DE190263C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE190263C DE190263C DENDAT190263D DE190263DA DE190263C DE 190263 C DE190263 C DE 190263C DE NDAT190263 D DENDAT190263 D DE NDAT190263D DE 190263D A DE190263D A DE 190263DA DE 190263 C DE190263 C DE 190263C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- iron
- iron oxide
- compounds
- oxygen
- oxide
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- UQSXHKLRYXJYBZ-UHFFFAOYSA-N Iron oxide Chemical class [Fe]=O UQSXHKLRYXJYBZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 28
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 9
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 7
- 150000002506 iron compounds Chemical class 0.000 claims description 5
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 5
- 238000000137 annealing Methods 0.000 claims description 4
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 4
- YOBAEOGBNPPUQV-UHFFFAOYSA-N iron;trihydrate Chemical compound O.O.O.[Fe].[Fe] YOBAEOGBNPPUQV-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 150000002927 oxygen compounds Chemical class 0.000 claims description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 2
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 claims 1
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 claims 1
- 235000013980 iron oxide Nutrition 0.000 description 11
- UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N Hydrogen Chemical compound [H][H] UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 230000003647 oxidation Effects 0.000 description 3
- 238000007254 oxidation reaction Methods 0.000 description 3
- NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N Sulfur Chemical compound [S] NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 2
- 239000001257 hydrogen Substances 0.000 description 2
- 229910052739 hydrogen Inorganic materials 0.000 description 2
- VBMVTYDPPZVILR-UHFFFAOYSA-N iron(2+);oxygen(2-) Chemical class [O-2].[Fe+2] VBMVTYDPPZVILR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910052717 sulfur Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000011593 sulfur Substances 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- PMVSDNDAUGGCCE-TYYBGVCCSA-L Ferrous fumarate Chemical compound [Fe+2].[O-]C(=O)\C=C\C([O-])=O PMVSDNDAUGGCCE-TYYBGVCCSA-L 0.000 description 1
- MBMLMWLHJBBADN-UHFFFAOYSA-N Ferrous sulfide Chemical compound [Fe]=S MBMLMWLHJBBADN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000004501 airglow Methods 0.000 description 1
- 239000003513 alkali Substances 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000000354 decomposition reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 229910002804 graphite Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010439 graphite Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000002156 mixing Methods 0.000 description 1
- BFDHFSHZJLFAMC-UHFFFAOYSA-L nickel(ii) hydroxide Chemical compound [OH-].[OH-].[Ni+2] BFDHFSHZJLFAMC-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M4/00—Electrodes
- H01M4/02—Electrodes composed of, or comprising, active material
- H01M4/36—Selection of substances as active materials, active masses, active liquids
- H01M4/48—Selection of substances as active materials, active masses, active liquids of inorganic oxides or hydroxides
- H01M4/52—Selection of substances as active materials, active masses, active liquids of inorganic oxides or hydroxides of nickel, cobalt or iron
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E60/00—Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
- Y02E60/10—Energy storage using batteries
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ausführungsform des den Gegenstand
des Patents 180672 bildenden Verfahrens zur Herstellung von Elektroden für Sammler,
bei welchen Eisenverbindungen der Oxydulreihe oder einer noch niedrigeren Zwischenoxydationsstufe
für sich allein oder in Mischung mit mehr oder weniger inertem Material einer Formierung durch den Strom
unterworfen werden.
Bei der im Hauptpatent beschriebenen Ausführungsform des Verfahrens wurde Eisenmonosulfid
abwechselnd der Oxydation und der Reduktion durch den elektrischen Strom in einer Alkalilösung unterworfen, um den
Schwefel zu entfernen und elektrolytisch aktives Eisenoxydul zu erzeugen. Es wurde
nun eine Verbindung gefunden, welche eine elektrolytisch aktive niedrige Sauerstoffverbindung
des Eisens bereits fertig enthält, so daß es der abwechselnden Oxydation und
Reduktion durch den elektrischen Strom, welche bei der im Hauptpatent beschriebenen
Ausführungsform behufs Entfernung des Schwefels notwendig war, nicht mehr bedarf.
