DE484381C - Schaltkasten mit Stoepseln - Google Patents

Schaltkasten mit Stoepseln

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Publication number
DE484381C
DE484381C DES77763D DES0077763D DE484381C DE 484381 C DE484381 C DE 484381C DE S77763 D DES77763 D DE S77763D DE S0077763 D DES0077763 D DE S0077763D DE 484381 C DE484381 C DE 484381C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
switch box
contact
box according
holes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES77763D
Other languages
English (en)
Inventor
Oswald Schoene
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES77763D priority Critical patent/DE484381C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE484381C publication Critical patent/DE484381C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/20Modifications of basic electric elements for use in electric measuring instruments; Structural combinations of such elements with such instruments
    • G01R1/203Resistors used for electric measuring, e.g. decade resistors standards, resistors for comparators, series resistors, shunts

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)

Description

  • Schaltkasten mit Stöpseln Die Erfindung betrifft Schaltkästen mit Kontaktstöpseln und bezweckt, eine möglichst gedrängte Anordnung zu schaffen. Bei derartigen Kästen bekannter Art, Stöpselrheostaten, Maßbrücken u. dgl. waren die Widerstandsspulen, Kondensatoren oder die sonstigen zu schaltenden Teile an der Unterseite der Tragplatte für die Kontaktklötze befestigt, so daß sich durch ihre Befestigungsschrauben eine gewisse Schwächung der Platte ergab. Ferner waren die Kontaktklötze in Reihen hinter- oder nebeneinander angeordnet, so daß die die Tragplatte schwächenden Bohrungen für die Aufnahme der, Stöpsel und für deren Befestigungsschrauben in einer Linie lagen. Ausnehmungen in der Platte, die zur Verlängerung des Kriechweges zwischen je zwei Kontaktklötzen vorgesehen wurden, waren quer zur Längsrichtung der Kontaktklötze gestellt. Die vielen für die Festigkeit der Platte zueinander ziemlich ungünstig verteilten Durchbrachungen und Bohrungen ergaben die Notwendigkeit, der Platte große Abmessungen zu geben. Es war dies namentlich der Fall, wenn die Kontaktklötze mit sich in die Bohrung erstreckenden Ansätzen zur Verlegung des Spreizdruckes der Stöpsel unterhalb der Plattenoberfläche versehen waren.
  • Ein weiterer Nachteil war der geringe Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit, die die Messung ungünstig beeinflussen konnten. Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß zunächst die unterhalb der die Kontaktklötze tragenden Platte angeordneten zu schaltenden Teile an einer besonderen Tragvorrichtung, insbesondere einer parallel zu jener gelagerten und zweckmäßig damit verbundenen Platte befestigt sind. Es fallen dann- alle sonst schwächenden Bohrungen für- die Befestigung an der Oberplatte weg, und diese kann entsprechend kleiner bemessen werden.
  • Ferner sind die Bohrungen in der Oberplatte für die Aufnahme der Kontaktstöpsel, für deren Befestigungsschrauben und gegebenenfalls vorgesehene Kriechwegerweiberungen, völlig unbehindert durch die vorerwähntem Bohrungen, nun so verteilt, daß sich eine ziemlich gleichmäßige Beanspruchung der Platte ergibt, die eine weitere Größenverminderung oder Mehrbelastung mit zusätzlichen Kontaktorganen zuläßt. Zum Schutz des inneren Raumes gegen Staub und Feuchtigkeit kann die Tragplatte für die Spule usw. so groß bemessen sein, daß sie an die Wandung des Kastens anschließt und damit das Innere des Kastens gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit schützt. Dieser Raum kann noch zusätzlich vollkommen mit Isoliermasse ausgegossen werden, so daß der Schutz ein absolut idealer wird.
