CH441489A - Elektrode zum Übertragen eines elektrischen Stromes zwischen einem Leiter und einem heissen, elektrisch leitenden Gas - Google Patents
Elektrode zum Übertragen eines elektrischen Stromes zwischen einem Leiter und einem heissen, elektrisch leitenden GasInfo
- Publication number
- CH441489A CH441489A CH452664A CH452664A CH441489A CH 441489 A CH441489 A CH 441489A CH 452664 A CH452664 A CH 452664A CH 452664 A CH452664 A CH 452664A CH 441489 A CH441489 A CH 441489A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- electrode
- electrode according
- filler material
- gas
- electrically conductive
- Prior art date
Links
- 239000004020 conductor Substances 0.000 title claims description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 40
- 239000000945 filler Substances 0.000 claims description 13
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 229910010293 ceramic material Inorganic materials 0.000 claims description 6
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 claims description 6
- 239000010949 copper Substances 0.000 claims description 6
- RVTZCBVAJQQJTK-UHFFFAOYSA-N oxygen(2-);zirconium(4+) Chemical compound [O-2].[O-2].[Zr+4] RVTZCBVAJQQJTK-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 claims description 5
- 229910001928 zirconium oxide Inorganic materials 0.000 claims description 5
- BRPQOXSCLDDYGP-UHFFFAOYSA-N calcium oxide Chemical compound [O-2].[Ca+2] BRPQOXSCLDDYGP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- ODINCKMPIJJUCX-UHFFFAOYSA-N calcium oxide Inorganic materials [Ca]=O ODINCKMPIJJUCX-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 239000000292 calcium oxide Substances 0.000 claims description 4
- 239000002826 coolant Substances 0.000 claims description 2
- 239000012212 insulator Substances 0.000 claims description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 18
- 210000002381 plasma Anatomy 0.000 description 4
- 230000005355 Hall effect Effects 0.000 description 2
- QVQLCTNNEUAWMS-UHFFFAOYSA-N barium oxide Chemical compound [Ba]=O QVQLCTNNEUAWMS-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 230000003628 erosive effect Effects 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 230000001590 oxidative effect Effects 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- ZOKXTWBITQBERF-UHFFFAOYSA-N Molybdenum Chemical compound [Mo] ZOKXTWBITQBERF-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- QCWXUUIWCKQGHC-UHFFFAOYSA-N Zirconium Chemical compound [Zr] QCWXUUIWCKQGHC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000007772 electrode material Substances 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 229910052750 molybdenum Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011733 molybdenum Substances 0.000 description 1
- 239000010955 niobium Substances 0.000 description 1
- GUCVJGMIXFAOAE-UHFFFAOYSA-N niobium atom Chemical compound [Nb] GUCVJGMIXFAOAE-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052756 noble gas Inorganic materials 0.000 description 1
- 150000002835 noble gases Chemical class 0.000 description 1
- -1 polytetrafluoroethylene Polymers 0.000 description 1
- 229920001343 polytetrafluoroethylene Polymers 0.000 description 1
- 239000004810 polytetrafluoroethylene Substances 0.000 description 1
- 239000011819 refractory material Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- WFKWXMTUELFFGS-UHFFFAOYSA-N tungsten Chemical compound [W] WFKWXMTUELFFGS-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052721 tungsten Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010937 tungsten Substances 0.000 description 1
- 229910052726 zirconium Inorganic materials 0.000 description 1
- ZVWKZXLXHLZXLS-UHFFFAOYSA-N zirconium nitride Chemical compound [Zr]#N ZVWKZXLXHLZXLS-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K44/00—Machines in which the dynamo-electric interaction between a plasma or flow of conductive liquid or of fluid-borne conductive or magnetic particles and a coil system or magnetic field converts energy of mass flow into electrical energy or vice versa
- H02K44/08—Magnetohydrodynamic [MHD] generators
- H02K44/10—Constructional details of electrodes
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Plasma Technology (AREA)
- Coating By Spraying Or Casting (AREA)
Description
Elektrode zum Übertragen eines elektrischen Stromes zwischen einem Leiter und einem heissen, elektrisch leitenden Gas Die Erfindung betrifft eine Elektrode zum übertra gen eines elektrischen Stromes zwischen einem Leiter und einem heissen, elektrisch leitenden Gas, mit einem lang gestreckten metallischen Glied, das auf einer Seite mindestens eine Nut aufweist.
