AT81487B - Bogenlampe mit mehreren Lichtbogen. Bogenlampe mit mehreren Lichtbogen. - Google Patents

Bogenlampe mit mehreren Lichtbogen. Bogenlampe mit mehreren Lichtbogen.

Info

Publication number
AT81487B
AT81487B AT81487DA AT81487B AT 81487 B AT81487 B AT 81487B AT 81487D A AT81487D A AT 81487DA AT 81487 B AT81487 B AT 81487B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
electrode
heat
arc lamp
lamp according
points
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
O Lummer Dr O Lummer Dr
Rudolf Mylo Rudolf Mylo
Ruetgerswerke Ag Fa Ruetgerswe
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by O Lummer Dr O Lummer Dr, Rudolf Mylo Rudolf Mylo, Ruetgerswerke Ag Fa Ruetgerswe filed Critical O Lummer Dr O Lummer Dr
Application granted granted Critical
Publication of AT81487B publication Critical patent/AT81487B/de

Links

Landscapes

  • Discharge Lamp (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bogenlampe mit mehreren Lichtbogen. 



   Bei den bisher bekannt gewordenen Anordnungen von mehreren Lichtbögen in einer Bogenlampe entstehen die Lichtbögen zwischen Elektroden, von denen jede eine bestimmte chemische Zusammensetzung aufweist. 
 EMI1.1 
 Lampe angeschlossene Elektrode, auf welcher zwei oder mehrere Fusspunkte verschiedener Polarität entstehen. aus Teilen besteht, die in sich von einander verschiedene Zusammensetzungen aufweisen. wobei diese Teile entweder eine in sich zusammenhängende oder aus mehreren getrennten Teilen bestehende Elektrode bilden, wobei jedoch stets dafür gesorgt 
 EMI1.2 
 punkte bzw. von den positiven   Fusspunkten   zu den negativen Fusspunkten der auf ihr entstehenden Lichtbögen stattfindet. 



   Zur   Erläuterung dessen, was unter @von einander verschiedenen   Zusammensetzungen" zu verstehen ist. diene folgendes : Die nicht an   die Aussenpole   der Lampe angeschlossene Elektrode kann aus Teilen mit verschiedenen Salztränkungen bestehen, die innigen Kontakt haben oder durch   ein Wärmeüberleitungsstück   getrennt sind. Sie kann bestehen aus einer massiven Hälfte und einer mit   Kanälen   oder Dochten versehenen zweiten Hälfte, letzterer können Salze beigemengt sein, von denen die andere Hälfte weniger oder nichts enthält. 



  Die beiden Hälften können auch beide aus mit Kanälen versehenen Elektroden gleicher oder verschiedener   Beschaffenheit   gebildet sein. von denen die eine Hälfte anders getränkt ist als die andere usw. 



   Infolge der hergestellten guten Wärmeüberleitung vom positiven Fusspunkte zum negativen Fusspunkt der nicht an die Aussenpole der Lampe angeschlossenen Elektrode ist bewirkt. dass die Temperatur des negativen Fusspunktes möglichst auf die Höchsttemperatur   des positiven Kraters (4200  abs. ) erhöht wird. Diese nicht an die Aussenp le der Lampe   angeschlossene und aus Teilen von verschiedener Zusammensetzung bestehende Elektrode braucht nicht aus einem Stück, sondern kann aus zwei oder mehreren Teilen bestehen. 



  Sämtliche Teile dieser Elektrode bilden dabei in elektrischer Beziehung nach wie vor nur eine Elektrode, da sie alle miteinander elektrisch-leitend verbunden und nicht an die Aussenpole der Lampe angeschlossen sind. Auch in diesem Falle ist dafür gesorgt, dass eine   genügende Wärmemenge   von demjenigen Teile, auf dem der positive Fusspunkt entsteht. zu demjenigen Teil. auf welchem der negative Fusspunkt entsteht, hinübergeleitet wird, um den oben ausgesprochenen Zweck zu erreichen. die Temperatur der negativen Fusspunkte möglichst auf die Höchsttemperatur, welche der positive Krater erreichen kann   (42000 abs.),   zu bringen. Diese Wärmeüberleitung kann bewirkt werden durch geeignete Lagerung der verschiedenen Teile dieser Elektrode zueinander sowie zu den übrigen an die.