Diese Verbindung ist wasserfreies Eisenoxydul oder ein Gemisch von Eisenoxydul mit sauerstoffärmeren Eisenverbindungen.
Das wasserfreie Eisenoxydul kann in luftbeständiger und daher für die Verwendung
geeigneter Form in der Weise hergestellt werden, daß man Eisenoxyd in der Hitze in
einem Strom Wasserstoffgas teilweise reduziert, oder daß man Eisen unter Luftzutritt
glüht und nach dem Erkalten die gebildete Oxydschicht entfernt; die letztere enthält
dann einen erheblichen Bruchteil von Eisenoxydul und ärmeren Sauerstoffverbindungen,
welche durch die Mischung mit luftbeständigen Eisenoxyden vor Zersetzung geschützt
sind.
Bei der Ausführung des Verfahrens verfährt man zweckmäßig wie folgt:
Man unterwirft getrocknetes Eisenoxyd (Fe2OJ einer Temperatur von etwa 4000 C.
in einem geschlossenen Raum und leitet über dasselbe getrocknetes Wasserstoffgas hinweg.
Die Zeit, während welcher das Eisenoxyd auf diese Weise der Einwirkung des Wasser-Stoffgases
unterworfen wird, hängt von der Menge des durchgeleiteten Gases ab und schwankt zwischen 2 und 12 Stunden. Man
kann jedoch das Verfahren auch bei anderen Temperaturen als bei 4OO0 durchführen, doch
muß man in diesem Falle die Dauer der Einwirkung des Wasserstoffes entsprechend ändern,
und zwar genügt bei höherer Tempe-
ratur eine geringere Einwirkungsdauer. In jedem Falle sind jedoch die günstigsten Verhältnisse
durch Probieren festzustellen.
Nachdem auf diese Weise der Wasserstoff über das Eisenoxyd hinweggeleitet worden,
bis das letztere teilweise reduziert ist, läßt man die Masse unter Luftabschluß vollständig
abkühlen. Das sich ergebende schwarze Gemisch, welches nicht mehr pyrophorisch ist,
ίο enthält einen erheblichen Bruchteil von elektrolytisch
aktiven Eisensauerstoffverbindungen und ist in diesem Zustande zum Gebrauch
bereit. -
Ein anderes, aber minderwertiges Verfahren, eine Verbindung zu erzeugen, welche
. einen befriedigenden Gehalt an niedrigen Eisensauerstoffverbindungen aufweist, besteht
darin, daß man dünne Bleche aus norwegischem Eisen in eine bis zur Weißglut erhitzte
Muffel bringt. Sobald die Bleche etwas Glühspan bekommen, werden sie der Muffel entzogen und gebogen, um den Glühspan
abzulösen. Dies muß sehr schnell ausgeführt werden, d. h. das Blech darf jedesmal
nur kurze Zeit der Erhitzung ausgesetzt werden, damit die Glühspanschicht nicht zu dick
wird, weil sonst der Gehalt an den brauchbaren, sauerstoffärmeren Verbindungen geringer,
derjenige an Eisenoxyd dagegen größer ist. Das Eisenoxyd bezw. die sauerstoffreicheren
Eisenverbindungen sind aber nicht nur träge, sondern erhöhen auch den elektrischen
Widerstand der Elektrode. Der so erhaltene Glühspan wird fein verpulvert und ist zum Gebrauch bereit.
Das erstere Verfahren ist vorzuziehen, da das Oxyd schon fein gepulvert und der Anteil
an Eisenoxyden bezw. sauerstoffärmeren Eisenverbindungen größer ist.
Die auf eine der beschriebenen Arten gewonnenen Eisensauerstoffverbindungen werden
zweckmäßig behufs Erhöhung der Leitungsfähigkeit der daraus herzustellenden
Elektroden mit schuppigem Graphit vermischt. Dabei empfiehlt es sich, das Gemisch
in plastischem Zustande mehrfach durch Walzen zu schicken und wieder zu zerteilen.
