen denen die Auflage stifte ftir die
Hohlkörper verlaufen, wobei die als Ausstoßorgan dienende Walze 20 zwischen den
beiden retten des Kettenbandes gelagert ist, indem die Lagerachse 23 der Walze über
die Büchse 51 an einem Halterungsarm 52 drehbar gelagert ist, der an der Innenseite
der einen der beiden Längsschienen (z.B. Schiene 50b) zwischen diesen Längsschienen
mit Hilfe der Bolzen 53, 54 angebracht ist, wobei die Versteifungsstange 55 durch
die Bohrung 56 des Halterungsarms hindurchgeht. Die Walze 2c besteht hierbei aus
zwei Hälften 20a, 20b, die von den axialen n£nden der Lagerachse her auf diese aufgesteckt
und an dieser mit ihr drehbar angebracht sind. Der Halterungsars greift zwischen
den Walzenhälften hindurch an der Büchse 51 an, in der die Lagerachse 23 drehbar
gelagert ist. Die als Ausstoßorgan dienende Walze weist Nuten 58 auf, die an ihrem
Umfang entlang in den Abständen zwischen den Auflage stiften des Kettenbandes entsprechenden
Strecken (die in Fig. 5 bei 57a 57b angedeutet sind) etwa gleichmäßig verteilt sind
und sich in Walzenlängsrichtung
erstrecken. Beim Umlaufen - die
Bewegung der Walze geschieht im zeitlichen Gleichklang mit der Bewegung des Kettenbandesstossen
die über den Kreisbogen 21 vorstehenden Partien 22 jeweils die zwischen zwei Auflage
stiften 57a, 57b aufliegenden Hohlkörper aus dem Zwischenraum zwischen zwei Auflage
stiften heraus, wobei die Auflagestifte 57a, 57b selbst jeweils in den Nuten 58
aufgenommen werden.