DE190063C - - Google Patents

Info

Publication number
DE190063C
DE190063C DENDAT190063D DE190063DA DE190063C DE 190063 C DE190063 C DE 190063C DE NDAT190063 D DENDAT190063 D DE NDAT190063D DE 190063D A DE190063D A DE 190063DA DE 190063 C DE190063 C DE 190063C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
track
hollow cylinder
wing ring
wing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT190063D
Other languages
English (en)
Publication of DE190063C publication Critical patent/DE190063C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52Ring-and-traveller arrangements
    • D01H7/58Ring-and-traveller arrangements with driven rings ; Bearings or braking arrangements therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190063 KLASSE 76 c. GRUPPE
Flügelring für Spinnmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1907 ab.
> Die Erfindung bezieht sich auf einen Flügelring für Spinnmaschinen, der sich mit großer Geschwindigkeit dreht. Um der hierbei auftretenden starken Abnutzung zu widerstehen, werden die Ringe in der Regel aus Schmiedeeisen oder Stahl hergestellt und entweder im Einsatz oder auf andere Weise gehärtet. Hierdurch wird aber öfters die Gleichförmigkeit des Ringes gestört und der Schwerpunkt aus der Drehachse des Ringes heraus verschoben, so daß der sich schnelldrehende Flügelring mehr oder weniger ins Schwanken gerät oder vibriert. Dadurch werden aber alle Teile einer starken Beanspruchung und Reibung ausgesetzt und es wird auch die Möglichkeit gegeben, daß das Garn zerreißt. ■ Es ist nun schon vorgeschlagen worden, die Ringe nach dem Härten abzuschleifen, um ihr Gleichgewicht auf diese Weise wiederherzustellen. Abgesehen davon aber, daß diese Maßnahme kostspielig ist, wird auch durch das Abschleifen bei den im Einsatz gehärteten Ringen bisweilen die glasharte Oberfläche derselben an einer oder mehreren Stellen durchge'schlifren, wodurch nichtgehärtete Teile des Ringes bloßgelegt werden, so daß eine ungleichmäßige Abnutzung des Ringes erfolgt.
Nach der vorliegenden Erfindung nun wird die den Ring umgebende, zu seiner Führung dienende Spur als ein besonderes Stück ausgebildet und abnehmbar am Ring angebracht. Die Spur kann dann vollständig gehärtet und
abgeschliffen werden, so
gleichförmig sind. Die
daß alle ihre Teile Spur wird, darnach auf dem Ringkörper, welcher in diesem Falle aus Schmiedeeisen oder Stahl hergestellt werden kann, befestigt. Da nun die Spur den einzigen Teil bildet, welcher der Abnutzung ausgesetzt ist, so genügt es, wenn die Spur gehärtet ist. ;
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein Grundriß eines Teiles einer Ringschiene mit einem darin gehaltenen Ring, Fig. 2 ein senkrechter Schnitt nach 2-2 in Fig. Ί, Fig. 3 und 4 sind Einzelheiten.
Die Ringschiene ist mit A bezeichnet und der Flügelring mit B. Letzterer besteht aus einem Hohlzylinder, welcher oben mit den bekannten Fadenführungen sowie mit einer Schnurnut bl für den Schnurantrieb versehen ist.
Am unteren Ende ist der Hohlzylinder B mit einem Sitz für die besondere Spur b versehen, welche entweder, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, im Schnitt keilförmig ist, oder, wie in Fig. 4 gezeigt, mit einer Keilrinne \ versehen ist. In ersterem Falle sind die den Ringkörper B tragenden, mittels Armen al an der Ringschiene A befestigten Führungsrollen α mit Keilnuten, in welche die keilförmige Spur b eingreift, versehen, während die Rollen α im anderen Falle eine keilförmige Kante haben, welche in die Keilrinne der Spur b einpaßt.
Die Spur br wird vorzugsweise ganz aus Stahl gemacht und darauf gehärtet, und zwar kann die Spur, wie in Fig. 2 gezeigt, entweder auf dem am unteren Ende mit einem besonderen Sitz versehenen Hohlzylinder B

Claims (1)

  1. aufgetrieben werden oder, wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, kann die Spur auf das untere Ende des Hohlz)'linders aufgeschraubt werden.
    Wie in Fig. 1 gezeigt, sind die die Rollen a haltenden Arme al mittels Schrauben α2, α3 einstellbar an der Ringschiene A befestigt.
    Dies bildet jedoch keinen Teil der Erfindung.
    Paten τ-Α ν SPRU c η :
    Flügelring für Spinnmaschinen mit Schnurnut und Führungsspur, dadurch gekennzeichnet, daß die Spur (b) abnehmbar auf dem Hohlzylinder des Flügelringes befestigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT190063D Active DE190063C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE190063C true DE190063C (de)

Family

ID=453552

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT190063D Active DE190063C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE190063C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE190063C (de)
DE704778C (de) Anlage zum Vulkanisieren endloser Riemen
DE2449873A1 (de) Richtmittel fuer richtkoerper bei drahtrichtmaschinen
CH602219A5 (en) Feeder for steel rod
DE1630754A1 (de) Aufkeilvorrichtung fuer Fahrzeugraeder
DE311142C (de)
DE625300C (de) Naehmaschine zum Ein- oder Annaehen von endlosem Gummiband
AT222983B (de) Pendelvorrichtung für die regel- und schwenkbare Lagerung der Verstellwalze von Kalandern u. ähnl. Maschinen
DE2358928C3 (de) Einrichtung zum Läppen von Werkzeugstählen o.dgl. mit Hartmetalleinlagen
DE335292C (de) Zuckerrohrmuehle mit pendelnder oberer Walze
DE137649C (de)
DE2153385A1 (de) Lager fur Drehtrommeln
DE1118048B (de) Schleifmaschine
DE3146076C2 (de) Axiallager für einen rotierenden Körper
DE269695C (de)
DE698359C (de) Mehrkoepfige Spulmaschine mit wandernden Spulstellen
DE120703C (de)
DE56026C (de) Schleif- und Egalisirapparat
DE9832C (de) Neuerungen an Walzenstühlen
DE76319C (de) Mit Gummiüberzug versehene Walzen für die Siebparthie an Papiermaschinen
DE431549C (de) Fluessigkeitswechselgetriebe
DE626694C (de) Rundkettenwirkmaschine
DE328261C (de) Vorrichtung zum Verbinden von Steinwalzen mit ihren Achsen mit Hilfe von Stirnscheiben
DE323269C (de) Walzenmuehle, bei welcher die obere Walze durch bewegliche Arme getragen wird, die um Zapfen schwingen koennen
DE390526C (de) Vorrichtung zum Schleifen von Innenzylinderflaechen