Solche Elektroden werden beispielsweise in MHD- Vorrichtungen, wie Generatoren, Pumpen und Beschleu nigern, verwendet.
Es wurde bereits vorgeschlagen, eine solche Elek trode, besonders für MHD-Generatoren, als langgestreck- tes, relativ schmales elektrisch leitendes Metallglied mit mindestens einer Nut auf einer Seite herzustellen. In einer bekannten Elektrode sind mehrere Nuten vorgesehen, wobei der Zweck der Nuten in der Vergrösserung des wirksamen Oberflächenbereichs besteht, der dem heissen elektrisch leitenden Gas ausgesetzt wird, wodurch der elektrische Kontakt mit dem Gas und die Elektronen emission bei einer bestimmten Temperatur vergrössert werden. Die bekannte Elektrode weist jedoch einige Nach teile auf, die deren Verwendung stark begrenzen.
Einer dieser Nachteile besteht darin, dass solche Elektroden besonders stark rückzünden, weil sie unter anderem eine grosse Anzahl scharfe Kanten aufweisen. Ein anderer Nachteil ist der, dass wesentliche Temperaturunterschiede zwischen den Elektronen emittierenden Teilen und den nicht emittierenden Teilen der Elektroden nicht möglich sind. Ein weiterer Nachteil betrifft den Umstand, dass es die erforderliche Form nicht erlaubt, Material in der Nut anzuordnen, weil die Nuten parallel zur Gasströmungs- richtung sein müssen. Ein anderer Nachteil ist der, dass Materialien, wie Zirkonoxyd für diese Elektroden, die sehr hohen Temperaturen ausgesetzt sind, nicht ver wendet werden kann.
Um diese Nachteile zu vermeiden, ist die erfindungs- gemässe Elektrode dadurch gekennzeichnet, dass die Nut Füllmaterial enthält, das dem Gas ausgesetzt ist, wobei dieses Füllmaterial bei einer Betriebstemperatur des Gases von mehr als 1l00 C elektrisch leitend und bei einer wesentlich tieferen Temperatur als der Betriebs temperatur des Gases ein Isolator ist.
Vorzugsweise ist das Füllmaterial von solcher Be schaffenheit, dass die Elektrode hitzebeständig und der elektrische Widerstand zur Elektrodenoberfläche sehr klein ist, obwohl der kleine Widerstand im Füllmaterial lediglich an derjenigen Fläche vorhanden ist, wo das Füllmaterial hohe Temperaturen erreicht, und elektrische Leitfähigkeit desselben die Folge der Erhitzung durch das Gas ist. Das Füllmaterial kann in einer Nut vorge sehen sein, welche sich z.B. senkrecht zur Gasströmungs- richtung erstreckt.
Hierdurch wird das Füllmaterial ge schützt und man erreicht einen wesentlichen Temperatur unterschied zwischen Elektronen emittierenden und me tallischen Teilen der Elektrode, und ferner eine Ver minderung oder sogar eine Eliminierung der Rückzün- dungserscheinungen, die sich aus dem Hall-Effekt zwi schen benachbarten Elektroden ergeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun mehr anhand der Zeichnung ausführlich beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Elektrode und die Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 in der Fig. 1.
Die beiden Fig. 1 und 2 zeigen eine Elektrode für MHD-Einrichtungen. Die Elektrode weist einen me tallischen z.B. aus Kupfer bestehenden Basisteil 10 mit einem Durchlass 11 zur Aufnahme eines über die Rohr leitungen 9 zugeführten Kühlmittels und einen z.B. aus nichtrostendem Stahl hergestellten Endteil 12 auf, der mit einer Anzahl von Nuten oder Ausnehmungen 13 ver sehen ist, die sich über die Länge der Elektrode hinweg erstrecken. Jede Nute oder Ausnehmung 13 ist mit einem Elektronen emittierenden Material 14 angefüllt, das später noch ausführlich beschrieben wird.