   Aussenpole der Lampe angeschlossenen Elektroden ; sie kann auch bewirkt werden durch Verwendung von Wärmeleitungsstücken. welche die verschiedenen Elektrodenteile in innigen   Wärme-   kontakt miteinander bringen ; sie kann ferner bewirkt werden durch beide Mittel zugleich. 



   Dieses Wärmeleitungsstück kann, um seinen Zweck zu erfüllen, aus einem einheitheitlichen Material bestehen, oder aus Stücken verschiedenen Materials gebildet sein. Immer aber muss bewirkt werden, dass diejenigen Stellen des Wärmeleitungsstückes, welche die Wärme von den positiven zu den negativen Fusspunkten zu leiten haben, bei der eintretenden hohen Temperatur eine   möglichst   grosse Wärmeleitfähigkeit besitzen und dass die   übrigen   Stellen eine   möglichst geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen,   so dass sie die Wärme an den auf die Höchsttemperatur zu erhitzenden Stellen zusammenhalten. Dieser Zweck, nämlich das Zusammenhalten der Wärme an den möglichst hoch zu erhitzenden Stellen, 
 EMI1.3 
 (Tellern,   Führungsstücken,   Platten, Zylindern usw.). 



   Von den   möglichen     Ausführungsformen   sind in nachstehendem einige beschrieben :
In Fig. i ist beispielsweise die Anordnung der Elektroden einer solchen Gleichstrombogenlampe mit zwei Lichtbögen dargestellt. Die Elektroden a und c stellen die Plus-und Minuselektrode dar ; b ist die nicht an die. Aussenpole der Lampe angeschlossene Elektrode. auf welcher die beiden Fusspunkte verschiedener Polarität entstehen, und welche ein in sich   zusammenhängendes   Stück bildet, dessen beiderseits der Längsachse liegenden Hälften aber eine verschiedene Zusammensetzung haben. Der Querschnitt dieser Elektrode b ist so 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gestaltet. dass ein   gleichmässiger Abbrand der ganzen Elektrode   erzielt wird.

   Zum Beispiel muss, wie Versuche ergeben haben, zur Erreichung des besten Effektes bei Verwendung von Elektroden mit hohem Salzgehalt, der Querschnitt derjenigen Querschnittszone der Elektrode b, auf welcher der positive Fusspunkt entsteht, zirka 1-8 mal grösser sein als der Querschnitt derjenigen Zone, auf welcher sich der negative Fusspunkt bildet. 



   Da auf diese Weise tatsächlich die Höchsttemperatur des positiven Fusspunktes auch am negativen Fusspunkt der Elektrode b erreichbar ist, so bietet diese Bogenlampe den grossen Vorteil, quatitativ grössere Mengen von Leuchtsalzen verwenden zu können, als es bei den bisherigen Bogenlampen möglich war, und dennoch die bei letzteren eintretenden   störenden Begleiterscheinungen (Schlackenbildung, Fehlzündungen usw. ) zu vermeiden.   



   Stets ist zwischen die positive und die negative Zone der Elektrode b eine Wärme-   leitungszone eingeschaltet. Die Ausdehnung   dieser Wärmeleitungszone ist abhängig von der Wärmeleitfähigkeit des zu ihr verwendeten Materials und durch die Umgebung bedingt, in welcher die Elektrode b gebrannt wird. Das Material dieser Wärmeleitungszone muss stets so beschaffen sein. dass sie bei der erreichten hohen Temperatur die Wärme von der Pluszur Minuszone gut leitet, dagegen gleichzeitig verhindert, dass die beiden Fusspunkte verschiedener Polarität auf ihr zueinander wandern und sich vereinigen. Dies kann z.

   B. dadurch erreicht werden, dass man als Material Substanzen verwendet, welche möglichst wenig oder so gut wie keine lichtbogenbildenden Salze enthalten oder an sich die Lichtbogenbildung verhindern.   Ist, wie in Fig.   2, das Wärmeleitungsstück der Elektrode b zu einem besonderen 
 EMI2.1 
 hergestellt sein, welches die Wärme von der Plus-zur Minuszone gut leitet, dagegen verhindert, dass auf ihm die beiden Fusspunkte verschiedener Polarität zueinander wandern und sich vereinigen. Der Wärmesteg d (Fig. 2) bildet dabei mit den Stücken der Elektrode b, auf denen der positive und   negative Fusspunkt entstehen.   ein einheitliches, in sich    zusammenhängendes.   Stück. 