  • Abb. i zeigt an einem Ausführungsbeispiel die neue Anordnung des Schaltkastens ohne Deckplatte mit angehobenen Tragplatten; Abb. 2 ist eine Ansicht des fertigen Kastens. Dieser enthält eine Wheatstones.che Brücke mit den Stöpselkon:taktklötzen i für die Widerstandsspulen 2, Anschlußklemmen 3 und zwei Stromschlüsseln q., die durch Drehknöpfe 5 verstellt werden. können. Die Anschlußklemme:n 3 sind in Abb. i ohne die Schraubenköpfe dargestellt.
  • Die Kontaktklötze i sind auf einer oberen Platte 6 angeordnet. Sie erstrecken sich mit Ansätzen: in die Bohrungen, so daß der spreizende Stöpseldruck von der Wandung der Bohrung aufgenommen wird. Mit der Platte 6 ist eine ,zweite Platte 7 vereinigt, an deren Unterseite die Widerstandsspulen 2 mittels nicht sichtbarer Schraubenbolzen befestigt sind. Auch Stromschlüssel q. sind an der Unterseite dieser Platte angeordnet. Die beiden Platten 6 und 7 werden als Ganzes in den äußeren Kasten 8 eingesetzt und darin befestigt. Der Abstand der Platten; ist ein derartiger, daß durch die Stecklöcher eingefallener Staub nach. Herausnahme der Innenanordnung leicht entfernt werden kann.
  • Die Anordnung zweier paralleler Platten hat auch noch den Vorteil, daß alle Befestigungen an beiden Platten-mit Durchgangsgewinde ausgeführt werden können, so da.ß die Dicke der Tragplatte für die Verschraubung voll ausgenutzt wird. Ein Mehrverbrauch an Material ergibt sich durch den Ersatz der einzelnen Platte durch die Doppelplatte auch nicht, denn die beiden Platten stützen sich mechanisch gegenseitig und können entsprechend dünn gewählt werden.
  • Die obere Platte 6 ist etwas kleiner als die untere 7. Der frei bleibende Raum ist derart ausgenutzt, daß die Anschlußklemmen 3 unmittelbar auf der Unterplatte an deren einer Seite angeordnet sind, während an der anderen. Seite Löcher 9 für die Aufbewahrung der unbenutzten Stöpsel io vorgesehen sind. Über die gesamte Anordnung ist in an sich bekannter Weise ein Deckel i i gelegt, der nur den Raum für die unbenutzten Stöpsel io, die Stecköffnungen für die Stöpsel und die Anschlußklemmen und Stromschlüssel frei Läßt. Auf diesem Deckel ist in ebenfalls bekannter Weise das Schaltungsschema der ganzen Anordnung aufgetragen.
  • Da durch die Befestigung der mittels der Stöpsel zu schaltenden Teile 2, q. an der unteren Platte 7 die obere Platte 6 frei von, den sonst hierfür nötigen Befestigungsschrauben ist, kann, deren Raum viel freier für die Anordnung der Kontaktklötze 1 ausgenutzt werden. Um hiervon eine möglichst große Zahl unterzubringen, werden beispielsweise folgende Vorschläge gemacht: Gemäß Abb. i sind die Kontaktklotzpaare schräg zur Richtung ihrer-Reihe angeordnet. Es fallen, dann die Befestigungsschrauben 15 und deren Bohrungen aus den Verbindungslinien benachbarter Stöpsellöcher 14 heraus, so daß die Schwächungsstellen der Befestigungsplatte gleichmäßiger als bisher verteilt sind.
  • Eine etwas andere Anordnung der Kontaktklötze i zeigt Abb. 3, bei der diese wie bisher in parallel den Längskanten der Platte 6 liegenden Reimen angeordnet sind. Hierbei sind aber die Stöpsellöcher 14 in benachbarten Reihere gegeneinander versetzt, was besonders da von Wichtigkeit ist, wo in die Löcher reichende Ansätze der Kontaktklötze die Lochbohrungen besonders groß machen. Die Befestigungsschrauben 15 können hierbei gegen die Mittellinie der Klötze seitlich versetzt sein, um einen etwas größeren: Abstand von der Mittelbohrung zu erzielen.
