DE190088C - - Google Patents

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DE190088C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/10Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor
    • H05B3/12Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor characterised by the composition or nature of the conductive material
    • H05B3/14Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor characterised by the composition or nature of the conductive material the material being non-metallic

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  • Non-Adjustable Resistors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190088 KLASSE 21 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1905 ab.
Um Widerstände mit hoher Ohmzahl herzustellen, verwendet man vielfach kleinstückige Massen, welche infolge der vielen Ubergangswiderstände den gewünschten hohen Widerstand trotz geringer Dimensionen zu geben imstande sind. Will man derartige Massen zur elektrischen Beheizung von Tiegeln oder dergl. benutzen, so werden letztere in die Masse derart eingesetzt, daß sie möglichst
ίο vollständig von ihr umgeben sind. Natürlich ist es zum Zwecke einer möglichst günstigen Wärmeausnutzung vorteilhaft, daß die Stromwärme hauptsächlich in den den zu beheizenden Körper benachbarten Teilen der Wider-Standsmasse entwickelt wird. Zu diesem Zwecke ist vorgeschlagen worden, in die Heizmasse längs der zu erhitzenden Oberfläche in entsprechenden Abständen voneinander geeignet geformte Leitkörper einzubetten, welche eine günstigere Stromverteilung herbeiführen. Dieses Verfahren ist indessen umständlich, da diese Leitkörper vorher ihrer Form nach genau bestimmt und besonders hergestellt werden müssen.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun, einen derartigen Stromweg geringeren Widerstands auf einfache Weise in der Heizmasse selbst herzustellen. Dies geschieht dadurch, daß in die Widerstandsmasse vorübergehend Hilfsleiter'von gutem Leitungsvermögen (z. B. ein Metalldraht) und von einer in Rücksicht auf den zu beheizenden Körper gewählten Form eingebettet und elektrisch erhitzt werden. Dabei werden die dem eingebetteten Leiter benachbarten Teilchen der Widerstandsmasse zusammengefrittet und bilden dann in der Widerstandsmasse gut leitende Adern, die auch erhalten bleiben, nachdem die Hilfsleiter entfernt sind. Letzteres geschieht vorteilhaft so, daß dieselben so stark erhitzt werden, daß sie verdampfen oder verbrennen. Natürlich ist dies nur angängig, wenn die Widerstandsmasse einen höheren Schmelz- und Verdampfungspunkt besitzt als die Hilfsleiter; es kommen für erstere daher zerkleinerte, hochschmelzende Metalle wie Chrom, Mangan, Molybdän, Wolfram usw. oder auch Carborundum in Betracht. Als Hilfsleiter kommen Metalldrähte oder auch dünne Kohlenstifte oder Fäden in Frage. Die Metalldrähte müssen so stark erhitzt werden, daß sie schmelzen und eventuell verdampfen, während die Widerstände mit Kohlenstiften bei Luftzutritt so lange erhitzt werden müssen, bis die Kohlenstifte verbrannt sind. Die Metalldrahte sind vorteilhafter, da man diese in jeder gewünschten Form leicht in die Widerstandsmasse einbringen kann, während die Kohlenstifte starrer und somit nur in geradliniger Form angewandt werden können. Auch ist die Verbrennung eines Kohlenstiftes umständlicher als die beschriebene Entfernung eines Drahtes.
Dadurch, daß der Hilfsleiter nur die direkt umgebenden Widerstandsteilchen zur Leitfähigkeit bringt, ist es möglich, die Wärmeentwickelung an genau festgelegten Punkten zu erzeugen.

Claims (1)

  1. "Patent-Anspruch:
    Verfahren, um in zur elektrischen Heizung dienender kleinstückiger Widerstandsmasse einen Stromweg geringeren Widerstands herzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Widerstandsmasse vorübergehend ein Hilfsleiter von gutem Leitungsvermögen, z. B. ein Metalldraht, eingebettet und elektrisch erhitzt wird, derart, daß die den Hilfsleiter umgebenden Teilchen der kleinstückigen Widerstandsmasse zusammengefrittet werden und eine nach Entfernung bezw. Zerstörung des Hilfsleiters bestehen bleibende, gut leitende Ader bilden.
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