DE190262C - - Google Patents

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DE190262C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/04Modulator circuits; Transmitter circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a. GRUPPE
in BERLIN.
Sendestationen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. März 1906 ab.
Bisher wurde das funkenlose öffnen und Schließen des Primärstromkreises mit Hilfe von Tasten bewirkt, bei welchen der über die Morsetaste geführte Primärstrom gleichzeitig einen Elektromagneten durchfloß, der auf das bewegliche Kontaktorgan der Taste einwirkte und dasselbe nach Freigabe der Taste durch die Hand bis zum nächsten Nullwert des Stromes in der Kontaktlage festhielt. Für
ίο größere Energiemengen hat das Verfahren den Nachteil, daß ein funkenloses öffnen bezw. Schließen durch derartige Vorrichtungen nicht mehr erreichbar ist, daß man vielmehr darauf angewiesen ist, andere Anordnungen zu treffen, wie z. B. zur Taste eine Drosselspule oder einen O hm sehen Widerstand parallel zu schalten, um so den Rest der schwingenden Energie aufzunehmen.
Ferner ist vorgeschlagen worden, durch eine im Nebenschluß zur Primärspule liegende Taste die Primärspule kurzzuschließen bezw. wieder zu öffnen, wobei als Primärmaschine ein Generator von niedriger Wechsslzahl und Spannung Anwendung finden sollte. Letztere Anordnung war entweder so getroffen, daß die Wechselstrommaschine von einem Gleichstrommotor oder von einer Dampf- oder einer Verbrennungskraftmaschine angetrieben wurde. Im Falle, daß der Antrieb durch einen Gleichstrommotor erfolgte, war, da Motor und Generator getrennte Feldwicklung besitzen, die Tourenerhöhung des Motors bei Nichtbelastung des Generators nur unwesentlich höher wie bei belastetem Generator. Für moderne Maschinen beträgt die Tourensteigerung von voller Last bis zum Leerlauf ungefähr 3 Prozent. Bei Antrieb des Generators durch eine Dampf- oder Verbrennungskraftmaschine findet praktisch gleichfalls so gut wie keine Steigerung der Tourenzahl bei Übergang von voller Belastung bis zum Leerlauf statt.
Bei der vorliegenden Erfindung wird das funkenlose Öffnen und Schließen der Taste dadurch bewirkt, daß sie in einem Neben-Schluß zur Primärwicklung des Hochspannungstransformators angeordnet ist und dabei im Gegensatz zu den vorher genannten Anordnungen die Speisung der Primärwicklung des Hochspannungstransformators durch einen oder mehrere Einankerumformer bewirkt wird. Die Schaltung der Anordnung ist hierbei so getroffen, daß beim Öffnen der Taste die Primärwicklung des Hochspannungstransformators eingeschaltet wird, beim Schließen der Taste hingegen die Primärwicklung ausgeschaltet wird. Beim Einschalten der Primärwicklung gehen Funken im Erregerkreis über, beim Ausschalten wird die Sekundärwicklung des Hochspannungstransformators praktisch spannungslos. Die Vorteile, welche die Anwendung von Einankerumformern als Primärstromquelle besitzt, sind folgende: Bei Nichtfunken ist die Tourenzahl des Generators, wie Versuche gezeigt haben, bis ungefähr 25 Prozent höher als bei Funkengebung. Es wird daher
bei Nichtfunken im Rotor ein Überschuß an kinetischer Energie aufgespeichert, welcher bei Funkengebung, also wenn die Tourenzahl des Einankerumformers auf ihre normale Tourenzahl sinkt, in elektrische Energie umgesetzt wird. Somit wird ein größerer Wirkungsgrad und kleinere Maschinenabmessungen und Verluste als bei den bisherigen Anordnungen bei einer gleich teueren Anlage erzielt.
ίο Die Erklärung hierzu ist folgende:
Bei Einankerumformern haben Motor und Generator dasselbe Feld. Dasselbe ist daher von der Ankerrückwirkung des Generators abhängig, d. h. es wird bei Belastung des Generators geschwächt, und zwar um so mehr, je induktiver die Belastung bei gleichbleibender Stromstärke ist. Bei voreilendem Strom, d. h. bei kapazitiver Belastung wird dagegen das Feld durch die Ankerrückwirkung verstärkt.
Im ersteren Falle steigt' die Tourenzahl proportional dem schwächer werdenden Felde und im Rotor wird ein gewisser Betrag an kinetischer Energie gesammelt, welcher bei Watt- oder kapazitiver Belastung wieder abgegeben wird. Gegebenenfalls kann, zur Vergrößerung der Schwungmassen des Umformers auf die Welle ein Schwungrad aufgesetzt werden. Die Schwungmasse und die Tourensteigerung durch Änderung der Impedanz im Ruhestromkreise, können nun so bemessen werden, daß die dem Motor zügeführte Energie (Gleichstrom) nahezu konstant bleibt.
-·■ In: Fig. ι ist eine beispielsweise Schaltung der vorliegenden Erfindung dargestellt: Hierin bezeichnet α den Einankerumformer, b eine regulierbare Selbstinduktion, welche zur Herstellung der Resonanzlage wie auch zur Bemessung der Impedanz dient, c ist die Primärwicklung des Hochspannungstransformators, d eine Taste mit den Kontakten e. In die Zuleitung zur Taste wird zweckmäßig ein passender variabler Widerstand eingeschaltet. Ferner braucht auch die Taste nicht fest mit der Primärwicklung verbunden zu sein, sondern kann durch einen veränderlichen Kontakt von der Selbstinduktion b abgezweigt werden, /ist die Sekundärwicklung des Hochspannungstransformators g, h ist eine Kapazität, i eine Funkenstrecke.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsform der Taste schematisch dargestellt, bei welcher dieselbe mit einem Starkstromrelais zusammenarbeitet. Im Gegensatz zu anderen für ähnliche Zwecke vorgeschlagenen Einrichtungen läßt die in Fig. 2 dargestellte Anordnung, welche ausdrücklich- dazu bestimmt ist, Starkstrom zu öffnen und zu schließen, die Möglichkeit zu, auch die Erregung der stromdurchflossenen Spule mit Starkstrom herbeizuführen. Es bezeichnen e die Starkstromkontakte, welche an Stelle der Taste d in Fig. ι eingefügt werden können, k ist das Kontaktstück des Starkstromrelais, ι der Relaisanker, m eine Spule, durch welche Strom fließt, der durch den Schalter 0 und den Regulierwiderstand ρ von der Stromquelle r aus geschlossen wird, η ist eine Feder, welche in der Ruhelage k gegen die Kontakte e drückt.
Es ist selbstverständlich, daß die Kontakte entsprechend der durch sie hindurchfließenden Stromstärke genügend groß bemessen werden, um Öffnungsfunken zu vermeiden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Schaltung zum Schließen und öffnen der Primärströme funkentelegraphischer Sendestationen durch Kurzschließen und Öffnen der Primärwicklung des HochspannungstransJormators, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Einankerumformer als Stromquelle, in Verbindung mit einer vorgeschalteten Selbstinduktion, die Primärwicklung eines Hochspannungstransformators speisen zu "dem Zweck, um bei Kurzschließen der Primärwicklung eine Tourenerhöhung des Einankerumformers zu bewirken und die so im Anker aufgespeicherte kinetische Energie bei Funkengebung in elektrische Energie umzusetzen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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