DE190098C - - Google Patents

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DE190098C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/04Supports for telephone transmitters or receivers
    • H04M1/06Hooks; Cradles
    • H04M1/08Hooks; Cradles associated with switches operated by the weight of the receiver or hand-set

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Structure Of Receivers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■Ja 190098 -■ KLASSE 21 a. GRUPPE
BERNARD HAHNER in LIVERPOOL.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Auflegeumschalter für Hör- und Sprechapparate, welcher an der Wand befestigt werden kann. Die bisherigen Auflegeumschalter dieser Art, bei welchen der Stiel des Umschalters mit einem im wesentlichen wagerechten, winklig gelagerten, auf und ab beweglichen Hebel verbunden ist, der unter dem Druck einer gleichzeitig zur Einschaltung der
ίο Leitung dienenden Feder steht, zeigen den Mißstand, daß einesteils wegen der verhältnismäßig schnell erfolgenden Abnahme der Federkraft die Schaltung- zuweilen versagt, und daß andererseits diese Einrichtungen, da der Auflegeumschalter direkt mit dem erwähnten Schalthebel verbunden ist, durch äußere Einflüsse, Stöße, Erschütterungen usw., die sich auf den wagerechten Schalthebel übertragen, derart beeinflußt werden, daß Stromschluß bezw. Stromunterbrechung zu unerwünschter Zeit erfolgen kann.
Diese Schwierigkeiten werden bei dem vorliegenden Auflegeumschalter dadurch vermieden, daß man den die Einschaltung bewirkenden Teil des Umschalters überhaupt nicht mit dem Stiel des Auflegeumschalters bezw. des Auflagers für die Sprech- und Hörvorrichtung, der auch hier im wesentlichen parallel zur Wand angeordnet ist, verbindet, sondern die beiden Teile des Umschalters lose und vollständig unabhängig voneinander anordnet, wobei die zur Zurückführung des Stieles des Auflagers in seine Ruhelage dienende Feder gar nicht zur Hervorbringung der Schaltung bezw. für die Bewegung des wagerechten Schaltarmes dient, so daß Erschütterungen des Auflagers nicht auf den Schaltarm bezw. auf die anderen, die Schaltung bewirkenden Teile einwirken können. Der Stiel des Auflagers ist an seinem unteren Ende zweckmäßigerweise derart gestaltet, daß er beim Herunterdrücken leicht auf den, auch hier im wesentlichen wagerecht liegenden Schaltarm oder Schalthebel , einwirken und denselben verschieben bezw. in Tätigkeit setzen kann, ohne daß eine direkte Verbindung zwischen dem Schalthebel und dem Auflager vorhanden ist. Der Stiel α der zum Auflegen des Hör- oder Sprechapparates dienenden Vorrichtung ist im wesentlichen parallel der Wand, innerhalb einer Hülse dem Druck einer um den Stiel a gelegten Feder b entgegen in der Höhenrichtung verschiebbar. Die Hülse f selbst ist winkelförmig, beispielsweise rechtwinklig gestaltet, und bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel auf der Glocke befestigt, die in gewöhnlicher Weise an der Wand angeordnet ist. Innerhalb des unteren wagerechten Teiles der Hülse f verschiebt sich ein Stäbchen oder eine Platte d, welche ebenfalls unter Federdruck stehen kann. Die durch das Stäbchen d beim Hineindrücken desselben einzuschaltenden federnden Kontakte können natürlich beliebiger Art sein und sind hier, als keinen Teil des Erfindungsgegenstandes bildend, nicht dargestellt. Zwischen dem unteren Ende des Stieles α und dem damit in keiner Verbindungstehenden Stift d ist eine Kugel c lose eingelegt. Das untere Ende des Stieles α ist abgeschrägt, so daß beim Herunterdrücken des Stieles α beim Auflegen des Hör- oder Sprech-
apparates das abgeschrägte Ende des Stieles a leicht hinter die Kugel c treten und dadurch das Stäbchen oder die Platte d nach innen schieben und die erforderliche Ein- oder Ausschaltung bewirken kann. Selbstverständlich kann das untere Ende des Stieles α auch eine etwas andere, das Fortdrücken des Stiftes d ermöglichende Gestaltung besitzen. So kann man beispielsweise das untere Ende
ίο des Stieles α abrunden oder das betreffende Ende beiderseitig zuspitzen. Man kann auch unter Fortfall der Kugel c die aneinander liegenden Enden der Stifte oder Plättchen a und d abrunden oder abschrägen, so daß jedesmal das Ende des einen Stiftes auf dem Ende des anderen hingleiten und dabei eine Verschiebung beider Stifte, Stiele oder Platten bewirken kann.
Beim Abnehmen des Hör- oder Sprechapparates wird die Auflagevorrichtung durch die Feder b nach oben gedrückt, so daß auch der Stiel oder das Plättchen d unter dem Einfluß der darauf ausgeübten, beispielsweise von einem federnden Kontakt herrührenden Federwirkung nach außen gedrückt wird und beispielsweise die Sprechleitung einschaltet.
Selbstverständlich können die beiden Stiele oder Plättchen α bezw. d auch unter einem anderen Winkel zueinander gelagert sein. Es wird sich z. B. empfehlen, die beiden Teile unter einem stumpfen Winkel zueinander zu lagern, wobei man die einander gegenüberstehenden Enden dann entsprechend gestaltet. Durch Einlegung einer Kugel c wird eine besondere Gestaltung des betreffenden Endes des Stiftes d unnötig.
Die beiden verschiebbaren Stifte oder Plättchen α und d sind zur Vermeidung jeglicher Reibung oder Klemmung in Kugellagern verschiebbar. Mittels dieser Vorrichtung ist man imstande, Auflegeumschalter derart an der Wand anzubringen, daß man die Sprechoder Hörapparate, wie bei Tischumschaltern, flach aus der Hand legen kann. Statt einer Kugel c können natürlich auch mehrere Kugeln, sowie statt der Kugeln Rollen benutzt werden.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. An der Wand zu befestigender Auflegeumschalter für Hör- und Sprechapparate, bei welchem ein winklig zum Stiel des Auflagers angeordnetes Zwischenglied die Schaltung bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der unter Federdruck stehende Stiel (a) des Auflagers als auch der winklig, dazu gelagerte Schaltarm (d) derart angeordnet sind, daß sie bei der Umschaltung mit den einander zugekehrten Enden auf einander einwirken.
2. Eine Ausführungsform des Umschalters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsübertragung von dem unter Federdruck stehenden Stiel (a) des Auflagers auf den winklig dazu gelagerten Schaltarm (d) unter Vermittlung einer beliebigen Anzahl von lose zwischen die einander zugekehrten Enden eingelegten Kugeln oder Rollen (c) geschieht.
3. Eine Ausführungsform des Umschalters nach Anspruch 1, dadurch ge- · kennzeichnet, daß an einem oder an beiden der einander zugekehrten Enden des Auflagestieles (a) und des Schaltarmes (d) zwecks Erleichterung der gegenseitigen Verschiebung Abschrägungen oder Abrundungen vorgesehen sind. . .
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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