DE200596C - - Google Patents
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- DE200596C DE200596C DENDAT200596D DE200596DA DE200596C DE 200596 C DE200596 C DE 200596C DE NDAT200596 D DENDAT200596 D DE NDAT200596D DE 200596D A DE200596D A DE 200596DA DE 200596 C DE200596 C DE 200596C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01C—RESISTORS
- H01C1/00—Details
- H01C1/14—Terminals or tapping points or electrodes specially adapted for resistors; Arrangements of terminals or tapping points or electrodes on resistors
- H01C1/144—Terminals or tapping points or electrodes specially adapted for resistors; Arrangements of terminals or tapping points or electrodes on resistors the terminals or tapping points being welded or soldered
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Resistance Heating (AREA)
Description
| & H'lCJlJi-i'l/OfT/ | bete | ιύ'&νη |
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 200596 -" KLASSE 21c. GRUPPE
von Widerstandskörpern.
Es ist bekannt, elektrische Leit- und Wider-
. Standskörper dadurch herzustellen, daß feuerfeste Massen, wie z. B. Ton, mit leitenden
Stoffen, wie Kohle, oder einem verkohlbaren Bindemittel geformt und hierauf gebrannt
werden. Es ist auch bekannt, daß beim Brennen solcher Körper an der Luft die Kohle an der Oberfläche zum Teil herausbrennt.
Es hat sich dieses Herausbrennen
Ίο zuweilen als Übelstand herausgestellt, zuweilen auch ist es benuztzt worden, um den Widerstand
der Körper genau zu regulieren, indem die Erhitzung an der Luft so lange fortgesetzt
wurde, bis durch Herausbrennen der Kohle bis zu einer bestimmten Tiefe ein bestimmter
vorgeschriebener Widerstand erreicht wurde.
Gemäß vorliegender Erfindung nun werden bei an sich bekannten Verfahren Vorkehrungen
, getroffen, daß die Leitkörper an den Stellen, an denen sie mit den Stromzuleitungen
verbunden werden sollen, eine gut leitende Oberfläche behalten.
, Zu diesem Zweck wird in der Weise verfahren, daß die Oberfläche der Körper an
den Anschlußstellen gegen den Zutritt der Luft geschützt, im übrigen aber dem Luftzutritt
preisgegeben, wird. Beim Brennen bleibt dann die Oberfläche an den geschützten Stellen unverändert, während sich an den
übrigen Stellen in bekannter Weise eine gut isolierende Schicht bildet.
Dieses Verfahren gestattet insbesondere die Herstellung von zylindrischen Stäben oder
von Röhren, wie sie beispielsweise für Regulierwiderstände
oder für Heizkörper gebraucht werden. Die mit den Stromzuführungen zu verbindenden Enden dieser Körper
bleiben in ihrer vollen ursprünglichen Stärke leitend, während die dazwischenliegenden Teile
bedeutend dünner werden und gut isoliert sind. Hierdurch wird nicht nur der Stromübergang
zu den Stäben erleichtert, sondern es wird gleichzeitig die Erwärmung der Stromzuführungsenden
bedeutend herabgesetzt, so daß ein Verbrennen der Stromzuführungen verhindert wird.
Bei der Herstellung von Leitkörpern in der oben beschriebenen Weise durch Erhitzen
der Leitkörper an der Luft zwecks Verwandlung der Oberfläche in eine Isolierschicht
treten leicht Ungleichmäßigkeiten ein, wenn die Erhitzung durch eine äußere Wärmequelle
stattfindet. Diese Ungleichmäßigkeiten haben ihren Grund teils in der Ungleichmäßigkeit
der Wärmezufuhr, teils in der Schwierigkeit eines gleichmäßigen Zutritts der Luft zu allen
Stellen der Oberfläche. Dies wird am besten dadurch vermieden, daß die Erhitzung des
Körpers nicht durch eine äußere Wärmequelle, sondern in bekannter Weise durch einen hindurchgeleiteten elektrischen Strom
erfolgt.
Von besonders großem Werte sind die gemäß vorliegender Erfindung hergestellten
Körper für elektrische Heizung. Sie gestatten es beispielsweise, die zu erhitzenden Gegenstände
in unmittelbare Berührung mit dem Heizkörper zu bringen, ohne dadurch Störungen in der Stromverteilung befürchten zu
müssen. Man kann Stäbe oder Rohre herstellen, die unmittelbar in elektrisch leitende
Massen eingebettet werden, ohne Stromübergang auf die zu erhitzenden Massen zu bekommen,
oder die zu erhitzenden Massen, auch wenn sie elektrisch leitend sind, unmittelbar
in ein Rohr, das nach der Erfindung isoliert ist, einführen und ohne besondere Vorsichtsmaßregeln
in diesem Rohr erhitzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung leitender Anschlußstellen an der isolierenden Oberfläche von Widerstandskörpern, die durch Brennen eines Gemisches aus feuerfesten Massen und Kohle oder einem verkohlbaren Bindemittel unter Zutritt von Luft erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellen, an denen später die Stromzuführung zu dem Leitkörper erfolgen soll, beim Brennen durch Kühlhalten oder durch Verhinderung des Luftzutritts geschützt werden, um an diesen Stellen das Ausbrennen des Kohlenstoffs zu verhüten.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200596C true DE200596C (de) |
Family
ID=463221
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200596D Active DE200596C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200596C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE922460C (de) * | 1948-10-02 | 1955-01-17 | Steinkohlenbergwerk Hannover H | Formkoerper aus Kohle und keramischen Stoffen und Verfahren zu ihrer Herstellung |
-
0
- DE DENDAT200596D patent/DE200596C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE922460C (de) * | 1948-10-02 | 1955-01-17 | Steinkohlenbergwerk Hannover H | Formkoerper aus Kohle und keramischen Stoffen und Verfahren zu ihrer Herstellung |
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