DE200596C - - Google Patents

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DE200596C
DE200596C DENDAT200596D DE200596DA DE200596C DE 200596 C DE200596 C DE 200596C DE NDAT200596 D DENDAT200596 D DE NDAT200596D DE 200596D A DE200596D A DE 200596DA DE 200596 C DE200596 C DE 200596C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C1/00Details
    • H01C1/14Terminals or tapping points or electrodes specially adapted for resistors; Arrangements of terminals or tapping points or electrodes on resistors
    • H01C1/144Terminals or tapping points or electrodes specially adapted for resistors; Arrangements of terminals or tapping points or electrodes on resistors the terminals or tapping points being welded or soldered

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

& H'lCJlJi-i'l/OfT/ bete ιύ'&νη
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 200596 -" KLASSE 21c. GRUPPE
von Widerstandskörpern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1907 ab.
Es ist bekannt, elektrische Leit- und Wider-
. Standskörper dadurch herzustellen, daß feuerfeste Massen, wie z. B. Ton, mit leitenden Stoffen, wie Kohle, oder einem verkohlbaren Bindemittel geformt und hierauf gebrannt werden. Es ist auch bekannt, daß beim Brennen solcher Körper an der Luft die Kohle an der Oberfläche zum Teil herausbrennt. Es hat sich dieses Herausbrennen
Ίο zuweilen als Übelstand herausgestellt, zuweilen auch ist es benuztzt worden, um den Widerstand der Körper genau zu regulieren, indem die Erhitzung an der Luft so lange fortgesetzt wurde, bis durch Herausbrennen der Kohle bis zu einer bestimmten Tiefe ein bestimmter vorgeschriebener Widerstand erreicht wurde.
Gemäß vorliegender Erfindung nun werden bei an sich bekannten Verfahren Vorkehrungen , getroffen, daß die Leitkörper an den Stellen, an denen sie mit den Stromzuleitungen verbunden werden sollen, eine gut leitende Oberfläche behalten.
, Zu diesem Zweck wird in der Weise verfahren, daß die Oberfläche der Körper an den Anschlußstellen gegen den Zutritt der Luft geschützt, im übrigen aber dem Luftzutritt preisgegeben, wird. Beim Brennen bleibt dann die Oberfläche an den geschützten Stellen unverändert, während sich an den übrigen Stellen in bekannter Weise eine gut isolierende Schicht bildet.
Dieses Verfahren gestattet insbesondere die Herstellung von zylindrischen Stäben oder von Röhren, wie sie beispielsweise für Regulierwiderstände oder für Heizkörper gebraucht werden. Die mit den Stromzuführungen zu verbindenden Enden dieser Körper bleiben in ihrer vollen ursprünglichen Stärke leitend, während die dazwischenliegenden Teile bedeutend dünner werden und gut isoliert sind. Hierdurch wird nicht nur der Stromübergang zu den Stäben erleichtert, sondern es wird gleichzeitig die Erwärmung der Stromzuführungsenden bedeutend herabgesetzt, so daß ein Verbrennen der Stromzuführungen verhindert wird.
Bei der Herstellung von Leitkörpern in der oben beschriebenen Weise durch Erhitzen der Leitkörper an der Luft zwecks Verwandlung der Oberfläche in eine Isolierschicht treten leicht Ungleichmäßigkeiten ein, wenn die Erhitzung durch eine äußere Wärmequelle stattfindet. Diese Ungleichmäßigkeiten haben ihren Grund teils in der Ungleichmäßigkeit der Wärmezufuhr, teils in der Schwierigkeit eines gleichmäßigen Zutritts der Luft zu allen Stellen der Oberfläche. Dies wird am besten dadurch vermieden, daß die Erhitzung des Körpers nicht durch eine äußere Wärmequelle, sondern in bekannter Weise durch einen hindurchgeleiteten elektrischen Strom erfolgt.
Von besonders großem Werte sind die gemäß vorliegender Erfindung hergestellten
Körper für elektrische Heizung. Sie gestatten es beispielsweise, die zu erhitzenden Gegenstände in unmittelbare Berührung mit dem Heizkörper zu bringen, ohne dadurch Störungen in der Stromverteilung befürchten zu müssen. Man kann Stäbe oder Rohre herstellen, die unmittelbar in elektrisch leitende Massen eingebettet werden, ohne Stromübergang auf die zu erhitzenden Massen zu bekommen, oder die zu erhitzenden Massen, auch wenn sie elektrisch leitend sind, unmittelbar in ein Rohr, das nach der Erfindung isoliert ist, einführen und ohne besondere Vorsichtsmaßregeln in diesem Rohr erhitzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung leitender Anschlußstellen an der isolierenden Oberfläche von Widerstandskörpern, die durch Brennen eines Gemisches aus feuerfesten Massen und Kohle oder einem verkohlbaren Bindemittel unter Zutritt von Luft erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellen, an denen später die Stromzuführung zu dem Leitkörper erfolgen soll, beim Brennen durch Kühlhalten oder durch Verhinderung des Luftzutritts geschützt werden, um an diesen Stellen das Ausbrennen des Kohlenstoffs zu verhüten.
DENDAT200596D Active DE200596C (de)

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DE (1) DE200596C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922460C (de) * 1948-10-02 1955-01-17 Steinkohlenbergwerk Hannover H Formkoerper aus Kohle und keramischen Stoffen und Verfahren zu ihrer Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922460C (de) * 1948-10-02 1955-01-17 Steinkohlenbergwerk Hannover H Formkoerper aus Kohle und keramischen Stoffen und Verfahren zu ihrer Herstellung

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