Beim Einbau in eine MHD-Einrichtung müssen die Elektroden natürlich elektrisch isoliert werden, um einen Kurzschluss zu vermeiden. Da die Isolation im allge meinen von der Elektrode getrennt vorgesehen wird, so ist sie nicht dargestellt. Wenn gewünscht, können die Seitenflächen und die Bodenfläche des metallischen Teiles der Elektrode mit einem Überzug aus einem geeigneten Isoliermaterial versehen werden.
Im allgemeinen wird Polytetrafluoräthylen oder dergleichen an der Bodenflä che 15 und an sich. an diese anschliessenden Seitenflächen 16, 17 vorgesehen, während an den oberen Teilen 18, 19 der Seiten der Elektrode ein elektrisch isolierendes feuer festes Material vorgesehen wird.
Die in MHD-Einrichtungen gegenwärtig benutzten elektrisch leitenden Gas oder Plasmen bestehen entweder aus Edelgasen, die auf eine Temperatur von mindestens l100 C oder mehr erhitzt werden, oder aus Verbren nungsprodukten mit einer Temperatur von ungefähr 2760 C. Dementsprechend muss eine Elektrode, die in MHD-Einrichtungen verwendet werden soll, in jedem Falle einer Temperatur von mehr als 1100 C ausgesetzt werden, die sich innerhalb eines wesentlichen Bereichs verändern kann, welche Elektrode höchst wahrscheinlich auch der Einwirkung eines korrodierenden und/oder oxydierenden Plasmas ausgesetzt ist.
Wie sich gezeigt hat, eignet sich für diesen Zweck sehr gut ein keramisches Material, das mit einem Elektronen emittierenden Ma terial imprägniert ist.
Das sich in den Nuten oder Ausnehmungen 13 be findliche Material darf, ganz gleich ob dieses aus einem keramischen oder einem anderen Material besteht, nicht oxydierbar sein, wenn es der Einwirkung eines elektrisch leitenden Gases ausgesetzt wird, das Material soll einen kleinen Expansionskoeffizienten aufweisen, damit die Bildung von Rissen, Krümeln und dergleichen vermieden oder wenigstens klein gehalten wird, und soll Elektronen emittieren.
Die thermische Stromemission durch, eine Elektrode der hier betrachten Art ist eine Exponentialfunktion der Temperatur. Für ein gegebenes elektrisch leitendes Gas oder Plasma u. einem gegebenen Elektrodenaufbau hängt die Temperatur der freiliegenden Elektrodenfläche von der Gastemperatur in der Grenzschicht ab, und da die Leitfähigkeit des Gases stark von der Temperatur ab hängt, so hängt der Leistungsverbrauch (nach Joule) in der Grenzschicht von deren Temperatur ab.
Weiterhin oxydiert das in einigen Anwendungsgebieten bei MHD- Einrichtungen verwendete elektrisch leitende Gas und verbraucht deshalb feuerfeste Elektrodenmaterialien wie Kohlenstoff, Wolfram, Molybdän, Columbium und der gleichen.
Ein keramisches Material, das sich für die Zwecke der Erfindung als geeignet erwiesen hat, ist in einem Auf satz mit dem Titel: Properties and High Temperature Application of Zirconium Oxide in der Zeitschrift Ce- rarnic Age , Juni 1962 beschrieben.
Dieses Material be steht aus Zirkoniumoxyd mit einem Gehalt von 6,4% Kalziumoxyd. Obwohl ein solches Material seinen Zweck gleich gut in einer inerten Atmosphäre wie in einer oxydierenden Atmosphäre erfüllt, so können ebensogut auch andere Material verwendet werden z.B. Zirkonium- doborid oder Zirkoniumnitrid, die entweder mit Barium oxyd oder mit Kalziumoxyd und dergleichen imprägniert sind.
Die meisten keramischen Materialien, die, geeignete mechanische Eigenschaften aufweisen, besitzen im all gemeinen keine geeigneten elektrischen Eigenschaften, d.h. für alle in der Praxis vorkommenden Zwecke wei sen sie keine thermische Emission auf.
Aus diesem Grun de ist es allgemein erforderlich, ein im übrigen geeignetes keramisches Material mit einem thermisch emittierenden Material zu imprägnieren, um die geeigneten elektrischen Eigenschaften zu erzielen. Als Beispiel sei angeführt, dass bei MHD-Generatoren eine thermische Emission in der Grössenordnung von mindestens 10 Amp/qcm und bei MHD-Beschleunigern eine thermische Emission von min destens 100 Amp/qcm erforderlich ist.