Die fertige Elektrodenmasse wird in Blöcke gepreßt und in metallische Behälter mit perforierten
Wänden eingeführt, in welchen sie im Sammler, in Verbindung mit geeigneten Depolarisatören, zweckmäßig solchen aus
Nickelhydroxyd, Verwendung findet, worauf die Ladung des Sammlers in an sich bekannter
Weise erfolgt.
Claims (2)
1. Ausführungsform des durch Patent 180672 geschützten Verfahrens zur Herstellung
von aus Eisen- bezw. Eisensauerstoffverbindungen bestehenden Elektroden für Akkumulatoren, dadurch gekennzeichnet,
daß als zu formierende Eisenverbindung wasserfreies Eisenoxydul oder ein Gemisch von wasserfreiem Eisenoxydul
und sauerstoffärmeren Eisenverbindungen benutzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zu formierende
Eisenoxydul durch nur kurze Zeit dauerndes Glühen von zusammenhängenden Stücken metallischen Eisens in
einer bis zur Weißglut erhitzten Muffel und mechanische Entfernung der an der Oberfläche gebildeten, größere Mengen von
Eisenoxydul enthaltenden Sauerstoffverbindungen gewonnen wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE190263C true DE190263C (de) |
Family
ID=453733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT190263D Active DE190263C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE190263C (de) |
-
0
- DE DENDAT190263D patent/DE190263C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE190263C (de) | ||
| DE1471546B2 (de) | Mit anorganischem chemisch bestaendigen hydrophoben oel abweisendend und schmierfaehigen polycarbonfluorid der formel cf tief n ueberzogene kohlenstoffteile | |
| DE2539309B2 (de) | Verfahren zum herstellen von hochreinem metallischen molybdaen | |
| DE2011135A1 (de) | Elektrische Energiespeichervorrichtung und Elektrode für dieselbe | |
| DE1696545A1 (de) | Wolfram enthaltende Elektrode | |
| DE2921786C2 (de) | ||
| DE692461C (de) | Verfahren zum Herstellen von aus einem einzigen Kristall oder aus Grosskristallen bestehenden Koerpern aus hochschmelzenden Metallen | |
| DE852845C (de) | Verfahren zum Zersetzen von Alkaliamalgamen | |
| DE323840C (de) | Verfahren zur Herstellung von Alkalimetallen und Salzsaeure aus den Alkalichloriden bei hoeherer Temperatur | |
| DE2820117A1 (de) | Elektrolytische verfahren unter verwendung graphitischer kohlenstoffkathoden sowie hiermit erzeugte komplexverbindungen | |
| DE500981C (de) | Erzeugung und Wiederbelebung aktiver Kohle | |
| DE153619C (de) | Verfahren zur elektrolytshen darstellung van vanadin und dessen legierungen | |
| CH261436A (de) | Verfahren zur Herstellung von Metallen. | |
| DE2752878A1 (de) | Stahlwolle und deren verwendung zum auffangen und beseitigen von uebergelaufenem bzw. verschuettetem quecksilber | |
| DE189638C (de) | ||
| DE381424C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Reduktion der Trioxyde des Wolframs und Molybdaens | |
| DE289063C (de) | ||
| AT143123B (de) | Verfahren zur Herstellung von aus einem einzigen Kristall oder aus Großkristallen bestehenden Metallkörpern (Stäben, Drähten, Glühkörpern usw.) aus hochschmelzenden Metallen. | |
| AT133870B (de) | Verfahren zur Reinigung von Flüssigkeiten. | |
| DE249447C (de) | ||
| DE185585C (de) | ||
| EP1873116A1 (de) | Graphitverarbeitungsverfahren und reaktor dafür | |
| DE1234697B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Kontaktmaterials zum Fuellen von Amalgam-Zersetzungszellen bei der Halogenalkalimetall-Elektrolyse | |
| DE578331C (de) | Verfahren zur Herstellung sauerstofffreien Wolframs | |
| DE256122C (de) |