  • Bei Anordnungen der in Abb. q. beispielsweise dargestellten Art mit besonderen, zur Vergrößerung des Kriechweges dienenden Ausnehmungen 16 an den Stöpsellochbohrungen 14 der Platte-6 wird zweckmäßig der Grundgedanke der Schräganordnung für diese ebenfalls verwendet, so daß sich einte gleichmäßigere Verteilung der Schwächungsstellen ergibt. Denselben Gedanken zeigt Abb. 5, bei der die Kontaktklötze i schräg gestellt und dabei die Ausnehmungen oder Schlitze 16 rechtwinklig zur Klotrzachse gestellt sind.
  • Die leitende Verbindung der Kontaktklötze erfolgt mittels Drähte 12, die längs der Schmalseitent der Klötze in darin vorgesehene Nuten einsgelegt und damit verlötet sind. Die Drähte sind dann durch seitlich angebrachte Löcher 13 in; der einen oder beiden Platten 6, 7 und in den zu schaltenden Teilen 2, q. geführt.
  • Die Zuleitungen können aber auch mit den Verschraubungen für die Kontaktklötze konstruktiv vereinigt werden, wie dies beispiielsweise der Schnitt nach Abb. 6 zeigt. Mit der Kontaktplatte i ist der die Tragplatte 6 durchsetzende Stift 15 durch Nietung 17 verbunden. Er könnte auch eingeschraubt oder eingelötet sein. Die Befestigung an der Tragplatte 6 wird durch eine zweite Niete 18 mit untergelegtem Metallring i9 hergestellt. An den Stift schließt sich eine verjüngte Zuleitung an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltkasten mit Stöpseln, bei dem die Widerstandsspulen oderKondensatoren oder die sonstigen zu schaltenden Teile unterhalb einer die Stöpselkontakte tragenden Platte angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Teile an einer besonderen, unterhalb der Kontaktplatte befestigten Tragvorrichtung, insbesondere einer parallel zu jener angeordneten, dien Kastenraum völlig abschließenden -Platte befestigt sind. a. Schaltkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Tragplatte seitlich über die obere hervorragt und an den überstehenden Teilen mit den Anschlußklemmen und mit Bohrungen zur Aufnahme der nicht benutzten Stöpsel versahen ist. 3. Schaltkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die sämtlichen Platten zu einem in den Kasten einsetzbaren: Ganzen vereinigt sind. q.. Schaltkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen für die Aufnahme der Stöpsel und die Schraubenlöcher für die Befestigung der Kontaktklötze in der Oberplatte in je einer schräg zur Richtung der Kontaktwerke liegenden Linie angeordnet sind. 5. Schaltkasten nach Anspruch ¢, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verlängerung des Kriechweges zwischen zwei Kontaktklötzen in der Tragplatte vorgesehenen Ausnehmungen ebenfalls schräg zur Kontaktreihe angeordnet sind. 6. Schaltkasten nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktklötze in den parallelen Reihen gegen-einander versetzt angeordnet sind, derart, daß diese Reihen schräg zu den Kanten der Kontaktplatte stehen.
DES77763D 1927-01-01 1927-01-01 Schaltkasten mit Stoepseln Expired DE484381C (de)

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DES77763D DE484381C (de) 1927-01-01 1927-01-01 Schaltkasten mit Stoepseln

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DES77763D DE484381C (de) 1927-01-01 1927-01-01 Schaltkasten mit Stoepseln

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DE484381C true DE484381C (de) 1929-10-14

Family

ID=7507009

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DES77763D Expired DE484381C (de) 1927-01-01 1927-01-01 Schaltkasten mit Stoepseln

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DE (1) DE484381C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3373392A (en) * 1967-03-13 1968-03-12 Julie Res Lab Inc Resistance and conductance reference decade standard

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3373392A (en) * 1967-03-13 1968-03-12 Julie Res Lab Inc Resistance and conductance reference decade standard

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