Wie bereits be merkt, ergibt ein mit 6,4% Kalziumoxyd imprägniertes Zirkoniumoxyd befriedigende elektrische Eigenschaften.
Der metallische Teil der Elektrode kann z.B. entweder aus Kupfer mit einer aus nichtrostendem Stahl bestehen den Kappe hergestellt werden, um einen Betrieb mit hoher Temperatur und/oder einen fortlaufenden Betrieb zu erreichen bei geringster Erosion, oder aber der me- tallische Teil der Elektrode kann für einen Betrieb mit niedriger Temperatur und/oder für einen Betrieb mit Unterbrechungen gänzlich aus Kupfer hergestellt wer den.
Im Vergleich zu einer Elektrode mit einem aus Vollkupfer oder dergleichen bestehenden metallischen Teil gestattet die Verwendung einer Kappe aus nichtro stendem Stahl das Bestehen einer höheren Temperatur an den Elektrodenwandungen des Durchlasses und da mit eine höhere Temperatur an der Grenzschicht, wo durch der Wirkungsgrad der MHD-Einrichtungen erhöht wird. Weiterhin ist eine Kappe aus nichtrostendem Stahl widerstandsfähiger gegen die Erosion als eine Kappe aus Kupfer oder dergleichen. Der zwischen der Grenzschicht und der freiliegenden Fläche von zwei einander gegen überstehenden Elektroden nach der Erfindung gemes sene Spannungsabfall betrug weniger als 5 Volt.
Die Kühlung des metallischen Teiles der Elektrode ist erfor derlich für einen fortgesetzten langdauernden Betrieb und besonders dann, wenn das elektrisch leitende Gas eine Temperatur von ungefähr 2.760 C aufweist und aus Ver brennungsprodukten besteht. Wie bereits bemerkt, wird durch die Kühlung des metallischen Teiles der Elektrode die Möglichkeit einer Lichtbogenbildung infolge des Hall- Effektes vermindert. Bei Kühlung kann die freiliegende Fläche des die Elektronen emittierenden Materials eine Temperatur von 2.200 C und der metallische Teil eine Temperatur von nur 260 C aufweisen.
Damit die Reibung von geringster Wirkung ist, sollte die Elektrode so ausgerichtet werden, dass die langge- streckten Nuten oder Ausnehmungen senkrecht zur Rich tung der Gasströmung verlaufen um zu verhindern,
dass das die Elektronen emittierende Material aus den Aus- nehmungen herausgetrieben wird. Das Eintragen des die Elektronen emittierenden Materials in die Nuten oder Ausnehmungen erfolgt geeigneterweise nach dem Plas- ma-Aufspritzverfahren. Es wurden bisher rechteckige Ausnehmungen benutzt und beschrieben wegen deren Einfachheit und der mühelosen Herstellung.
Es versteht sich jedoch, dass die Eifindung auf diese Ausführung der Ausnehmungen nicht beschränkt ist, da viele Arten von Hohlräumen verwendet werden können, die das Elek tronen emittierende Material enthalten. Die geeignete Tiefe und Weite der Ausnehmungen wird im wesent lichen von den thermischen Merkmalen des die Elektro nen emittierenden Materials bestimmt. Bei keramischen Materialien, die im wesentlichen schlechte Wärmeleiter sind,
führen zu tiefe oder zu weitere Ausnehmungen zu einer ungleichmässigen Erhitzung der Oberfläche des Materials und damit zu ungleichmässigen Leit- und Elek- tronenabstrahlungsmerkmalen. Für das verwendete be sondere Material wird die Tiefe und Weite der Ausneh- mungen mit Vorteil so bemessen,
dass eine gleichmässige Oberflächentemperatur des Elektronenemissionsmaterials und damit die grösste Leitfähigkeit und eine gleichmäs sige Elektronenemission erzielt wird. Die günstigste Tem- peratur wird natürlich bestimmt von der Zusammenset zung des gewählten Materials. Wie bereits bemerkt, hat sich z.B. eine Oberflächentemperatur von 2.200 C für das Elektronenemissionsmaterial als befriedigend er wiesen.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, dass das Elek- tronenemissionsmaterial zwei Funktionen ausübt und zwar wird erstens eine Elektronen emittierende Fläche mit einer stabilen hohen Temperatur geschaffen, und zweitens werden die Wärmeverluste durch die Elektro- denwandung hindurch vermindert. Der metallische Teil der Elektrode trägt und enthält das Elektronenemissions- material, leitet den Strom mit geringsten Verlusten weiter und setzt die Lichtbogenbildung herab.
