DE533491C - Verbindung von Elektroden fuer elektrische OEfen - Google Patents

Verbindung von Elektroden fuer elektrische OEfen

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DE533491C
DE533491C DES80000D DES0080000D DE533491C DE 533491 C DE533491 C DE 533491C DE S80000 D DES80000 D DE S80000D DE S0080000 D DES0080000 D DE S0080000D DE 533491 C DE533491 C DE 533491C
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electrodes
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graphite
nipple
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/14Arrangements or methods for connecting successive electrode sections
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/25Process efficiency

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Description

  • Verbindung von Elektroden für elektrische Öfen Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindung von Elektroden für elektrische Öfen unter Verwendung eines Zwischenstückes aus Graphit. Die Elektroden werden mit Hilfe von Nippeln miteinander verbunden. An den Berührungsstellen der Elektrodenenden tritt eine mehr oder weniger starke Erwärmung auf, weil die, Übergangswiderstände verhältnismäßig hoch sind. Selbst bei graphitierten Elektroden zeigt es sich oft, daß die Enden der Elektroden weniger gut graphitiert sind, so daß auch bei graphitierten Elektroden ein verhältnismäßig hoher Übergangswiderstand vorhanden ist.
  • Erfindungsgemäß wird nun der Übergangswiderstand zwischen den einzelnen Elektroden dadurch vermindert, daß das aus Graphit bestehende Zwischenstück mit Hilfe eines oder mehrerer an den Elektroden angreifender Nippel zwischen die zu verbindenden Elektrodenteile gepreßt wird. In erster Linie werden die Stirnflächen des Zwischenstückes und die Stirnflächen der Elektroden aufeinandergepreßt. Die an den Elektroden angreifenden Nippel bestehen vorteilhaft aus ungraphitierter, gebrannter Kohle, und das Zwischenstück ist vorteilhaft an den Stellen, die zur Verbindung mit den Elektroden dienen, mit Nuten und Federn versehen, die in entsprechende Teile der Elektroden eingreifen. Besonders vorteilhaft ist es, daß das-Zwischenstück aus gegenüber den Elektroden hochleitfähigem und weichem Graphit besteht. Dieses Zwischenstück wird durch den Verbindungsnippel festgepreßt und vermittelt nicht nur wegen der hohen Leitfähigkeit, sondern auch wegen der größeren Weichheit des Graphits einen sehr guten Stromübergang.
  • Allerdings hat man bei dieser Anordnung nunmehr zwei Übergangsstellen, die sich beide etwas erhitzen. Da jede einzelne aber einen relativ geringen Übergangswiderstand hat, so ist die Erhitzung jeder einzelnen Stelle wesentlich geringer, als sie bei einer unmittelbaren Berührung der ungraphitierten oder schlecht graphitierten Enden der Elektroden wäre. Es wird dadurch insbesondere verhütet, daß die Elektroden an den Berührungsstellen glühend werden und daß- eine Verbrennung an diesen Stellen stattfindet.
  • Eine erhebliche Verbesserung dieser Wirkung kann nun'noch dadurch erzielt werden, daß das Zwischenstück an den Flächen, an denen es mit den Elektroden zusammengepreßt werden soll, mit Nuten oder mit Federn ausgerüstet wird, die mit entsprechenden Federn bzw. Nuten der Elektrodenenden zusammenpassen. Dadurch wird einesteils die Berührungsfläche vergrößert, andernteils wird auch das Eindringen von Luft zwischen die Elektrodenenden und das Zwischenstück erheblich vermindert, so daß auch bei etwaigem Glühendwerden der Übergangsstellen ein Verbrennen weniger leicht eintritt.
  • Um den Kontakt weiterhin zu verbessern, kann man außer dem Zwischenstück auch eine gut leitende, plastische Masse zwischen die Elektroden bringen, z. B. eine Masse aus Kohle oder Graphit mit einem geeigneten plastisch machenden Bindemittel oder kolloidalen -Graphit oder auch Graphit ohne jeden Zusatz.
  • Das Zwischenstück kann in verschiedener Weise gestaltet werden. Am einfachsten ist es, einen Ring zu verwenden, der den Nippel umgibt. Der Ring kann dabei ein Innengewinde tragen, so daß er gleichzeitig als eine Art Kontermutter wirkt. Er kann aber auch als gewindelose Scheibe oder als Rohrstück ausgebildet sein. Es ist zweckmäßig, das Zwischenstück nicht zu kurz zu machen, um zwischen den beiden Verbindungsstellen, die sich immer etwas stärker erwärmen als die übrigen Stellen, eine größere Abkühlungsoberfläche zu haben.
  • Das Zwischenstück kann aber auch massiv ausgebildet sein und an seinen Enden Nippelansätze tragen, mittels deren es mit den Elektroden verschraubt wird. Das Zwischenstück kann ferner auch so ausgebildet sein, daß es Bohrungen enthält, mittels deren es einerseits mit der einen Elektrode durch einen Nippel, andererseits mit der anderen Elektrode durch einen zweiten Nippel verbunden wird. Die Bohrung kann dabei durch das ganze Zwischenstück durchlaufen, so daß die beiden Nippel fest gegeneinander geschraubt werden können, oder es kann eine bis zu einer gewissen Tiefe eindringende Bohrung für den Nippel vorgesehen sein, so daß der Nippel gegen die massive zentrale Wand des Verbindungsstückes geschraubt werden kann, um einen möglichst guten Stromübergang sicherzustellen. Es kann ferner auch ein einziger durchlaufender Nippel verwendet werden, der das Zwischenstück ganz durchsetzt und der dann mit seinen beiden hervorragenden, mit Gewinde versehenen Enden die Verbindung mit den beiden Elektroden herstellt.
  • Die Nippel werden bisher in der Regel aus Graphit hergestellt, um möglichst gute Leitung zu bekommen. Bei der Verwendung eines Graphitzwischenstückes, wie sie im vorstehenden beschrieben ist, kann man aber auch davon absehen, den Nippel selbst aus Graphit herzustellen. Das hat einen erheblichen Vorzug. Graphit kann nämlich auf Zug und Biegung lange nicht so stark beansprucht werden wie ungraphitierte-gebrannte Kohle von den gleichen Abmessungen. Dagegen kann Graphit infolge seiner Plastizität relativ hoch auf Druck beansprucht werden. Bei der neuen Anordnung kann man daher gerade den Nippel, der den Zug und evtl. Biegungskräfte aufzunehmen hat, aus gewöhnlicher Kohle herstellen, während das Zwischenstück aus Graphit besteht. Dadurch werden die mechanischen Eigenschaften der Elektrodenverbindung wesentlich verbessert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verbindung von Elektroden für elektrische Ofen unter Verwendung eines Zwischenstückes aus Graphit, dadurch Bekennzeichnet, daß das Zwischenstück mit Hilfe eines oder mehrerer an den Elektroden angreifender Nippel zwischen die zu verbindenden Elektrodenteile gepreßt ist.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Elektroden angreifenden Nippel aus ungraphitierter, gebrannter Kohle bestehen.
  3. 3. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück an den Stellen, die zur Verbindung mit den Elektroden dienen, mit Nuten oder Federn versehen ist, die in entsprechende Teile der Elektroden eingreifen. q.. Zwischenstück für die Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es aus gegenüber den Elektroden hochleitfähigem und weichem Graphit besteht.
DES80000D 1927-06-02 1927-06-02 Verbindung von Elektroden fuer elektrische OEfen Expired DE533491C (de)

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