   Zur Erreichung des gleichen Zieles, nämlich zur Getrennthaltung der beiden   Fusspunkte   verschiedener Polarität auf der Elektrode b, können ausserdem auch andere, bekannte Vorrichtungen verwendet werden, z. B. Magnete. 



   Verwendet man bei hohe Salzmengen enthaltenden Effektkohlen beispielsweise einen und denselben lichtbogenbildenden Zusatz in allen Elektroden a, b und c, so muss die Minuszone des Elektrode b quantitativ mehr von diesen Zusätzen enthalten als ihre Pluszone, weil, wie Versuche ergeben haben, nur dadurch die Lichtbogenlänge zwischen der Elektrode a und der Minuszone der Elektrode b einerseits und der Elektrode   c   und der Pluszone der Elektrode b andrerseits gleichmässig lang ausgebildet werden kann. 



   Fig-3 stellt eine weitere Ausbildung der in Fig. i und 2 dargestellten Anordnung von Elektroden einer Gleichstrombogenlampe dar. Um den erzielten Effekt und das tadellose Arbeiten auch bei langer Brenndauer aufrecht zu erhalten, wird das in Fig. 3 angeordnete Hilfsstück e verwendet. Um seinem Zwecke zu dienen, ist dieses Hilfsstück so beschaffen, dass es an den der Elektrode b benachbarten Stellen bei der daselbst erreichten hohen Temperatur die Wärme gut leitet, das Zusammenwandern der beiden Fusspunkte behindert, und dass es an den von der Elektrode b entfernteren Stellen die Wärme schlecht leitet. Dieses Stück kann beispielsweise aus Metalloxyd, Reinkohle, aus Zusammensetzungen dieser mit Metallen, oder auch aus Gemischen aus Kohle und Metall usw. bestehen. Es   kann ausserdem von einem, die Wärme schlecht leitenden Körper t (z. B.

   Luft, Schamotte usw. )   umgeben sein, welcher den Zweck, denen es dienen soll, fördert. 



   In Fig. 4 ist die Elektrode b folgendermassen beschaffen ; die beiden Hälften von verschiedener Zusammensetzung sind hier gegeneinander beweglich. Dabei gleiten sie einander 
 EMI2.2 
 überleitung vom positiven zum negativen Fusspunkt kann auch hier noch erhöht werden durch Verwendung eines die Wärme schlecht leitenden Körpers t (Luft, Schamotte usw.). 
 EMI2.3 
 beiden an die Aussenpole angeschlossenen Elektroden a und c in der besonderen Art, wie sie in Fig. 5 gezeichnet ist, wird folgender besonderer Vorteil erzielt. Es ist bekannt, dass bei Dauerbrand-Effektbogenlampen mit übereinander stehenden Elektroden der Abbrand der   in dem Brennraum (geschlossene Glocke usw. ) befindlichen Elektroden von den Witterungeinflüssen (Temperatur, Feuchtigkeit usw. ) abhängig ist.

   Dies ist u. a. darauf zurückzuführen,   dass die verschiedenen Elektroden über Stellen ganz verschiedener Temperatur sich erstrecken, und darauf, dass die notwendig im Verbrennungsraum entstehenden Kondensate (Kondens-   wasser usw. ) die untere, an den kälteren Stellen der Glocke befindlichen Elektrode stärker   beeinflussen als die obere. Diese Übelstände sind durch die in der Fig. 5 gezeichnete Anordnung fast vollständig vermieden. Zur Erläuterung dieser Anordnung diene folgendes : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Die.   Achsen   der   Elektroden können, ähnlich   wie bei Lampen bekannter Konstruktion, miteinander einen spitzen Winkel bilden. Die Achsen je zweier Elektroden, die zusammen einen Lichtbogen bilden, liegen in einer Ebene.