Wie bereits erwähnt, fliesst der Strom im Elektronen emissionsmaterial in der Hauptsache in dem die hohe Temperatur aufweisenden Oberflächenbezirk. Von den Kanten des Elektronenemissionsmaterials aus fliesst der Strom dann durch den metallischen Teil der Elektrode, die in herkömmlicher Weise in einer geeigneten elektrisch nichtleitenden Halterung befestigt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrode zum Übertragen eines elektrischen Stromes zwischen einem Leiter und einem heissen, elektrisch lei tenden Gas, mit einem langgestreckten metallischen Glied, das auf einer Seite mindestens eine Nut aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (13) Füllmaterial (14) ent hält, das dem Gas ausgesetzt ist, wobei dieses Füllmaterial bei einer Betriebstemperatur des Gases von mehr als 1100 C elektrisch leitend und bei einer wesentlich tiefe ren Temperatur als der Betriebstemperatur des Gases ein Isolator ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Elektrode nach Patentanspruch:, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannte Seite und das Füllmaterial ,eine einzige, im wesentlichen glatte Fläche bilden. 2. Elektrode nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das metallische Glied (12) aus nichtrosten dem Stahl besteht, und dass das genannte Füllmaterial (14) aus einem keramischen Stoff besteht, der ein Elek tronen emittierendes Material enthält. 3.Elektrode nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das genannte metallische Glied (12) me chanisch und elektrisch verbunden ist mit einem ther misch leitenden metallischen Basisglied (10), das einen Durchlass (11) zur Aufnahme eines Kühlmittels aufweist, dass das genannte Basisglied aus weicherem Metall be steht als das andere Glied (12), und dass die genannte Nut (13) an der zum Basisglied entgegengesetzten Seite angeordnet ist. 4. Elektrode nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das genannte metallische Basisglied (10) aus Kupfer besteht. 5. Elektrode nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das genannte Füllmaterial (14) im wesent lichen nicht oxydierbar ist. 6.Elektrode nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das genannte Füllmaterial (14) aus Zir- koniumoxyd besteht, das mit Kalziumoxyd elektro nenemittierend gemacht worden ist. 7. Elektrode nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannte Seite Rechteckform aufweist, und dass die genannte Nut (13) langgestreckt ist und sich in der Längsrichtung der genannten Seite erstreckt. B. Elektrode nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Füllmaterial (14) bei Temperaturen von 1100 C und mehr eine thermische Emission in der Höhe von mindestens 10 A/cm2 aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US280273A US3274408A (en) | 1963-05-14 | 1963-05-14 | High temperature anisotropic nonconsumable electrode |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH441489A true CH441489A (de) | 1967-08-15 |
Family
ID=23072384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH452664A CH441489A (de) | 1963-05-14 | 1964-04-09 | Elektrode zum Übertragen eines elektrischen Stromes zwischen einem Leiter und einem heissen, elektrisch leitenden Gas |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3274408A (de) |
| CH (1) | CH441489A (de) |
| GB (1) | GB1059767A (de) |
Families Citing this family (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH406404A (de) * | 1963-08-02 | 1966-01-31 | Siemens Ag | Elektrode für magnetohydrodynamische Generatoren |
| FR1422047A (fr) * | 1964-03-24 | 1965-12-24 | Commissariat Energie Atomique | électrode-composite et son procédé de fabrication |
| FR1414813A (fr) * | 1964-07-02 | 1965-10-22 | Commissariat Energie Atomique | électrode composite pour convertisseur magnéto-hydrodynamique |
