DE189598C - - Google Patents

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DE189598C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/60Photometry, e.g. photographic exposure meter by measuring the pupil of the eye

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
189598 KLASSE 57c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. September 1906 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Belichtungsmesser für photographische Zwecke, bei dem der jeweilige Durchmesser der Pupille des Beobachters als Maß der Lichtstärke benutzt wird. Auf diese Messung der Pupillengröße hat man schon früher ein Verfahren nebst Vorrichtung zur Bestimmung der Belichtungsdauer gegründet. Bei jener Vorrichtung liegen das Spiegelbild der Pu-
o pille und die Skala, mit der das Bild verglichen werden soll, in verschiedenen Ebenen, so daß die Messung unsicher und ungenau wird. Nach gegenwärtiger Erfindung wird nun die Vorrichtung derart angeordnet, daß das Bild der Pupille wenigstens annähernd in der Ebene des Skalenbildes liegt. Bei der Ausführung der Erfindung kann man entweder die Einrichtung so treffen, daß ein direktes Ablesen der den herrschenden Licht-Verhältnissen entsprechenden Pupillengröße möglich ist, oder derart, daß man in indirekter Weise die Helligkeit bestimmt.
Die Erfindung kann für die Anwendung des direkten Verfahrens zweckmäßig nach Art der bekannten zusammenklappbaren Lupen ausgeführt werden, wie dies in Fig. ι der Zeichnung dargestellt ist.
A ist ein Spiegel und B eine Linse, zweckmäßig eine plankonvexe Linse, mit der ebenen Seite nach aufwärts gerichtet. An dieser Seite der Linse ist eine Skala C in das Glas eingeätzt. Wird das Auge nahe an die Linse gehalten, so sieht man im Spiegel ein vergrößertes Bild von der Pupille mit Umgebung und ein mit diesem Bilde sich deckendes Bild von der Skala. Die Größe der Pupille liest man dann direkt an der Skala ab. Die nötige Tabelle zum Umrechnen der Angabe der. Skala in Belichtungsdauer unter Berücksichtigung der Blendenöffnung und der Platten- oder Filmempfindlichkeit kann zweckmäßig am Steg D angebracht werden.
Die Einrichtung kann in fester Verbindung mit der Kamera angeordnet oder auch mit dem Sucher vereinigt werden.
Will man die Einrichtung so herstellen, daß man die.Helligkeit indirekt bestimmt, so kann dies in der in Fig. 2 veranschaulichten Weise geschehen.
F bezeichnet einen kleinen Kasten, der bis auf die Augenöffnung G ganz geschlossen werden kann. A ist ein Hohlspiegel, / eine Irisblende bekannter Art, H eine Glasscheibe, auf der zwei Punkte eingeätzt sind. Beim Gebrauch legt man die Augenöffnung bei völlig geschlossener Irisblende dicht an das Auge; es erreicht nun kein Licht die Pupille, und diese nimmt also ihre größte Weite an. öffnet man nun die Irisblende /, so wird mehr und mehr Licht in das Kasteninnere (das weiß angestrichen sein kann) eintreten und eine Veränderung der Pupille stattfinden. Die Öffnung der Irisblende wird abgelesen, wenn das im Hohlspiegel betrachtete Pupillenbild einen Durchmesser hat, der gleich ist dem Abstand zwischen den beiden ebenfalls im Spiegel betrachteten
Punkten an der Glasscheibe H. Hierin hat man ein Maß für die herrschende Lichtstärke. ·

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Belichtungsmesser, bei dem die Pupillengröße des beobachtenden Auges in einem mit einer Skala verbundenen Spiegel gemessen wird, dadurch gekennzeichnet, ίο daß die Skala an einer Glasscheibe oder Linse angebracht ist, durch welche man in den in geeignetem Abstande hinter der Scheibe oder Linse angeordneten Spiegel hineinsieht, so daß das Bild der Pupille mit dem der Skala annähernd zusammenfällt.
  2. 2. Ausführungsform des Belichtungsmessers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Linse mit Skala und der Spiegel in einem Kasten angeordnet sind, in dessen einer Seitenwand sich eine Irisblende befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966188C (de) * 1951-12-29 1957-07-11 Hartwig Stoeckl Geraet zur Ermittlung photographischer Belichtungszeiten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966188C (de) * 1951-12-29 1957-07-11 Hartwig Stoeckl Geraet zur Ermittlung photographischer Belichtungszeiten

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