   Die beiden Ebenen, in denen je ein Lichtbogen liegt, können zueinander parallel gerichtet sein, oder einen   beliebigen Winke)   miteinander bilden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Bogenlampe mit mehreren Lichtbögen, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht an die   Aussenpole   der Lampe   angeschlossene Elektrode,   auf der mehrere   Fusspunkte   verschiedener Polarität von   Lichtbögen   entstehen, aus zwei Hälften von ve schiedener Zusammensetzung besteht und so zusammengesetzt ist, dass eine gute Wärmeüberleitung von der Hälfte, auf welcher der positive   Fusspunkt   entsteht, zu derjenigen, auf welcher der negative Fusspunkt stattfindet, um letzteren möglichst auf die Höchsttemperatur des positiven Kraters zu erhitzen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Bogenlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht an die. Aussenpole der Lampe angeschlossene Elektrode aus mehreren. räumlich getrennten Einzelteilen besteht.
    3. Ausführungsform der Bogenlampe nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, dass die Überleitung der Wärme von der Plus- zur 1finushälfte der nicht an die Ausscnpole der Lampe angeschlossenen Elektrode durch einen Steg erfolgt, der gleichzeitig die Vereinigung der Fusspunkte verschiedener Polarität verhindert.
    4. Ausführungsform der Bogenlampe nach den Ansprüchen I his 3. dadurch gekennzeichnet, dass d : e Elektrode (b) bzw. ihre Einzelteile mit einem die Wärme zusammen- EMI3.1 vermittelt und den Wärme Verlust nach aussen veningert.
    5. Ausführungsform der Lampe nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der die Wärme zusammenhaltende Körper entweder aus Teilen verschiedener Beschaffenheit zusammengesetzt ist oder aus einem Stück von solcher Beschaffenheit besteht, dass die den Elektroden benachbarten Stellen (e) bei der dort erreichten hohen Temperatur gut wärmeleitend aber schlecht lichtbogenleitend sind, während die entfernteren Stellen (t) wärmeschlechtleitend sind.
    6. Ausführungsform der Bogenlampe nach den Ansp. üchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Krater nat-h unten strahlen und die Elektroden im wesentlichen im oberen Teile des Brennraumes gelegen sind,
AT81487D 1916-03-18 1916-12-07 Bogenlampe mit mehreren Lichtbogen. Bogenlampe mit mehreren Lichtbogen. AT81487B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE81487X 1916-03-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT81487B true AT81487B (de) 1920-10-11

Family

ID=5639522

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT81487D AT81487B (de) 1916-03-18 1916-12-07 Bogenlampe mit mehreren Lichtbogen. Bogenlampe mit mehreren Lichtbogen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT81487B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT81487B (de) Bogenlampe mit mehreren Lichtbogen. Bogenlampe mit mehreren Lichtbogen.
CH441489A (de) Elektrode zum Übertragen eines elektrischen Stromes zwischen einem Leiter und einem heissen, elektrisch leitenden Gas
DE1540145B1 (de) Symmetrisch aufgebaute Doppel-Loeschkammer fuer Wechselstromschaltgeraete
DE303355C (de)
DE1148812B (de) Ventilfuehrung fuer Brennkraftmaschinen
DE2362089A1 (de) Loeschbleche fuer elektrische schalter
DE7820968U1 (de) Elektrischer Gleichstromkontakt
DE543138C (de) Stromzufuehrung fuer Elektroden elektrischer OEfen
DE1213669B (de) Gluehkerze mit einem elektrischen Widerstandsheizelement aus Siliziumkarbid
DE2406104A1 (de) Zuendkerze
DE339828C (de) Galvanisches Braunstein-Element
AT160655B (de) Zündvorrichtung für Brennkraftmaschinen.
DE1613582A1 (de) Zusammengesetzte Elektrode fuer magnetohydrodynamische Umwandlungsduesen
DE844197C (de) Verfahren zur Herstellung von Unterbrecherkontakten aus kuenstlichen Kohlekoerpern und Graphitmetallkoerpern
DE533491C (de) Verbindung von Elektroden fuer elektrische OEfen
DE896836C (de) Arbeitselektrode fuer Elektrodensalzbadoefen
AT17309B (de) Elektroden für Elektrolytische Zwecke.
DE635791C (de) Geschlossene Funkenstrecke
DE432087C (de) Grubenlampe zum Anzeigen schlagender Wetter unter Benutzung eines Vorheizkoerpers fuer das entzuendbare Gasgemisch und eines Doppelmetallstreifens, der sich bei Erwaermung verschieden ausdehnt und ein Signal einschaltet
DE368108C (de) Elektrischer Loetkolben
DE102017128054B4 (de) Expansionskammer eines Fehlerstrom-Schutzschalters und mit dieser ausgestatteter Schutzschalter
DE222782C (de)
DE961120C (de) Niederspannungs-Hochleistungs-Schmelzsicherung, insbesondere fuer Wechselstromnetze
AT100642B (de) Elektrische Vakuumglühlampe.
DE874474C (de) Koaxiale Hochfrequenzenergieleitung