| JPS441240Y1 (de) * | 1965-06-30 | 1969-01-18 | ||
| FR1489050A (fr) * | 1966-03-22 | 1967-07-21 | Commissariat Energie Atomique | électrode composite pour tuyère de conversion magnétohydrodynamique |
| US3508087A (en) * | 1966-06-13 | 1970-04-21 | Electricite De France | Hot electrodes for magnetohydrodynamic generators,in particular of the open cycle type |
| FR1563637A (de) * | 1966-08-16 | 1969-04-18 | ||
| FR1503601A (fr) * | 1966-08-16 | 1967-12-01 | Commissariat Energie Atomique | électrodes à conductibilité électrique non isotrope |
| US3621310A (en) * | 1969-05-30 | 1971-11-16 | Hitachi Ltd | Duct for magnetohydrodynamic thermal to electrical energy conversion apparatus |
| US4093879A (en) * | 1977-03-01 | 1978-06-06 | The United States Of America As Represented By The United States Department Of Energy | Magnetohydrodynamic electrode |
| JPS5425195A (en) * | 1977-07-28 | 1979-02-24 | Hokkaido Daigakuchiyou | Faraday mhd generator |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2375808A (en) * | 1943-02-16 | 1945-05-15 | Samuel C Miller | Electrode for luminous tubes |
| US2459841A (en) * | 1943-06-08 | 1949-01-25 | Glenn F Rouse | Cathode |
| US2438195A (en) * | 1946-12-05 | 1948-03-23 | Minnesota Mining & Mfg | Pressure-sensitive adhesive tape |
-
1963
- 1963-05-14 US US280273A patent/US3274408A/en not_active Expired - Lifetime
-
1964
- 1964-03-31 GB GB13263/64A patent/GB1059767A/en not_active Expired
- 1964-04-09 CH CH452664A patent/CH441489A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3274408A (en) | 1966-09-20 |
| GB1059767A (en) | 1967-02-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH441489A (de) | Elektrode zum Übertragen eines elektrischen Stromes zwischen einem Leiter und einem heissen, elektrisch leitenden Gas | |
| DE2615538C3 (de) | Elektrische Infrarot-Glühlampe | |
| DE1098102B (de) | Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Halbleitervorrichtung | |
| DE1982493U (de) | Elektrode fuer magnetohydrodynamische einrichtungen. | |
| DE2449225C3 (de) | Verdampfungstiegel für Vakuumbedampfungs anlagen | |
| DE1541003B1 (de) | Magnetron | |
| DE1564397C3 (de) | Elektrische Entladungsröhre mit einer Kathode, deren Oberfläche Teile mit höherer und Teile mit niedriger Elektronenemission hat | |
| DE1513729B2 (de) | Elektrodeneinrichtung fuer eine magnethydrodynamische vor richtung | |
| DE1263918B (de) | Elektrode fuer magnetohydrodynamische Einrichtungen | |
| DE914870C (de) | Lichtbogenkammer | |
| DE2639547C2 (de) | Lampenfassung für zweiseitig gesockelte Halogen-Lampen | |
| DE1933309A1 (de) | Indirekt geheizte Gluehkathode | |
| EP3746723B1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum bilden eines temperaturgradienten | |
| DE1513729C (de) | Elektrodeneinrichtung fur eine magnet hydrodynamische Vorrichtung | |
| DE687263C (de) | Dampf- oder gasgefuelltes Entladungsgefaess mit lichtbogenartiger Entladung, Gluehkathode und Steuergitter | |
| DE3001622A1 (de) | Tragvorrichtung fuer eine gluehkathode | |
| DE2462366A1 (de) | Elektrische strombegrenzungsvorrichtung | |
| CH398432A (de) | An einem Halter angeordnetes Heizelement zum Absiegeln von Packungen | |
| DE571574C (de) | Oxydkathode fuer Entladungsgefaesse, insbesondere fuer hohe Leistungen | |
| DE1538701C (de) | Elektrode fur magnetohydrodynamische Einrichtungen | |
| DE1763089B2 (de) | Waermewiderstandsfaehige, waermeisolierende wandung | |
| DE3726714C2 (de) | ||
| CH392672A (de) | Vorrichtung mit einem Kanal zum Führen eines elektrisch leitenden Mediums | |
| DE1489963A1 (de) | Elektronische Entladungseinrichtung | |
| DE2352202C3 (de) | Durchführung durch die Wärmeisolation von elektrischen Hochtemperaturöfen |